Die 31. Runde der österreichischen Bundesliga steht auf dem Programm und damit rückt der Tag der Entscheidungen immer näher. Den Anfang macht am Dienstag... Faktencheck zur 31. Bundesliga-Runde 2019/20

Die 31. Runde der österreichischen Bundesliga steht auf dem Programm und damit rückt der Tag der Entscheidungen immer näher. Den Anfang macht am Dienstag die Qualifikationsgruppe, wo es im Abstiegskampf wieder rundgehen wird und alle vier involvierten Teams gegeneinander antreten müssen. Am Mittwoch geht es dann mit der Meistergruppe weiter, wo u.a. im Spitzenspiel und im Kampf um den zweiten Platz Rapid auf den LASK trifft.

Admira Wacker – SKN St. Pölten

Dienstag 20:30, BSFZ-Arena, Schiedsrichter: Robert Schörgenhofer

In diesem Duell zweier Abstiegskandidaten treffen zwei Teams aufeinander, die am vergangenen Wochenende als „Gewinner der Runde“ angesehen werden können. Die Admira feierte nämlich nach einer längeren Durststrecke mal wieder einen Sieg und einen immens wichtigen noch dazu. Im Auswärtsspiel bei Mattersburg drehte man einen Rückstand noch in einen 2:1 Sieg um und holte die drei Punkte, wenn auch mit mehr Bauchweh, als den Niederösterreichern lieb gewesen wäre. Somit konnte man das Tabellenende verlassen und die WSG Tirol überholen. Nun geht es darum, im „Nö-Derby“ den nächsten großen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu gehen und diesen dingfest zu machen.

Das gleiche hat natürlich auch der Konkurrent SKN St. Pölten im Sinn, wobei man dies mit einer enorm breiten Brust angehen kann. Die Niederösterreicher feierten nämlich beim schwierigen Auswärtsspiel in Wien bei der Austria einen sensationellen 5:2 Erfolg, mit dem in der Form niemand rechnete. Vor allem beim Konterspiel zeigte man sich eiskalt und entfachte so viel Gefahr vor dem gegnerischen Kasten, wie schon lange nicht mehr. Dieses Ereignis kann natürlich nun die Initialzündung sein, um das Abstiegsgespenst endgültig zu vertreiben und den Klassenerhalt zu fixieren. Ein Sieg in der Südstadt würde diesen klarmachen, sofern die WSG nicht gewinnt wäre man ebenfalls so gut wie gerettet.

– Die Admira verlor nur 2 der 13 Duelle mit dem SKN St. Pölten in der Bundesliga (5 Siege, 6 Remis).

– Die Admira und der SKN St. Pölten gewannen ihre Spiele in der letzten Runde der Bundesliga. Das gab es zuletzt im September 2018.

– Beide Mannschaften feierten 3 Siege in den 12 Spielen der Bundesliga in diesem Kalenderjahr und damit ebenso viele wie in den 18 Spielen im Herbst.

– Die Admira und der SKN St. Pölten punkteten in dieser Saison 7-mal nach 0:1-Rückständen – Höchstwert der Qualifikationsgruppen-Teams.

– Emanuel Aiwu erzielte beim letzten Heimsieg der Admira gegen den SKN St. Pölten in der Bundesliga einen Doppelpack. Aiwu traf 2-mal per Kopf, als erster Admira-Spieler seit Rene Schicker im Herbst 2013 gegen den SK Rapid Wien.

Letztes Duell:
St.Pölten 0:3 Admira
Direkter Vergleich seit 74/75:
Spiele insgesamt: 35 (19 Siege Admira,11 Remis, 5 Siege St.Pölten)
Verletzt/Angeschlagen: Starkl, Vorsager / Luxbacher, Pak
Gesperrt: Maier / Niemand
Gefährdet: Lukacevic / Niemand
Nächstes Spiel: WSG-Admira / St.Pölten-Altach

 

SV Mattersburg – WSG Tirol

Dienstag 20:30, Pappelstadion, Schiedsrichter: Manuel Schüttengruber

Während wir die Begegnung zuvor als Duell der Sieger titulierten, kann dieses Spiel zweifellos als „Spiel der Verlierer“ betitelt werden. Der SV Mattersburg musste dabei gegen die Admira eine Niederlage der bitteren Sorte einstecken, denn obwohl man in Führung lag, zu einigen gefährlichen Szenen kam, musste man sich letztlich (auch aufgrund fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen) geschlagen geben. Für die Burgenländer ist das besonders ärgerlich, denn mit einem Sieg hätte man den Klassenerhalt endgültig fixieren und sich der Sorgen befreien können. Doch nach wie vor hat man alles in der eigenen Hand und nun trifft man auf heimischen Boden auf den Tabellenletzten WSG, wo bereits ein Punktegewinn reichen würde, um das Abstiegsgespenst zu vertreiben.

Für die WSG Tirol ist die Situation dagegen wesentlich prekärer und droht nach dem diesjährigen Aufstieg bereits wieder der Gang in die zweite Liga. Zwar zeigte man gegen die ungeschlagenen Altacher eine ordentliche Leistung und kam speziell in der Schlussphase zu einer Vielzahl an Ausgleichsmöglichkeiten, doch wie so oft war man im Abschluss zu unsauber und konnte kein Tor erzielen. Stefan Maierhofer fühlte sich dann auch noch dazu genötigt, seinen Kollegen die Rute ins Fenster zu legen und nochmal wachzurütteln, worum es in der Phase geht. Klar ist für die Wattener, punktet man nicht gegen Mattersburg, könnte schon an diesem Spieltag eine Entscheidung fallen und der Abstieg besiegelt werden. Mit drei Punkten wäre dagegen wieder alles möglich und könnte man eventuell sogar die Abstiegszone wieder verlassen.

– Der SV Mattersburg verlor das erste Heimduell in der Bundesliga gegen den Neuling WSG Tirol mit 0:2. Bislang verlor der SV Mattersburg noch nie beide Heimspiele gegen einen Aufsteiger in einer Saison der Bundesliga.

– Die WSG Tirol kassierte in den letzten 5 Auswärtsspielen in der Bundesliga nur eine Niederlage (0:1 gegen den FK Austria Wien).

Der SV Mattersburg erzielte 54% der Treffer in dieser Saison der Bundesliga vor dem Pausenpfiff – der höchste Anteil. 8 der 9 Treffer in der Gruppenphase gelangen den Burgenländern in der ersten Halbzeit.

– Die WSG Wattens traf in allen 3 Saisonduellen mit dem SV Mattersburg nach langen Pässen. Die Burgenländer kassierten in dieser Saison 6 Gegentore nach langen Pässen – die Hälfte davon von den Tirolern.

– Stefan Maierhofer von der WSG Tirol spielte in den Saisonen 2016/17 und 2017/18 in der Bundesliga für den SV Mattersburg. 2016/17 war Maierhofer mit 5 Assists zusammen mit Michael Perlak der erfolgreichste Vorlagengeber der Burgenländer gewesen.

Letztes Duell:
WSG 1:1 Mattersburg
Direkter Vergleich seit 74/75:
Spiele insgesamt: 3 (1 Sieg Mattersburg, 1 Remis, 1 Sieg WSG)
Verletzt/Angeschlagen: Halper, Hart / Buchacher, Koch, Toplitsch, Grgic, Walch, Pranter
Gesperrt: Gruber/ Gugganig, Rieder
Gefährdet: Kuen, Malic / Svoboda, Cabrera
Nächstes Spiel: Austria-Mattersburg / WSG-Admira

SCR Altach – FK Austria Wien

Dienstag 20:30, Cashpoint Arena, Schiedsrichter: Oliver Drachta

Zum Probegalopp vor dem Playoff-Duell um das verbleibende Europacup-Ticket kommt es in dieser Begegnung, denn der Erste trifft auf den Zweiten in der Qualifikationsgruppe. Der SCR Altach konnte dabei pünktlich vor diesem Duell den Rückstand auf den Spitzenreiter Austria verkürzen, indem man auswärts bei der WSG Tirol knapp mit 1:0 gewann. Wie mittlerweile gewohnt zeigte man sich auch da abgeklärt und stabil, kontrollierte die Partie über weite Strecken und hätte früher das Spiel in trockenenTücher bringen können. Stattdessen wurde es in der Schlussphase nochmal eng und man zitterte sich zum Sieg. Nun hat man die Chance mit einem weiteren Erfolg die Austria zu überholen und vor dem letzten Spiel es in der eigenen Hand zu haben, das Playoff-Duell auf heimischen Boden austragen zu dürfen.

Auf der anderen Seite verpasste die Wiener Austria die große Möglichkeit, einen weiteren Schritt hin zum Gewinn der Qualifikationsgruppe zu machen. Doch nicht nur das, man blamierte sich dabei auch noch, indem man gegen den abstiegsbedrohten SKN St. Pölten mit 2:5 unterging und eine vogelwilde Performance an den Tag legte, die viele Fragezeichen zurücklässt. Vor allem das Auftreten in der Defensive liegt den Austrianern schwer im Magen und wird es vom Trainerteam garantiert eine lautere Standpauke gegeben haben. Nun können die Violetten im direkten Duell gegen Altach beweisen, dass dieses Spiel nur ein Ausrutscher war und man nicht wieder in alte Muster zurückfällt, die man dachte abgelegt zu haben. Ein Punktegewinn würde dafür schon ausreichen, um sich in eine gute Ausgangsposition für den Gewinn der Qualifikationsgruppe zu bringen.

– Der SCR Altach ist seit 7 Heimspielen in der Bundesliga gegen den FK Austria Wien ungeschlagen (5 Siege, 2 Remis) – gegen kein anderes Team der Bundesliga aktuell so lange.

– Der SCR Altach erzielte in 11 Heimspielen in Serie in der Bundesliga zumindest ein Tor gegen den FK Austria Wien. Das gelang dem SCR Altach ansonsten nur gegen den SV Mattersburg (ebenfalls 11 Heimspiele in Folge).

– Der FK Austria Wien gewann 3 Auswärtsspiele in der Bundesliga in Serie – erstmals seit dem Kalenderjahr 2016.

– Der FK Austria Wien hat in Auswärtsspielen 2020 nicht verloren – als einzige Mannschaft der Bundesliga.

– Der SCR Altach ist seit 8 Spielen in der Bundesliga ungeschlagen – erstmals seit Herbst 2016.

Letztes Duell:
Austria 0:2 Altach
Direkter Vergleich seit 74/75:
Spiele insgesamt: 33 (13 Siege Altach, 5 Remis, 15 Siege Austria)
Verletzt/Angeschlagen: Schreiner / Fitz, Schoissengeyr, Poulsen, Lucic
Gesperrt: Niemand
Gefährdet: Karic, Dabanli, Schmiedl / Monschein, Sarkaria, Prokop
Nächstes Spiel: St. Pölten-Altach / Austria-Mattersburg

 

Red Bull Salzburg – SK Sturm Graz

Mittwoch 20:30, Red Bull Arena, Schiedsrichter: Felix Ouschan

Zum bereits siebten Mal in Folge krönte sich der Red Bull Salzburg zum alten und neuen Meister der österreichischen Bundesliga. Am vergangenen Wochenende siegte man gegen den TSV Hartberg souverän mit 3:0 und ließ nichts mehr anbrennen, wodurch man zwar nicht ausgelassen wie sonst feiern konnte, aber sich den Spaß und die Freude über den Titel dennoch nicht nehmen ließ. Mit dem Gewinn machte man auch das „Double“ damit perfekt, was für den Trainer Jesse Marsch natürlich eine äußerst erfolgreiche Premierensaison ist. Nun hat man noch zwei Begegnungen, wo man die Saison ausklingen lassen und womöglich auch einigen Spielern aus der zweiten Reihe die Chance geben kann, damit die sich für höhere Aufgaben empfehlen können.

Darin liegt dann auch vermutlich für den SK Sturm Graz die große Chance, gegen den Meister einen Punktegewinn einzufahren, denn klar ist, fährt man mit leeren Händen aus Salzburg heim, beendet man die Saison auf den enttäuschenden sechsten Rang und verpasst damit den Europacup. Dies hätte man sich dann auch selbst zuzuschreiben, denn am Wochenende lag man gegen Rapid zur Halbzeit bereits mit 2:0 in Front, ehe man das Spiel noch völlig aus der Hand gab und in den Schlussminuten noch das 2:3 kassierte. Nun muss man nochmal alles gegen die Bullen mobilisieren und auf Schützenhilfe hoffen, um zumindest am letzten Spieltag noch die Chance zu bekommen an Hartberg vorbeizuziehen.

– Der FC Red Bull Salzburg feierte 64 Siege gegen den SK Sturm Graz – gegen kein anderes Team gewannen die Salzburger in der Bundesliga so häufig.

– Der FC Red Bull Salzburg ist seit 6 Heimspielen in der Bundesliga gegen den SK Sturm Graz unbesiegt (5 Siege, ein Remis). Das ist die längste derartige Serie der Salzburger gegen die Grazer seit 2013.

– Der SK Sturm Graz gewann in dieser Saison der Bundesliga auswärts mehr Spiele (6) als im eigenen Stadion (4).

– Der FC Red Bull Salzburg hält bei 102 Toren. Diese Marke wurde seit Gründung der Bundesliga nur von Red Bull Salzburg selbst (2013/14: 110 Tore) überboten.

– Dominik Szoboszlai erzielte 5 seiner 10 Tore in der Bundesliga gegen den SK Sturm Graz – mehr als gegen jedes andere Team.

Letztes Duell:
Sturm 1:5 Salzburg
Direkter Vergleich seit 74/75:
Spiele insgesamt: 173 (70 Siege Salzburg, 50 Remis, 53 Siege Sturm)
Verletzt/Angeschlagen: Bernede, Kristensen / Spendlhofer
Gesperrt: Niemand
Gefährdet: Berisha / Schrammel, Hierländer
Nächstes Spiel: LASK-Salzburg / Sturm-Hartberg

TSV Hartberg – Wolfsberger AC

Mittwoch 20:30, Profertil Arena, Schiedsrichter: Julian Weinberger

Den Nimbus als Auswärtsmacht der Meistergruppe, musste der TSV Hartberg am Wochenende abgeben, denn gegen Salzburg erlitt man in der Fremde die zu erwartende Niederlage und verlor sang- und klanglos mit 0:3. Da man nicht unbedingt mit einem Sieg rechnen konnte, war dies in gewisser Form zu erwarten, auch wenn die Bonuspunkte den Hartbergern gutgetan hätten. Glücklicherweise schrumpfte der Vorsprung auf den Konkurrenten Sturm Graz nicht und man geht mit einem Polster von vier Zählern Vorsprung in die letzten beiden Spiele in der Hoffnung, den fünften Platz und damit das Playoff zu fixieren. Klar ist, gewinnt Sturm nicht in Salzburg, könnte man diesen Platz bereits vor dem direkten Duell am Wochenende klarmachen.

Unter gewissen Umständen, hätte dieses Duell auch ein Spiel um den vierten Rang noch werden können, doch die Wolfsberger sorgten am Wochenende dafür, dass es dazu nicht kommt. Im Spitzenspiel gegen den LASK feierte man einen späten und überraschenden 1:0 Auswärtserfolg und holte damit „Big-Points“ im Kampf um ein Europacup-Ticket. Vor allem die Art und Weise wusste zu überzeugen, denn die Kärntner lieferten eine gute Vorstellung ab und gewannen nicht unverdient. Nun hat man bereits die Europacup-Teilnahme fix in der Tasche und es geht nur noch um die Frage wo man genau startet. Dank des Erfolgs gegen den LASK, ist man sogar wieder im Rennen um den zweiten Platz eingestiegen, auch wenn man nur Außenseiterchancen auf diese Platzierung hat. Doch holt man die drei Punkte gegen Hartberg und trennen sich der LASK und Rapid mit einem Unentschieden voneinander, wäre man wieder dick im Geschäft dabei.

– Der WAC ist in der Bundesliga auswärts gegen den TSV Hartberg ungeschlagen (ein Sieg, ein Remis). Insgesamt ist die Bilanz zwischen den beiden Teams ausgeglichen (jeweils 2 Siege, ein Remis).

– Der WAC gewann die letzten beiden Spiele in der Bundesliga – erstmals im Frühjahr.

– Der TSV Hartberg holte in der Meistergruppe 3 Siege und damit bereits so viele wie in der Qualifikationsgruppe 2018/19.

– Mit einem Sieg in diesem Duell fixiert der TSV Hartberg die Teilnahme am Europa League Playoff Finale gegen ein Team aus der Qualifikationsgruppe.

– Shon Weissman erzielte 27 Saisontore – die meisten. In der Geschichte der Bundesliga reichte diese Ausbeute nur in zwei Saisonen nicht zur Torjägerkrone (2014/15 und 2008/09).

Letztes Spiel:
WAC 2:4 Hartberg
Bilanz seit 74/75:
Spiele insgesamt: 5 (2 Siege Hartberg, 1 Remis, 2 Siege WAC)
Verletzt/Angeschlagen: Rakowitz, Lema, Ostrak, Heil / Schmid, Peric
Gesperrt:  Niemand
Gefährdet: Huber, Kainz / Niemand
Nächstes Spiel: Sturm-Hartberg / WAC-Rapid

SK Rapid Wien – LASK

Mittwoch 20:30, Allianz, Schiedsrichter: Walter Altmann

Ein brisanteres Duell als jenes dieser beiden Mannschaften, könnte es zu diesem Zeitpunkt wohl nicht geben und es steht verdammt viel auf dem Spiel. Rapid geht dabei vor dieser Begegnung wieder als Tabellenzweiter ins Spiel, feierte man doch einen Last-Minute 3:2 Sieg beim SK Sturm Graz und sicherte damit spät die drei Punkte. In der ersten Halbzeit sah es dabei noch gar nicht danach aus und man lag bereits mit 0:2 zurück, ehe man nochmal ein paar Gänge raufschaltete und sich mit einem hohen Aufwand ins Spiel zurückkämpfte und letztlich sogar mit einem Sieg belohnte. Nun hat man es in der eigenen Hand, die Vizemeisterschaft einzufahren und den zweiten Rang nicht mehr herzugeben, denn mit einem Sieg gegen die Linzer, wäre beides bereits an diesem Spieltag fixiert.

Die aktuelle Ausgangslage hätte sich der LASK sicherlich nicht gewünscht, denn nachdem man auf den zweiten Rang zurückkehrte und es wieder ganz so schien, als würde man in die Spur zurückfinden, setzte es am Wochenende einen kräftigen Dämpfer. Gegen den WAC legte man zwar keine schlechte Performance ab und hätte durchaus auch gewinnen können, doch eine späte Unachtsamkeit in der Defensive, kostete den Linzern letztlich einen Punktegewinn und stand man folglich mit leeren Händen da. Nicht nur das, man wurde auch noch von Rapid überholt und schlüpft nun wieder in die Rolle des Jägers. Doch nach wie vor haben es die Oberösterreicher in der eigenen Hand, denn mit zwei Siegen in den verbleibenden beiden Spielen wäre man fix Zweiter – vorausgesetzt natürlich, das Verfahren um den Punkteabzug geht für die Linzer positiv aus.

Letztes Spiel:
LASK 0:1 Rapid
Direkter Vergleich seit 74/75:
Spiele insgesamt: 143 (81 Siege Rapid, 28 Remis, 34 Siege LASK)
Verletzt/Angeschlagen: Strebinger, Barac, Murg, Sonnleitner, Dibon, Szanto, Schobesberger / Potzmann, Wostry, Goiginger
Gesperrt:  Hofmann / Filipovic
Gefährdet: Ulmann / Holland
Nächstes Spiel: WAC-Rapid / LASK-Salzburg

Dalibor Babic