Wie jede Woche blicken wir auf die Leistungen unserer Legionäre in Deutschlands höchster Spielklasse. Wer darf mit dem vergangenen Spieltag zufrieden sein, wer wird... Deutsche Bundesliga: Wenig Erfolgserlebnisse für Legionäre

Wie jede Woche blicken wir auf die Leistungen unserer Legionäre in Deutschlands höchster Spielklasse. Wer darf mit dem vergangenen Spieltag zufrieden sein, wer wird sich steigern müssen?

FC Augsburg 0:1 VfB Stuttgart

Martin Hinteregger war nach dem Spiel enttäuscht. „Wir haben und zu sehr zu hohen Bällen verleiten lassen, haben zu wenig probiert und riskiert.“, so Hinteregger nach dem Spiel. Wenn wir so auftreten, dann verlieren wird verdient. Ich bin einfach nur enttäuscht.“ Seine eigene Leistung war dabei gar nicht so schlecht. Hinteregger gewann 60 Prozent seiner Zweikämpfe und überzeugte auch mit einer Passquote von 86 Prozent. Sein Partner in der Innenverteidigung, Kevin Danso, hingegen erlebt keinen so glücklichen Tag. Er gewann nur schwache 33 Prozent seiner Zweikämpfe und von seinen Pässen kamen nur 65 Prozent an.

Während die Stuttgarter mit Torschütze Mario Gomez (27.) und Daniel Ginczek ein stets gefährliches Sturmduo auf dem Rasen hatten, konnte die Augsburger Offensive um Michael Gregoritsch nicht überzeugen. Gregoritsch gab dabei zwei Torschüsse ab, wobei nur einer davon das Ziel fand. Zudem bereitete er einen Versuch der Kollegen vor.

Eintracht Frankfurt 2:1 RB Leipzig

Nach einem vor allem kämpferisch überzeugenden Auftritt, gewann Eintracht Frankfurt das erste Montagsspiel in dieser Saison. In einer intensiven Partie, die von Protesten der Fans gegen den Montag als Spieltag begleitet wurde, drehten die Hessen ein 0:1 (Jean-Kevin Augustin, 13.) das Spiel durch Tore von Timothy Chandler (22.) und Kevin-Prince Boateng (26.).

Mit jenem Boateng musste Stefan Ilsanker im Zweikampf das ein oder andere Mal eine schmerzhafte Erfahrung machen. In nur 33 Prozent der Fälle blieb Ilsanker dabei insgesamt in den Zweikämpfen siegreich. Er selbst beging dabei vier Fouls, wurde aber jeweils nicht verwarnt. Eine Passquote von 85 Prozent war aber ordentlich. Kollege Marcel Sabitzer erwischte in dieser Partie ein in dieser Saison seltenen schwachen Tage. Von seinen zwei Versuchen fand keiner den Weg auf das Tor. Auch sonst konnte er einer offensiv enttäuschenden Leipziger Mannschaft keine Impulse geben. Zusätzlich verlor er viermal den Ball. Konrad Laimer hingegen findet sich mit seiner Rolle als Außenverteidiger immer besser zurecht. Laimer gewann viele wichtige Zweikämpfe, bereitete zudem den Treffer der Leipziger vor und kreierte eine weitere Großchance.

SC Freiburg 1:0 SV Werder Bremen

Bei widrigen Wetterverhältnissen schafften es beide Mannschaften nicht, ein organisiertes Defensivspiel auf den Rasen zu bringen. Die Freiburger waren dabei die läuferisch und kämpferisch überzeugendere Mannschaft und siegten, dank eines verwandelten Foulelfmeters von Nils Petersen (24.), nicht unverdient.

Bei Werder durfte Florian Kainz wieder von Beginn an ran und war dann auch einer der aktivsten Werderaner in der Offensive. Kainz gab zwar keinen Torschuss ab, bereitete aber zwei der Kollegen vor und brachte alle seine Pässe an den Mann. Zlatko Junuzovic musste aufgrund von muskulären Problemen passen; Philipp Lienhart saß bei Freiburg 90 Minuten auf der Bank.

FC Schalke 04 2:1 TSG 1899 Hoffenheim

In einer unterhaltsamen Partie war der FC Schalke am Ende der verdiente Sieger. Für die Knappen trafen dabei Thilo Kehrer (11.) und Breel Embolo (28.). Für die Hoffenheimer markierte Andrej Kramaric in der 78. Minute den späten Anschlusstreffer. In einer spannenden Schussphase mit sieben Minuten Nachspielzeit, brachten die Schalker den Sieg dann über die Zeit.

Guido Burgstaller war dabei im Pressing erneut sehr fleißig, erlaubte sich aber auch gleich elf Ballverluste und beging fünf Fouls. Einer seiner zwei Schussversuche fand den Weg auf das Tor und er bereitete zwei Versuche der Kollegen vor. Zudem setzte sich Burgstaller bei der Hälfte seiner Dribblings durch. Der Stürmer spulte außerdem die größte Laufdistanz von allen Spielern auf dem Feld ab. Auf Rang zwei in dieser Statistik folgt wie zu erwarten war Alessandro Schöpf, dem aber bis auf einen Torschuss und – vorlage nicht viel gelang. Florian Grillitsch auf der anderen Seite zeigte auf der anderen Seite eine solide Partie. Er brachte dabei 80 Prozent seiner Pässe an den Mann, gewann alle seine Tacklings und eroberte fünfmal den Ball, den er aber auch genau so oft wieder verlor.

Und außerdem:

Eingewechselt: David Alaba wurde beim 2:1 von Bayern München in Wolfsburg in der 67. Minute eingewechselt. Martin Harnik kam beim 1:1 von Hannover 96 in Köln erst in der 71. Minute zum Einsatz.

Ral, abseits.at