Die zweite Qualifikationsrunde zur Champions League findet heute ihre Fortsetzung und wir wollen einige interessante Spiele für euch unter die Lupe nehmen. Roter Stern... CL-Qualifikation: Pflichtaufgaben für Roter Stern und Celtic

Die zweite Qualifikationsrunde zur Champions League findet heute ihre Fortsetzung und wir wollen einige interessante Spiele für euch unter die Lupe nehmen.

Roter Stern Belgrad – HJK Helsinki

Mittwoch, 20:45 Uhr

Wenn der serbische auf den finnischen Meister trifft dann gibt es meist einen klaren Favoriten. Auch diesmal wird Roter Stern Belgrad, der Sieger des Europapokals der Landesmeister 1990/91, als großer Quotenfavorit in das Duell gehen und ein Ausscheiden in dieser Qualifkationsrunde wäre eine riesige Überraschung. Vergangene Spielzeit wurde Crvena zvezda immerhin mit 12 Punkten Vorsprung serbischer Meister und schlug unter anderem überraschend in der Champions-League-Gruppenphase den späteren Titelträger Liverpool zuhause mit 2:0! Dennoch taten sich die Serben in der ersten Runde gegen Sūduva Marijampolė viel schwerer als erwartet, denn am 9. Juli endete das Auswärtsspiel in Litauen mit 0:0 und im Heimspiel sahen die Fans einen recht mühsamen 2:1-Sieg.

HJK Helsinki gewann vergangenes Jahr die Meisterschaft sogar mit 16 Punkten Vorsprung, tut sich aber in der aktuellen Spielzeit deutlich schwerer. Aktuell liegt man mit drei Punkten Rückstand auf dem fünften Tabellenplatz, hat aber schon 17 Partien absolviert, während der Tabellenführer Tampereen Ilves erst 15 Runden bestritt. Am Wochenende kam es zum direkten Duell mit dem Tabellenführer, das auswärts mit einem 1:1-Unentschieden endete – zu wenig für den Vorjahresmeister.

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Celtic – Nomme Kalju

Mittwoch, 20:45 Uhr

Zeitgleich zum Spiel in Belgrad wird auch in Glasgow ein CL-Qualifikationsspiel angepfiffen und auch hier sollten die Verhältnisse klar sein. Der 50-fache schottische Meister geht als klarer Favorit in die Partie gegen die Esten, die es noch niemals in eine europäische Gruppenphase schafften. Celtic angelte sich um 3,34 Millionen Rapid-Linksverteidiger Bolingoli und legte für Innenverteidiger Christopher Jullien sogar acht Millionen Euro hin, einen Betrag der etwa das Doppelte des Marktwerts des gesamten estnischen Kaders entspricht.

Die Esten, die zuletzt in der Meisterschaft in einem 4-2-3-1-System aufliefen werden es sicher sehr defensiv im Auswärtsspiel gegen Celtic anlegen, aber es ist nur kaum vorstellbar, dass die Defensive dem großen Druck der Schotten standhalten kann. Auch in der heimischen Meisterschaft läuft es aktuell nicht nach Wunsch und man weist bereits 12 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Flora auf, die mit Erik Sorga einen Stürmer in den Reihen haben, der zuletzt nach Belieben trifft.

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BATE Borisov – Rosenborg Trondheim

Mittwoch 19:00 Uhr

BATE Borisov gewann zwischen 2006 und 2018 stets die weißrussische Meisterschaft und zog seit der Saison 2008/09 fünf Mal in die Gruppenphase der Champions League ein, was angesichts des eher unspektakulären Kaders und den verhältnismäßig bescheidenen Ablösesummen eine richtig große Leistung ist. Die Weißrussen zahlten in der Vereinsgeschichte nur für einen einzigen Spieler mehr als eine halbe Million Euro Ablöse, als sie in der der Saison 2015/16 Mirko Ivanic um eine Million von Vojvodina loseisten. Ansonsten wird auf ein starkes Kollektiv gesetzt, das unangenehm zu bespielen ist.

Der 26-fache norwegische Meister Rosenborg dominierte in den 90er und Anfang der 00-Jahre die heimische Liga nach Belieben und kam nach einer schwächeren Periode zwischen 2010 und 2014 wieder in die Spur. Zwischen 2015 und 2018 holte man nun jedes Jahr wieder den Meistertitel, zuletzt mit fünf Punkten Vorsprung auf Molde. In der aktuellen Spielzeit hat der Serienmeister jedoch mehr Probleme, denn nach 16 Runden beträgt der Rückstand auf den letztjährigen Vizemeister neun Punkte und das Team verlor bereits mehr Partien als in der gesamten vergangenen Saison.

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Stefan Karger

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