Die dritte Qualifikationsrunde zur Champions League steht auf dem Programm. abseits.at blickt auf drei Hinspiele vom Dienstag. Partizan Belgrad (SRB) – Olympiakos Piräus (GRE)... Vorschau zur 3. Runde der Champions-League-Qualifikation – Die Hinspiele

_Champions League Stadion

Die dritte Qualifikationsrunde zur Champions League steht auf dem Programm. abseits.at blickt auf drei Hinspiele vom Dienstag.

Partizan Belgrad (SRB) – Olympiakos Piräus (GRE)

Bisher keine direkten Duelle

Nicht nur, weil die Anhängerschaft von Olympiakos eine Fanfreundschaft mit Roter Stern Belgrad pflegt, sprüht das Duell mit Partizan nur so vor Brisanz. Zumindest auf den Rängen wird es rund gehen, ob sich die Stimmung auch auf den Platz überträgt, bleibt hingegen abzuwarten. Partizan war bereits in der zweiten Runde im Einsatz und setzte sich im Balkan-Duell mit einem Gesamtscore von 2:0 gegen Buducnost Podgorica aus Montenegro durch. Auch in der am Wochenende gestarteten serbischen Liga zeigten sich die Hauptstädter in guter Form und servierten zum Auftakt Macva Sabac mit 6:1 ab.

Olympiakos hat hingegen noch kein Pflichtspiel in den Beinen, die griechische Liga startet traditionell erst im August. Trainiert wird Olympiakos neuerdings von Besnik Hasi, der aus dem Kosovo stammt, und in der vergangenen Saison zunächst Legia Warschau in der Champions League betreute, ehe sich der Verein von ihm trennte. Stichwort Champions League: Diese erreichte Olympiakos in der letzten Saison nicht, in der dritten Runde war bereits gegen den israelischen Meister Hapoel-Beer Shewa Endstation. Aufgrund des Rückfalls im UEFA-Ranking – aktuell liegt Griechenland auf Platz 15 unmittelbar hinter Österreich – ist der griechische Serienmeister nicht mehr automatisch für die Gruppenphase qualifiziert.

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AEK Athen (GRE) – CSKA Moskau (RUS)

Bisher keine direkten Duelle

Hinter Olympiakos erreichte AEK Athen den zweiten Tabellenplatz und darf somit als Vizemeister ebenfalls in der Champions-League-Qualifikation antreten. Für den Verein, der 2012/13 pleite war und in die zweite Liga absteigen musste, ein großer Erfolg, zumal der kriselnde Lokalrivale Panathinaikos abgehängt wurde. Einen regen Spieleraustausch gibt es mit dem spanischen Verein UD Las Palmas. Während Sergio Araujo nach dem Ende seiner Leihe zu Las Palmas zurückkehrt, kommt der kroatische Nationalspieler Marko Livaja von der Kanareninsel nach Athen. In der letzten Saison scheiterte AEK beim internationalen Comeback in der dritten Quali-Runde zur Europa League an St. Etienne, diesmal hat man – auch im Falle eines Ausscheidens – zumindest das Playoff sicher.

CSKA Moskau war in den letzten Jahren Stammgast in der Champions League, war dort allerdings auch stets auf dem letzten Tabellenplatz einzementiert und konnte nur selten für Glanzlichter sorgen. Namhafte Transfers gab es bislang zwar keine, dennoch kann CSKA auf einige bekannte Spieler zurückgreifen, die zudem über viel Routine verfügen – zu nennen wären hier etwa die Berezutski-Brüder oder Sergey Ignashevich. Gesperrt ist hingegen weiterhin der Finne Roman Eremenko, der im letzten Herbst positiv auf Kokain getestet wurde. Die Generalprobe ging für CSKA daneben, im Derby kassierte man eine 1:3-Heimniederlage gegen Lokomotive Moskau.

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Steaua Bukarest (ROM) – Viktoria Plzen (CZE)

Bisher keine direkten Duelle

Steaua Bukarest nennt sich neuerdings offiziell SC Fotbal Club FCSB. Grund dafür ist ein Streit über die Namensrechte mit dem rumänischen Verteidigungsministerium. In der vergangenen Saison musste sich Steaua überraschend Viitorul Constanta, dem Verein der Gheorghe-Hagi-Akademie, geschlagen geben, und geht nur als Vizemeister in die Champions-League-Qualifikation. Steaua hat bereits zwei Meisterschaftsspiele in den Beinen, die man gewann, wenn auch ohne zu glänzen. Zuletzt stand Steaua vor vier Jahren in der Champions League, als man unter anderem zwei Remis gegen den FC Basel erreichte. Rund 35.000 Fans wollen in der National Arena gegen Viktoria Plzeň dabei sein, wenn ein Schritt in Richtung Gruppenphase unternommen wird.

Viktoria Plzeň, der Arbeitgeber von Andreas Ivanschitz, musste zuletzt auf internationaler Ebene etwas kleinere Brötchen backen und schaffte nicht mehr den Einzug in die Champions League, sondern musste sich mit der Europa League begnügen, wo man aber ebenfalls nicht unbedingt glänzte – Rapid Wien weiß davon zu berichten. Da die tschechische Meisterschaft erst am kommenden Wochenende startet, geht Viktoria ohne Pflichtspiel in den Beinen in das Duell mit Steaua. Zudem plagen die Tschechen Verletzungssorgen, so fehlen unter anderem Stammkeeper Kozacik oder Abwehrchef Hubnik sowie Linksverteidiger Limbersky, Jan Kovarik, Ales Mateju und Marian Cisovsky.

Eine ausführliche Vorschau auf Steaua Bukarest gegen Viktoria Pilsen findet ihr auf wettbasis.com!

OoK_PS, abseits.at

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