Die zweite Qualifikationsrunde zur Champions League steht auf dem Programm. Abseits.at blickt auf drei Hinspiele vom Dienstag. Qarabag (AZE) – Samtredia (GEO) Bisher keine... 2. Runde der Champions-League-Qualifikation 2017/18 (Hinspiele)

_FK Partizan Belgrad WappenDie zweite Qualifikationsrunde zur Champions League steht auf dem Programm. Abseits.at blickt auf drei Hinspiele vom Dienstag.

Qarabag (AZE) – Samtredia (GEO)

Bisher keine direkten Duelle

Qarabag hat sich in den letzten Jahren einen Namen auf dem internationalen Parkett gemacht. Nicht aufgrund des vierten aserbaidschanischen Meistertitels in Folge, sondern weil man zuletzt drei Mal en suite den Einzug in die Gruppenphase der Europa League schaffte und dabei schon einige Achtungserfolge wie Siege über Salzburg, Anderlecht, Twente Enschede und Young Boys Bern feierte. Trainiert wird Qarabag schon seit 2008 von Gurban Gurbanov, der mit der Vorbereitung auf die neue Saison allerdings nicht vollauf zufrieden sein dürfte, denn so setzte es einige deftige Niederlagen – zuletzt kam man gegen Brøndby mit 1:5 unter die Räder.

Ungleich weniger internationale Lorbeeren hat der FC Samtredia auf der Visitenkarte stehen. Die Kaukasier krönten sich 2016 zum ersten Mal zum georgischen Meister, was die insgesamt dritte Europacupteilnahme zur Folge hat. Von Erfolg gekrönt waren die bisherigen internationalen Auftritte allerdings nicht, Samtredia schied jeweils prompt wieder aus. In der letzten Saison war dies in der Europa League gegen Qabala, einen weiteren aserbaidschanischen Verein, der Fall. Ein 2:1-Heimsieg war zu wenig, um die 1:5-Auswärtspleite wettzumachen.

Partizan Belgrad (SRB) – Buducnost Podgorica (MNE)

Bisher keine direkten internationalen Duelle

Auf internationaler Ebene gab es dieses Duell zwar noch nie, in der ehemaligen jugoslawischen Liga standen sich Partizan Belgrad und Buducnost Podgorica jedoch zahlreiche Male gegenüber – wenig überraschend mit der deutlich besseren Bilanz für Partizan. Die Serben kürten sich in der vergangenen Saison zum 27. Mal zum Meister und versuchen nun nach einem Jahr Pause wieder eine Gruppenphase zu erreichen – zumindest jene der Europa League. In der Champions League spielte Partizan letztmalig in der Saison 2010/11, verlor damals aber alle Spiele und schied folglich mit null Punkten aus.

Buducnost Podgorica geht als nunmehr dreifacher montenegrinischer Meister in das Duell. Ausrufezeichen auf internationaler Ebene sind bislang Mangelware, in der letzten Saison schrammte man jedoch knapp an einer handfesten Sensation vorbei. Nach einer 0:2-Niederlage im Europa-League-Qualifikations-Hinspiel gegen Genk schaffte man es, die Belgier in die Verlängerung zu zwingen, zog dann jedoch im Elfmeterschießen den Kürzeren. Ein besonderes Spiel könnte es für Risto Ristovic, den einzigen Serben im Kader, werden. Der Mittelfeldakteur wechselte jüngst von Zemun aus der serbischen Super Liga zu Buducnost.

Eine Wettempfehlung zur Partie zwischen Partizan und Buducnost Podgorica findet ihr bei wettbasis.com. Eine detaillierte Vorschau auf das Spiel wird euch ebenfalls geboten.

Rijeka (CRO) – The New Saints (WAL)

Bisher keine direkten Duelle

Rijeka hat es tatsächlich geschafft und die jahrelange Dominanz von Dinamo Zagreb gebrochen. Die Mannschaft rund um Alexander Gorgon krönte sich zum ersten Mal überhaupt zum kroatischen Meister und kassierte dabei nur zwei Niederlagen. In den letzten beiden Jahren scheiterte Rijeka in der Europa-League-Qualifikation an Aberdeen beziehungsweise İstanbul Başakşehir, davor schaffte man jedoch zwei Mal den Sprung in die Gruppenphase, wo man mit Erfolgen wie über Feyenoord Rotterdam und Standard Lüttich auch durchaus eine gute Figur abgab. Der Einzug in die Champions League wäre für den slowenischen Trainer Matjaž Kek die Krönung seines Schaffens.

The New Saints of Oswestry Town & Llansantffraid Football Club, wie der walisische Serienmeister mit vollem Namen heißt, ist seit 2000 ein ununterbrochener Gast im Europacup. Mehr als eine Qualifikationsrunde überstand man allerdings noch nie, und selbst das wäre angesichts des heurigen Gegners eine veritable Sensation. Der größte internationale Erfolg geht auf das Jahr 2010 zurück, als man den irischen Meister Bohemians Dublin mit einem Gesamtscore von 4:1 schlug und in der dritten Qualifikationsrunde dann gegen Anderlecht antreten durfte, wo man aber chancenlos ausschied.

Eine Wettempfehlung und eine detailierte Vorschau zur Partie zwischen Rijeka und den New Saints findet ihr bei wettbasis.com.

OoK_PS, abseits.at

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