Wir liefern euch wöchentlich die interessantesten Leistungsdaten und Werte zu einzelnen Spielern der heimischen Bundesliga. Welche Besonderheiten gab es? Welche Werte waren Ausreißer nach... Spielerstatistiken zur 19. Bundesligarunde 2024/25

Wir liefern euch wöchentlich die interessantesten Leistungsdaten und Werte zu einzelnen Spielern der heimischen Bundesliga. Welche Besonderheiten gab es? Welche Werte waren Ausreißer nach oben oder unten? Wir fassen die auffälligsten Daten kompakt zusammen!

Altacher Zech spielt die meisten Pässe

Nach 174 Pflichtspielen für Pogon Stettin kehrte Benedikt Zech im Winter ins Ländle zurück. Der Innenverteidiger, der beim 0:0-Unentschieden gegen den TSV Hartberg erstmals seit seiner Rückkehr  die Kapitänsschleife der Altacher trug, machte gegen die Steirer eine starke Partie und findet sich in mehreren Leistungsmetriken der 19. Runde weit vorne. Er kam in dieser Runde auf die meisten Pässe aller Spieler und von seinen 86 Zuspielen kamen 95% bei seinen Mitspielern an. Das ist insofern durchaus bemerkenswert, da er auch die meisten Zuspiele ins letzte Drittel spielte. Von 19 Pässen ins letzte Drittel kamen starke 18 bei seinen Mannschaftskollegen an. Zech trug auch den Ball am Fuß selbst häufig nach vorne – mit fünf progressiven Läufen liegt er in der Liga auf Platz 8. Der SCR Altach konnte sich aber einmal mehr nicht für die starke Leistung belohnen und kam trotz großer Überlegenheit nicht über ein 0:0 hinaus. Ärgerlich für die Vorarlberger, da sie nach einer gelb-roten Karte von Komposch in der 38. Minute lange in Überzahl agierten.

Sturm-Legionär Tomi Horvat rechtfertigt Startaufstellung

Tomi Horvat zählte in der vergangenen Meistersaison fast immer zum Stammpersonal und hatte mit sieben Ligatoren und fünf Assists einen großen Anteil an Sturms starken Vorstellungen im vergangenen Jahr. Heuer war er nur in den ersten Runden immer gesetzt und verlor dann bald seinen Stammplatz in der Startelf. Auch in den beiden ersten Runden im neuen Kalenderjahr suchte man ihn vergeblich in der Startaufstellung. Gegen den FC Blau-Weiß Linz war es dann aber wieder so weit und der Slowene durfte 90 Minuten auf dem Platz stehen. Er war dabei einer der auffälligsten Spieler in dieser Runde. Er tätigte die meisten Dribblings von allen Spielern, wobei sechs seiner zehn Eins-gegen-Eins-Duelle erfolgreich waren. Er absolvierte hinter dem Salzburger Oscar Gloukh die zweitmeisten progressiven Läufe (8) und bestritt hinter dem Klagenfurter Salifou die meisten Offensivduelle (17). Jedenfalls gab er seinem Coach Säumel gute Argumente für weitere Einsätze in der Startformation.

Mittelfeldmotor Bidstrup kämpft die Austria nieder

Zum Spiel zwischen der Wiener Austria und Red Bull Salzburg verfassten wir bereits eine extrem ausführliche Analyse, die wir euch an dieser Stelle noch einmal ans Herz legen wollen. Die Salzburger präsentierten sich insbesondere im Zentrum als sehr zweikampfstark, was in erster Linie am dänischen Legionär Mads Bidstrup lag. Der Däne kam auf 22 Balleroberungen, womit er hinter Jovicic und Dragovic (jeweils 23) knapp auf Platz 3 liegt. Der Mittelfeldspieler fing die meisten Bälle aller Spieler ab und kam auf 13 Interceptions. Er bestritt zudem hinter Salifou, Horvat und Gloukh die viertmeisten Offensivduelle aller Spieler und bereitete den einzigen Treffer vor. Sein Mannschaftskollege Oscar Gloukh, der das Goldtor gegen die Austria schoss, war, so wie in der vergangenen Woche, ebenfalls sehr auffällig. Er tätigte nach Horvat die zweitmeisten Dribblings (8) und vor dem Slowenen die zweitmeisten progressiven Läufe (9). Außerdem gab er gemeinsam mit Adeniran, Kara, Bobzien und Capaldo die meisten Schüsse aller Spieler ab. Das Quintett schoss jeweils fünf Mal auf das gegnerische Tor.

Stefan Karger