Die 31. Runde der österreichischen Bundesliga steht vor der Tür und bringt einige interessante Begegnungen mit sich. Am Samstag kommt es zum direkten Duell... Faktencheck zur 31. Bundesliga-Runde 2023/24

Die 31. Runde der österreichischen Bundesliga steht vor der Tür und bringt einige interessante Begegnungen mit sich. Am Samstag kommt es zum direkten Duell um den Gewinn der Qualifikationsgruppe zwischen der Wiener Austria und dem WAC. Am Sonntag geht es dann mit der Meistergruppe weiter, wo eine Entscheidung im Titelkampf fallen könnte, sofern der SK Sturm beim schwierigen Gastspiel beim LASK gewinnen sollte.

FK Austria Wien – Wolfsberger AC

Samstag 17:00, Generali Arena, Schiedsrichter: Walter Altmann

Die Stimmungslage beim FK Austria Wien lässt sich aktuell als eher bescheiden bezeichnen. Nur einen einzigen Zähler gab es aus den letzten drei Spielen – und das obwohl man gegen die letzten drei Mannschaften der Tabelle spielte. Vor allem das desaströse 0:2 gegen Austria Lustenau war nur sehr schwer zu verdauen und entsprechend groß war auch die Kritik. Damit ist der Vorsprung auf den WAC auf einen Zähler geschmolzen und es droht bei einer Niederlage gegen die Kärntner ein Abrutschen auf Platz 2 im unteren Playoff. Daher ist eine Reaktion der Violetten gefragt und man darf gespannt sein, wie diese ausfallen wird.

Der WAC auf der anderen Seite feierte einen wichtigen Erfolg in Altach, der hart umkämpft war und auch anders hätte enden können. Doch man hielt das eigene Tor mit etwas Glück sauber und konnte somit die drei Punkte aus Vorarlberg entführen und damit den Platz im Playoff festigen. Nun hat man sogar die große Chance mit einem Sieg in Wien nicht nur diesen zu fixieren, sondern auch die Tabellenführung zu übernehmen und sich ein Heimspiel zu sichern. Es steht also viel auf dem Spiel und wichtig ist dabei, dass mit Boakye der wichtigste Offensivspieler wieder einsatzbereit ist.

Fakten

– In den drei Duellen FK Austria Wien gegen den WAC fielen in dieser Saison der Bundesliga erst zwei Tore. Das Austria-Heimspiel endete 0:0, von den zwei Duellen in Kärnten gewann jedes Team eines mit 1:0. Der WAC traf in keinem der letzten 11 BL-Spiele gegen die Wiener Austria mehrfach.

– Der WAC ist in der Bundesliga seit zwei Auswärtsspielen beim FK Austria Wien ungeschlagen (1S 1U) – nie länger. In diesen beiden Spielen blieben die Kärntner ohne Gegentor – in den ersten 19 BL-Duellen gelang das insgesamt nur dreimal.

– Der FK Austria Wien verlor in der Bundesliga nur eines seiner 15 Heimspiele in dieser BL-Saison (0:3 gegen Sturm Graz im Juli 2023) – so wenige wie zuletzt 2009/10 zum Vergleichszeitpunkt. Die Austria ist seit 14 BL-Heimspielen ungeschlagen (6S 8U) – so lange wie zuletzt von November 2008 bis Februar 2010 (damals sogar 21 Spiele).

– Der WAC gewann in der Bundesliga zwei seiner letzten drei BL-Spiele (1N) und feierte dabei genauso viele Siege wie in den ersten 10 BL-Spielen 2024 zusammen. Der WAC verlor nur 10 der ersten 30 BL-Spiele – so wenige wie zuletzt 2019/20 (damals sogar nur 8).

– Der WAC verlor in der Bundesliga nur eines seiner letzten neun Auswärtsspiele in der Qualifikationsgruppe (6S 2U) – im April 2023 gegen die WSG Tirol (0:4). Mit acht Auswärtspunkten holten die Wolfsberger die meisten aller Teams in der diesjährigen Qualifikationsgruppe. Der WAC feierte erstmals seit April bis Juni 2023 zwei BL-Auswärtssiege in Folge, damals siegten die Lavanttaler sogar viermal in Folge in der Fremde.

Letztes Duell:
WAC 0:1 Austria
Direkter Vergleich seit 74/75:
Spiele insgesamt: 17 (3 Siege Lustenau, 7 Remis, 7 Siege Austria)
Verletzt/Angeschlagen: El Sheiwi, Raguz, Wustinger, Holland, Pazourek / Zimmermann, Rieder, Boakye
Gesperrt: Niemand
Gefährdet: Huskovic / Ibertsberger, Jasic, Zimmermann
Nächstes Spiel: BW Linz-Austria / WAC-WSG

 

SC Austria Lustenau – FC Blau-Weiß Linz

Samstag 17:00, ImmoAgentur Stadion, Schiedsrichter: Alain Sadikovski

Die Chance lebt für den SC Austria Lustenau! Im Spiel der letzten Chance gegen die Wiener Austria zeigte man eine tolle Leistung und dass man sich noch nicht aufgegeben hat. Man hat es zwar nicht mehr in der eigenen Hand und ist auf eine weitere Niederlage von Altach angewiesen, aber zuerst muss man sowieso die eigenen Hausaufgaben erledigen. Mit dem Gastspiel bei BW Linz steht den Vorarlbergern ein schwerer Gang bevor, sind die Oberösterreicher doch sehr heimstark. Auf der anderen Seite holte man aus den letzten beiden Duellen immerhin vier Punkte und dürfte der Gegner den Lustenauern liegen.

Der FC Blau-Weiß Linz auf der anderen Seite dreht rechtzeitig zum Saisonschluss nochmal ordentlich auf und kann als Team der Stunde bezeichnet werden. Drei Siege gab es zuletzt in Folge und seit man die Abstiegssorgen beseitigt hat, spielt man sichtbar wesentlich befreiter auf und spiegelt sich das auch in den Ergebnissen wider. Zuletzt gab es gegen die WSG Tirol einen knappen 3:2-Erfolg, womit man sogar noch die Restchance auf das Playoff am Leben erhalten hat. Die Ausgangslage dafür ist allerdings klar, man wird die beiden verbliebenen Spiele gewinnen müssen und Schützenhilfe brauchen. Doch unmöglich ist es nicht und die aktuelle Formkurve spricht zugunsten der Linzer.

Fakten

– Der SC Austria Lustenau ist in der Bundesliga gegen den FC Blau Weiß Linz ungeschlagen (1S 2U) – das gelang den Vorarlbergern gegen kein anderes Team. Auch nur gegen die Linzer blieben die Lustenauer ohne Gegentor, Blau Weiß ist sonst noch gegen den SK Rapid und den SK Austria Klagenfurt torlos – das aber jeweils nur in zwei Duellen.

– Der FC Blau Weiß Linz holte in der Bundesliga in der Qualifikationsgruppe 13 Punkte und erzielte 10 Tore – jeweiliger Höchstwert. Der SC Austria Lustenau holte mit sieben Punkten die wenigsten in der diesjährigen Qualifikationsgruppe und erzielte mit sechs Toren die zweitwenigsten (WAC 5).

– Der FC Blau Weiß Linz gewann in der Bundesliga zuletzt erstmals drei Spiele in Folge, in den ersten 27 BL-Spielen holten die Linzer vier Siege. Der FC Blau Weiß Linz ist seit vier BL-Spielen ungeschlagen (3S 1U) – so lange wie zuvor nur im September 2023 (damals auch 4 Spiele).

– Der SC Austria Lustenau blieb in der Bundesliga in den letzten zwei Spielen ohne Gegentor – wie zuletzt in den zwei Duellen gegen den FC Blau Weiß Linz in der 22. und 23. Runde. In drei aufeinanderfolgenden BL-Spielen blieb Lustenau noch nie ohne Gegentor.

– Der FC Blau Weiß Linz traf erstmals in der Bundesliga fünf Spiele in Folge. In den letzten vier BL-Spielen erzielten die Linzer jeweils mehr als ein Tor – das gelang ihnen ebenfalls nie zuvor und keinem anderen Team in diesem Zeitraum.

Letztes Duell:
BW Linz 0:0 Lustenau
Direkter Vergleich seit 74/75:
Spiele insgesamt: 3 (1 Sieg Lustenau , 2 Remis)
Verletzt/Angeschlagen: Devisate, Meisl, Grujicic / Strauss, Koch, Joao Luiz
Gesperrt: Niemand
Gefährdet: Bobzien, Lins, Grabher / Noß, Haudum, Ronivaldo
Nächstes Spiel: Altach-Lustenau / BW Linz-Austria

WSG Tirol – SCR Altach

Samstag 17:00, Tivoli Stadion, Schiedsrichter: Harald Lechner

Die WSG Tirol kann beruhigt in die verbleibenden beiden Runden gehen, was an sich bereits ein großer Erfolg ist und gewürdigt werden muss. Am letzten Spieltag hatte man sogar noch die Chance, mit einem Sieg in Linz gegen Blau-Weiß ins Rennen um einen Playoffplatz einzugreifen. Doch mit der 2:3 Schlappe ist dies wohl nur noch theoretisch möglich und spielen die Tiroler wohl nur noch um ihre Punkteprämie. Daher darf man gespannt sein, mit welcher Spannung man in dieses Spiel gehen und ob man es den Vorarlbergern leicht machen wird.

Ganz anders dagegen die Situation in Altach, wo man gerne in den Schuhen der Wattener stecken würde. Allmählich fängt bei den Vorarlbergern nämlich das große Zittern an und man verpasste am letzten Spieltag die große Chance, mit einem Punkt gegen den WAC beim 0:1 den Klassenerhalt zu fixieren. Nun müssen die Altacher alle Kräfte bündeln und im Gastspiel bei der WSG diesen einfahren, um ein Abstiegsendspiel am letzten Spieltag gegen den Lokalrivalen Lustenau zu vermeiden. Es wäre unglaublich und gar nicht auszumalen, sollte man den Klassenerhalt noch aus der Hand geben.

Fakten

– Die WSG Tirol gewann in der Bundesliga nur eins der letzten neun Spiele gegen den SCR Altach (4U 4N) – von September 2020 bis November 2021 blieben die Tiroler noch vier BL-Spiele in Serie gegen die Altacher ungeschlagen (3S 1U). Das letzte BL-Heimspiel der WSG gegen Altach gewannen die Tiroler jedoch mit 5:1, der bis dato geteilt höchste BL-Sieg der WSG Tirol.

– Die WSG Tirol verlor in der Bundesliga nur eins der letzten sechs Spiele gegen Mannschaften aus Vorarlberg (3S 2U). In BL-Heimspielen holten die Tiroler jedoch nur drei Siege aus 12 Duellen mit Vorarlberger Mannschaften (4U 5N).

– Der SCR Altach verlor in der Bundesliga nur eines der letzten fünf Auswärtsspiele (1S 3U) – in den fünf BL-Auswärtsspielen zuvor setzte es noch fünf Niederlagen.

– Die WSG Tirol blieb erstmals in der Bundesliga fünf Heimspiele in Serie ungeschlagen (3S 2U). Zudem spielten die Tiroler die beiden letzten BL-Heimspiele zu null – drei Weiße Westen in Serie in BL-Heimspielen gelangen den Tirolern noch nie.

– In diesem Spiel könnten bei einem Einsatz drei Spieler jeweils ihr Jubiläumsspiel in der Bundesliga absolvieren – für WSG-Tirol-Spieler David Gugganig wäre es Spiel Nummer 100 ebenso bei Altachs Vesel Demaku. Lukas Jäger vom SCR Altach würde sein 200. Spiel in der Bundesliga absolvieren.

Letztes Duell:
Altach 0:0 WSG
Direkter Vergleich seit 74/75:
Spiele insgesamt: 17 (4 Siege WSG, 6 Remis, 7 Siege Altach)
Verletzt/Angeschlagen: Oswald, Stumberger, Bacher / Ingolitsch,
Gesperrt: Niemand
Gefährdet: Sulzbacher, Okungbowa / Lukacevic, Demaku, Koller Fadinger
Nächstes Spiel: WAC-WSG / Altach-Lustenau

 

LASK – SK Sturm Graz

Sonntag 17:00, Raiffeisen Arena, Schiedsrichter: Julian Weinberger

Alle Blicke werden auf diesem Spiel gerichtet sein, wenn der Titelkampf in sein erstes Finale geht! Der LASK kann dabei das Zünglein an der Waage sein, spielen die Oberösterreicher doch sowohl gegen Sturm, als noch gegen Salzburg. Interessant dabei ist, dass die Linzer schon den dritten Platz fixiert haben und damit ihr Saisonziel vorzeitig erreicht haben. Das Spannende ist jedoch, dass man mit einem Sieg und einem gleichzeitigen Punkteverlust von Salzburg, noch realistische Chancen auf den zweiten Platz hätte, da man mit einem Sieg am letzten Spieltag gegen die Bullen noch überholen könnte. Eine spannende Ausgangslage also und der LASK wird dieses Spiel definitiv nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Beim SK Sturm ist die Vorfreude und die Anspannung auf dieses Spiel wohl kaum mehr zu ertragen. Die erste Meisterschaft seit 2011 ist mit einem eigenen Sieg oder einer Niederlage von Salzburg greifbar und würde man die überragende Saison mit einem Double-Gewinn krönen. Man darf gespannt sein, wie die Grazer mit dieser Drucksituation umgehen werden, sind diese Momente kurz vor dem Ziel doch die schwierigsten, wo man den Sack zu machen kann. Fehlen wird dabei Leistungsträger Gorenc-Stankovic, der aufgrund seiner roten Karte gesperrt ausfällt. Dafür kehrt allerdings überraschend Manprit Sarkaria zurück in den Kader und meldet sich für dieses Finale rechtzeitig wieder fit, was die Offensive beleben sollte.

Fakten

– Der SK Sturm Graz und der LASK duellierten sich in der Bundesliga bisher neunmal in der Meistergruppe. Die letzten beiden dieser Duelle entschied der SK Sturm für sich im Juni 2023 (2:0 H) und der 25. Runde dieser Saison (1:0 H). Die Bilanz in diesen Duellen in der Meistergruppe ist ausgeglichen (4S 1U 4N).

– Der SK Sturm Graz gewann in der Bundesliga drei der letzten vier Duelle gegen den LASK (1N) – alle drei allerdings in Heimspielen. Der LASK verlor nur eines der letzten acht BL-Heimspiele gegen Sturm – im August 2021 (1:3) bei vier Siegen und drei Remis.

– Der SK Sturm Graz ist nach dem 31. Spieltag Meister, wenn der FC Red Bull Salzburg in Hartberg NICHT mehr Punkte holt als die Grazer beim LASK. Für den SK Sturm wäre dies der vierte Meistertitel in der Bundesliga nach 1998, 1999 und 2011 sowie das zweite Double nach 1999.

– Der LASK gewann in der Bundesliga zuletzt drei Spiele in Folge – erstmals seit September 2023. Vier BL-Siege in Folge gelangen dem LASK zuletzt im August 2022. Unter Thomas Darazs wurden vier der fünf BL-Spiele gewonnen – wie zuvor nur in den ersten fünf Spielen unter Valerien Ismael im Herbst 2019.

– Der LASK holte in der Bundesliga aus den acht Spielen der diesjährigen Meistergruppe 16 Punkte – nur der SK Sturm Graz (17) mehr. Beide Teams kassierten nur je sechs Gegentore – geteilter Bestwert mit deutlichem Abstand (SK Rapid 11 Gegentore).

Letztes Duell:
Sturm 1:0 LASK
Direkter Vergleich seit 74/75:
Spiele insgesamt: 144 (54 Siege LASK, 32 Remis, 57 Siege Sturm)
Verletzt/Angeschlagen: Wiesinger, Renner, Ljubic, Mustapha / Borkovic, Scherpen
Gesperrt: Horvath / Gorenc-Stankovic
Gefährdet: Ljubicic, Bello, Jovicic, Stojkovic, Taloverov / Kiteishvili, Wüthrich
Nächstes Spiel: Salzburg-LASK / Sturm-Klagenfurt

 

TSV Hartberg – FC Red Bull Salzburg

Sonntag 17:00, Profertil Arena, Schiedsrichter: Alan Kijas

Spannende zwei abschließende Wochen stehen auch dem TSV Hartberg bevor, wo man die Qualifikation für das internationale Geschäft in den eigenen Händen hat. Bitter für die Steirer war der letzte Spieltag im Gastspiel bei Sturm, wo man lange Zeit in Überzahl war und eine Führung nicht über die Zeit bringen konnte. Noch bitterer ist die Tatsache, dass gleichzeitig Rapid überraschend gegen Salzburg gewann und damit an Hartberg in der Tabelle vorbeizog. Die Oststeirer haben noch ein hartes Programm und spielen auch noch gegen Rapid, wo man hofft noch eine Chance auf Platz 4 zu haben. Zumindest Platz 6 sollte aus dem Rennen sein und damit das Worst-Case Szenario nach einer tollen Frühjahrssaison.

Für den FC Red Bull Salzburg ist diese Partie das Spiel der letzten Chance. Nachdem man unglücklich in Wien gegen Rapid mit 0:2 verlor, da man durch den Schiedsrichter Ciochirca massiv benachteiligt wurde, droht bei einem eigenen Punkteverlust oder einem Sieg von Sturm, die Meisterschaft bereits an diesem Wochenende vergeben zu werden. Das würde die erste titellose Saison der Bullen nach 11 Jahren bedeuten, was man so nicht mehr gewohnt ist und die eigene Dominanz im letzten Jahrzehnt demonstriert. Doch so lange die Chance noch lebt, müssen die Salzburger alles dafür geben und ihre eigenen Hausaufgaben erledigen.

Fakten

– Der FC Red Bull Salzburg ist gegen den TSV Hartberg in der Bundesliga ungeschlagen (14S 1U), so viele BL-Spiele ohne eine einzige Niederlage absolvierten die Salzburger sonst nur gegen den SKN St. Pölten (16).

– Der FC Red Bull Salzburg gewann in der Bundesliga die letzten 11 Duelle gegen den TSV Hartberg allesamt und erzielte in jedem der drei Saisonduelle mindestens drei Tore (insg. 13). Die Oststeirer kassierten gegen kein anderes BL-Team so viele Niederlagen in Folge.

– Der FC Red Bull Salzburg muss in den letzten zwei Runden um vier Punkte mehr als der SK Sturm holen. Das gelang Salzburg seit der Ligareform allerdings in drei der fünf Saisonen. Wenn Salzburg am 31. Spieltag nicht mehr Punkte als der SK Sturm Graz holt, dann ist Salzburg erstmals seit der Saison 2012/13 nicht Meister und beendet seine Meisterserie von 10 Titeln in Folge –Rekord in der Bundesliga.

– Der TSV Hartberg hatte 32 Sequenzen im offenen Spiel mit mind. 10 Pässen, die in einem Schuss oder einer Ballaktion im gegn. Strafraum endeten – nur der FC Red Bull Salzburg (50) in dieser Saison der Bundesliga Salzburg traf viermal nach solchen Spielzügen – nur der TSV Hartberg (5-mal) häufiger.

– Hartbergs Donis Avdijaj absolviert bei einem Einsatz gegen den FC Red Bull Salzburg sein 100. Spiel in der Bundesliga – gegen Salzburg blieb der 27-jährige in acht Einsätzen (452 Minuten) allerdings torlos – wie sonst nur gegen den FC Blau Weiß Linz (in 58 Minuten) und den SV Mattersburg (in 171 Minuten).

Letztes Duell:
Salzburg 5:1 Hartberg
Direkter Vergleich seit 74/75:
Spiele insgesamt: 15 (1 Remis, 14 Siege Salzburg)
Verletzt/Angeschlagen: Niemand / Morgalla, Schlager, Capaldo, Dedic, Fernando, Kjaergaard, Ulmer
Gesperrt: Entrup / Niemand
Gefährdet: Heil, Sallinger, Avdijaj / Schlager, Gournath
Nächstes Spiel: Rapid-Hartberg / Salzburg-LASK

 

SK Austria Klagenfurt – SK Rapid

Sonntag 17:00, 28 Black Arena, Schiedsrichter: Stefan Ebner

Der SK Austria Klagenfurt droht mal wieder auf den ungeliebten sechsten Tabellenplatz zu landen und damit die Qualifikation für den Europacup zu verpassen. Gegen den LASK vergab man die große Chance mit einem Sieg die eigene Ausgangsposition zu verbessern und sogar noch Chancen auf den vierten Platz zu haben. Nun kommt es für die Kärntner zum ersten Finalspiel gegen Rapid, wo nur ein Sieg zählt und man aufs Ganze gehen muss. Wenn alles gut geht für die Kärntner, wird Sturm bereits an diesem Wochenende Meister und am letzten Spieltag nicht mehr so konzentriert sein, womit man mit vier Punkten aus den letzten beiden Spielen vielleicht doch noch das Playoff erreichen könnte.

Auf der anderen Seite kommt der SK Rapid mit einem enorm wichtigen Sieg aus dem letzten Spieltag heraus. Gegen Red Bull Salzburg gelang mit einem 2:0 nicht nur der Befreiungsschlag aus der eigenen Krisensituation, sondern auch der erste Sieg gegen die Bullen nach über fünf Jahren. Dieser Erfolg war auch unheimlich wichtig, hat man nun die eigene Ausgangsposition im Kampf um den Europacup wieder deutlich verbessert und konnte den TSV Hartberg von Platz 4 verdrängen. Nun hat man in den abschließenden beiden Spielen es selber in der Hand, geht es doch zunächst gegen Klagenfurt, dann gegen Hartberg. Mit zwei Siegen ist man fix in Europa dabei und erspart sich den Weg über das Playoff.

Fakten

– Der SK Austria Klagenfurt punktete in der Bundesliga in den letzten vier Spielen gegen den SK Rapid (2S 2U) und damit öfter als in den ersten sieben BL-Duellen gegen die Hütteldorfer (1S 2U 4N). Klagenfurt traf in jedem seiner letzten sechs BL-Spiele gegen den SK Rapid und erzielte dabei neun Tore.

– Der SK Rapid feierte mit dem 2:0 gegen den FC Red Bull Salzburg nach zuvor fünf erfolglosen BL-Spielen (2U 3N) wieder einen Sieg und könnte nun erstmals seit April 2021 innerhalb einer Meistergruppe zwei Spiele in Folge in der Bundesliga gewinnen, damals waren es zwei Siege gegen die WSG Tirol.

– Der SK Austria Klagenfurt kassierte in der Bundesliga in den acht Spielen der diesjährigen Meistergruppe 20 Gegentore (im Schnitt 2,5 pro Spiel) – mehr als jedes andere Team in beiden Gruppen in diesem Zeitraum.

– Der SK Austria Klagenfurt erzielte in der laufenden Saison in der Bundesliga sechs Tore nach Hohen Ballgewinnen – Ligahöchstwert. Auf der anderen Seite ließ der SK Rapid ligaweit die meisten Schüsse nach gegnerischen Hohen Ballgewinnen zu (39) und kassierte die geteilt meisten Gegentore nach solchen Aktionen (4).

– Peter Pacult war Rapid-Spieler und Trainer. Als Spieler wurde er mit den Hütteldorfern ÖFB-Cupsieger und stand im Europacup-der-Cupsieger-Finale (jeweils 1984/85), als Trainer wurde er 2007/08 Meister – Rapids bislang letzter Titel. Peter Pacult blieb in seinen letzten vier Duellen in der Bundesliga als Trainer gegen den SK Rapid ungeschlagen (2S 2U) und damit öfter als in seinen ersten neun BL-Duellen gegen die Hütteldorfer zusammen (1S 2U 6N).

Letztes Duell:
Rapid 1:1 Klagenfurt
Direkter Vergleich seit 74/75:
Spiele insgesamt: 11 (3 Siege Klagenfurt, 4 Remis, 4 Siege Salzburg)
Verletzt: Binder, Djoric, Maglica, Gkezos, Straudi / Gale, Seydi, Moormann, Auer, Jansson, Kongolo,
Gesperrt: Karweina / Hofmann
Gefährdet: Menzel, Irving, Bonnah, Gkezos / Grgic, Seidl
Nächstes Spiel: Sturm-Klagenfurt / Rapid-Hartberg

Dalibor Babic

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