Viele Tore und enge Begegnungen kennzeichneten den 21. Spieltag in Deutschlands Elite-Liga. Ein sichergeglaubter Sieg lässt die Dortmunder in Katerstimmung versinken und wieder einmal... Deutsche Bundesliga: Kevin Stöger und Martin Hinteregger ganz stark

Viele Tore und enge Begegnungen kennzeichneten den 21. Spieltag in Deutschlands Elite-Liga. Ein sichergeglaubter Sieg lässt die Dortmunder in Katerstimmung versinken und wieder einmal Diskussionen um den Video-Schiedsrichter; diesmal im beschaulichen Breisgau. Unsere Legionäre waren einmal mehr mittendrin als nur dabei und zeigten in Summe durchwegs gute Leistungen, wobei zwei Kicker mit absoluten Topleistungen überzeugen konnten.

David Alaba, Bayern München
Beim überzeugenden Heimsieg gegen Schalke zeigte auch Alaba eine gute Leistung. Starke Präsenz im Spielaufbau, Läufe in die Spitze, gefährliche Bälle aus dem Halbfeld und ein sicheres Passspiel zeugen von einer mehr als anständigen Performance. Defensiv stand er grundsolide und ließ kaum etwas zu über seine Seite.

Marcel Sabitzer, RB Leipzig
Der Aktivposten in Hälfte Eins sprühte vor Kreativität, hatte aber einmal mehr Pech im Abschluss. Das 0:0 gegen Frankfurt ist kein schlechtes Ergebnis, aber allein Sabitzer hätte zwei Tore machen können. Außerdem bestach der Österreicher durch kluge Bälle und Vorlagen. Gutes Spiel von ihm, aber einmal mehr ohne Torerfolg. Symptomatisch dafür ist die Situation in Hälfte Zwei, bei der er die Stange trifft, der Ball an Keeper Trapp prallt, von dort aber nicht den Weg ins Tor findet.

Konrad Laimer, RB Leipzig
Sabitzers Pendant auf der halblinken Seite ist ebenfalls Österreicher, konnte aber wie schon in den Vorwochen nicht ganz so viel Druck auf die gegnerischen Abwehrreihen ausüben. Im Mittelfeld zeigte Laimer sich sehr präsent, brachte aber nur wenige Bälle in die Schnittstelle. Viele Kilometer und gute Statistiken zeigen aber einmal mehr, warum der junge Mann im Mittelfeld von Noch-Coach Rangnick gesetzt ist.

Stefan Ilsanker, RB Leipzig
Ilsanker bestritt sein erstes Bundesligaspiel im Jahr 2019 von Beginn an und mimte dabei den Abwehrchef. Mit gutem Aufbauspiel und kompromisslosen Abwehrverhalten verlieh er seinem Team Stabilität. Daher kamen die sonst so furiosen Frankfurter vor allem in Hälfte Zwei kaum zu Chancen. Gute Leistung von unserem beinharten Legionär, der vor dem Seitenwechsel Jovic rustikal bearbeitete und dafür Gelb sah.

Pavao Pervan, VfL Wolfsburg
Auf der Bank.

Florian Grillitsch, TSG Hoffenheim
Lange sah es nach einer deutlichen Niederlage aus, doch ob einer fulminanten Schlussphase sicherte sich die TSG noch einen Punkt in Dortmund. Mittendrin Grillitsch, der im Zentrum viele Kilometer abspulte und mit einer Torvorlage glänzte. Gutes Passspiel und eine starke Übersicht machen ihn unerlässlich für die Hoffenheimer. Auch wenn er an diesem Tag im Zweikampf Probleme hatte, zeigte er mit intelligenten Pässen auf. Auch von ihm eine gute Leistung an diesem Wochenende.

Stefan Posch, TSG Hoffenheim
Der Österreicher bleibt Bestandteil in der Abwehr der TSG, sah aber gegen die starken Dortmunder oftmals kein Licht. Er lief zwar viel, sprintete aber oft nur hinterher und musste seine Gegner mehrmals per Foul stoppen. Im Aufbauspiel zwar ohne Fehler, insgesamt aber seine bis dato schwächste Leistung im Jahr 2019. Anzumerken ist aber, dass er es als junger Abwehrmann gegen den BVB oft sehr schwer hatte und daher sein Auftreten nicht negativ, sondern als lehrreich beurteilt werden sollte.

Christoph Baumgartner, TSG Hoffenheim
Nicht im Kader.

Valentino Lazaro, Hertha BSC Berlin
Aufgrund einer Verletzung nicht im Kader.

Martin Hinteregger
, Eintracht Frankfurt
Der Fels in der Brandung sicherte der Eintracht mit seiner hervorragenden Abwehrleistung einen Punkt im Osten. Er überzeugte mit seinem starken Zweikampfverhalten und seinem guten Stellungsspiel und ließ so die Bullen oftmals nicht ins Gefahrengebiet vorstoßen. Obwohl Leipzig viele Chancen hatte, sind ihm keine Fehler anzukreiden, da er beherzt und couragiert verteidigte. Gute Quoten in Zweikampf und Passspiel belegen den Eindruck und so darf sich der Neo-Hesse über seine bis dato beste Leistung seit langem freuen.

Aleksandar Dragovic, Bayern 04 Leverkusen
Nur auf der Bank.

Julian Baumgartliner, Bayer 04 Leverkusen
Der Leverkusener kam nach gut einer Stunde ins Spiel, da war die Partie in Mainz aber schon zu Gunsten der Werkself entschieden. Daher verlebte Baumgartlinger einen recht ruhigen Arbeitstag, bei dem er hauptsächlich Ball und Gegner laufen ließ.

Ramazan Özcan, Bayer 04 Leverkusen
Nur auf der Bank.

Martin Harnik, Werder Bremen
Nicht im Kader. (verletzungsbedingt)

Marco Friedl, Werder Bremen
Nur auf der Bank.

Romano Schmid, Werder Bremen
Schmid wechselte vergangene Woche auf Leihbasis zum WAC und scheidet daher aus dem Legionärs-Check aus.

Philipp Lienhart, SC Freiburg
Am Ende des Spiels fielen ihm seine Teamkollegen in die Arme, das Breisgau tobte, doch der Schiri erkannte nach dem Videostudium eine Abseitsstellung, so zählte Lienharts Treffer nicht und es blieb beim 3:3. Bei diesem wilden Spiel zeigte der Legionär im Abwehrzentrum eine solide Vorstellung, obwohl sich der ein oder andere Stellungsfehler einschlich. Positiv ist seine Laufleistung hervorzuheben, für einen Innenverteidiger spult er sehr viele Meter ab.

Karim Onisiwo, FSV Mainz 05
Auch Onisiwo kam erst spät ins Spiel und so erlebte er einen ernüchternden Freitagabend. Gerade einmal acht Ballkontakte in knapp 30 Minuten zeigen, dass er vom Spiel weitestgehend isoliert agierte. Ernüchternder Auftritt der Mainzer, die ihren bunten Trikots keine Ehre machten.

Philipp Mwene, FSV Mainz 05
Nicht im Kader.

Guido Burgstaller, Schalke 04
Nicht im Kader. (verletzungsbedingt)

Alessandro Schöpf, Schalke 04
Nicht im Kader. (verletzungsbedingt)

Michael Langer, Schalke 04
Nur auf der Bank

Markus Suttner, Fortuna Düsseldorf
Nur auf der Bank.

Kevin Stöger, Fortuna Düsseldorf
Der Mittelfeldmann ist weiterhin in Top-Verfassung und falls er dieses Niveau halten kann, ist er bestimmt auch einer für das Nationalteam. Gegen Stuttgart bereitete er den 3:0-Endstand mit einem gedankenschnellen Pass mustergültig vor und ließ sich im Anschluss zu Recht feiern. Auch bei den ersten Treffern hatte er seine Beine im Spiel, hier fungierte er als Ideengeber aus dem Mittelfeld. Insgesamt eine absolut starke Darbietung, bei der er auch läuferisch, kämpferisch und balltechnisch überzeugen konnte.

Michael Gregoritsch, FC Augsburg
Es läuft nicht rund in Augsburg. Bei der erneuten Niederlage in Bremen zeigte kein FCA-Akteur eine gute Performance und so muss auch von Gregoritsch mehr kommen in den nächsten Spielen. Er wirkte einmal mehr uninspiriert, hatte für seine Position relativ wenige Ballkontakte und es fehlte ihm an Durschlagskraft. Seine Abschlüsse waren recht ungefährlich und so sprach er zurecht selbst davon im Interview nach dem Match, dass alle Spieler eine schwache Leistung boten.

Kevin Danso, FC Augsburg
Nicht im Kader. (verletzungsbedingt)

Georg Teigl, FC Augsburg
Nicht im Kader.

Kevin Wimmer, Hannover 96
Bereits in Hälfte Eins kam Wimmer für Akpoguma in die Partie, den er voraussichtlich in Zukunft ersetzen wird, da dieser verletzungsbedingt länger ausfällt. Beim Heimsieg gegen Nürnberg gab Wimmer für den vakanten Posten auch eine durchaus gute Bewerbung ab, bei der im Zweikampf aggressiv agierte und das Spiel von hinten raus dirigierte. Dabei bestach er durch sichere Pässe und Ruhe am Ball. Gute Leistung also von ihm, der diese aber in den nächsten Wochen bestätigen muss, um sein Team im Abstiegskampf zu unterstützen.

Samuel Sahin-Radlinger, Hannover 96
Nur auf der Bank.

Georg Margreitter, 1. FC Nürnberg
Nicht im Kader. (verletzungsbedingt)

Lukas Jäger, 1. FC Nürnberg
Nicht im Kader.

Thomas Schützenhöfer, abseits.at

Thomas Schützenhöfer

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