Wir sind maximal drei Jahre zurückgegangen und haben uns angesehen, was die Ex-Kicker der Bundesligisten – vorwiegend die Legionäre – heute machen. Heute widmen... Otávio, Bruno, Ali & Co. – Das machen die Ex-LASK-Kicker heute!

Wir sind maximal drei Jahre zurückgegangen und haben uns angesehen, was die Ex-Kicker der Bundesligisten – vorwiegend die Legionäre – heute machen. Heute widmen wir uns dem LASK.

Dimitry Imbongo

In Österreich durchlief der kongolesisch-stämmige Franzose Dimitry Imbongo gleich drei Stationen. Neben Kapfenberg und Wacker Innsbruck blieb er am längsten beim LASK. Im vergangenen Sommer wechselte der 29-Jährige in die deutsche Regionalliga zu Alemannia Aachen, wo er bisher in 25 Pflichtspielen sieben Tore erzielte und zwei servierte.

Paulo Otávio

Bis zum Sommer 2017 war der brasilianische Linksverteidiger Paulo Otávio eines der heißesten Eisen im Stall des LASK. Dann wechselte der heute 24-Jährige um knapp 1,3 Millionen Euro nach Ingolstadt, wo er nach einer schwierigen ersten Saison heuer zum Stammspieler avancierte. 24 Zweitligaspiele machte er für die Schanzer mit, aber sein Engagement beim deutschen Zweitligisten könnte bald schon wieder beendet sein: Ingolstadt kämpft aktuell gegen den Abstieg und steht drei Spieltage vor Saisonende auf dem vorletzten Platz.

Bruno Felipe

Der flinke Linksaußen Bruno gehört weiterhin dem LASK, eine Rückkehr zu den Linzern ist aber trotz eines Vertrags bis 2020 eher unwahrscheinlich. Im Jänner 2018 wechselte er leihweise zu Atromitos Athen, das von Damir Canadi betreut wird. In Athen ist Bruno weitgehend Stammspieler, steuerte in 44 Partien vier Tore und sieben Assists bei. Dem 24-Jährigen mangelt es vor allem an Effizienz, aber es ist dennoch wahrscheinlich, dass Atromitos die Kaufoption auf ihn ziehen wird.

Shawn Barry

Der US-Boy Shawn Barry verließ den LASK bereits im Sommer 2015, nachdem er immerhin zwei Saisonen lang Stammspieler war. Es folgten zwei Saisonen beim FSV Frankfurt, zuerst in der 2. Deutschen Bundesliga, nach dem Abstieg in der 3.Liga. Im Sommer 2017 schloss sich Barry dem polnischen Erstligisten Korona Kielce an, wo er aber nicht glücklich wurde und nach einem halben Jahr und sechs Partien wieder abreiste. Nun ging es zurück in seine Heimat: Zuerst kickte Barry ein Jahr für Real Salt Lake und seit Anfang des Jahres in der USL für die Tampa Bay Rowdies, wo er Stammspieler ist. In der Zwischenzeit ist Barry außerdem Nationalspieler: Für Puerto Rico bestritt er bisher vier Länderspiele.

Almoez Ali

Gute Anlagen konnte man beim jungen Katarer Almoez Ali immer beobachten – mittlerweile ist der 22-Jährige aber Asien-Cup-Sieger und Nationalheld. Für den LASK bestritt er gerademal sieben Spiele in Österreichs zweiter Spielklasse, erzielte dabei einen Treffer. Es folgte ein kurzfristiger Wechsel zum spanischen Drittligisten Cultural Leonesa und im Sommer 2016 die Rückkehr nach Katar. Dort begann Ali dann so richtig zu treffen, zuerst ein Jahr für Lekhwiya und mittlerweile seit fast zwei Jahren für den Nachfolgeklub von Lekhwiya, Al-Duhail, wo unter anderem Mehdi Benatia unter Vertrag steht. Seine 22 Tore und 24 Assists für Al Duhail wiegen aber leicht im Vergleich zu seinen 19 Toren für die katarische Nationalmannschaft. Beim Asien-Cup 2019 wurde er mit neun Treffern ganz klar Schützenkönig und Katar holte den Titel…

Daniel Mandl Chefredakteur

Gründer von abseits.at und austriansoccerboard.at | Geboren 1984 in Wien | Liebt Fußball seit dem Kindesalter, lernte schon als "Gschropp" sämtliche Kicker und ihre Statistiken auswendig | Steht auf ausgefallene Reisen und lernt in seiner Freizeit neue Sprachen