Vor dem 30.Spieltag der ersten und zweiten deutschen Bundesliga blicken wir wieder auf die ÖFB-Legionäre, von denen man Einsätze bei ihren Klubs erwarten darf.... Legionäre im Einsatz: 1. und 2. deutsche Bundesliga, 30. Spieltag

BundesligaVor dem 30.Spieltag der ersten und zweiten deutschen Bundesliga blicken wir wieder auf die ÖFB-Legionäre, von denen man Einsätze bei ihren Klubs erwarten darf. Unsere Freunde von 12termann.at haben sich für uns schlau gemacht.

1. Deutsche Bundesliga

FC Schalke 04 – Eintracht Frankfurt

Seit dem Unentschieden in Bremen und dem gleichzeitigen Sieg der Dortmunder am vergangenen Wochenende liegen drei Punkte zwischen den zweitplatzierten Dortmundern und dem drittplatzierten FC Schalke. Am Freitag können die Schalker mit einem Sieg gegen Frankfurt, das zuletzt Mainz mit 2:0 bezwang, den Revierrivalen im Kampf um den zweiten Tabellenplatz unter Druck setzen.

Christian Fuchs steht den Schalkern nach seiner Knieoperation noch nicht zur Verfügung.

Borussia Mönchengladbach – VfB Stuttgart

Durch den 2:0-Auswärtssieg beim 1. FC Nürnberg schoben sich die Gladbacher an den Leverkusenern vorbei und auf den vierten Tabellenplatz vor, stehen somit auf jenem Tabellenrang, der die Qualifikation zur Champions League bedeutet. Zu Hause möchte man nun im Duell mit dem VfB Stuttgart diesen Platz verteidigen, trifft dabei jedoch auf einen Gegner, der im Kampf gegen den Abstieg mit einem 2:0-Sieg gegen Freiburg am vergangenen Wochenende neuen Mut schöpfte.

Definitiv fehlen wird den Fohlen Abwehrstratege Martin Stranzl. Martin Harnik hingegen hat just in der heiklen Phase der Saison seine Treffsicherheit wiedergefunden und wird für den VfB Stuttgart erneut von Beginn an auf Torjagd gehen.

VfL Wolfsburg – 1. FC Nürnberg

Wolfsburg, das nach der Niederlage gegen Dortmund auf den sechsten Platz abrutschte, duelliert sich am Samstag zu Hause mit dem 1. FC Nürnberg, der im Kampf gegen den Abstieg gegen Gladbach mit 0:2 den Kürzeren zog und somit auf einen direkten Abstiegsplatz abstürzte. Beide benötigen Punkte, Wolfsburg möchte den Champions-League-Qualifikationsplatz nicht aus den Augen verlieren, Nürnberg will nicht in Liga Zwei.

Emanuel Pogatetz kehrt am Samstag an seine alte Wirkungsstätte zurück, darf vermutlich von Beginn weg seine Knochen ins Spiel werfen und wird gegen seinen früheren Arbeitsgeber mit Sicherheit hochmotiviert zu Werke gehen.

SC Freiburg – Eintracht Braunschweig

Nach vier Spielen ohne Niederlage verlor der SC Freiburg am vergangenen Wochenende im Abstiegsduell gegen Stuttgart und steckt dadurch weiterhin im Abstiegskampf. Am Samstag kommt es zum nächsten direkten Zweikampf gegen den Abstieg, treffen die Jungs von Trainer Christian Streich zu Hause doch auf die Eintracht aus Braunschweig. Bereits mehrfach abgeschrieben, zeigten die Braunschweiger am vorangegangenen Wochenende (3:0-Sieg gegen Hannover), dass sie im Kampf um den Klassenerhalt längst noch nicht aufgegeben haben. Nervenflattern vorprogrammiert!

Philipp Zulechner fehlte dem SC Freiburg im letzten Spiel auf Grund einer Erkältung. Da mit diesen Problemen nun Stürmerkollege Admir Mehmedi zu kämpfen hat, könnte Zulechner im Spiel gegen Braunschweig in der Startelf stehen.

1. FSV Mainz – Werder Bremen

Sechs Punkte liegen zwischen Werder Bremen und dem Relegationsplatz gegen den Abstieg, zuletzt rang man Schalke 04 mit einer guten Leistung ein 1:1-Unentschieden ab. Am Samstag trifft der Klub von Coach Robin Dutt auswärts auf den FSV Mainz, der auf Grund einer 2:0-Niederlage bei der Eintracht aus Frankfurt den Anschluss an die internationalen Startplätze etwas verloren hat. Will Mainz somit noch in die EL-Qualifikation müssen gegen Bremen drei Punkte her.

Gute Nachrichten gibt es von Julian Baumgartlinger, er steht seit kurzer Zeit wieder im Training der Mainzer. Sebastian Prödl und Zlatko Junuzovic werden beide wiederholt in der Startelf der Bremer stehen. Grund zu Jubeln hat Richard Strebinger, der am Donnerstag seinen Vertrag bei Bremen bis 2017 verlängerte und ab nächster Saison die Nummer Zwei im Team von Robin Dutt ist.

Bayern München – Borussia Dortmund

Nach der Niederlage gegen Augsburg, der ersten seit 53 Spielen, warf Bayern unter der Woche Manchester United aus der Champions League. Am Samstagabend gastiert Dortmund im Spitzenspiel der 30. Runde in der Allianz-Arena. Dortmund möchte mit einem Sieg den Erzrivalen Schalke 04 auf Distanz halten, vielleicht erleichtert ihnen Pep Guardiola das Vorhaben etwas, indem er, wie schon zuletzt, jenen Spielern eine Chance gibt, die im Laufe der Saison wenig bis gar keine Einsatzzeit bekamen.

David Alaba wurde gegen Augsburg eingewechselt und ersetzte dabei den Österreicher Ylli Sallahi, der sein Debüt in der ersten deutschen Bundesliga gab. Da Diego Contento noch rekonvaleszent ist, wird einer der beiden gegen Dortmund von Beginn an am Feld stehen.

1899 Hoffenheim – FC Augsburg

Riesenjubel in Augsburg, schafften die Fuggerstädter am vergangenen Wochenende doch den ersten Sieg gegen die großen Bayern aus München seit über 52 Jahren. Am Sonntag trifft man nun auswärts auf Hoffenheim, es kommt somit zum Duell der Tabellennachbarn (Augsburg Platz 8 – Hoffenheim Platz 9). Für beide ist die Saison im Endeffekt abgeschlossen, einzig Augsburg könnte mit einer Serie womöglich noch die fünf Punkte, die ihnen aktuell auf Platz sechs (internationaler Startplatz) fehlen, aufholen.

Raphael Holzhauser feierte beim Sieg gegen die Bayern sein Comeback in der Kampfmannschaft der Augsburger, er wurde von Beginn weg am linken Flügel aufgeboten. Gut möglich, dass er auch gegen Hoffenheim in der Startelf steht. Alexander Manninger hingegen bleibt zurzeit lediglich die Rolle des Ersatzgoalies.

2. Deutsche Bundesliga

1. FC Union Berlin – 1. FC Köln

Unaufhaltbar in Richtung Liga Eins! Acht Punkte Vorsprung auf den zweiten Tabellenplatz und das bei fünf ausstehenden Spielen, der Aufstieg der Jungs von Peter Stöger scheint seit vergangenem Wochenende endgültig in trockenen Tüchern zu sein. Am Freitagabend duellieren sich die Kicker aus der Karnevalsstadt auswärts mit Union Berlin, das nach der Niederlage gegen Aue endgültige seine letzten marginalen Chancen auf einen Aufstieg verspielt hat. Das Hinspiel endete 4:0 für den FC Köln, gut möglich, dass es auch diesmal für einen Sieg reicht.

Kevin Wimmer kann den 1. FC Köln auf Grund einer Verletzung nicht unterstützen.

FC St. Pauli – 1. FC Kaiserslautern

Muss das für die Fans der Kiezkicker nervenzerreißend sein. Vor kurzem waren die Chancen auf einen Aufstieg nur noch theoretischer Natur, nach dem vorwöchigen Sieg gegen Sandhausen und der gleichzeitigen Niederlage von Paderborn beziehungsweise dem Unentschieden von Fürth, liegt St. Pauli nur noch drei Punkte hinter den Plätzen zwei und drei und kann die Konkurrenten am Freitagabend mit einem Sieg gegen Kaiserslautern mächtig unter Druck setzen. Für Gegner Kaiserslautern, das auf Platz sechs zurückrutschte, ist der Traum vom Aufstieg wohl ausgeträumt.

Michael Gregoritsch durfte gegen Sandhausen ab der 56. Minute an der Wende mitarbeiten und zeigte eine engagierte und ansprechende Leistung. Gut möglich, dass es gegen Kaiserslautern wieder für einen Jokereinsatz reicht. Von solchen Einsätzen nur träumen kann Kevin Stöger, einmal mehr wird er im Kader des 1. FC Kaiserslautern fehlen.

FC Ingolstadt 04 – SC Paderborn 07

Mit einem torlosen Unentschieden trennte sich der FC Ingolstadt 04 am letzten Spieltag gegen den Aufstiegsaspiranten aus Fürth. Am Freitag treffen die Kicker von Trainer Ralph Hasenhüttl erneut auf einen Aufstiegsanwärter, der SC Paderborn ist in der Audi-Stadt zu Gast. Paderborn ist nach der Heimniederlage gegen Düsseldorf unter Druck, St. Pauli sitzt dem Überraschungsteam der Saison bereits im Nacken, drei Punkte werden somit dringend benötigt.

Ramazan Özcan avancierte gegen Fürth zum Held der Ingolstädter, parierte er nicht nur einen Elfmeter sondern auch die beiden darauf folgenden Nachschüsse. Der ÖFB-Teamgoalie darf auch gegen SC Paderborn in der Startelf erwartet werden. Christoph Knasmüllner, einst hoffnungsvolles Talent, spielt in den Plänen des Trainers Hasenhüttl keine große Rolle, ihm droht erneut ein Tribünenplatz.

Fortuna Düsseldorf – VfR Aalen

Sie können es ja doch noch die Düsseldorfer: 2:1 und das noch dazu auswärts bei Paderborn, denen man damit gleich mal einen Dämpfer im Kampf um den Aufstieg versetzte. Durch den Überraschungssieg geriet Düsseldorf auf die tabellarische Überholspur und raste von Platz 14 auf Platz 12. Mit einem erneuten Sieg gegen Aalen könnte man auch noch an diesen vorbeiziehen und möglicherwiese gar auf Platz 10 nach vorne stoßen.

Einen großen Anteil am letztwöchigen Sieg hatten Erwin Hoffer und Michael Liendl. Hoffer erzielte mit einem Flugkopfball den Siegtreffer, Liendl bereitete das 1:0 durch Halloran vor. Beide werden gegen Aalen ihre gute Form von Start weg bestätigen dürfen. Auch Christian Gartner hat sich seinen Platz in der ersten Elf zurückerkämpft und will diesen nicht mehr hergeben.

FSV Frankfurt – SV Sandhausen

Der FSV Frankfurt trifft Sonntagmittag auf den SV Sandhausen. Frankfurt liegt derzeit sechs Punkte vor dem Relegationsplatz gegen den Abstieg, könnte mit einem Sieg gegen Sandhausen wohl endgültigen ein „Hakerl“ unter diese Saison machen. Für Sandhausen ist die Saison längst gelaufen, einzig erwähnenswert ist die letztwöchige 2:3-Niederlage gegen St. Pauli, bei der die Sandhausener überraschend viele Tore erzielten, aber ebenso erstaunlich viele Gegentore erhielten. Man erinnere sich an die bisherige Tordifferenz des SV Sandhausen.

Marco Knaller und Stefan Kulovits, beide Bankangestellte bei Sandhausen, werden auch in der Finanzmetropole Frankfurt das Spielgeschehen lediglich von der Seitenlinie aus betrachten dürfen.

VfL Bochum – Energie Cottbus

Das Duell in der Abstiegsregion steigt in Bochum. Zwar liegen die Bochumer aktuell sichere sechs Punkte vor dem Relegationsplatz gegen den Abstieg, doch wollen sich die Kicker von Trainer Neururer mit einem Sieg gegen Cottbus endgültig aller Abstiegssorgen entledigen. Cottbus hingegen muss unbedingt gewinnen, will man irgendwie noch auf Platz sechszehn und die damit verbundenen Relegationsspiele gegen den Abstieg vorstoßen.

Robert Almer fehlt den Cottbusern weiterhin, er laboriert nach wie vor an einem Muskelfaserriss.

Für eine ausführliche Analyse verweisen wir auf unsere Partner von 12terMann.at: Deutsche Bundesliga, 30. Spieltag – Die Vorschau aus ÖFB-Sicht

12termann.at

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