Guido Burgstaller veröffentlichte gestern auf Instagram einen Beitrag, der gleich zwei Neuigkeiten beinhaltet. Der bisherige Rapid-Kapitän gibt die Kapitänsschleife ab und teilt mit, dass... Guido Burgstaller kündigt Karriere-Ende an und gibt Kapitänsschleife ab

Guido Burgstaller veröffentlichte gestern auf Instagram einen Beitrag, der gleich zwei Neuigkeiten beinhaltet. Der bisherige Rapid-Kapitän gibt die Kapitänsschleife ab und teilt mit, dass die kommende Saison seine letzte Spielzeit als aktiver Profi sein wird.

Guido Burgstaller will die Kapitänsschleife an einen jüngeren Spieler abgeben, den er aber mit Rat und Tat unterstützen will. Er teilt außerdem mit, dass es sich um sein „letztes Karrierejahr handelt“.

 

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Wer beim SK Rapid die Kapitänsschleife übernehmen wird ist noch nicht geklärt. In der Rangordnung wäre prinzipiell Maxi Hofmann eine logische Wahl, allerdings wird der Innenverteidiger voraussichtlich nicht in der Startformation stehen, wenn alle Spieler fit sind.

Heimkehrer Louis Schaub und Mentalitätsspieler Lukas Grgic sind weitere logische Optionen. Auch Torhüter Niklas Hedl hätte sich die Schleife verdient, allerdings könnte es nach der neuen Kapitäns-Richtlinie etwas unpraktisch sein, wenn der Tormann die einzige Person auf dem Platz ist, die mit dem Schiedsrichter sprechen darf.

Guido Burgstaller wird auf eine spannende Karriere zurückblicken können, die zwar nicht von vielen Titelgewinnen geprägt war, jedoch kultige Stationen wie den FC Schalke 04, FC St, Pauli und Nürnberg enthielt. Auch seine Bilanz als Torjäger kann sich mehr als sehen lassen. Vor seiner Abschlusssaison steht er in der österreichischen Bundesliga bei 57 Toren und 28 Assists in 191 Partien. In der deutschen Bundesliga steuerte er 24 Tore und zehn Assists bei. Seine beste Torquote hatte er in Deutschlands zweithöchster Spielklasse, wo er in 116 Partien 61 Tore und 21 Assists beisteuerte. Für die österreichische Nationalmannschaft stand er 26 Mal auf dem Platz. In der Saison 2022/23 holte er sich in der österreichischen Liga mit 21 Treffern den Titel des Torschützenkönigs. Vergangene Saison sah man erste Ermüdungserscheinungen und Burgstallers Körper spielte nicht mehr ganz so mit, wie er es gerne gehabt hätte.

Stefan Karger

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