Die Königsklasse öffnet zum zweiten Gruppenphasenspieltag ihre Pforten. Für die Verlierer des ersten Spieltages geht es bereits darum, nicht den Anschluss zu verlieren, während... Vorschau zum zweiten Champions-League-Spieltag 2013/14 – Teil 1

Champions LeagueDie Königsklasse öffnet zum zweiten Gruppenphasenspieltag ihre Pforten. Für die Verlierer des ersten Spieltages geht es bereits darum, nicht den Anschluss zu verlieren, während die Sieger danach streben, die Weichen auf Aufstieg zu stellen. abseits.at stellt drei spannende Spiele vor.

 

Arsenal – Napoli

Noch keine direkten Duelle

Sowohl Arsenal als auch Napoli konnten die Auftaktpartie mit 2:1 für sich entscheiden. Während die Gunners im nunmehr gänzlich überdachten Stade Velodrome zu Marseille triumphierten, setzte sich Napoli in einem nahezu legendären Spiel gegen Borussia Dortmund durch, aus dem vor allem Jürgen Klopps gepflegte Zähne in Erinnerung blieben – doch nicht nur, sondern auch Lorenzo Insignes Freistoß zum 2:0 war aller Ehren wert. An englische Gegner hat Napoli übrigens gute Erinnerungen: vor zwei Jahren schlugen die Süditaliener Manchester City in der Königsklasse im eigenen Stadion, während man auswärts zu einem Remis kam.

Bereits voll eingeschlagen haben bei Napoli Gonzalo Higuain und Jose Maria Callejon, die Neuzugänge von Real Madrid. Higuain erzielte unter anderem gegen Borussia Dortmund das 1:0 und zählt bereits jetzt zu den Lieblingen der heißblütigen Fans. Während Mesut Özil bei Arsenal noch auf seinen ersten Treffer wartet, konnte der deutsche Neuzugang bereits vier Assists in der Premier League beisteuern, die mehrheitlich von Olivier Giroud verwandelt wurden, was Arsenal nach der Auftaktniederlage gegen Aston Villa einen tadellosen Saisonstart bescherte. Während die Gunners die Generalprobe am Wochenende bei Swansea gewannen, kam auch Napoli zu einem Auswärtssieg in Genua.

 

Ajax Amsterdam – AC Milan

Letztes direktes Duell: 2:0 und 1:1 (Champions-League-Gruppenphase 2010/11)

Erwartungsgemäß nichts zu holen gab es für Ajax Amsterdam zum Gruppenphasenauftakt in Barcelona. Die Katalanen zeigten sich erbarmungslos und schickten die Gäste mit 4:0 nach Hause, für die es nun gilt, gegen Milan anzuschreiben, um im Kampf um den Aufstieg nicht frühzeitig ins Hintertreffen zu geraten. Milan seinerseits mühte sich dank später Tore zu einem 2:0 gegen Celtic, wobei angemerkt werden muss, dass den Italienern zahlreiche Leistungsträger fehlten – so auch Neuzugang Kaka.

Sowohl Milan als auch Ajax legten holprige Starts in die neue Saison hin. Die Italiener unterlagen zuletzt Napoli in San Siro, wobei Mario Balotelli erstmalig einen Elfmeter vergab, sodass sie momentan lediglich im grauen Niemandsland der Serie A rangieren. Nur unwesentlich besser erging es Ajax. Die Truppe von Frank de Boer wurde von der PSV Eindhoven mit 4:0 abgefertigt, befindet sich aber dennoch auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze. Vor allem die Abwehr zeigte sich in den bisherigen Spielen alles andere als sattelfest, was wohl nicht zuletzt am Abgang von Toby Alderweireld zu Atletico Madrid liegt. Mit einem 6:0 gegen die Go Ahead Eagles schoss sich Ajax allerdings am Samstag erst einmal den Frust von der Seele.

 

Celtic – Barcelona

Letztes direktes Duell: 2:1 und 1:2 (Champions-League-Gruppenphase 2012/13)

Im Vorjahr stellte Celtic die Sensation der Champions League dar. Die Schotten drangen bis ins Achtelfinale vor und besiegten auf dem Weg dorthin sogar den FC Barcelona. Zwar verfügten die Katalanen über knapp 90 Prozent Ballbesitz, scheiterten aber ein ums andere Mal entweder an sich selbst oder dem überragenden Fraser Forster im Tor der Bhoys. Zum Königsklassenauftakt zeigte Celtic jedoch das gewohnte Gesicht in der Fremde und verlor anstandsgemäß bei Milan, was bedeutet, dass nicht weniger als 22 der 24 Auswärtspartien verloren wurden.

Barcelona legte in der Primera Division wieder einmal einen Traumstart hin und hält auch unter dem neuen Trainer Gerardo Martino beim Punktemaximum, wobei einmal mehr Lionel Messi der überragende Mann ist, der beliebig und aus allen Lagen das Runde ins Eckige befördert. Davon ist Sommerneuzugang Neymar noch ein gutes Stück entfernt, denn der Brasilianer hält vorerst bei lediglich einem Tor, konnte aber immerhin schon als mehrfacher Assistgeber sein Können aufblitzen lassen.

 

OoK_PS, abseits.at