Der achte Spieltag der österreichischen Bundesliga steht vor der Tür und bringt nach der Länderspielpause einige interessante Begegnungen mit sich. So findet am Samstag... Faktencheck zur 8. Bundesliga-Runde

Der achte Spieltag der österreichischen Bundesliga steht vor der Tür und bringt nach der Länderspielpause einige interessante Begegnungen mit sich. So findet am Samstag ein interessantes Duell statt, wo Meister Red Bull Salzburg den steirischen Traditionsverein SK Sturm Graz empfängt. Am Sonntag stehen dann die restlichen Begegnungen auf dem Programm, wo im abendlichen Topspiel der Aufsteiger aus Ried den Vizemeister SK Rapid empfängt.

Red Bull Salzburg – SK Sturm Graz

Samstag 17:00, Red Bull-Arena, Schiedsrichter: Josef Spurny

Nach den anstrengenden Wochen, gab es für diejenigen, die keine Teamspieler bei Red Bull Salzburg sind, eine kleine Verschnaufpause und man konnte für den Spätherbst nochmal Kraft tanken. Nun muss man allerdings wieder schnell die Schlagzahl auf das Maximum erhöhen, warten doch gleich zwei interessante Begegnungen auf die Bullen. Die Generalprobe vor dem Champions League-Duell gegen die Bayern bestreitet man dabei gegen den SK Sturm, gegen den man eine gute Bilanz vorzuweisen hat. Diese hofft man natürlich weiter prolongieren zu können und damit auch ungeschlagen zu bleiben, um die Tabellenführung in der Bundesliga weiterhin zu behaupten.

Der SK Sturm Graz hatte anders als die Salzburger sogar noch länger Zeit, sich auf dieses Spiel vorzubereiten. Aufgrund des „Corona-Ausbruchs“ beim WAC, wurde das „Pack-Derby“ abgesagt und so hatten die Steirer nun insgesamt drei Wochen Pause. Ausreichend Zeit also, um einen guten Matchplan zurechtzuschneidern und endlich mal wieder in Salzburg zu reüssieren. Der letzte volle Erfolg gegen die Bullen liegt mittlerweile mehr als zwei Jahre zurück, als man die Salzburger im Cup-Finale nach Verlängerung bezwingen konnte. Die im Aufwärtstrend befindlichen Steirer werden alles in die Waagschale werfen müssen, um gegen den Meister diese Unserie beenden zu können.

– Der FC Red Bull Salzburg ist in der Bundesliga gegen den SK Sturm Graz seit 11 Spielen unbesiegt (9 Siege, 2 Remis). Das gab es zuvor nur von Mai 1991 bis Oktober 1995, damals waren es sogar 15 Spiele (9 Siege, 6 Remis).

– Der FC Red Bull Salzburg erzielte in den 2 Spielen in der Meistergruppe 2020 insgesamt 10 Tore gegen den SK Sturm Graz – so viele wie gegen kein anderes Team im Vergleichszeitraum.

– Der FC Red Bull Salzburg erzielte in den ersten 3 Heimspielen 16 Tore. Nur Salzburg selbst erzielte in den ersten 3 Heimspielen einer Saison der Bundesliga mehr Treffer (19 Tore in der Saison 2014/15).

– Der FC Red Bull Salzburg gewann in der Bundesliga saisonübergreifend 5 Heimspiele in Folge. Das gab es zuletzt von März bis Oktober 2019 – damals sogar 12 Heimspiele.

– Der SK Sturm Graz blieb in den ersten 3 Auswärtsspielen unbesiegt (ein Sieg, 2 Remis) – wie zuletzt 2017/18 (3 Siege). Sturm kassierte in diesen 3 Auswärtsspielen nur ein Gegentor – wie zuletzt 2015/16.

Letztes Duell: Salzburg 5:2 Sturm
Direkter Vergleich seit 74/75: Spiele insgesamt: 174 (71 Siege Salzburg, 50 Remis, 53 Siege Sturm)
Verletzt/Angeschlagen: Daka, Bernede, Junuzovic, Okugawa / Kiteishvili, Geyrhofer, Trummer, Gorenc-Stankovic
Gesperrt: Niemand
Gefährdet: Niemand / Niemand
Nächstes Spiel: St.Pölten-Salzburg / Sturm-WSG

SCR Altach – Wolfsberger AC

Samstag 17:00, Cashpoint Arena, Schiedsrichter: Walter Altmann

Für den SCR Altach steht das zweite Heimspiel in Serie auf dem Programm, was für die Gastgeber auf mehreren Ebenen ein gutes Vorzeichen ist. Zwar holte man in dieser Saison bislang nur fünf Zähler und liegt damit nicht nur hinter den Erwartungen zurück, sondern auch auf dem vorletzten Tabellenplatz, allerdings fuhr man dafür alle erarbeiteten Zähler in Heimspielen ein. Das hofft man nun klarerweise auch gegen den WAC zu bewerkstelligen, wobei die Heimbilanz ein gutes Omen für die Vorarlberger ist, gewann man doch sieben der zehn Heimspiele gegen die Kärntner bislang in der Bundesliga. Das wäre auch wichtig, braucht man doch jeden Zähler dringend, um so schnell wie möglich den Tabellenkeller verlassen zu können.

Der „Coronaschock“ des Wolfsberger AC sorgte nicht nur in den heimischen Gazetten für Schlagzeilen und liegt den Kärntnern sicherlich noch im Magen. Mehr als 15 (!) Spieler infizierten sich mit dem Virus, weshalb die letzte Partie gegen den SK Sturm verschoben werden musste. Daher wird es interessant zu sehen sein, welche Auswirkungen es auf die Lavanttaler haben wird und wie fit man für dieses Bundesligaspiel ist. Der Trainingsbetrieb lief auch diese Woche eingeschränkter und erst seit Dienstag kehrten die Erkrankten wieder allmählich zurück. Dennoch rechnen sich die Kärntner gute Chancen auf einen Punktegewinn aus und hoffen, mit einem Erfolgserlebnis das harte und intensive Programm einläuten zu können.

Der Altach gewann in der Bundesliga gegen den WAC 70% der Heimspiele (7 von 10) – Altachs höchster Anteil bei mehr als 5 Heimspielen.

– Der WAC traf in den vergangenen 5 Auswärtsspielen in Altach immer (insgesamt 6-mal) – erstmals so lange. 6 Auswärtsspiele in Folge traf der WAC bei keinem Team in der Bundesliga.

– Der WAC traf 9 Auswärtsspiele in Folge (19 Tore). Eine längere Torserie in Auswärtsspielen legte der WAC nur in seinen Anfängen in der Bundesliga an den Tag, als er in seinen ersten 16 Auswärtsspielen immer traf (insgesamt 26-mal).

– Der WAC gewann 53,6% der Zweikämpfe – nur der SK Rapid Wien (53,8%) einen höheren Anteil in dieser Saison der Bundesliga.

– Der SCR Altach ließ keine 9 gegnerischen Pässe (8,6) außerhalb des Verteidigungsdrittels zu, bis eine Aktion des defensiven Teams (Tackling, Balleroberung oder geblockter Pass) erfolgte – nur der LASK (7,5) in dieser Saison der Bundesliga weniger.

Letztes Duell: Altach 2:1 WAC
Direkter Vergleich seit 74/75: Spiele insgesamt: 20 (9 Siege Altach, 5 Remis, 6 Siege WAC)
Verletzt/Angeschlagen: Niemand
Gesperrt: Niemand
Gefährdet: Niemand
Nächstes Spiel: LASK-Altach / WAC-Ried

TSV Hartberg – LASK

Samstag 17:00, Profertil Arena, Schiedsrichter: Alan Kijas

Die schwierige Phase des TSV Hartberg hält auch weiterhin an und die Freude über den ersten Saisonsieg währte letztendlich nur kurz. Kurz vor der Länderspielpause unterlag man dem kriselnden Aufsteiger SV Ried mit 0:2, womit man erneut mit einem kräftigen Rückschlag fertig werden musste. Die Steirer kommen schlicht nicht in Tritt und das Auftreten gibt den Verantwortlichen zu denken, weshalb man schnell Lösungen finden muss. Die werden dringend notwendig sein, kommt mit dem LASK doch ein formstarker und vor Selbstvertrauen strotzenden Gegner angereist, der die eigene Unsicherheit von der ersten Minute an ausnutzen möchte.

Dem LASK dagegen wird die Pause gutgetan haben, wobei man aufgrund des eigenen Erfolgs immer mehr Teamspieler stellt und diese etwa bei der österreichischen Nationalmannschaft auch zu Einsatzminuten kamen. Das sollte eher positive Energien bei den Stahlstädtern freisetzen und ist nur Ausdruck von dem eigenen erfolgreichen Abschneiden. An diese Erfolge möchte man gleich nach der Länderspielpause auch anknüpfen und den nächsten Sieg einfahren, um für eine passende Generalprobe vor dem wichtigen Spiel in der Europa League gegen Antwerpen zu sorgen.

– Der LASK traf in der Bundesliga in allen 6 Duellen gegen den TSV Hartberg (insg.17-mal), blieb aber auch nur 1-mal ohne Gegentor (1:0 am 26. 8. 2018).

– Der LASK gewann alle 3 Auswärtsspiele beim TSV Hartberg. In der Bundesliga gewann der LASK bei keinem anderen Team die ersten 3 Auswärtsspiele.

– Der LASK holte aus den ersten 7 Spielen 16 Punkte – wie in den beiden letzten Saisonen. Davor gelang das dem LASK in der Bundesliga nie.

– Der LASK feierte als einziges Team in der Bundesliga zuletzt 3 Siege in Folge. Die Linzer kassierten in diesen 3 Spielen kein Gegentor – ebenfalls als einziges Team.

– Der TSV Hartberg erzielte 83% der Tore (5 von 6) in der 2. Hälfte – der höchste Anteil in dieser Saison der Bundesliga.

Letztes Duell: Hartberg 1:5 LASK
Direkter Vergleich seit 74/75: Spiele insgesamt: 6 (1 Sieg Hartberg, 1 Remis, 7 Siege LASK)
Verletzt/Angeschlagen: Nimaga, Lema, Rakowitz, Sturm / Raguz, Grgic
Gesperrt: Niemand
Gefährdet: Niemand
Nächstes Spiel: Admira-Hartberg / LASK-Altach

FK Austria Wien – SKN St. Pölten

Sonntag 14:30, Generali Arena, Schiedsrichter: Alexander Harkam

Auf den FK Austria Wien wartet nach der Länderspielpause gleich ein hartes Programm und die „leichten“ Gegner sind zunächst einmal Geschichte. Trotz einer bislang recht einfachen Auslosung, holten die „Veilchen“ nur acht Zähler aus sieben Spielen und hängen den eigenen Erwartungen mal wieder hinterher. Daher steht man vor den kommenden Aufgaben vor einer Abzweigung: Orientiert man sich nach oben, oder doch in Richtung der unteren Regionen? Die Tendenz zeigt eher nach unten und speziell die letzten Leistungen geben Anlass zur Sorge, vor allem was das spielerische Auftreten betrifft. Daher ruhen nun die Hoffnungen auf die beiden Comebacks von Fitz und Turgeman, die in den Kader zurückkehren werden. Das könnte den Violetten einen wichtigen Schub geben, denn eine Niederlage gegen die Niederösterreicher sollte man sich nicht erlauben.

So richtig zu greifen ist der SKN St. Pölten bislang noch nicht in dieser Saison, denn gute Auftritte wechseln sich stetig mit schwankenden Vorstellung ab. So auch in den vergangenen beiden Spielen, wo man zunächst die SV Ried mit 4:0 abfertige, ehe man gegen die WSG Tirol mit 0:1 den Kürzeren zog. Dennoch steht man mit zehn Punkten recht ordentlich da und damit auch vor der Austria, weshalb man sich auch in diesem Spiel auch berechtigterweise gute Chancen ausrechnet. Anlass zur Hoffnung auf ein gutes Ergebnis gibt auch die Statistik, denn in den letzten vier Aufeinandertreffen blieb man gegen die Wiener ungeschlagen und hielt sich damit schadlos. Es braucht jedenfalls eine konzentrierte Vorstellung der Wölfe und die leichtsinnigen Fehler darf man sich nicht erlauben, sonst könnte es erneut nicht für einen Punktegewinn reichen.

– Der SKN St. Pölten ist in der Bundesliga seit 4 Duellen gegen den FK Austria Wien unbesiegt (ein Sieg, 3 Remis) – gegen kein Team länger.

– Der SKN St. Pölten ist in der Bundesliga seit 3 Auswärtsspielen gegen den FK Austria Wien ungeschlagen (ein Sieg, 2 Remis) – gegen kein Team länger.

– Der FK Austria Wien holte 8 Punkte aus den ersten 7 Spielen – um 3 Punkte mehr als in der Vorsaison.

– Der FK Austria Wien beging 73 Foulspiele – so wenige wie kein anderes Team in dieser Saison der Bundesliga.

– Mit Alexander Schmidt (bei der Admira) und Dor Hugi (beim WAC) schnürten in den ersten 3 Auswärtsspielen bereits 2 Spieler des SKN St. Pölten einen Doppelpack. 2019/20 erzielten 3-mal SKN-Akteure 2 oder mehr Tore in einem Auswärtsspiel.

Letztes Spiel: Austria 2:5 St. Pölten
Bilanz seit 74/75: Spiele insgesamt: 19 (11 Siege Austria, 4 Remis, 4 Siege St.Pölten)
Verletzt/Angeschlagen: Madl, Sax, Demaku, Monschein / Luan
Gesperrt: Niemand
Gefährdet: Niemand / Pokorny
Nächstes Spiel: Austria-Rapid / St.Pölten-Salzburg

WSG Tirol – FC Admira

Sonntag 14:30 Tivoli Neu, Schiedsrichter: Stefan Ebner

Bei diesem Duell zwischen zwei Teams der unteren Tabellenhälfte, geht es für beide in diesem Spiel um sehr viel. Die WSG Tirol hat sich still und heimlich an die Meistergruppe drangehängt und liegt aktuell punktegleich mit der Austria auf dem siebten Rang, was aufgrund der eigentlich schwankenden Leistungen gar nicht so schlecht ist. Ausschlaggebend dafür war dabei auch der Überraschungserfolg vor der Länderspielpause gegen den SKN St. Pölten, wo man mit einem nicht unverdienten 1:0 Auswärtserfolg wichtige drei Zähler einfahren konnte. Nun hat man die Chance, mit einem vollen Erfolg gegen die Admira sich noch weiter nach oben zu orientieren und eventuell in die Meistergruppe zu rutschen.

In dieser wäre auch der FC Admira nur allzu gerne vertreten, doch aktuell muss man eher danach trachten, dass man vom letzten Tabellenplatz wegkommt. Vom kurzen Aufwind nach dem vorgenommenen Trainerwechsel in der Südstadt ist mittlerweile wenig zu sehen und aktuell steht man bei drei Niederlagen in Serie, womit man eben wieder ans Tabellenende gerutscht ist. Um aus dem Tabellenkeller wieder hinauszukommen, braucht es so schnell es geht natürlich Siege, je eher, desto besser. Allerdings tat man sich in den letzten Spielen gegen die Tiroler schwer und blieb ohne einen vollen Erfolg, weshalb man zusätzlich auch noch gegen diese Serie ankämpfen muss.

– Die WSG Tirol ist seit 3 Duellen gegen den FC Admira in der Bundesliga unbesiegt (ein Sieg, 2 Remis) – WSG-Klubrekord gegen ein Team.

– Die WSG Tirol gewann in der 7. Runde auswärts beim SKN St. Pölten mit 1:0. Die WSG gewann in der Bundesliga noch nie 2 Spiele in Folge.

– Der FC Admira verwertete 22,5% der Torchancen – nur der FC Red Bull Salzburg (22,7%) einen höheren Anteil in dieser Saison der Bundesliga.

– Der FC Admira traf im Schnitt nach jedem 11. Eckball – Bestwert in dieser Saison der Bundesliga.

– Stefan Maierhofer wechselte in der Sommerpause von der WSG Tirol zum FC Admira. Sein bisher letztes Tor in der Bundesliga erzielte Maierhofer noch für die WSG beim 3:0 auswärts bei der Admira am 13. Juni 2020.

Letztes Spiel: WSG 0:0 Admira
Bilanz seit 74/75: Spiele insgesamt: 4 (1 Sieg WSG, 2 Remis, 1 Sieg Admira)
Verletzt/Angeschlagen: Jauregui / Starkl, Kadlec, Maier, Aiwu, Hjulmand, Breunig
Gesperrt: Rogelj / Niemand
Gefährdet: Gugganig / Niemand
Nächstes Spiel: Sturm-WSG / Admira-Hartberg

SV Ried – SK Rapid Wien

Sonntag 17:00, Josko Arena, Schiedsrichter: Rene Eisner

Ein riesiger Stein vom Herzen ist wohl den Verantwortlichen der SV Ried vom Herz gefallen, was mit dem letzten Spiel in Verbindung steht. Nachdem man auf dem Weg war, eine größere Niederlagenserie auszufassen und immer mehr in eine bedrohliche Situation rutsche, folgte vor der Länderspielpause, trotz der Probleme mit dem Coronavirus, der Befreiungsschlag gegen den TSV Hartberg, den man mit 2:0 bezwingen konnte. Damit konnte man die rote Laterne weiterreichen und das Tabellenende verlassen, womit man sich zumindest etwas Luft verschaffen konnte. Nun hofft man diesen befreienden Effekt auch in den kommenden Spielen zu sehen und damit bessere Ergebnisse einzufahren. Einfach wird dies nicht, steht man doch vor dem Duell gegen den formstarken Vizemeister Rapid, der mit viel Selbstvertrauen angereist kommt. Daher wäre man im Innviertel wohl bereits mit einem Punktegewinn zufrieden und könnte damit das eigene Selbstvertrauen erhöhen.

Dem SK Rapid Wien steht mit dem Auswärtsspiel in Ried eine Pflichtaufgabe bevor, die es gilt zu bewältigen. Dabei geht es auch darum, eine passende Generalprobe vor den kommenden Aufgaben abzuliefern, warten doch nachfolgend mit dem Europacupspiel in Irland und dem Wiener Derby zwei wichtige Spiele, die man natürlich gedenkt erfolgreich zu bestreiten. Man hofft dabei wieder auf Leistungsträger wie Torjäger Fountas und Jungstar Demir zurückgreifen zu können, die sich nach der Länderspielpause wohl wieder Fit melden werden. Mit weiteren drei Punkten im Innviertel, könnte man den Anschluss an Meister Salzburg halten und die Meistergruppe noch weiter absichern, um nach der Saison wieder einen Platz unter die ersten Drei einfahren zu können.

– Die SV Ried gewann das bislang letzte Duell in der Bundesliga gegen den SK Rapid Wien am 8. April 2017 mit 3:0. Dies war zugleich das letzte Spiel von Damir Canadi als Rapid-Trainer.

– Die SV Ried erzielte in der Tipico Bundesliga gegen den SK Rapid Wien 84 Tore – nur gegen den FC Red Bull Salzburg (86 Tore) mehr.

– Der SK Rapid Wien erzielte gegen die SV Ried 150 Tore – so viele wie kein anderes Team in der Bundesliga.

– Die SV Ried gewann 3 Heimspiele in Folge gegen den SK Rapid Wien – erstmals in der Bundesliga. Mehr Heimsiege in Folge feierten die Innviertler zuletzt gegen den SCR Altach, nämlich deren 8 bis September 2015.

– Der SK Rapid Wien holte aus den ersten 3 Auswärtsspielen 7 Punkte – so viele wie bereits in der Vorsaison. Nur 2003 und 1987 gewann Rapid die ersten 3 Auswärtsspiele einer Saison der Bundesliga.

Letztes Spiel: Rapid 2:1 Ried
Direkter Vergleich seit 74/75: Spiele insgesamt: 40 (16 Siege Ried, 10 Remis, 14 Siege Rapid)
Verletzt/Angeschlagen: Bajic, Boateng / Schobesberger, Velimirovic, Dibon, Barac, Ritzmaier
Gesperrt: Niemand
Gefährdet: Niemand
Nächstes Spiel: WAC-Ried / Austria-Rapid

Dalibor Babic