Die zweite Qualifikationsrunde zur Champions League steht auf dem Programm. abseits.at blickt auf drei Hinspiele vom Mittwoch. Celtic (SCO) – Rosenborg (NOR) Letztes direktes... Heiße Duelle am heutigen Champions-League-Qualiabend

Die zweite Qualifikationsrunde zur Champions League steht auf dem Programm. abseits.at blickt auf drei Hinspiele vom Mittwoch.

Celtic (SCO) – Rosenborg (NOR)

Letztes direktes Duell: 1:0 und 0:0 (Champions-League-Qualifikation 2017/18)

Wie schon in der letzten Saison kreuzen Celtic und Rosenborg in der Qualifikation zur Champions League die Klingen. Nach einem 0:0 zuhause setzten sich damals die Schotten mit einem 1:0 in Norwegen durch und zogen in die nächste Runde ein. Mit Stuart Armstrong, der zu Southampton wechselte, verlor Celtic bislang nur einen prominenten Spieler – Stürmerstar Moussa Dembele steht hingegen noch immer in Diensten von Brendan Rodgers Mannschaft. Auf der Zugangsseite befindet sich Odsonne Edouard, der um rund zehn Millionen Euro von Paris Saint-Germain verpflichtet wurde und damit der teuerste Spieler der Vereinsgeschichte ist.

Während Celtic in der vorangegangenen Qualifikationsrunde gegen Alashkert aus Armenien keinerlei Probleme hatte, musste Rosenborg gegen den isländischen Meister Valur Reykjavik mächtig zittern. Erst ein Elfmeter in der Nachspielzeit brachte den Norwegern den Aufstieg. Rosenborgs letzte Champions-League-Teilnahme liegt mittlerweile genau zehn Jahre zurück. War man bis dahin ein absoluter Stammgast in der Königsklasse, weist der Trend sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene seither in die negative Richtung. Der einstige Serienmeister wurde mehrfach von der Konkurrenz aus Molde und Drammen überflügelt und scheiterte nicht nur einmal in der Europa-League-Qualifikation.

Eine ausführliche Vorschau auf das Spiel zwischen Celtic Glasgow und Rosenborg BK findet ihr auf wettbasis.com

Ludogorets Razgrad (BUL) – Videoton (HUN)

Bisher keine direkten internationalen Duelle

Während die großen bulgarischen Traditionsvereine Lewski und CSKA Sofia europäische Gruppenphasen nur noch vom Hörensagen kennen, hat sich Ludogorets Razgrad mittlerweile auf der internationalen Bühne etabliert. Zuletzt gelang es zwei Mal in Folge, in der Europa League zu überwintern. Geschuldet ist dies nicht zuletzt den finanziellen Mitteln, die Vereinsboss Kiril Domuschiev zur Verfügung stellt. Der Geschäftsmann führte Ludogorets 2011 erstmals in die höchste bulgarische Liga. Seither sucht der Erfolgslauf seinesgleichen: Ludogorets gewann sieben Mal in Folge den Titel und ist der Konkurrenz mittlerweile vollends enteilt. Gefordert wird man nur noch im internationalen Geschäft.

Videoton Székesfehérvár, das seit dieser Saison MOL Vidi FC heißt, krönte sich zum dritten Mal zum ungarischen Meister. 2011, als man den ersten Titel gewann, kam in der Champions-League-Qualifikation gegen Sturm Graz das Aus. In der darauffolgenden Saison erreichten die Ungarn zwar die Europa League, es war jedoch das einzige Ausrufezeichen auf europäischer Ebene in der jüngeren Vergangenheit. Die goldenen Zeiten des Vereins liegen – wie jene des ganzen ungarischen Fußballs – weit zurück. 1985 erreichte Videoton das UEFA-Cup-Finale, wo man Real Madrid unterlag. In Österreich kennt man nur ein Mitglied des Vidi-Kaders: Anel Hadzic, der für Sturm und Ried kickte.

BATE Borisow (BLR) – HJK Helsinki (FIN)

Bisher keine direkten Duelle

Seit nunmehr zwölf Jahren führt in Weißrussland kein Weg an BATE Borisow vorbei, und es deutet viel daraufhin, dass am Ende dieser Saison der 13. Meistertitel in Serie zu Buche stehen wird. Angesichts des zur Halbzeit bereits großen Vorsprungs auf die Konkurrenz kann BATE den Fokus voll auf das internationale Geschäft richten, wo alles andere als die Qualifikation für eine Gruppenphase eine herbe Enttäuschung wäre. Vorzugweise will man natürlich in die Champions League, für die man sich bereits fünf Mal qualifizierte und dort schon einige Prestigeerfolge wie den Sieg über Bayern München feierte.

HJK Helsinki qualifizierte sich 1998 als bislang einziger finnischer Club für die Champions League, zudem steht eine Teilnahme an der Europa League zu Buche – Fans von Rapid Wien werden sich nur ungern an das Playoff im August 2014 erinnern. Während in den letzten Jahren ein wenig an HJKs Vorherrschaft im finnischen Fußball gerüttelt wurde, haben sich die Hauptstädter mittlerweile wieder als erste Kraft etabliert. Auch in der laufenden Saison ist das Team von Trainer Mika Lehkosuo der Konkurrenz weit enteilt und wird den Titel erfolgreich verteidigen.

Wetttipps zum Spiel zwischen BATE Borisow und HJK Helsinki findet ihr auf wettbasis.com

OoK_PS, abseits.at