Eine weitere Spielzeit der österreichischen Bundesliga ist zu Ende gegangen und gewährt uns nun die Zeit für eine genauere Nachbetrachtung der Ereignisse aus violetter... Das war die Saison 2016/17 der Wiener Austria
Pin It

Eine weitere Spielzeit der österreichischen Bundesliga ist zu Ende gegangen und gewährt uns nun die Zeit für eine genauere Nachbetrachtung der Ereignisse aus violetter Sicht. Dabei verlief, trotz nicht optimaler Ausgangslage im Vorfeld, die Saison durchaus zufriedenstellend und man konnte einige der gesteckten Saisonziele erreichen. Darüber hinaus wurde die junge Mannschaft weiterentwickelt und vollzog in einigen Bereichen den nächsten Schritt.

Einige Problemfelder vor Saisonbeginn

Die Veilchen schafften es nach schwierigen Jahren – mit dem absoluten Tiefpunkt des siebten Tabellenranges in der Endabrechnung- sich unter Trainer Thorsten Fink zu stabilisieren und qualifizierten sich in der Saison 2015/16 endlich wieder für den Europacup. Damit wurde zwar das gesteckte Ziel erreicht, dennoch gab es einige Probleme rund um den Verein.

Einerseits musste das Budget für die Kampfmannschaft aufgrund der Umbauarbeiten der Generali-Arena und des Umzugs in das Happel-Stadion reduziert werden, was Trainer Fink gar nicht schmeckte und infolgedessen der Deutsche mit einem Abgang kokettierte, da ihm andere Perspektiven versprochen worden waren.

Andererseits sorgte der Abgang des besten Torschützen und Führungsspielers Alex Gorgon für eine zusätzliche Schwächung des Kaders, welche durch die beschränkten finanziellen Möglichkeiten nicht adäquat aufgefangen werden konnte.

So musste das Trainerteam im Vorfeld der Saison weitgehend mit dem vorhandenen Kader vorlieb nehmen. Einzig Filipovic wurde fest verpflichtet und Pires wurde leihweise von Hoffenheim geholt. Komplettiert wurde dies noch durch die Rückkehr von Tajouri, dessen Leihe bei Altach auslief und der einen Kaderplatz in Aussicht bekam.

Zusätzlich wurde der Kader weiter verjüngt und die beiden Eigengewächse Serbest und Prokop sollten in Zukunft wesentlich gewichtigere Rollen einnehmen. Darüberhinaus gab es immer wieder Kritik an der Spielweise der Austria und man konnte die Mannschaft nicht großartig verstärken, wodurch sich keine optimalen Aussichten für den nächsten Schritt in der Entwicklung boten.

Dazu musste man sich immer wieder den Vorwurf gefallen lassen, nicht attraktiv genug zu spielen und speziell die Defensive war eines der großen Problemfelder, die es anzupacken galt.

Durchwachsener Bundesligastart, aufgefangen von starker EC-Qualifikationsphase

So kam es auch nicht überraschend, dass der Motor zu Beginn der Saison noch etwas stotterte. Man startete mit einem 1:0-Heimsieg in die Europacup-Quali gegen den albanischen Vertreter Kukesi, welcher jedoch einige altbekannte Probleme offenbarte, auch aufgrund der zusätzlichen Ausfälle von Führungsspielern wie Almer und Grünwald. Das Rückspiel wurde dann jedoch souverän und ohne großartige Schwierigkeiten gegen den limitierten Gegner mit 4:1 gewonnen.

Den Bundesligastart vollzog man ebenfalls mit etwas Bauchweh. Gegen den Aufsteiger aus St.Pölten tat man sich nicht leicht und gewann erst in der Nachspielzeit dank eines Treffers von Rückkehrer Tajouri. Eine Woche später drehte man im Heimspiel gegen Mattersburg die Partie nach 0:1-Halbzeitrückstand noch in einen 3:1-Sieg um.

Zwischen den Spielen agierte man weiterhin im Europacup und dies sorgte für eine zusätzliche Belastung gleich zu Beginn der Saison. Zunächst musste man sich trotz zahlreicher Torchancen im Heimspiel gegen Trnava noch mit 0:1 geschlagen geben und hatte somit keine optimale Ausgangsposition für das Rückspiel. Jedoch gelang dennoch eine Woche später in einem hochdramatischem Spiel inklusive Elfmeterschießen der Aufstieg in das Europa-League-Playoff. Dabei sorgten vor allem die jungen Akteure für Aufsehen, da sie trotz des enormen Druckes und der Wichtigkeit des Spieles jeweils souverän ihre Elfmeter verwandeln konnten.

Herbe Derbyklatsche, gefolgt vom Highlight Rosenborg

Die Euphorie über den Einzug ins Playoff wurde jedoch unterbrochen von einer deutlichen 1:4-Niederlage im Wiener Derby gegen den Stadtrivalen. Dabei veränderte Trainer Fink aufgrund der hohen Belastung und des bevorstehenden Abganges von Mittelfeldspieler Kehat die Systematik auf ein 4-4-2, welches jedoch überhaupt nicht funktionierte und man insgesamt eine schwache Darbietung bot.

Eine Woche später musste man im Auswärtsspiel bei Sturm Graz eine weitere Niederlage einstecken und rutschte damit auf Tabellenrang fünf ab. Dabei wurde die Kritik am Defensivverhalten nach sieben Gegentreffern in zwei Spielen immer lauter und die Unzufriedenheit war deutlich zu vernehmen.

In einer schwierigen Phase traf man dann auch noch im Playoff der Europa League auf den norwegischen Meister Rosenborg und hatte damit durchaus Lospech, da es sich um die Mannschaft mit dem höchsten Koeffizienten unter den ungesetzten Teams handelte. Keine einfache Ausgangsituation also, die man dennoch meisterte und letztlich einen verdienten 2:1-Erfolg feierte. Einzig der Gegentreffer kurz vor Abpfiff  stellte einen Wermutstropfen dar und damit verschlechterte sich die Ausgangslage für das Rückspiel erheblich.

Dies sollte sich jedoch nicht weiter rächen, da man eine Woche später beim Rückspiel dank einer starken Leistung mit 2:1 gewinnen konnte und damit eine imposante Serie Rosenborgs ohne Heimniederlagen beendete. Dank dieses Triumphes qualifizierte man sich für die Gruppenphase der Europa League und erreichte damit bereits zu einem frühen Zeitpunkt der Spielzeit ein großes Saisonziel.

In den letzten beiden Bundesligaspielen vor der Länderspielpause konnte man den überraschenden Tabellenführer aus Altach trotz starker Rotation mit 3:1 besiegen, während man sich eine Woche später beim Tabellenletzten Ried mit einem 1:1 begnügen musste.

Auf und ab in der Liga, erfolgreich im Europacup

Nach der Länderspielpause, in welcher man nach den anstrengenden englischen Wochen zuvor die Akkus wieder etwas aufladen konnte, zeigte man nach wie vor wechselhafte Leistungen in der Liga. Einem klaren Sieg gegen den WAC folgten zwei Niederlagen gegen Red Bull Salzburg und die Admira. Darüber hinaus stand der erste Spieltag der Gruppenphase mit einem Auswärtsspiel beim rumänischen Meister Astra Giurgiu an, welches man mit 3:2 gewinnen konnte. Dabei wehrte man sich in der Schlussphase nach einem Platzverweis erfolgreich gegen die starke Druckphase des Gegners und sicherte sich damit den ersten wichtigen Gruppensieg.

Vor der nächsten Länderspielpause bekam man es in der Europa League nun mit Viktoria Pilsen zu tun. Trotz Überlegenheit und gutem Auftreten endete die Partie torlos, wobei man bei einer Abseitsentscheidung Pech hatte und Kayode zu Unrecht zurückgepfiffen wurde. In der Liga drehte man nach langem Rückstand kurz vor Schluss das Spiel gegen St.Pölten und feierte somit einen 2:1-Heimsieg über den Aufsteiger.

Starkes zweites Saisonviertel und eine Sternstunde in Rom

Nach einer erneuten länderspielbedingten Pause, in welcher man kurze Zeit durchschnaufen konnte, ging es mit einem Auswärtsspiel beim SV Mattersburg weiter, welches man relativ mühelos mit 2:0 gewinnen konnte. Wenige Tage später wartete dann das große Highlight im Herbst auf die Veilchen. Man reiste zum prestigeträchtigen AS Rom in die ewige Stadt und durfte sich mit dem italienischen Topclub messen. Unterstützt von zahlreich mitgereisten Fans gelang im Stadio Olimpico die Sensation und man trotze dem Favoriten nach zwischenzeitlichem 1:3-Rückstand noch ein 3:3-Unentschieden ab. Somit sammelte man nach drei Spieltagen bereits fünf Punkte in der Gruppenphase und befand sich auf Kurs in Richtung K.O. Phase.

Im nächsten Spiel kurze Zeit später wartete ein weiteres Highlight auf die Veilchen. Im neu eröffneten Allianz-Stadion des Stadtrivalen bestritt man das erste Wiener Derby auf neuem Terrain und konnte dieses Duell mit 2:0 für sich entscheiden und dem ewigen Rivalen eine schmerzliche Niederlage zufügen.

Eine Woche später bekam man es in einem weiteren Spitzenspiel mit dem überraschenden Tabellenführer Sturm Graz zu tun, der dank eines sensationellen Saisonstarts die Spitze erklimmen konnte. Mit einer guten Leistung entschied man dieses Duell ebenfalls mit 2:0 für sich und feierte damit einen wichtigen Heimsieg. Zum Durchschnaufen blieb in dieser Phase jedoch wenig Zeit, denn wenige Tage später kam bereits der AS Rom zum Rückspiel in das Happel-Stadion. Man konnte zwar nach wenigen Augenblicken bereits in Führung gehen, jedoch stachelte dies die Gäste erst richtig an und letztlich setze sich die Klasse der Römer mittels eines 4:2-Sieges durch.

Nach den harten Wochen und vor der Länderspielpause ging es nun zum schwierigen Auswärtsspiel nach Altach. In diesem Spiel wirkte man körperlich nicht mehr auf der Höhe und der Mannschaft waren die Strapazen der letzten Wochen deutlich anzusehen, weshalb man eine deutliche 1:5 Schlappe einstecken musste.

Schlussspurt in der Liga, verpasste Chance im Europacup

In den letzten sechs Spielen der Liga konnte man vor der Winterpause immerhin vier davon für sich entscheiden. Man feierte Siege gegen die Nachzügler Ried, WAC, Admira und Mattersburg, während man gegen Salzburg und St.Pölten den Kürzeren zog. Damit behielt man trotz des intensiven Herbstes die Tuchfühlung zur Tabellenspitze und erarbeitete sich dank des starken zweiten Saisonviertels eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde im Frühjahr.

In der Europa League ging es in den letzten beiden Spielen gegen Astra Giurgiu und Pilsen ans Eingemachte und man hatte sich im Vorfeld nun eine tolle Ausgangsposition für den Aufstieg in die K.O. Phase erarbeitet. Die erste Chance im Heimspiel gegen Giurgiu ließ man aber leichtfertig liegen, da man nach der Führung eine unnötige gelb-rote Karte bekam und damit den rumänischen Vertreter zurück ins Spiel brachte, welcher letztlich das Spiel mit 2:1 gewann.

Dadurch kam es nun zum Endspiel beim bereits ausgeschiedenen tschechischen Vertreter Pilsen. Zunächst lief alles nach Plan und man konnte sich eine 2:0-Führung herausspielen und war darüber hinaus nach einem Platzverweis des Gegners mit einem Mann mehr auf dem Feld. Jedoch zeigte die junge Mannschaft der Violetten Nerven, gab das Spiel trotz toller Ausgangslage letztlich aus der Hand und verlor noch mit 2:3.

Das Ausscheiden war ein großer Schock für den gesamten Verein und nur schwer zu verdauen, da man den Aufstieg quasi auf dem Silbertablett serviert bekam. Zeit zum Verarbeiten der Ereignisse bekam man ausreichend, da die lange Winterpause vor der Tür stand und somit ein intensiver Herbst endete.

Auf und ab setzt sich im dritten Saisonviertel der Liga fort

Nachdem man im Herbstdurchgang der Meisterschaft den Kontakt zur Spitze halten konnte und mit fünf Punkten Rückstand auf den Tabellenführer Altach zurücklag, wollte man sich ohne der Doppelbelastung nun weiter nach vorne arbeiten und zumindest die Qualifikation für den Europacup sichern. In der Vorbereitung wurde das Augenmerk auf die weitere Verbesserung der Defensive gelegt, da man mit 29 Gegentreffern die mit Abstand meisten aus der Spitzengruppe bekam. Dabei galt es auch nach der langen Pause sofort da zu sein, denn in der Liga warteten nun die Topspiele gegen Rapid, Sturm und Altach, welche als durchaus wegweisend für die restliche Saison galten.

Im Heimderby gegen Rapid konnte man dank eines Last-Minute Treffers noch einen Punkt ergattern, während man eine Woche später bei Sturm Graz einen deutlichen 4:0-Erfolg feierte. Im nachfolgenden Heimspiel gegen Altach erlitt man allerdings einen Dämpfer und verlor auch aufgrund wichtiger Ausfälle in der Defensive das Spiel mit 1:3.

In den nächsten beiden Duellen feierte man relativ ungefährdete 3:0-Siege gegen Ried und WAC und tankte somit Selbstvertrauen vor dem nächsten Topspiel gegen Meister Salzburg. Dabei reiste man als Tabellendritter in die Mozartstadt und hatte die Chance, die Meisterschaft wieder spannend zu machen und ein mögliches Davonziehen des Titelfavoriten zu verhindern. Trotz einer starken ersten Halbzeit, in welcher man als eine der wenigen Mannschaften der Liga es vermochte die Salzburger vor Probleme zu stellen, verlor man letztlich mit 0:5 und erhielt damit einen kräftigen Dämpfer im Kampf um eine mögliche Meisterschaft.

Niederlagenserie und das Ausscheiden aus dem Cup folgen

Die Niederlage in Salzburg schien deutliche Spuren bei den Veilchen hinterlassen zu haben und man geriet nun in einen Abwärtsstrudel, in welchem die Kritik immer lauter wurde. Zunächst musste man sich gegen die Admira innerhalb weniger Tage zu Hause zweimal geschlagen geben, wobei vor allem das Ausscheiden aus dem Cup einen herben Rückschlag darstellte und für ordentlichen Unmut sorgte. Als wäre dies nicht genug, verlor man noch dazu vor der Länderspielpause das dritte Heimspiel innerhalb einer Woche gegen den Abstiegskandidaten aus St.Pölten mit 1:2.

Die Negativserie nahm dann Sportdirektor Wohlfahrt zum Anlass deutliche Kritik an den Spielern zu üben, um sie damit etwas wachzurütteln und ihnen den Ernst der Lage vor Augen zu führen, da man vor der Gefahr stand die Saison zu verkorksen.

Die Mannschaft schien den Ernst der Lage erkannt zu haben, rückte nun nochmal enger zusammen und zeigte eine positive Reaktion. Bei der zweitbesten Frühjahrsmannschaft Mattersburg gelang der Befreiungsschlag und man feierte einen 3:0-Sieg. Dieser Erfolg kam auch genau zur rechten Zeit, da man vor den schwierigen Duellen gegen Rapid, Sturm und Altach nochmal Selbstvertrauen tanken konnte. Darüber hinaus stellte man zum ersten Mal die Formation etwas um und lief nun in einer 4-1-4-1-Anordnung auf, in welcher Holzhauser etwas weiter vorne als üblich agieren sollte.

Diese Umstellung schien auch zu fruchten und man stabilisierte dadurch die Defensive merklich, was zu einem ungefährdeten 2:0-Auswärtserfolg beim Stadtrivalen Rapid führte und man nebenbei zum ersten Mal in dieser Saison auf dem zweiten Tabellenrang stand. Auch das Topspiel eine Woche darauf gegen Sturm Graz konnte man verdient mit 4:1 für sich entscheiden und man setzte damit ein weiteres Ausrufezeichen im Kampf um die Vizemeisterschaft. Komplettiert wurden die heiklen Aufgaben mit einem Auswärtsspiel bei Altach, wo man letztlich einen Punkt aus dem Vorarlberg entführen konnte. Mit sieben Punkten aus drei schwierigen Spielen ging es nun in die letzte Phase der Meisterschaft.

Schlussspurt im Kampf um die Vizemeisterschaft

Nun standen nur noch abschließend vier Spiele in der Meisterschaft auf dem Programm und der Kampf um die Europacup-Startplätze und den zweiten Tabellenplatz spitzte sich zu. Zunächst feierte man einen deutlichen 3:0-Erfolg gegen die SV Ried und stand nun vor der endgültigen Fixierung der Europacup-Teilnahme. Diese wurde eine Woche später zwar fixiert, jedoch verlor man dabei gegen den WAC äußerst unglücklich und verpasste damit eine mögliche Vorentscheidung im Kampf um Platz zwei.

Im nächsten Spiel empfing man den bereits feststehenden Meister aus Salzburg und wollte mit einem Sieg die Vizemeisterschaft endgültig festigen. Zwar sah es zunächst ganz gut aus und man lag komfortabel mit einer 2:0-Führung in Front, jedoch schlugen die Bullen noch einmal zurück und drehten das Spiel um in einen 3:2-Sieg. Da der Konkurrent Sturm einen knappen Heimerfolg feierte, kam es nun zum Showdown am letzten Spieltag um die Vizemeisterschaft.

Die Austria behielt dabei die Nerven und feierte trotz zahlreicher Ausfälle einen 6:1-Kantersieg in der Südstadt und sicherte sich damit Tabellenrang zwei hinter Meister Salzburg. Mit diesem Erfolg ging damit auch eine ereignisreiche Saison zu Ende, mit vielen Höhen und einigen Tiefen.

Fazit

Die Saison 2016/17 kann man aus Sicht der Austria durchaus als eine erfolgreiche Spielzeit ansehen. Man erreichte mit der Qualifikation zur Europa-League-Gruppenphase und der Vizemeisterschaft im Vorfeld gesteckte Saisonziele und blieb darüber hinaus deutlich vor dem Stadtrivalen. Einzig das Ausscheiden aus dem Cup und vor allem der verpasste Einzug in die K.O.-Phase der Europa League trübten die Bilanz etwas und dieser Chance wird man noch einige Zeit nachtrauern.

Trainer Thorsten Fink schaffte es mit der Mannschaft den nächsten Entwicklungsschritt zu vollziehen und verbesserte seine Truppe in vielen Bereichen. Speziell seine Umstellung auf ein 4-1-4-1-System erwies sich als goldrichtig und man wirkte dadurch wesentlich kompakter als noch zuvor. Darüber hinaus erzielte man in der Liga starke 72 Saisontore und bestätigte damit den Ruf als Tormaschine und blieb damit nur knapp hinter dem überlegenen Meister aus Salzburg zurück.

Spielerisch setzte man also einen weiteren Schritt in die richtige Richtung und lieferte damit einige attraktive und torreiche Spiele ab. Einzig die Defensive stellt auch weiterhin ein Problem bei den Veilchen dar und mit 50 Gegentoren erhielt man erneut zu viele. Jedoch verbesserte sich immerhin die Anzahl der zu Null Spiele (13) und bietet somit einen Ansatzpunkt zur weiteren Verbesserung. Für die kommende Saison jedenfalls gute Aussichten, um mit der jungen Mannschaft zumindest den zweiten Tabellenrang weiter festigen zu können und darüber hinaus den nächsten Entwicklungsschritt zu vollziehen.

Dalibor Babic, abseits.at

Pin It

Dalibor Babic