In der ersten Halbzeit hätte Uruguay bereits alles klar machen können, aber Österreich hatte beim Foda-Debüt einiges an Glück und gewann am Ende sogar... Spielerbewertungen zum 2:1-Sieg gegen Uruguay

In der ersten Halbzeit hätte Uruguay bereits alles klar machen können, aber Österreich hatte beim Foda-Debüt einiges an Glück und gewann am Ende sogar mit 2:1. Wir bewerten die Spieler der ersten ÖFB-Auswahl Fodas im Detail.

Notenschlüssel:
1 = sehr schwach
10 = sehr stark
0 = zu kurz eingesetzt

Heinz Lindner … 4

Ihm flogen zwar phasenweise die Bälle um die Ohren, allerdings musste er bei den richtigen Großchancen selbst nicht eingreifen – Uruguay vergab sie von alleine. Beim Gegentreffer sah er nicht ideal aus, ließ sich von Cavani „im Kopf überholen“.

Moritz Bauer … 6

Einer der wenigen Aktivposten im Spiel der Foda-Elf. Sehr hohe Feldposition, immer wieder bemüht in die Halbräume zu kommen, zudem solide im Zweikampf.

Aleksandar Dragovic … 4

Gerade im Spielaufbau müsste vom Leicester-Legionär mehr kommen. Auch im Spiel gegen den Ball nicht immer sattelfest. Ihm sieht man den fehlenden Matchrhythmus deutlich an.

Kevin Danso … 4

Schwache erste Halbzeit mit einigen Fehlern und wenig Nachdruck in entscheidenden Zweikämpfen. In der zweiten Hälfte war der Augsburg-Legionär aber stärker, putzte des Öfteren in höchster Not aus.

Andreas Ulmer … 5

Spielte in seinem ersten Länderspiel seit drei Jahren eine solide Partie hinunter, hatte es aber aufgrund seiner großteils schwachen Vorderleute schwer zu glänzen.

Julian Baumgartlinger … 4

Schwach im Spiel nach vorne, oft einen Schritt zu spät. Ähnlich wie bei Dragovic merkt man bei ihm die fehlende Selbstverständlichkeit aufgrund zu weniger Spiele. Da er bei Leverkusen schön langsam in die Gänge kommt, sollte dies in Zukunft wieder besser werden.

Florian Grillitsch … 5

Vereint die Möglichkeiten technisch fein zu spielen und auch ordentlich dazwischenzuhauen. Der Hoffenheim-Legionär lieferte zwar gegen Uruguay nicht viel Zählbares, zeigte aber, dass er ein wichtiger Mosaikstein sein kann – auch um künftig zum Beispiel David Alaba nach links stellen zu können.

Marcel Sabitzer … 4

Erzielte das 1:0 für Österreich, war ansonsten aber unsichtbar und am Ball häufig zu eigensinnig. Die Automatismen im Team greifen bei ihm nicht so sehr wie in Leipzig und er gibt sich zu schnell zufrieden.

Marko Arnautovic … 2

Der in West Ham umstrittene Arnautovic vollzog gegen Uruguay nur eine kleine Bewegungstherapie. Strahlte keine Gefahr und keinen Esprit am Ball aus. In der ersten Halbzeit spielte er zudem auf einer zu zentralen Position, die ihm überhaupt nicht schmeckte. Leider total außer Form und die Winterpause – die für ihn keine sein wird – kommt gerade Recht; zumindest was das ÖFB-Team betrifft.

Florian Kainz … 5

Ein Aktivposten im Mittelfeld der Österreicher, gut gestartet, mit der Zeit schwächer geworden. War einer der wenigen, bei denen man den Eindruck hatte, dass sie mit spielerischen Mitteln etwas bewirken können.

Guido Burgstaller … 3

Lieferte den Assist zum 1:0, hing ansonsten aber völlig in der Luft und stand oft auf verlorenem Posten. Durch die anfänglich zu hohe Feldposition der Mannschaft war es aber auch keine ideale Partie für ihn.

Louis Schaub … 7

Machte nach seiner Einwechslung sofort Dampf, traute sich konsequent in Eins-gegen-Eins-Duelle und erzielte per Freistoß – den er selbst herausholte – das glückliche Siegtor zum 2:1. Der einzige Österreicher, der tatsächlich auf sich aufmerksam machte.

Alessandro Schöpf, Valentino Lazaro, Deni Alar, Stefan Schwab … 0

Zu kurz eingesetzt

Daniel Mandl Chefredakteur

Gründer von abseits.at und austriansoccerboard.at | Geboren 1984 in Wien | Liebt Fußball seit dem Kindesalter, lernte schon als "Gschropp" sämtliche Kicker und ihre Statistiken auswendig | Steht auf ausgefallene Reisen und lernt in seiner Freizeit neue Sprachen

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