Die Wiener Austria wollte nach dem 2:1-Heimsieg gegen die SV Ried gegen die Admira den nächsten Dreier einfahren, immerhin war das Tabellenschlusslicht zu Gast,... Überraschung des Spieltags (3): Admira holt Punkt bei Wiener Austria

Die Wiener Austria wollte nach dem 2:1-Heimsieg gegen die SV Ried gegen die Admira den nächsten Dreier einfahren, immerhin war das Tabellenschlusslicht zu Gast, das eine Runde zuvor gegen St. Pölten in ein 0:5-Debakel lief. Der ehemalige und neue Admira-Trainer Damir Buric stellte seine Mannschaft jedoch gut ein und seine Schützlinge holten zweimal einen Rückstand auf.

Bevor wir auf das 2:2-Unentschieden zwischen der Wiener Austria und der Admira eingehen, wollen wir einen kurzen Blick auf die restlichen Partien des Spieltags werfen. RB Salzburg setzte sich wie erwartet im Auswärtsspiel gegen die SV Ried durch, wobei der Serienmeister jedoch viel Mühe mit dem Aufsteiger hatte. Jesse Marsch setzte auf Rotation und brachte sieben neue Stammkräfte, wobei sich insbesondere das Fehlen von Szoboszlai und Daka in der ersten Halbzeit bemerkbar machte. Der SK Rapid drehte einen frühen 0:1-Rückstand gegen den SKN St. Pölten rasch in einen 2:1-Führung um und brachte dieses Ergebnis nach einer unterhaltsamen Partie über die Zeit. Etwas überraschend setzte sich auch die WSG Tirol gegen Altach auswärts mit 2:0 durch, wobei Goalgetter Zlatko Dedic beide Treffer seiner Mannschaft erzielte. In den Samstagspielen setzten sich somit die drei Auswärtsteams durch. Am Sonntagnachmittag gab der SK Sturm einen Auswärtssieg erst in der Nachspielzeit aus der Hand, als Dario Tadic seinem Namen als Goalgetter alle Ehre machte. Sandro Ingolitsch sah ebenfalls in der Nachspielzeit die gelb-rote Karte und wird den Blackies im Heimspiel gegen Altach damit fehlen. Der LASK gewann als einziges Team in der dritten Runde sein Heimspiel – die Oberösterreicher fuhren gegen den WAC einen 3:1-Sieg ein.

Nach der 0:1-Auftaktniederlage gegen den LASK und dem 2:1-Heimsieg gegen den SKN St. Pölten hofften viele Austria-Anhänger, dass sich ihre Mannschaft in den kommenden zwei Runden oben in der Tabelle festsetzen würde und aus den Partien gegen die Admira und am vierten Spieltag gegen die WSG Tirol sechs Punkte herausschauen, bevor es zum Duell gegen RB Salzburg kommt. Diese Hoffnungen müssen die Fans der Veilchen allerdings gleich begraben, denn gegen die Admira kam man trotz zweimaliger Führung nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus.

Die Austria hatte durchaus einige gute Phasen in der Partie, schaffte es aber nicht in den entscheidenden Momenten weiter viel Druck zu erzeugen und das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Dazu kamen fehlen im Abwehrverhalten, die es dem Gegner zu einfach machten vor das Tor zu kommen. Auffällig bei den Gästen war Stürmer Maximilian Breunig, der mit seiner Körpergröße von 1.93 Metern und seinen Bewegungen an den ehemaligen Admira-Goalgetter Sasa Kalajdzic, der am Wochenende beim 4:1-Sieg der Stuttgarter gegen Mainz übrigens einen Treffer und einen Assist beisteuern konnte. Breunig ist erst 20 Jahre alt und kam leihweise aus Würzburg – der junge Mittelstürmer erzielte in der 87. Minute den Ausgleich gegen die Veilchen und wird wohl noch das eine oder andere Bundesliga-Tor für die Südstädter erzielen.

Damir Buric ist nach den letzten Chaos-Wochen bei der Admira jedenfalls sicherlich das stabilisierende Element, das die Niederösterreicher so dringend notwendig hatten und für die Austria kam dieser Trainerwechsel sicherlich zu einer äußerst ungünstigen Zeit. Peter Stögers Mannschaft muss es in den nächsten Runden gelingen, die vereinzelt durchaus starken Spielphasen über eine längere Zeit auf den Platz zu bringen.

Kommendes Wochenende steht für die Wiener das Auswärtsspiel gegen die WSG Tirol am Programm, die letzte Saison insbesondere in den ersten Duellen der Angstgegner der Wiener war. Für unseren Kooperationspartner tipp3 ist die Austria der Favorit, wobei es bei einem Sieg der Veilchen eine Quote von 2.0 gibt, das heißt ihr bekommt im Falle eines Sieges das doppelte eures Einsatzes zurück. Für einen Heimsieg der Tiroler wird das Dreifache des Einsatzes ausbezahlt.

Stefan Karger