Die Spielerbewertungen zum 344. Wiener Derby
Bundesliga 18.Februar.2025 Dalibor Babic

Wie nach jedem Wiener Derby bewerten wir die Leistungen der Einzelspieler im Detail. Dalibor Babic übernimmt dabei die Wertungen der Austria-Spieler, während Daniel Mandl sich um die Rapid-Akteure kümmert.
Notenschlüssel:
10 = sehr stark
1 = sehr schwach
0 = zu kurz eingesetzt
FK Austria Wien
Samuel Sahin-Radlinger 5
Solide Vorstellung des Torhüters, der sich aus Sicht der Austria glücklicherweise rechtzeitig fit meldete und wenn notwendig zur Stelle war. Im Spiel wehrte der Routinier drei Torschüsse ab und war auch beim Gegentor schuldlos. Einzig eine etwas aktivere Herangehensweise bei Flanken würde man sich von ihm wünschen.
Reinhold Ranftl 6
Mit seiner gewohnt intensiven Spielweise ging er mit einer hohen Laufbereitschaft in die Partie und war so speziell im Pressing ein wichtiges Puzzlestück. Auch seine Werte in der Defensive unterstreichen das, weshalb er in seiner Mannschaft die meisten Zweikämpfe führte (19) und davon sehr ordentliche 58 Prozent gewann. Dazu gesellen sich auch noch je vier erfolgreiche Tacklings und klärende Aktionen und zwei abgefangene Bälle. Im Ballbesitz war sein Spiel mit Licht und Schatten versehen, weil er erneut die meisten Ballaktionen seines Teams hatte (75), den Elfmeter herausholte und zwei Torschüsse vorbereitete, jedoch auf eine durchschnittliche Passquote von 69 Prozent kam und die meisten Ballverluste im violetten Spiel erlitt (25).
Johannes Handl 6
Hatte eine schwierige Aufgabe mit den beiden quirligen Jansson und Wurmbrand, die immer wieder auf seine Seite auswichen, jedoch löste er dies weitestgehend souverän und bestach wie so oft mit seinem tollen Timing beim Attackieren. Dadurch gewann er auch starke 64 Prozent seiner Duelle und sammelte dazu auch noch je vier klärende Aktionen und erfolgreiche Tacklings. Im Ballbesitz war auch er mit Licht und Schatten unterwegs, wo er durchaus seine fußballerische Klasse demonstrierte, aber einige Male zu wenig die Ruhe behielt und unkontrollierte Bälle nach vorne spielte. Das spiegelt auch seine Passquote von 66 Prozent wider, die eher unterdurchschnittlich ausfiel.
Aleksandar Dragovic 7
Der Abwehrchef der Violetten ging angeschlagen in das Spiel und biss trotz sichtlicher Schmerzen auf die Zähne, was ihm hoch anzurechnen und nicht selbstverständlich ist. Seiner Leistung tat dies keinen Abbruch, dirigierte er wie gewohnt sowohl mit als auch gegen den Ball das Spiel seiner Mannschaft. Im Ballbesitz kam er auf die zweitmeisten Ballkontakte (70) und eine starke Passquote von 92 Prozent, wobei er immer wieder seine progressive Spieleröffnung demonstrierte. Auch gegen den Ball war er gewohnt präsent und kam mit neun klärenden Aktionen und zwei abgeblockten Schüssen auf die Bestwerte seines Teams.
Tin Plavotic 5
Der großgewachsene Innenverteidiger war vor allem im Strafraum und in der Luft eine sehr wichtige Komponente und war in einigen Situationen entscheidend an der Torverhinderung beteiligt. Allerdings war er nicht fehlerfrei und unter anderem bei einem Schaub-Kopfball hatte er Glück, dass der Ball nicht ins Tor ging, da er die Situation etwas verschlafen hatte. Im Ballbesitz waren seine Werte mit einer Passquote von 74 Prozent in Ordnung, allerdings brachte er dafür nur einen von neun langen Bällen an den Mann.
Hakim Guenouche 5
Bekam durch die Sperre seines Konkurrenten Pérez-Vinlöf mal wieder die Chance sein Können von Beginn an zu zeigen und erlebte insgesamt ein wechselhaftes Spiel. In der Offensive hatte er einige positive Szenen und demonstrierte immer wieder seine technische Klasse, weshalb er mit drei gewonnenen Dribblings auch auf den zweitbesten Wert auf dem Feld kam, einen Schlüsselpass spielte und mit 82 Prozent eine der besten Passquoten seines Teams hatte. In der Defensive waren dafür allerdings ein paar Schattenmomente dabei, wie etwa beim Gegentor, vor dem er zu zögerlich attackierte oder bei einer weiteren Chance für Schaub, wo er nicht gut aussah.
Manfred Fischer 7
Ein starker Auftritt des Austria-Kapitäns, der ebenfalls mit einer enormen Laufbereitschaft voranging und sehr giftig in den Zweikämpfen war, weshalb er etwa alle seine acht Bodenzweikämpfe für sich entscheiden konnte und drei klärende Aktionen neben zwei abgeblockten Schüssen verzeichnete. Auch im Ballbesitz übernahm er als „Ankersechser“ eine Schlüsselrolle und war elementar für das Übergangsspiel. Dadurch kam er u.a. nicht nur auf die drittmeisten Ballaktionen (66), sondern auch auf die zweitbeste Passquote (84 Prozent), die zweitmeisten Pässe (45) und er hatte zudem mit 27 angekommenen Pässen in der gegnerische Hälfte die meisten aller Violetten, was seine progressive Spielweise beweist.
Abubakr Barry 6
Eine mittlerweile übliche Vorstellung, die man von dem kreativen Mittelfeldspieler zu sehen bekam. In seinen besten Momenten war er kaum zu stoppen und bestach mit einigen tollen Dribblings und raumgreifenden Aktionen, weshalb er auch mit vier gewonnenen die meisten auf dem Spielfeld hatte und immer wieder seine Klasse aufblitzen ließ. Ab und zu waren aber auch leichte Fehler dabei und hatte er mit 18 Ballverlusten die zweitmeisten seiner Mannschaft, allerdings waren hier zumindest keine „fatalen Fehler“ dabei. Beeindruckend war vor allem aber seine Arbeit gegen den Ball, wo er gemeinsam mit Fischer eine dominante Vorstellung zeigte und nicht nur 78 Prozent seiner Bodenzweikämpfe gewann, sondern fünf erfolgreiche Tacklings verbuchte, was für seinen Einsatz spricht.
Dominik Fitz 8
Würde man jetzt schon einen „Spieler der Saison“-Preis verleihen, wäre der Spielmacher der Violetten wohl der große Favorit. Erneut war er der große Matchwinner in einem Spiel und führte mit zwei wichtigen Toren seine Kollegen zum Derbyerfolg. Doch auch abgesehen von den Toren, zeigte er immer wieder mit tollen Pässen seine Klasse und gab dazu nicht nur die meisten Schüsse seines Teams ab (5), sondern wurde dazu am öftesten gefoult (4). Aber auch gegen den Ball spulte er eine hohe Laufleistung ab und warf sich in alle Duelle leidenschaftlich hinein.
Maurice Malone 3
Ein äußerst undankbares Spiel für den pfeilschnellen Angreifer, der selten mit brauchbaren Bällen versorgt wurde und immer wieder steilen Bällen nacheilen musste, um sich dann an den gegnerischen Verteidigern aufzureiben. Auch wenn er nicht viele positive Aktionen hatte und nur zehn Pässe in der Partie spielte, war sein Einsatz und seine hohe Sprintfrequenz für die Mannschaft wichtig, wodurch er vor allem den gegnerischen Spielaufbau gut kontrollierte.
Nik Prelec 5
Eine ähnliche Ausgangslage wie sein Sturmkollege fand auch der Slowene vor, der sich hier immer wieder in schwierigen Situationen wiederfand. Jedoch löste der Stürmer diese etwas erfolgsstabiler und zeigte seine Qualitäten als Zielspieler, weshalb er auch dreimal so viele Pässe wie Malone spielte und besser ins Spiel eingebunden war. Dazu fiel seine Zweikampfbilanz positiv aus und gewann er zwei Dribblings im Spiel.
Lukas Galvao 5
Kam auf der ungewohnten Position des linken „Schienenspielers“ zum Einsatz und brauchte zwar etwas, um in die optimale Positionierung zu finden, jedoch löste er die Aufgabe alles in allem ordentlich. Klarerweise war sein Fokus mehr auf die Defensive gerichtet, wo er seine Sache als zusätzlicher Strafraumverteidiger gut löste.
Marvin Potzmann, Andreas Gruber, Marko Raguz 0
Jeweils zu kurz eingesetzt.
SK Rapid
Niklas Hedl 5
Am Ball war der Rapid-Keeper weitgehend souverän und überraschenderweise musste er sich kaum bei gegnerischen Chancen beweisen, zumal die Austria nur selten aus dem Spiel heraus vors Tor kam. Allerdings wirkte sein Stellungsspiel bei Fitz’ Freistoßtreffer zum 1:2 aus Sicht Rapids nicht ideal und an einem besseren Tag hätte er den Schuss womöglich zur Ecke geklärt.
Bendegúz Bolla 4
Der Rechtsverteidiger spielte zwar am Ball relativ solide und geradlinig, hatte dann aber defensiv immer wieder Schwächemomente und agierte vor allem im letzten Drittel in der Entscheidungsfindung sehr unglücklich. Bolla war nicht ganz ideal ins Ballbesitzspiel Rapids eingebunden und war nicht so progressiv unterwegs, wie man es bereits von ihm sah. Insgesamt war es eher eine durchwachsene Partie des Ungarn.
Nenad Cvetkovic 7
Der Serbe war die erwünschte Verstärkung für Rapids Innenverteidigung und er ließ praktisch nichts anbrennen. Sehr klar in seinem Zweikampfverhalten, eine gute Körpersprache und auch in der Luft – wie man es von ihm gewohnt ist – eine Macht. Der Routinier zählte sicher zu den besseren Rapid-Spielern am Derbysonntag.
Serge-Philippe Raux-Yao 6
Der französische Abwehrchef der Grün-Weißen hatte für seine Verhältnisse einige Ballverluste und Fehlpässe in seinem Spiel und konnte im Spielaufbau über das gesamte Spiel verteilt nicht so viel Impact ins Spiel der Hütteldorfer bringen, wie es sonst zumeist der Fall ist. Auch gegen den Ball hatte er kleinere Unsicherheiten bzw. zog in Kopfballduellen den Kürzeren, während er allerdings seine sieben Bodenzweikämpfe allesamt gewann.
Jonas Auer 3
Eine unsichere Partie des 24-jährigen Linksverteidigers, der zudem etwas tollpatschig den Elfmeter verursachte, der zum 1:1 der Austria führte. Auer hatte zahlreiche Fehlpässe in seinem Spiel, positionierte sich viel zu tief und konnte so nur sehr bedingt offensive Akzente setzen, was eigentlich seine Kernkompetenz wäre. Zudem darf man auch seine Mitspieler nicht aus der Verantwortung nehmen, was mit zu wenig Bewegung ohne Ball zu tun hat, aber außergewöhnlich viele Einwürfe Auers sind entweder nicht präzise genug oder zu schlecht „vorausgedacht“, was in einfachen Ballverlusten mündet.
Lukas Grgic 4
Auch der Routinier fürs defensive Mittelfeld erwischte einen gebrauchten Tag, konnte das Spiel kaum an sich reißen oder für gute Umschaltmomente sorgen. Zudem verlor er 16 seiner 25 Zweikämpfe, was für diese Position natürlich Gift ist. Unterm Strich schaffte es Grgic kaum, seine Gegenspieler „abzukochen“.
Mamadou Sangaré 5
Auf der einen Seite stand ein sensationeller Treffer der Marke „Tor des Jahres“, andererseits gab es in Sangarés Spiel aufgrund guten Entgegenwirkens der Austria-Akteure viel Leerlauf. Momentan schafft er es nicht, die Schnittbälle zu gewinnen und Aufdrehsituationen generieren, die ihn im Herbst so enorm dominant machten. Zwar zeigte er gute und präzise Passmuster, aber aufgrund dessen, dass er häufig keine guten Mitspielerbindungen aufbauen konnte, fehlte auf seiner – im wahrsten Sinne des Wortes – ausgesprochen zentralen Position deutlich die Vertikalität.
Louis Schaub 7
Der ehemalige Nationalspieler war wie schon beim 1:3 gegen Wolfsberg der beste Offensivspieler Rapids. Schaub war einer der Wenigen, die Dynamik und Spielwitz gut vereinten, was ihn insgesamt zum gefährlichsten Rapid-Spieler machte. Hatte mit 87% eine für einen Offensivspieler sehr gute Passquote, leitete Rapid Treffer ein und war auch durch gutes Positionsspiel immer für gefährliche Situationen gut.
Isak Jansson 3
Der schwedische Dribbler war vor allem gruppentaktisch überhaupt nicht ins Spiel eingebunden, was auch an der enorm tiefen Position Auers lag. Er musste praktisch immer als Alleinunterhalter auftreten und Eins-gegen-Eins-Duelle suchen, die für seine Gegenspieler aber zumeist leicht zu verteidigen waren, weil er sich in ungefährlichen Zonen bewegte und lediglich abgedrängt werden musste. Am Ende waren nur 39% seiner 72 Ballaktionen erfolgreich.
Nikolaus Wurmbrand 2
Rapids Top-Talent rieb sich auf, ging als Anläufer im Pressing weite Wege, bekam aber kaum Bälle, die er sinnvoll verarbeiten konnte. Wurmbrand spielte schlussendlich nur sieben Pässe, von denen gerade mal zwei einen Abnehmer fanden. Dem gegenüber verlor er innerhalb einer Stunde Spielzeit elf Bälle, davon drei sogar in der eigenen Hälfte. Für dieses brisante Derby mangelte es ihm noch sichtbar an Routine, aber natürlich auch an der Unterstützung seiner Nebenleute. Einem unerfahrenen Spieler wie ihm kann man eine durchwachsene Leistung, noch dazu unter derart schwierigen Begleiterscheinungen aber leicht verzeihen.
Dion Beljo 4
Es war eine durchaus zwiegespaltene Partie für den kroatischen U21-Teamspieler, denn einerseits gewann er gute 57% seiner Zweikämpfe, wies eine Passquote von 76% auf, aber andererseits wurde er nur sehr selten gefährlich und ließ sowohl in offensiven Aktionen, als auch im Anlaufverhalten den letzten Punch vermissen. Nur phasenweise ging er aufopferungsvoll zu Werke und um wieder zu seiner Herbstsaison zu finden bzw. sich allgemein als Spieler schneller weiterentwickeln zu können, muss er die Aggressivität deutlich kontinuierlicher auf den Platz bringen.
Ercan Kara 4
Was Einsatz, Aggressivität, Giftigkeit und die physische Präsenz betrifft, wäre Ercan Kara eigentlich ein gutes Vorbild für Dion Beljo. Der Rapid-Rückkehrer hatte allerdings das Problem, dass er dafür mit dem Ball nur wenig Zählbares holte und zudem in mehreren Zweikämpfen dann doch etwas zu ungestüm war, was auch oft den Spielfluss Rapids in der Schlussphase wieder bremste. Dennoch ist seine aggressive Ader etwas, was Rapid noch einigen Spielen dieser Saison zugutekommen wird. Diesmal wurden aber weder er noch Beljo ausreichend von den Hintermännern gefüttert.
Moritz Oswald, Matthias Seidl, Jakob Schöller 0
Alle drei Spieler zu kurz eingesetzt.
Dennoch eine Anmerkung, speziell zu den beiden Erstgenannten: Sich darüber zu echauffieren, mehr Einsatzzeiten bekommen zu wollen oder nach einem schwächeren Spiel mal nicht von Beginn an aufgestellt zu werden, sollte man nur dann, wenn man dann am Platz auch seine Basics abruft und etwa die nötigen Sitzer verwertet oder den Ball von der Strafraumgrenze unbedrängt zumindest aufs Tor schießen kann. Gerade von diesen Spielern ist schlichtweg noch mehr Einsatz zu erwarten. Danach kann sich immer noch beschwert werden, wenn man mal wieder nicht gespielt hat – und dann vielleicht sogar zu Recht.
Dalibor Babic
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