Zu viel wurde in den letzten Wochen bereits über das mehr als bittere Champions-League-Aus des FC Salzburg im 11. Anlauf geschrieben. Entsetzen, Ungläubigkeit und... Red Bull Salzburgs und Rapid Wiens Chancen in der Europa League

Zu viel wurde in den letzten Wochen bereits über das mehr als bittere Champions-League-Aus des FC Salzburg im 11. Anlauf geschrieben. Entsetzen, Ungläubigkeit und eine gewisse Schadenfreude sind derzeit in aller Munde. Dabei ist die Tragödie eigentlich nicht mehr zu überbieten, oder?

Doch aller Voraussicht nach wird der zwölfmalige österreichische Meister im nächsten Jahr wieder die Chance in der CL-Qualifikation erhalten. Nach den ersten sechs Spielen der noch jungen Tipico-Bundesliga-Saison hat man schon wieder vier Punkte Vorsprung auf das Verfolgerfeld. Bei den als guter Gradmesser anzusehenden Wettanbieter Österreichs bekommt man so gut wie nichts für einen Tipp auf Salzburg als österreichischen Meister. Zudem kamen die Mozartstädter in den letzten 13 (!) Jahren immer unter die Top 2 der Bundesliga – was zur Teilnahme an der Champions League-Quali berechtigt. Gibt es dann ein weiteres Kapitel der peinlichen CL-Serie des Scheiterns oder kann man tatsächlich das nächste Mal einen Schlussstrich ziehen und das für die Landeshauptstädter “Buch mit Sieben Siegeln” endlich öffnen?

Mund abputzen, abhaken, nach vorne schauen

Man kann es ihnen eigentlich nur wünschen, doch noch sind das alles bloß Hirngespinste und Zukunftsvisionen. Schauen wir lieber auf die aktuelle Spielzeit und Red Bulls Chancen in der Europa League. Denn dort darf man ja immerhin trotz der Blamagen noch antreten. Gern dürfte man sich an die erfolgreiche letzte Saison erinnern: Erst in der Verlängerung des Halbfinal-Rückspiels musste man sich – denkbar knapp – dem späteren Zweitplatzierten Olympique Marseille geschlagen geben.

Und dieses Jahr? Kann man mit ähnlichen oder gar besseren Leistungen rechnen? Wenn man nach dem Urteil der Wettanbieter geht, auf keinen Fall. Dort traut man den Mannen aus der Alpenrepublik zumindest den EL-Sieg gegen große Clubs wie die englischen FC Chelsea und Arsenal, AC Mailand oder den FC Sevilla (EL-Sieger der Jahre 2014-16) nicht zu. Auch der Salzburger Gruppengegner RB Leipzig wird von den Wettanbietern noch recht hoch gehandelt – wenn auch diese um ein Haar in der Euro-League Quali gescheitert wären. Doch das haben die deutschen Roten Bullen wohl besser drauf als der österreichische Dosen-Club. Während Salzburgs Red Bulls in zwei Minuten die CL-Quali verspielten, bewies RB Leipzig durch den entscheidenden Elfmeter zum Weiterkommen in der 90. Minute deutlich mehr Nervenstärke.

Schweres Los in der EL-Gruppenphase – kein Selbstläufer

Neben dem sächsischen Bundesligisten trifft der FC Salzburg in der Gruppenphase auf Celtic Glasgow und Rosenborg Trondheim. Das ist keinesfalls ein Selbstläufer und man wird an die Leistungen der letzten Europa League Saison anknüpfen müssen, um eine Runde weiter zu kommen. Den Auftakt macht der österreichischen Vorzeige-Club am kommenden Donnerstag (20.9. – 21:00 Uhr) auswärts beim Red-Bull-Geschwister-Club in Leipzig. Im Anschluss folgen zwei Heimspiele in der Red Bull Arena in Wals-Siezenheim gegen die anderen beiden Gruppengegner.

Rapid – Österreichs zweiter Stern am EL-Himmel

Auch Traditionsklub Rapid Wien hat keine leichte Gruppe in der Europa League erwischt. Mit Spartak Moskau, den Glasgow Rangers und dem FC Villarreal sind immerhin einige schöne Auswärtsfahrten für die Wiener Anhänger drin, aber mit einem Weiterkommen würde der 32-malige Meister die meisten Experten doch eher überraschen. Doch die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und unmöglich ist es definitiv auch nicht.

Es wird Zeit, dass Österreichs internationale Vertretungen wieder mehr in Erscheinung treten und an Salzburgs letztjährigen Teilerfolg anknüpft. Dieses beachtliche Abschneiden hat uns allen Spaß und Hoffnung gemacht, dass wir in Zukunft vielleicht sogar wirklich mal einen Titel nach Österreich holen können. Träumen und hoffen darf man ja noch. Zumal sich die Nationalmannschaft seit einiger Zeit – bis auf das überraschende 0:1 beim Nations League Auftakt – ja auch erstaunlich gut in Form zeigte.

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Erwin Novotny