In der 2. Runde der Champions-League-Qualifikation stehen die Rückspiele auf dem Programm. abseits.at blickt auf drei Partien vom Mittwoch. Norrköping – Rosenborg Hinspiel 1:3... Vorschau zur 2. Runde der Champions-League-Qualifikation – Teil 2 der Rückspiele

UEFA Champions League Wappen_abseits.atIn der 2. Runde der Champions-League-Qualifikation stehen die Rückspiele auf dem Programm. abseits.at blickt auf drei Partien vom Mittwoch.

Norrköping – Rosenborg

Hinspiel 1:3

Das auf dem Papier höchstklassige Duell liefern sich in der zweiten Qualifikationsrunde die Meister aus Schweden und Norwegen. Wer in diesem skandinavischen Derby den Kürzeren zieht, muss sich aus dem Europacup verabschieden. Die besseren Karten, die nächste Runde zu erreichen, hat nach dem Hinspiel Rosenborg. Der norwegische Champion dominierte die Partie im Lerkendal Stadion nahezu nach Belieben und führte nach Toren in der zweiten Halbzeit bereits mit 3:0, ehe ein Auswärtstreffer von Norrköping den Gästen aus Schweden noch einmal Hoffnung machte.

Während Rosenborg auf internationaler Ebene ein mehr als nur beschriebenes Blatt ist, wenngleich sich die Erfolge, wie regelmäßige Teilnahmen an der Champions League, mittlerweile im überschaubaren Rahmen halten, nimmt Norrköpping nach dem ersten Meistertitel seit 1989 nach 16 Jahren wieder einmal am Europacup teil. Die ehemalige Mannschaft des Neo-Rapidlers Arnór Ingvi Traustason war international allerdings noch nie sonderlich erfolgreich, bislang war die zweite Hauptrunde im UEFA Cup beziehungsweise Cup der Cupsieger das Höchste der Gefühle. Beim bis dato letzten internationalen Auftritt im Jahr 2000 scheiterte Norrköping mit einem Gesamtscore von 3:4 an Slovan Liberec.

Eine ausführliche Vorschau auf das Rückspiel findet ihr auf wettbasis.com!

Ferencvaros – Partizani Tirana

Hinspiel 1:1

Mit den Österreichern Marco Djuricin und Emir Dilaver im Aufgebot, kam Ferencváros im Hinspiel zu einem 1:1 bei Partizani Tirana, das die Mannen aus der ungarischen Hauptstadt Budapest nun in die Favoritenrolle auf den Aufstieg in die nächste Runde hievt, wo Salzburg warten würde. Wie Rapid Wien, spielt auch Ferencváros in einem brandneuen Stadion, wobei die Groupama Arena trotz etwas geringerer Kapazität dem Allianz Stadion zum Verwechseln ähnlich sieht. Glück brachte die neue Spielstätte den Ungarn bis dato übrigens nicht, im Vorjahr schied die Mannschaft von Trainer Thomas Doll in der Europa-League-Qualifikation nach zwei Niederlagen gegen den bosnischen Vertreter Zeljeznicar Sarajevo aus.

Dass Partizani Tirana, das in Albanien nur Vizemeister wurde, in diesem Duell antritt, ist den Unregelmäßigkeiten beim eigentlichen Titelträger Skenderbeu geschuldet. Dieser wurde ursprünglich gegen Ferencváros gelost, danach wegen Spielmanipulation aber von der UEFA gesperrt, weshalb Partizani nachrückte. Die internationalen Erfolge der Albaner beschränken sich auf genau drei Aufstiege, wobei der bis dato letzte auch schon wieder zwölf Jahre zurückliegt. Das bislang einzige Duell mit einem österreichischen Verein, 1970 im Cup der Cupsieger, ging gegen Wacker Innsbruck in der Höhe von 3:5 verloren.

Wie die Experten von wettbasis.com das Spiel einschätzen, könnt ihr hier nachlesen.

Celtic – Lincoln Red Imps

Hinspiel 0:1

Was vor vier Jahren Salzburg gegen Düdelingen war, ist dieser Tage Celtic: Das Gespött des europäischen Fußballs. Im Gegensatz zu Salzburg haben die Schotten zwar noch die Gelegenheit, das Ausscheiden zu verhindern, die peinliche Niederlage gegen den Meister Gibraltars, die Lincoln Red Imps, lässt sich aber dennoch nicht mehr aus den Geschichtsbüchern tilgen. Es wäre übrigens nicht das erste Mal, dass die Mannschaft von Neo-Trainer Brendan Rodgers bereits in dieser frühen Phase des Wettbewerbs die Segel streichen muss: Vor elf Jahren unterlag Celtic im Hinspiel dem slowakischen Meister Artmedia Petrzalka sensationell mit 0:5, sodass auch ein 4:0-Heimsieg auf eigenem Platz zu wenig war, um den Verbleib im Europacup zu sichern.

Für den gibraltarischen Fußball im Allgemeinen und die Lincoln Red Imps im Speziellen war der 1:0-Erfolg im Hinspiel der mit Abstand größte Triumph auf internationaler Ebene, ist man doch erst seit zwei Jahren UEFA-Mitglied. Lee Casciaro, der den einzigen Treffer beisteuerte und im Brotberuf Polizist ist, dürfte ein Faible für den schottischen Fußball haben, denn auch in der vergangenen EM-Qualifikation traf er gegen die Bravehearts zum zwischenzeitlichen 1:1 – damals ging Schottland aber noch als 6:1-Sieger zum Platz. Sollten die Red Imps tatsächlich die Sensation schaffen und Celtic ausschalten, wäre dies die Prolongierung einer beachtlichen Serie. Vor zwei Jahren scheiterten sie noch in der ersten Qualifikationsrunde zur Champions League, in der vergangenen Saison erreichten sie immerhin die zweite, und bei einem Sieg über Celtic stünden sie nun in der dritten.

Eine ausführlichere Vorschau auf die Partie findet ihr auf wettbasis.com!

OoK_PS, abseits.at