Das Transferfenster ist offen und heimische, aber vor allem internationale Klubs nehmen derzeit sehr viel Geld in die Hand, um ihre Kader für die...
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Sandro da Silva - SV RiedDas Transferfenster ist offen und heimische, aber vor allem internationale Klubs nehmen derzeit sehr viel Geld in die Hand, um ihre Kader für die neue Saison zu verstärken. abseits.at hält euch über die interessantesten Transfers der Fußballwelt auf dem Laufenden – auch (oder gerade) über die, die in vielen anderen Medien nicht behandelt oder gar nicht bemerkt werden.

Sandro da Silva

28, BRA, LM | SV Ried – > SKN St.Pölten

Der bundesligaerprobte Sandro da Silva wechselt in die zweite Leistungsklasse zum SKN St.Pölten. Der trickreiche Linksfuß spielte zuletzt ein Jahr bei der SV Ried, wo er über ein Reservistendasein nicht hinauskam und war im Herbst 2014 vereinslos. Der Brasilianer, der seine Österreich-Karriere beim SK Austria Kärnten begann, unterschrieb einen Vertrag bis zum Sommer, der von St.Pölten um ein Jahr verlängert werden kann.

Franco Acosta

18, URU, ST | Fénix – > Villarreal

Eines der größten Stürmertalente Uruguays schließt sich dem „Gelben U-Boot“ an. Der FC Villarreal sicherte sich bis Sommer 2019 die Dienste des 18-jährigen Franco Acosta, der in der uruguayischen U17-Nationalmannschaft offensiv das Maß aller Dinge war und sich derzeit in der U19 durchsetzt. Für Fénix erzielte Acosta drei Tore in 20 Spielen. Vorerst ist der junge Mann aus Montevideo für die B-Mannschaft von Villarreal vorgesehen, wodurch er für Red Bull Salzburg in der nächsten Europa-League-Runde wohl keine Gefahr darstellt.

Fatos Beqiraj

26, MNE, ST | Changchun Yatai – > Dinamo Minsk

Der wuchtige montenegrinische Angreifer Fatos Beqiraj wechselt nach einem Jahr in China zurück nach Europa. Der 30-fache Nationalspieler, der auch beim 0:1 Montenegros im Ernst-Happel-Stadion durchspielte, erzielte in der vergangenen Saison sieben Tore für Changchun Yatai und unterschrieb nun für 1 ½ Jahre bei Dinamo Minsk. Der weißrussische Hauptstadtklub wurde zuletzt Vizemeister hinter BATE Borisov, das nun schon neun Titeln in Folge feiern durfte. Beqiraj kommt ablösefrei zur Mannschaft des Tschechen Dusan Uhrin.

Valerijs Sabala

20, LAT, ST | Anorthosis Famagusta – > Jablonec (leihweise)

Nach 33 Toren für Skonto Riga in sehr jungen Jahren wurde der lettische Angreifer Valerijs Sabala vom FC Brügge verpflichtet. Das Angriffstalent kostete den belgischen Traditionsverein nur 100.000 Euro und Sabala hat noch einen Vertrag bis Sommer 2018. In der ersten Elf Brügges kann er jedoch vorerst noch nicht Fuß fassen, also wird er verliehen. Das letzte halbe Jahr verbrachte Sabala bei Anorthosis Famagusta auf Zypern, erzielte dort aber keinen Treffer in seinen acht Kurzeinsätzen. Nun geht’s nach Tschechien: Der Tabellendritte Jablonec lieh den Letten bis zum Saisonende aus. Jablonec befindet sich in einer kleinen Stürmerkrise, seit der Ex-Austrianer David Lafata vor zwei Jahren zu Sparta Prag wechselte.

Haruna Babangida

32, NIG, RA | vereinslos – > Mosta

Der Weltenbummler Haruna Babangida hat erstmals seit seinem Engagement beim Kapfenberger SV wieder einen Verein. 14 Monate lang musste der 32-Jährige warten, doch nun erhielt er einen Vertrag auf Malta. Der Mosta FC ist derzeit Sechster in der schwachen maltesischen Zwölferliga.

Marko Marin

25, GER, OM | FC Chelsea – > RSC Anderlecht (leihweise)

Zuletzt war der Deutsche Marko Marin an den FC Sevilla und an die Fiorentina ausgeliehen. Bei den Violetten aus Florenz stand er aber nur in der Europa League auf dem Platz: In vier EL-Spielen erzielte Marin sogar zwei Tore. In der Liga hatte man in keiner einzigen Minute Verwendung für ihn. Nun geht das Verleihen weiter: Der FC Chelsea schob Marin für ein halbes Jahr nach Belgien, wo er beim RSC Anderlecht unterkam. Der Topklub kann Marin bis zum Ende der Saison um acht Millionen Euro fix verpflichten. In London hätte der gebürtige Bosnier noch Vertrag bis Sommer 2017.

Rasmus Elm

26, SWE, ZM | ZSKA Moskau – > Kalmar FF

Die Karriere des Schweden Rasmus Elm steht auf der Kippe. Der 26-Jährige leidet an einer chronischen Magenerkrankung, die bei Anstrengung sogar tödlich enden könnte. Die Ärzte raten dem 39-fachen Teamspieler, der zuletzt bei ZSKA Moskau unter Vertrag stand, seine Karriere zu beenden. Aber Elm macht weiter und wechselt zurück in seine Heimat bzw. zu seinem Stammverein Kalmar FF. Die Rot-Weißen wurden in der letzten Spielzeit nur Elfter. Elm betonte, dass er gerne unter angenehmeren Bedingungen zu seinem ersten Profiklub zurückkehren würde, aber das familiäre Umfeld wäre für seine prekäre Situation die beste Lösung für ihn.

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Daniel Mandl Chefredakteur

Gründer von abseits.at und austriansoccerboard.at | Geboren 1984 in Wien | Liebt Fußball seit dem Kindesalter, lernte schon als "Gschropp" sämtliche Kicker und ihre Statistiken auswendig | Steht auf ausgefallene Reisen und lernt in seiner Freizeit neue Sprachen