In der 2. Runde der Champions-League-Qualifikation stehen die Rückspiele auf dem Programm. abseits.at blickt auf drei Partien vom Dienstag. Sheriff Tiraspol – Hapoel Beer-Sheva... Vorschau zur 2. Runde der Champions-League-Qualifikation – Teil 1 der Rückspiele
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UEFA Champions League Wappen_abseits.atIn der 2. Runde der Champions-League-Qualifikation stehen die Rückspiele auf dem Programm. abseits.at blickt auf drei Partien vom Dienstag.

Sheriff Tiraspol – Hapoel Beer-Sheva

Hinspiel 2:3

Fünf Tore bekamen die Zuschauer in Beer-Sheva zu sein. Weil drei davon auf die israelischen Gastgeber entfielen, war der Großteil des Publikums angetan, aber auch die Gäste dürften mit dem Ergebnis nicht völlig unzufrieden sein, schließlich reist Sheriff Tiraspol mit zwei Auswärtstoren zurück nach Moldawien. Damit sind die Chancen mehr als intakt, die dritte Runde zu erreichen, was zuletzt vor zwei Jahren der Fall war, als man dann an Slovan Bratislava scheiterte. 2010/11 schaffte es Sheriff sogar ins Playoff der Champions-League-Qualifikation, wo der FC Basel aber eine Nummer zu groß war.

Während Sheriff als Abonnement-Meister jede Saison im Europacup vertreten ist, stellen internationale Auftritte für Hapoel Beer-Sheva eher die Ausnahme dar. Die Israelis feierten in der vergangenen Saison ihren insgesamt dritten Meistertitel, den ersten seit dreißig Jahren, und nehmen zum sechsten Mal am Europacup teil. Wirklich erfolgreich war man allerdings noch nie, als größter Erfolg steht das Erreichen der ersten Hauptrunde des UEFA Cups in der Saison 1997/98 zu Buche. Dort kam mit einem Gesamtscore von 1:14 das bittere Aus gegen den niederländischen Vertreter Roda Kerkrade.

APOEL Nikosia – The New Saints

Hinspiel 0:0

Die Zeiten, als APOEL Nikosia bis ins Viertelfinale der Champions League vordrang, sind zwar noch gar nicht so lange her, scheinen aber dennoch unglaublich weit entfernt. Mit der Wirtschaftskrise setzte auch im zypriotischen Fußball ein Abwärtstrend ein, der die Mittelmeerinsel vom zwischenzeitlichen 14. Rang des UEFA-Rankings bis auf die aktuell 25. Position abstürzen ließ. Zwar sind in Zyperns höchster Liga noch immer über Gebühr viele Legionäre beschäftigt, ihre Klasse hat mangels Verdienstmöglichkeiten jedoch deutlich abgenommen. So findet man im Kader von APOEL Nikosia kaum noch namhafte Akteure, am ehesten wäre hier noch der weißrussisch-brasilianische Doppelstaatsbürger Renan Bressan zu nennen, der einst mit BATE Borisow für Furore sorgte.

Dennoch bleibt das torlose Remis gegen The New Saints aus Wales eine Überraschung, wenngleich diese vor wenigen Jahren noch eine wesentlich größere gewesen wäre. Der walisische Serienmeister der letzten Jahre ist zwar kein absolutes Fallobst, mehr als eine Runde überstanden die Mannen aus dem Park Hall Stadium aber noch nie. Demnach müsste auch diesmal nach dem Gastspiel auf Zypern Endstation sein, denn in der ersten Runde der Champions-League-Qualifikation setzte sich TNS bereits mit einem Gesamtscore von 5:1 gegen Tre Penne aus San Marino durch. Der bis dato größte internationale Erfolg der Vereinsgeschichte war das Vordringen in die die dritte Qualifikationsrunde vor sechs Jahren, als im innerbritischen Duell ein Prestige-Aufstieg gegen die Bohemians aus Irland gelang.

Wie die Experten von wettbasis.com das Spiel tippen, könnt ihr hier nachlesen!

Legia Warschau – Zrijnski Mostar

Hinspiel 1:1

Der bosnische und der polnische Meister trennten sich im Hinspiel in Mostar unentschieden, nachdem Nemanja Nikolic die Gäste in Führung gebracht hatte, die von Matija Katanec kurz darauf ausgeglichen wurde. Zrijnski krönte sich in der vergangenen Saison zum vierten Mal zum Meister, riss bislang auf dem internationalen Parkett allerdings noch keine Bäume aus. Die größte Blamage erfolgte 2005, nach dem ersten Titel, als man in der Champions-League-Qualifikation an F91 Düdelingen aus Luxemburg scheiterte. Wäre der Aufstieg gelungen, hätten die Bosnier als nächsten Gegner übrigens Rapid Wien empfangen dürfen. Auch im Vorjahr war das internationale Geschäft schnell wieder vorbei, in der ersten Runde der Europa-League-Qualifikation war der armenische Vertreter Shirak Gjumri eine zu hohe Hürde.

Legia Warschau, seines Zeichens elfmaliger polnischer Titelträger, kann da schon auf eine ganz andere internationale Bilanz verweisen, schließlich war man in den letzten Jahren regelmäßiger Gast in der Europa-League-Gruppenphase. Der ganz große Wurf, die Teilnahme an der Champions League, will nun aber schon seit mehr als zwanzig Jahren nicht mehr gelingen. Damit liegt man allerdings voll im polnischen Trend, denn seit Widzew Lodz in der Saison 1996/97 schaffte kein polnischer Vertreter mehr den Sprung in den Hauptbewerb der Königsklasse. Um den nächsten Anlauf endlich erfolgreich zu gestalten, engagierte Legia mit Besnik Hasi einen neuen Trainer, der den abgewanderten Stanislaw Tscherteschessow, bekannt aus seiner Zeit in Innsbruck, ersetzte.

Wie die Jungs von wettbasis.com das Spiel einschätzen, seht ihr hier.

OoK_PS, abseits.at

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