„Nun ist den Admiranern am kommenden Sonntag die Gelegenheit gegeben, die Scharte auszuwetzen. Natürlich denkt niemand daran, dass die Schlappe Tor um Tor heimbezahlt... Kicker unterm Hakenkreuz [Extra]: Sie nannten es Revanche
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Retro Fußball„Nun ist den Admiranern am kommenden Sonntag die Gelegenheit gegeben, die Scharte auszuwetzen. Natürlich denkt niemand daran, dass die Schlappe Tor um Tor heimbezahlt werde, aber man erhofft immerhin den Sieg der Unsrigen.“, heizt das Neue Wiener Tagblatt fünf Tage vorher die Stimmung an. Rund ein Jahr ist es her, dass die Floridsdorfer Admira im Finale der deutschen Meisterschaft eine bittere 0:9-Niederlage gegen Schalke 04 ausgefasst hat. Da es im Rahmen dieses Matches zu Tumulten auf und neben dem Platz gekommen ist, einigen sich die beteiligten Parteien auf Druck des Reichsfußballverbandes darauf ein Versöhnungsspiel im Herbst zu veranstalten. Jene 90 Minuten vom 17. November 1940 im Wiener Praterstadion enden unentschieden. Sportlich gesehen ist dieses 1:1 vollkommen wertlos, erneut sind es die Begleitumstände die das Spiel für immer in die Annalen der deutschsprachigen Fußballgeschichte und in die Historie der beiden Vereine schreiben.

Ist es Zufall, ist es Schicksal – jedenfalls läutet das Rémis eine jahrelang andauernde Schwächeperiode der Admira ein. Der Verein verliert den Faden und kann erst Mitte der 60er – als das Dritte Reich schon so lange Geschichte war, dass sich kein Österreicher mehr daran erinnern wollte –  wieder zur Ligaspitze aufschließen. Damals jedoch geht es zwischen den sogenannten Reichsdeutschen und den Einwohnern der Ostmark mitunter heiß her. Selbst eingefleischte Nazis aus Wien, Steyr oder Salzburg-Mülln rümpfen die Nase, wenn ihnen die Preußen als Vorbild hingestellt werden. Das ewiggleiche Braunhemd schafft es nicht jede Form des Lokalpatriotismus zu verdecken. Ein Aufeinandertreffen mit dem damaligen Serienmeister aus Gelsenkirchen rückt die Gegensätze beider Kulturkreise auf sportlicher Ebene in den Vordergrund.

Die gleichgeschaltete Presse bekommt die Anweisung sich in der Vorberichtserstattung betont versöhnlich zu zeigen. Das Tagblatt erhält für seine rachedurstige Prognose einen Rüffel. Die Kronen Zeitung dagegen deutet den berühmten „Schalker Kreisel“ als Neuinterpretation der Wiener Schule und konstatiert schon vor Anpfiff: „Die Schalker sind unsere lieben Gäste und die Wiener Sportfreunde werden ihnen einen herzlichen Empfang bereiten.“ Es sollte anders kommen.

Königsblaues Hakenkreuz

Wer von 1933 bis 1944 elf Gaumeisterschaften gewinnt, sechs Meistertitel und einen Pokalsieg holt, der muss sich die Frage gefallen lassen, inwiefern diese sportliche Hochphase mit der NS-Diktatur zusammenhängt. Schalke 04 war in den 30er- und 40er-Jahren das Um und Auf im deutschen Fußball. Historiker Dietrich Schulze-Marmeling stellt allerdings fest, dass die Dominanz der Königsblauen ihren Anfang bereits einige Jahre vor Hitlers Ernennung zum Reichskanzler nahm. Es sei also falsch, so Schulze-Marmeling, die Knappen „ausschließlich als nationalsozialistisches Retortenprodukt zu interpretieren.“

Mitte des 19. Jahrhunderts ist Schalke noch ein beschauliches Dorf außerhalb von Gelsenkirchen mit knapp vierhundert Einwohnern. Erst die industrielle Revolution macht aus der kleinen Siedlung einen wichtigen Teil der Stadt, wo Stahlkocher und Bergleute täglich an ihre Arbeitsplätze pilgern. Die Stadt wächst rasant: Aus Polen kommen die Arbeitskräfte, die im Stahlwerk „Grillo Funke“ oder in den Schachtanlagen der „Graf Bismarck“ schuften. Die polnische Immigration im Ruhrgebiet ist eine Erfolgsgeschichte. 500 000 ethnische Polen leben um die Jahrhundertwende zwischen Essen und Dortmund. Ihre Nachfahren, die Zibulskis und Libudas, laufen später auch für die so „strammgermanische“ Schalke 04 auf.

In der Schalker Hauergasse spielen jene Burschen, die am 4. Mai 1904 in der Zeche „Consolidation“ den „Sportclub Westfalia Schalke“ aus der Taufe heben. Seine Vereinsfarben sind rot und gelb. Zwanzig Jahre später – in Gelsenkirchen ist die Bettwäsche nach dem Lufttrocknen immer noch grau und die Anzahl der Lungenkranken dramatisch hoch – hat der Fußball ganz Deutschland im Sturm erobert und der blauweiße FC Schalke 04 entsteht. 1925 wird der Arbeiterverein erstmals westdeutscher Meister. Nicht nur, aber auch, weil er dem Gebot des Amateursports nur zum Schein nachgeht: Ernst Kuzorra, Protagonist des „Schalker Kreisels“, gibt freimütig zu: „Was ich damals an Kohle abgebaut hatte, reichte kaum, um damit ein Pfund Erbsen zu kochen.“ Kuzorra wird wie der andere Star der Knappen, Fritz Szepan, regelmäßig freigestellt und fährt nur selten zur Maloche in den Schacht. 1930 fliegen die Gebarungen der Königsblauen jedoch auf und Schalke 04 wird aus dem Spielverband ausgeschlossen. Finanzobmann Willi Nier begeht daraufhin Selbstmord. Er erlebt nicht mehr, wie sich der Verband dem Druck der Öffentlichkeit beugt und die Sperre nach nur neun Monaten wieder aufhebt. An die 100.000 (!) Zuschauer besuchen das erste Spiel nach der Sperre auf der „Glückauf-Kampfbahn“, der in Eigenhand errichteten Spielstätte. 1936 wird Schalke erneut deutscher Meister und ist zum Fixpunkt der Region geworden.

Für den NS-Apparat ist die schlagkräftige Ruhrpott-Mannschaft ein Zugpferd ihrer Propagandamaschinerie. „Hier wird einfach Fußball getrieben im Sinne der Bewegung. Schalke wurde Deutschland. Irgendwie Deutschland.“, schreiben Heinz Berns und Hermann Wiersch 1936 in ihrem Buch über den damals zweifachen deutschen Meister. Schalkes Überlegenheit wird vor allem der Herkunft ihrer Spieler zugeschrieben: Arbeiter ziehen ihre Liebe zum Sport und den Eifer für die Sache aus ihrem entbehrungsreichen Tagwerk. Handarbeit sei mit geistiger Arbeit nicht zu vergleichen, finden die Autoren. Überflüssig zu bemerken, dass die NSDAP Hand in Hand mit dem Großkapital arbeitet und trotz ihrer Propaganda mit ihrer menschenfeindlichen Ideologie auch nichts für Arbeiter übrighat. Kuzorra und Szepan sind beliebt. Berns und Wiersch erläutern in ihrem „Buch vom deutschen Fußballmeister – Die Geschichte zweier Mannen und einer Mannschaft“ die Biografien der beiden Stürmer. Der 1905 geborene Kuzorra werkt in der Gründungszeche des Schalke-Vorläufers, ehe er als dribbelstarker Angreifer überregionale Bekanntheit erlangt. Fritz Szepan, ebenfalls Stürmer, versorgt Kuzorra vorwiegend mit Vorlagen und gibt auf dem Platz mehr den Spielmacher als Vollstrecker. Ihr Kurzpassspiel verbunden mit dem Freilaufen des nichtballführenden Spielers wird als „Schalker Kreisel“ berühmt. Privat sind beide befreundet und – nachdem Kuzorra Szepans Schwester geehelicht hat – auch verschwägert. Sie treten am 1. Mai 1937 gemeinsam in die NSDAP ein. Zeitung zitieren sie mit nazifreundlichen Aussagen. Zeitzeugen dagegen schildern ein anderes Bild der beiden Fußballer. So bringt Journalist Hans-Josef Justen es einfach auf den Punkt: „Sie hatten nicht viel im Sinn mit Ideologie. Der geistige Kopf dieser Mannschaft war Ernst Kuzorra – und der konnte kaum fehlerfrei einen Satz sagen.“ Gegen die Werbungsversuche der Partei wehren sie sich allerdings nicht. Fritz Szepan, der gelernte Klempner, übernimmt das arisierte Kaufhaus Julius Rode & Co. am Schalker Markt. Er kehrt mit seinen Fußballkameraden gerne beim jüdischen Fleischhauer Kahn ein. Über Rassenpolitik macht er sich keine großen Gedanken. Nach dem Parteitagspiel am 9. September 1937, bei dem Schalke den VfB Leipzig mit 4:0 besiegt, wird die ruhmreiche Mannschaft ehrenhalber in die SA aufgenommen. Historiker zeichnen das Bild einer feigen Truppe: Schalke 04 ließ sich getrost vom NS-Regime vereinnahmen. Mit ihren Tugenden Siegeswillen, Kameradschaft, Opferbereitschaft und Einsatz gingen die Königsblauen im Gleichklang mit dem Regime und ließen dies auch so vermarkten. Der 9:0-Sieg über die Admira 1939 ist der vierte Titel in sechs Jahren für Schalke 04 und bringt den Spielern eine Beförderung als SA-Männer ein.

Wir wollen keine Preußen

Jene Niederlage im Finale um die „Victoria“, die legendäre Siegestrophäe, ist für die Wiener Fußballfans besonders schmerzhaft. Ab diesem Zeitpunkt wird jedes Match einer Mannschaft aus dem Altreich gegen eine ostmärkische Auswahl zur lokalpatriotischen Ehrensache hochstilisiert. Einen Monat vor der „Versöhnungspartie“ gibt es erneut schwere Ausschreitung während des Tschammer-Cup-Spiels Rapid gegen Fürth. Der SD-Leitabschnitt Wien gibt an diesem Abend an die nächsthöhere Stelle durch, man solle derzeit „keine reichswichtigen Begegnungen“ mehr in der Donaumetropole austragen. Das Wiener Publikum zeigt sich nicht von seiner Schokoladenseite, pfeift und johlt. Diese Zwischenrufe sind in ihrer Intensität ungewöhnlich, schwerer wiegt jedoch, dass mehrere Platzstürme in ihrem Entstehen von den Sicherheitskräften verhindert werden. Der Zorn der Anhänger gilt insbesondere Schiedsrichter Zacher, der aus Berlin angereist war. „Die Demonstrationen gingen zweifellos über das beim Fußball übliche Maß hinaus“, meldet der Sicherheitsdienst des Reichsführers-SS. Selbst neutrale Zuschauer ergreifen mit Fortdauer des Matches Partei: „Bei jeder sich bietenden Gelegenheit gibt die Wiener Bevölkerung, darunter auch häufig Parteigenossen, diese Ablehnung unmissverständlich Ausdruck. Altreichsdeutsche brauchen nur den Mund aufzutun, um durch allerlei meist sehr kleinliche und gemeine Mittel angeckelt [sic!] zu werden.“ 6:1 siegt Rapid an diesem Sonntag, unter anderem durch vier Tore von „Bimbo“ Binder. Das Tagblatt schreibt: „Es war ein eindeutiger Sieg […] bloß schade, dass die äußeren Begleiterscheinungen die Freude über den großen Erfolg einigermaßen dämpften. Man war gar zu sehr über den Schiedsrichter aufgebracht. Weil er einige Entscheidungen traf, die dem Sinn und Wortlaut der Regel zuwiderliefen. Das ist nun aber schon so oft vorgekommen, dass man es auch ohne Radau zu machen hinnehmen könnte.“ Bis in den November hinein diskutieren österreichische und deutsche Sportzeitungen die Feinheiten ihrer jeweiligen Fußballkultur. Es wird gestritten, welches Spielsystem nun wirkungsvoller sei: Ist es die „Wiener Schule“, die Schalke im Frühsommer gegen die Admira entzaubert hat, oder das in Deutschland gespielte W-M-System. Die Deutschen fühlen sich bestätigt, als Rapid am 10. November dem Dresdner SC 1:3 unterliegt und somit aus dem Tschammer-Pokal ausscheidet. Das Reichssportblatt überschlägt sich mit Häme: „Nicht überlegenes Spiel, sondern überlegene Taktik schlug Rapid. […] Ob man jetzt umlernt?“, schießt man in Richtung Ostmark. Diese Vorzeichen bestimmen das erneute Gastspiel der Knappen in Wien.

Schalke gegen Admira findet im ausverkauften Praterstadion statt. Vor eigenem Publikum ist die Admira die spielbestimmende Mannschaft und führt mit 1:0. Zwei weitere Treffen werden als irregulär aberkannt.  Knapp vor dem Schlusspfiff erzielt Ernst Kuzorra aus umstrittener Position den Ausgleich für Schalke und die Dämme brechen. Was ist passiert? Günther Doubek, damals ein Bub von zwölf Jahren, erinnert sich: „Schon beim Eingang gab es ein Handgemenge zwischen Wienern und drei Zivilisten aus dem Altreich, bei dem die Polizei einschritt.“ Knapp nach dem Schlusspfiff laufen einige Zuschauer auf die Laufbahn und zeigen den Ruhrpottkickern, wie schnell eine Wiener Watsch’n geschmiert ist. Im Nu ist eine Massenschlägerei im Gang. Unter den Schlägern befinden sich – auch damals schon – genügend Strizzis, die nur auf Krawall aus sind. Hauptsache es geht zur Sache. Heute gilt als gesichert, dass kleinere Gruppen Jugendlicher, schon vor dem Spiel einen Angriff auf die verhassten Piefkes geplant hatten. Der Rest der mitmischenden Menschenmenge ließ sich von der Stimmung leiten. Der Plan des organisierten Teiles sieht wie folgt aus: Zuerst verpassen wir den Blauen ein paar rote Wangen und dann demolieren wir ihren Autobus. Tatsächlich trägt das Gefährt der Knappen einige Schäden davon. Die Autoreifen des Wiener Gauleiters von Schirach werden aufgestochen, ebenso vergreifen sich die Rowdys an einem Auto der Wehrmacht und an zwei Streifenwagen der Polizei. Laut Zeitungsberichten beteiligen sich sogar anwesende Frauen mit Handtaschen und Regenschirmen an den Tribünenschlägereien. „Mir tun die Ohren heute noch weh. Ich habe euch Wiener einfach nicht wiedererkannt.“, jammert ein Journalist im Reichssportblatt vom 26. November 1940.

Viele der Steinewerfer sind schlichte Raufbolde, die einfach nur auf Stunk aus sind oder sich in der Massendynamik zu diesem Verhalten hinreißen lassen. Einige Vorkommnisse anlässlich des Fußballspiels müssen jedoch als Akte eines – wie auch immer begründeten – Widerstands wahrgenommen werden. Doubek berichtet von besonders Mutigen, die zeitweise „Österreich, Österreich“ in die Menge skandieren. Inwiefern sich dieser Widerstand gegen die Politik des Nazireiches richtet, darf jedoch bezweifelt werden. Selbst großdeutschen Österreicher machen nicht immer gute Miene zum bösen Spiel, wenn ihnen die Überlegenheit der Reichsdeutschen auf die Nase gebunden wird: So hatte Hermann Göring bei einer Rede in Linz anlässlich der Eröffnung, der nach ihm benannten Werke die österreichische Gemütlichkeit bei der Arbeit als Faulheit hingestellt. Linzer Parteigenossen war daraufhin das Lachen vergangen.

Personen, die aufgrund einer anlagebedingten Geisteshaltung fortgesetzt mit Strafgesetzen in Konflikt geraten

Die Gerüchteküche brodelt: Schon bei der peinlichen 0:9- Abfuhr hatten sich viele Wiener zugeflüstert, dass die Stars der Jedleseer, Peter Platzer und Anton Schall, kurz vor dem Finale zum Gau-Auswahlspiel Ostmark gegen Schlesien abberufen worden waren, um sie dem Risiko einer Verletzung auszusetzen. Beide hatten sich auch prompt Blessuren zugezogen und waren für das Meisterschaftsfinale ausgefallen. Beweise für diese Behauptung fehlen aber.

Was den Verlauf der kalten Herbstnacht anbelangt, ist zu sagen, dass dem Großteil des raufenden Publikums nichts passiert ist. Zwar hat die Polizei bis spät in die Nacht noch immer nicht alle Konflikte rund um das Stadion unter Kontrolle, viele Burschen entziehen sich jedoch der Verhaftung, in dem sie sich in den Praterauen verstecken. Am Ende verzeichnet die Polizei an die zweihundert Festgenommene, wobei die meisten nach nur wenigen Stunden wieder freigelassen werden.

Politisch muss nach diesen schweren Auseinandersetzungen gehandelt werden. Der Stabsleiter des nationalsozialistischen Reichsbundes für Leibesübungen von Mengden tauscht sich mit dem Wiener Sportgauführer Kozich aus. Wiens Gauleiter Baldur von Schirach meldet sich zu Wort. Er verweist auf die Definition des Begriffes „asozial“, der in den „Richtlinien für die Beurteilung der Erbgesundheit“ pseudowissenschaftlich festgelegt worden war. Die Gauleitung bildet eine „Asozialenkommission“, die diesen „Volksschädlinge“ zu Leibe rücken soll. Wer, mit Strafgesetz, Behörde oder Polizei in Konflikt gerät, arbeitsscheu oder alkoholkrank ist oder einen unsittlichen Lebenswandel führt, bekommt Probleme. Die Kommission führt den Begriff „Schlurf“ ein und klassifiziert so Wiener Jugendliche, die vorwiegend auf der Schmelz, am Neulerchenfeld oder im Prater herumlungern, lange Haare und saloppe Kleidung tragen und sich der nationalsozialistischen Ideologie gegenüber uninteressiert bis feindselig geben. So mancher, der an den Krawallen beteiligt ist, verschwindet in den kommenden Tagen und Monaten in Anstalten, wie „Am Steinhof“ oder dem Heim Gänsbachergasse, sowie in Arbeitslagern. Für viele beginnt eine Odyssee durch Heime, Besserungsanstalten und Gefängnisse. Mancher kehrt nicht mehr zurück.

Das Spiel Admira gegen Schalke bildet den Höhepunkt der Ausschreitungen in österreichischen Fußballstadien zu NS-Zeiten. Dennoch findet schon im Mai 1941 wieder ein deutsch-österreichisches Spitzenduell im Wiener Praterstadion statt: Rapid gegen 1860 München endet 1:2.

Marie Samstag, abseits.at

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Marie Samstag