Auch in der Heute für Morgen Erste Liga herrschen die englischen Wochen und somit ist am heutigen Freitag wieder Spieltag. Am 26. Spieltag stehen... Vorschau auf die 26. Runde der “Heute für Morgen” Erste Liga

Heute für Morgen Erste LigaAuch in der Heute für Morgen Erste Liga herrschen die englischen Wochen und somit ist am heutigen Freitag wieder Spieltag. Am 26. Spieltag stehen uns einige interessante Partien ins Haus: Die Vienna versucht es mit neuem Trainer gegen die Austria Lustenau. Der Kapfenberger SV trifft auf den FC Liefering, beide Teams erzielten am Dienstag fünf Treffer und gewannen ihre Partien. Im Burgenland Derby versucht die Mannschaft von Ivica Vastic wieder die Nummer eins im Burgenland zu werden. Lest mehr in unserer Vorschau.

First Vienna FC 1894 – Austria Lustenau

Freitag, 18:30 | Hohe Warte, Wien

Bei den Wienern herrscht Trauerstimmung, auch gegen St. Pölten gab es nichts Zählbares. Mit einer 1:2-Niederlage gegen die Niederösterreicher ging der 25. Spieltag für die Vienna zu Ende. Wäre die Niederlage nicht schon schlimm genug, verletzte sich Winter-Neuzugang Alvaro del Moral schwer und zog sich vermutlich einen Kreuzbandriss zu. Außerdem ist das Ziel von Kurt Garger – jener wollte vier Punkte gegen St. Pölten und den heutigen Gegner aus Lustenau – schon wieder verfehlt. Ob das Schlusslicht aber gegen Austria Lustenau bestehen kann bleibt abzuwarten. Die Vorarlberger kassierten in den letzten sechs Aufeinandertreffen gegen die Wiener kein einziges Gegentor und gehen damit natürlich als großer Favorit ins Spiel. Kurt Garger zog die Konsequenzen aus der langen sieglosen Serie und bestellte einen neuen Trainer für die Vienna. Mit Mario Posch, zuletzt Co-Trainer bei Wiener Neustadt, soll die Unabsteigbartour 2014 noch gelingen. Er wird bereits heute die Geschicke des First Vienna FC lenken und versuchen, das Ruder herum zu reißen.

Wenn es etwas Positives aus Döbling zu berichten gibt, dann, dass die Vienna trotz elf Partien ohne vollen Erfolg immer noch in Reichweite zum Relegationsplatz liegt. Horn liegt im Moment vier Zähler vor den Wienern, ein Vorsprung auf welchem sich die Waldviertler nicht ausruhen dürfen. Die Vienna ist seit sechs Spielen auf der Hohen Warte ohne Sieg, gleich fünf dieser Partien wurden vor heimischer Kulisse verloren. Die Mannschaft aus Wien wirkte zuletzt sehr matt und auch eine positive Körpersprache war nicht zu erkennen. Auch Kurt Garger zeigte sich in letzten Interviews mehr als ratlos, kein gutes Zeichen. Posch kommt in einer schwierigen Phase zur Vienna, jene hofft jetzt im Abstiegskampf auf einen Trainereffekt.

Gesperrte Spieler: –

Gefährdete Spieler: FVFC – Marco Miesenböck, Thomas Mandl; AL – Emanuel Sakic, Dominic Pürcher, Christopher Knett, Mario Bolter,

Verletzte Spieler: FVFC – Alvaro del Moral(Kreuzbandriss); AL – Wal Fall(Sprunggelenk), Patrick Salomon(Leistenbruch)

SKN St. Pölten – TSV Hartberg

Freitag, 18:30 | NV Arena, St. Pölten

St. Pölten blieb auch zum fünften Mal in Folge ohne Niederlage auf der Hohen Warte und stürzte die Döblinger noch weiter in die Krise. Bereits nach drei Minuten stellte der Ex-Döblinger Andi Dober auf 1:0 für seinen SKN. Per Strafstoß fixierte er den Fehlstart für seinen alten Arbeitgeber. Am Ende gewann die Baumgartner-Elf mit 2:1 und am Freitag kommt nun der TSV Hartberg in die heimische NV Arena. Die Hartberger verloren gegen starke Kapfenberger, im steirischen Derby mit 1:5 und kommen angeschlagen nach Niederösterreich. Die Bilanz spricht ganz klar gegen die Friesenbichler-Elf: In den letzten acht Partien in St. Pölten konnten die Steirer nur einen einzigen Punkt einfahren. Insgesamt verlor der TSV sieben Mal in den letzten acht Partien, in der NV Arena.

Keine guten Rahmenbedienungen für den aktuell auf Platz acht liegenden Verein aus Hartberg. Obwohl die Steirer eigentlich ihre Auswärtsstärke bereits unter Beweis gestellt haben. Bereits seit drei Partien sind die Herren rund um Topscorer Günter Friesenbichler, auswärts ungeschlagen. Eine noch bessere Bilanz kann aber der SKN vorzeigen: Seit sieben Heimspielen sind die St. Pöltner ungeschlagen und haben die heimische NV Arena zu einer Festung umfunktioniert. In 18 der letzten 21 Aufeinandertreffen kassierte der SKN höchstens einen Gegentreffer gegen Hartberg, ein Faktum welches ebenfalls für die Niederösterreicher spricht.

Gesperrte Spieler: SKN – Jano (gelb); TSV – Roko Mislov(gelb)

Gefährdete Spieler: SKN – Andreas Dober, Tomasz Wisio, Konstantin Kerschbaumer; TSV – Velibor Vasilic,

Verletzte Spieler: SKN – Dominik Hofbauer(Mittelfußbruch), Bernhard Fucik(Mittelfußbruch)

SCR Altach – SV Horn

Freitag, 18:30 | Cashpoint Arena, Altach

Die Altacher empfangen heute den SV Horn und können mit Rückenwind gegen die Niederösterreicher antreten. Mit einem 2:0-Sieg im Vorarlberg-Derby stellten die Altacher die Weichen ganz klar Richtung Aufstieg. Die Vorarlberger lachen elf Runden vor Schluss mit zehn Punkten Vorsprung von der Tabellenspitze. Der neue erste Verfolger kommt nun aus Kapfenberg. Die Austria Lustenau liegt sogar schon 15 Zähler hinter den Altachern. Am heutigen Freitag kann der nächste Schritt gegen den SV Horn getan werden.

Seit der SV Horn in die Erste Liga aufgestiegen sind, konnte man erst einen Punkt gegen Altach einfahren. Damit sich jene Statistik verbessert, muss Horn bei 100% sein, denn die Altacher sind zu Hause seit 25 Partien ungeschlagen. Ein weiterer Punkt der gegen Horn spricht: Keine andere Mannschaft kassierte in der Ferne so viele Gegentreffer (31) wie der SV. Gleichzeitig ist man bei der Mannschaft zu Gast, welche ihren Fans die meisten Treffer zu Hause bieten konnte (34). Altach geht somit, nicht nur aufgrund der Tabelle, als klarer Favorit in diese Partie.

Gesperrte Spieler: Horn – Bernd Gschweidl(gelb)

Gefährdete Spieler: Altach – Boris Prokopic, Philipp Netzer, Felix Roth; Horn – Harun Erbek

Verletzte Spieler: Altach – Timo Wölbitsch(Aufbautraining), Louis Ngwat-Mahop(Knieverletzung); Horn – Hannes Eder(Meniskusschaden), Dominik Baumgartner(Kreuzbandriss)

Kapfenberger SV 1919 – FC Liefering

Freitag, 18:30 | Franz-Fekete Stadion, Kapfenberg

Beide Teams konnten am vergangen Dienstag überzeugen, Kapfenberg gewann das steirische Derby mit 5:1 und die Lieferinger überraschten in Mattersburg. Mit 5:0 fertigte der FC Liefering die Schützlinge von Ivica Vastic ab. Kapfenberg machte sich mit dem klaren Sieg gegen Hartberg zum Altach-Verfolger Nummer eins und liegt mit 45 Zählern auf dem zweiten Tabellenrang. Aber auch die Jungbullen dürfen sich freuen, nach sechs Partien ohne vollen Erfolg konnte man nun wieder drei Zähler einfahren.

Den davor letzten Sieg der Lieferinger gab es ausgerechnet gegen den heutigen Gegner aus Kapfenberg, ebenfalls auswärts. Aber auch die Kapfenberger haben die Trendwende endgültig geschafft und nach drei Niederlagen zum Rückrundenstart erspielten sich die Steirer das Punktemaximum aus den letzten drei Runden und visieren auch gegen die Salzburger einen Sieg an. Bei den ersten beiden Aufeinandertreffen gab es je einen Sieg für die Auswärtsmannschaft. Sollte diese Serie halten, müssten die Lieferinger heute ihren zweiten Sieg in Folge feiern.

Gesperrte Spieler: KSV – Marco Köfler(gelb)

Gefährdete Spieler: KSV – Manfred Gollner,   FCL – Robert Völkl

Verletzte Spieler: KSV – Ronivaldo(Fersenprobleme);  FCL – Rene Aufhauser(Muskelverletzung), Felix Adjei(unbekannt)

SC/ESV Parndorf – SV Mattersburg

Freitag, 20:30 Freitag | Heidebodenstadion, Parndorf – Live in ORF Sport +

Im Abendspiel kommt es zum großen Burgenland-Derby zwischen dem Aufsteiger Parndorf und dem Bundesliga-Absteiger aus Mattersburg. Das Momentum liegt bei den Herren aus Parndorf, denn die Elf von Ivica Vastic musste am Dienstag eine 0:5-Heimniederlage gegen Liefering einstecken. Im Derby soll nun Wiedergutmachung betrieben werden. Parndorf schwimmt weiter auf der Erfolgswelle und gewann in Horn mit 3:1. Damit liegen die Burgenländer fünf Punkte vor dem Relegationsplatz und machten einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt.

Katerstimmung dagegen in Mattersburg, der Absteiger liegt nun einen Punkt hinter Parndorf und ist somit einem möglichen Abstieg näher als die Konkurrenz aus dem eigenen Bundesland. Eine Situation, an welche man sich erst gewöhnen muss.

Die Rasenverhältnisse beim Aufsteiger sind alles andere als gut und schwer gewöhnungsbedürftig – ein klarer Vorteil für die Heimmannschaft. Außerdem konnte Mattersburg in der Ferne erst zehn Punkte einfahren und ist in dieser Statistik einsames Schlusslicht.

Gesperrte Spieler: Parndorf – Dominik Silberbauer(gelb)

Gefährdete Spieler: Parndorf – Patrick Kienzl, David Dornhackl; SVM – Lukas Rath, Nedeljko Malic

Verletzte Spieler: SVM – Philipp Erhardt(Seitenbandriss), Manuel Seidl(Aufbautraining)

Michael Putz, abseits.at

Michael Putz

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