Neben Louis Schaub fehlte beim gestrigen Pflichtspielauftakt des SK Rapid auch der 20-jährige Nikolas Sattlberger, bei dem in den letzten Wochen und Monaten vor... Rapid-Youngster Sattlberger vor Absprung ins Ausland

Neben Louis Schaub fehlte beim gestrigen Pflichtspielauftakt des SK Rapid auch der 20-jährige Nikolas Sattlberger, bei dem in den letzten Wochen und Monaten vor allem die Vertragssituation ein Thema war. Offiziell waren beide Spieler krankgemeldet – allerdings dürfte Sattlberger, dessen Situation beim Rekordmeister derzeit unbefriedigend ist, kurz vor einem Wechsel stehen.

Sattlbergers Vertrag läuft noch bis Sommer 2025 – Rapid will den Eigenbauspieler verlängern, aber der U21-Teamspieler steht auch auf dem Zettel internationaler Klubs. Wie die „Krone“ berichtet, soll Sattlberger nun vor dem Absprung nach Belgien stehen.

Genk mit Nachrüstbedarf auf der Sechserposition

Der KRC Genk soll den Rapid-Youngster verpflichten wollen. Genk wird ab der neuen Saison von Ex-Austria-Coach Thorsten Fink betreut. Auf der Sechserposition hat der Klub noch Bedarf nachzurüsten, weil Kapitän Bryan Heynen bereits seit März mit Leistenproblemen zu kämpfen hat. Aktuell spielen auf der Doppelsechs der Slowake Patrik Hrosovsky und der Argentinier Matías Galarza. Dahinter ist die Dichte im Kader der „Genkis“ aber dünn, auch weil man mit Aziz Ouattara zuletzt einen Sechser verlieh.

Rapid müsste nachbesetzen

Die Transferkassa bei den Belgiern ist jedoch prall gefüllt. Durch Spielerverkäufe hat der Fünfte der abgelaufenen Saison bereits kolportierte 34 Millionen Euro eingenommen. Dem gegenüber stehen Ausgaben von bisher etwa 7,5 Millionen Euro.

Rapid könnte mit einem Sattlberger-Transfer noch Geld machen, wird voraussichtlich eine niedrige siebenstellige Summe ausrufen. Mit Roman Kerschbaum ist auch ein weiterer zentraler Mittelfeld ein Kandidat für einen Wechsel. Klar ist also auch, dass Rapid bei einem Abgang noch einmal reagieren müsste.

Fehlende Tiefe kostet Sattlberger Stammplatz

Sattlberger hat bei Rapid zuletzt harte Konkurrenz bekommen. Mamadou Sangaré hat den 20-Jährigen prompt aus dem Team gespielt, was auch damit zusammenhängt, dass der Malier deutlich mehr Tiefe und allgemeine Aktivität in sein Spiel bringt, während Sattlberger im Sechserraum zwar ein verlässlicher Passanker ist, allerdings keinen großen Radius abspult und einen Mangel an progressiven Pässen aufweist.

Daniel Mandl Chefredakteur

Gründer von abseits.at und austriansoccerboard.at | Geboren 1984 in Wien | Liebt Fußball seit dem Kindesalter, lernte schon als "Gschropp" sämtliche Kicker und ihre Statistiken auswendig | Steht auf ausgefallene Reisen und lernt in seiner Freizeit neue Sprachen

cialis kaufen