Die Champions League nimmt wieder Fahrt auf! In der zweiten Qualifikationsrunde sind bereits einige namhafte Vereine vertreten, die sich um den Einzug in die... Vorschau zur 2. Runde der Champions-League-Qualifikation – Teile 2 der Hinspiele

Champions League SpielDie Champions League nimmt wieder Fahrt auf! In der zweiten Qualifikationsrunde sind bereits einige namhafte Vereine vertreten, die sich um den Einzug in die Königsklasse duellieren. abseits.at nimmt drei Spiele unter die Lupe.

 

Slovan Bratislava – Ludogorets Razgrad

Bisher keine direkten Duelle

Bulgariens Champion Ludogorets Razgrad war fraglos der Hecht im Karpfenteich der Ungesetzten bei der Auslosung zur zweiten Qualifikationsrunde. Dank der finanziellen Hilfe des Geschäftsmanns Kiril Domuschiev schaffte der Verein in der Saison 2011/12 erstmalig den Aufstieg in die höchste Spielklasse und sicherte sich prompt den Meistertitel, der in der abgelaufenen Spielzeit auch verteidigt wurde. In der Champions-League-Qualifikation kam im Vorjahr denkbar knapp das Aus. Ludogorets hielt beim Rückspiel gegen Dinamo Zagreb bis zur 98. Minute ein 2:2, das zum Aufstieg gereicht hätte, doch Sekunden vor Abpfiff der überlangen Nachspielzeit schlugen die Kroaten doch noch zu und fixierten das Weiterkommen.

Nachdem Slovan vor zwei Jahren noch in die Gruppenphase der Europa League eingezogen war, erlebte der Ex-Verein von Filip Sebo in der Vorsaison eine herbe Enttäuschung und schied bereits früh in der Qualifikation gegen Videoton aus. Damit konnte sich der Traditionsverein aber immerhin auf die nationale Meisterschaft konzentrieren, die er schlussendlich mit knappem Vorsprung für sich entschied. Auf der Trainerbank sitzt mittlerweile Samuel Slovák, nachdem Vladimír Weiss, der eine Zeit lang parallel auch das slowakische Nationalteam coachte, im vergangenen Sommer ein Angebot aus Kasachstan annahm.

 

ETO Györ – Maccabi Tel-Aviv

Bisher keine direkten Duelle

Endlich dürfen sich die Fans in Györ wieder auf internationalen Fußball freuen. Zwar belegte der vierfache ungarische Meister bereits vor zwei Jahren den dritten Platz, musste ob einer Sperre der UEFA wegen des Verstoßes gegen Lizenzierungskriterien jedoch zusehen. Als Györ vor drei Jahren letztmalig im Europacup spielte, drang man bis ins Playoff der Europa League vor und eliminierte auf dem Wege dorthin sogar Montpellier, doch schlussendlich erwies sich Dinamo Zagreb als zu große Hürde. Dazu beitragen, den israelischen Meister zu eliminieren, soll unter anderem Patrick Mevoungou, der erst jüngst von der Admira verpflichtet wurde.

Maccabi Tel-Aviv behielt in der israelischen Meisterschaft souverän die Oberhand und setzte sich nach zehn Jahren Pause wieder die Krone auf. Dazu beitragen, dass auch auf internationaler Ebene Erfolge gefeiert werden, soll unter anderem Neuzugang Rade Prica, der zuletzt für Rosenborg Trondheim auf Torjagd ging, aber auch schon in der deutschen Bundesliga bei Hansa Rostock im Sold stand. Über den ungarischen Gegner sollten die Israelis bestens informiert sein, denn neuerdings sitzt auf der Trainerbank niemand geringerer als Paulo Sousa, der zuletzt Videoton coachte und Györ damit in- und auswendig kennt.

 

Cliftonville – Celtic

Bisher keine direkten Duelle

In den letzten zehn Jahren hießen die nordirischen Meister stets Linfield oder Glentoran, doch der in Belfast beheimatete Cliftonville FC durchbrach diese Dominanz und gewann den vierten Titel der 134-jährigen Vereinsgeschichte. Im Europacup kam die Traditionsmannschaft kaum über Achtungserfolge hinaus, denn so bezwang man im Vorjahr den schwedischen Vertreter Kalmar auf eigener Anlage zwar mit 1:0, musste auswärts jedoch eine 0:4-Schlappe hinnehmen. Wenige Jahre zuvor kassierten die Nordiren gegen Kopenhagen sogar elf Gegentore.

Nach dem Kollaps des Erzrivalen Rangers hatte Celtic keinerlei Probleme, den 44. Meistertitel einzufahren. Aber auch im Europacup schlugen sich die Schotten ausgezeichnet und drangen nach Siegen gegen Barcelona und Spartak Moskau sogar bin ins Achtelfinale der Champions League vor, sodass sie im brisanten inner-britischen Duell gegen Cliftonville als haushohe Favoriten gelten. Gegenüber den Vorbereitungsspielen wird es jedoch wohl einer Steigerung bedürfen, denn diese gingen bisher allesamt verloren. Unter anderem kam man gegen Greuther Fürth (2:6) und Union Berlin (0:3) unter die Räder.

 

OoK_PS, abseits.at