Zur Winterpause lassen wir die ersten 20 Runden jeder Mannschaft der tipico Bundesliga Revue passieren. Wir schauen uns die Tops und Flops, die großen... Rückblick auf die Herbstsaison 2016 – SK Rapid
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Shop_SK Rapid Wien - Wappen mit Farben

Zur Winterpause lassen wir die ersten 20 Runden jeder Mannschaft der tipico Bundesliga Revue passieren. Wir schauen uns die Tops und Flops, die großen Überraschungen, die verlässlichsten Kämpfer und auch die wichtigsten Statistiken und Leistungsdaten der Teams genauer an.

Es ist eine richtig seltsame Saison für den SK Rapid. Eigentlich sollte die Saison 2016/17 zum großen Siegeszug der Hütteldorfer werden – aber nach der Herbstsaison steht man auf dem fünften Rang, was nicht mal die größten Pessimisten gedacht hätten.

TOP

Stefan Schwab. Auch Schwab hatte so seine Leerläufe, aber insgesamt war er bis zu seiner Verletzung einer der Garanten für die seltenen Rapid-Erfolge. Der 26-Jährige erzielte enorm wichtige Tore, leitete Treffer ein und ging immer wieder als Kapitän voran, auch wenn die Fußstapfen hierfür weiterhin sehr groß bleiben.

Louis Schaub. Zumindest bis zum Ende des Sommers. Wie so oft spielte das Rapid-Juwel einen starken Sommer, glänzte phasenweise, wie etwa beim tollen 4:0 in Trencin, baute dann aber sukzessive ab und fand nie wieder zu seiner Sommer-Form.

Joelinton. Der Brasilianer war zwar gegen Ende der Hinrunde mittlerweile massiv überspielt, allerdings war er auch der beste Einfädler der tipico Bundesliga. Wenn es nun auch noch mit dem regelmäßigen Toreschießen klappen würde, wäre der 20-Jährige endgültig als toller Fang zu bezeichnen. In Richtung Tor würde die Hoffenheim-Leihgabe oft genug schießen…

FLOP

Ivan Mocinic. Im Zuge seiner ersten Auftritte war man davon überzeugt, dass der einstige Rijeka-Kapitän der perfekte spielende Sechser für Rapid sein würde. Aber nach wenigen Wochen baute der sensible Kroate massiv ab und haderte fortan hauptsächlich mit sich selbst. Dennoch wird im Frühjahr vieles von ihm abhängen, weshalb eine gute Wintervorbereitung für Mocinic das A und O ist.

Arnor Ingvi Traustason. Erledigt von der langen EURO kam der isländische Nationalspieler nach Wien, überzeugte aber nur in Momenten und blieb ansonsten blass. Erst in den letzten Spielen des Herbsts zeigte der 23-Jährige eine kleine Leistungssteigerung. Auch er braucht vor allem eine gut strukturierte Wintervorbereitung.

Maximilian Hofmann. Im großen Aufstellungspoker in der grün-weißen Innenverteidigung unter Büskens war Maximilian Hofmann häufig einer der Begünstigten, obwohl man nie so richtig wusste wieso. An der Einstellung mangelt es beim 23-Jährigen natürlich nicht, aber einige entscheidende, verlorene Zweikämpfe und technische Fehler verpatzten die Herbstsaison des Eigenbauspielers.

AUFSTEIGER

Tamas Szanto. Im Sommer kam der 20-jährige Ungar direkt aus der Amateurmannschaft in die „Erste“, legte eine starke Talentprobe im Testspiel gegen Chelsea ab und blieb auch später recht effizient. Oft taucht der Mittelfeldspieler über weite Strecken ab, aber seine technischen Fähigkeiten sollten ihm zweifellos helfen, dies mit der Zeit abzustellen.

KÄMPFER

Mario Sonnleitner. Der ehemalige Ersatzkapitän hinter Steffen Hofmann wurde abmontiert, bekam keine Einsatzminuten mehr, trainierte aber weiter wie ein Verrückter und nutzte am Ende seine Chance. Unter Canadi war der 30-jährige Steirer plötzlich nicht mehr aus der neu formierten Dreierkette wegzudenken.

TORE

5 – Louis Schaub
4 – Stefan Schwab
3 – Joelinton, Tamas Szanto, Thomas Murg, Christoph Schösswendter, Giorgi Kvilitaia
2 – Arnor Ingvi Traustason, Srdjan Grahovac
1 – Mario Pavelic, Philipp Malicsek, Mario Sonnleitner, Tomi

ASSISTS

6 – Joelinton
5 – Philipp Schobesberger
3 – Stefan Schwab, Thomas Murg, Mario Pavelic
2 – Louis Schaub, Tamas Szanto, Arnor Ingvi Traustason, Thomas Schrammel
1 – Giorgi Kvilitaia, Philipp Malicsek, Manuel Thurnwald

ASSIST-ASSISTS

6 – Stefan Schwab
5 – Joelinton
3 – Louis Schaub, Srdjan Grahovac
2 – Christopher Dibon
1 – Tamas Szanto, Thomas Schrammel, Mario Pavelic, Ivan Mocinic, Maximilian Hofmann

PÄSSE TOP (ab 150 Pässen)

88,32% – Christoph Schösswendter
86,05% – Srdjan Grahovac
85,53% – Ivan Mocinic

PÄSSE FLOP (exkl. Torhüter; ab 150 Pässen)

73,96% – Joelinton
75,60% – Manuel Thurnwald
75,81% – Thomas Murg

ZWEIKÄMPFE TOP (ab 100 Zweikämpfen)

66,12% – Maximilian Hofmann
65,41% – Christoph Schösswendter
57,35% – Christopher Dibon

ZWEIKÄMPFE FLOP (ab 100 Zweikämpfen)

41,91% – Louis Schaub
42,47% – Giorgi Kvilitaia
42,67% – Joelinton

MEISTE SCHÜSSE

38 – Joelinton
34 – Louis Schaub
26 – Giorgi Kvilitaia

MEISTE TORSCHÜSSE

18 – Joelinton
16 – Louis Schaub
10 – Giorgi Kvilitaia, Stefan Schwab

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Daniel Mandl Chefredakteur

Gründer von abseits.at und austriansoccerboard.at | Geboren 1984 in Wien | Liebt Fußball seit dem Kindesalter, lernte schon als "Gschropp" sämtliche Kicker und ihre Statistiken auswendig | Steht auf ausgefallene Reisen und lernt in seiner Freizeit neue Sprachen

  • Teiwaz

    Ich hätte ja Kvilitaia statt Schaub in die Top 3 genommen. Aber ich hab seit 2 Jahren eigentlich generell meine Probleme mit dem „Juwel“ Schaub und seiner (weiterhin nicht vorhandenen) Konstanz. Anfangs der Saison dachte ich noch, na endlich, mittlerweile bin ich wieder an dem Punkt gelandet wo ich mich frag welcher namhaftere Verein Schaub holen sollte. Mittelmaß 2. dt. Liga, höher sehe ich ihn weiterhin (leider) nicht – und selbst dort würde er wohl um einen Stammplatz kämpfen müssen.