In den deutschen Profiligen steht die letzte Runde an und unsere Freunde von 12termann.at werfen einen Blick auf die bevorstehenden Spiele. Welche unserer Legionäre... Legionäre im Einsatz: 1. und 2. deutsche Bundesliga, 34. Spieltag

Deutschland FlaggeIn den deutschen Profiligen steht die letzte Runde an und unsere Freunde von 12termann.at werfen einen Blick auf die bevorstehenden Spiele. Welche unserer Legionäre kommen zum Einsatz? Wer wird nicht in der Elf seines Vereins stehen? Und was darf man von den Spielern zum Saisonausklang erwarten?

1. Deutsche Bundesliga

FC Bayern München – VfB Stuttgart

Die Münchner haben sich den Frust nach dem Ausscheiden im Champions-League-Halbfinale gegen den Hamburger SV von der Seele geschossen und haben so einen Teil dazu getragen, dass der VfB Stuttgart in der Saison endgültig im Kampf gegen den Abstieg gerettet ist. Dieser konnte nämlich in Runde 33 selbst nichts zum Klassenerhalt beitragen, verloren die Kicker von Huub Stevens doch gegen den VfL Wolfsburg mit 1:2. Am Samstag kommt es somit in der Allianz Arena zum lockeren Auslaufen der beiden Mannschaften.

Anders als Martin Harnik, der seine Schulteroperation bereits hinter sich hat und somit nicht im Kader der Stuttgarter stehen wird, dürfte David Alaba im letzten Bundesligaspiel der Saison 2013/2014 von Beginn weg auflaufen.

FC Schalke 04 – 1. FC Nürnberg

Ein spannendes Duell wartet auf den neutralen Fan am Samstag in Gelsenkirchen. Die beiden Teams verbindet eine Fanfreundschaft, die in den 90 Minuten auf eine harte Probe gestellt werden dürfte. Schalke benötigt einen Punkt, um sich fix für die Champions League zu qualifizieren, für den 1. FC Nürnberg zählen im Kampf um den Relegationsplatz gegen den Abstieg lediglich drei Punkte. Bei einem Unentschieden oder einer Niederlage ist der Abstieg besiegelt.

Christian Fuchs wird auch im letzten Spiel der Saison nicht im Kader der Schalker stehen, darf sich im Sommer einen neuen Arbeitsgeber suchen. Emanuel Pogatetz durfte seine Erfahrung unter Roger Prinzen noch nicht unter Beweis stellen − kaum vorstellbar, dass der Interimstrainer in der letzten Bundesligarunde seine Innenverteidigung ändert. Somit droht dem „Mad Dog“ die Ersatzbank.

Bayer 04 Leverkusen – Werder Bremen

Werder Bremen verabschiedete sich in Runde 33 vom Heimpublikum mit einem 2:0-Sieg gegen Hertha BSC, nun mobilisiert man die letzten Reserven für das Auswärtsspiel gegen Leverkusen, das noch um die direkte Qualifikation für die Champions League kämpft. Bleibt abzuwarten, ob sich die Bremer noch mal überwinden und die Leverkusener richtig fordern können.

Sebastian Prödl hat sich im Laufe der Saison zum Abwehrchef der Bremer gemausert und darf genauso wie Zlatko Junuzovic von Beginn an auflaufen.

Hannover 96 – SC Freiburg

Im letzten Heimspiel der Saison duelliert sich Hannover 96 zu Hause mit dem SC Freiburg. Beide Klubs haben nach einer ereignisreichen Saison die Abstiegsregion verlassen und stehen nun vor einem unbedeutenden Spiel. Dennoch, mit einem Sieg würde es sich einfacher in die Sommerpause gehen lassen.

Philipp Zulechner fand sich zuletzt nicht im Kader der Freiburger wieder, vielleicht bekommt er in der letzten Runde nochmal die Chance sich zu präsentieren.

VfL Wolfsburg – Borussia Mönchengladbach

Das Spitzenspiel der finalen Runde steigt in Wolfsburg, beide beteiligten Teams sind noch mitten im Kampf um den Champions-League-Qualifikationsplatz, den derzeit Bayer 04 Leverkusen innehat. Die besseren Chancen auf diesen vierten Platz hat jedoch der VfL Wolfsburg, lediglich ein Punkt fehlt den Kickern von Dieter Hecking auf den zukünftigen Arbeitsgeber von Roger Schmidt. Gladbach hingegen benötigt unbedingt einen Sieg und muss gleichzeitig auf einen Umfaller von Bayer hoffen.

Martin Stranzl trug sich im letzten Spiel in die Torschützenliste ein, stand daraufhin auch, gemeinsam mit Sebastian Prödl, in der Kicker Elf des Tages. Gegen Wolfsburg wird er ein letztes Mal in dieser Saison seine Fähigkeiten von Beginn an unter Beweis stellen.

1. FSV Mainz – Hamburger SV

Ein weiteres hochdramatisches Spiel findet in Mainz statt. Durch die Niederlage in Runde 33 gegen Mönchengladbach müssen die Mainzer noch um den sichergeglaubten EL-Qualifikationsplatz zittern, Augsburg kam gefährlich nahe. Der Bundesliga-Dino HSV kämpft im letzten Spiel um den Relegationsplatz gegen den Abstieg − eine Niederlage wäre fatal, lediglich ein Punkt fehlt auf den direkten Abstiegsplatz. Spannung garantiert!

Julian Baumgartlinger bekam in den letzten beiden Spielen nach langer Verletzungspause wieder ein paar Einsatzminuten. Gut möglich, dass es im letzten Spiel gegen den Hamburger SV erneut zu einer Einwechslung reicht.

FC Augsburg – Eintracht Frankfurt

Das Überraschungsteam dieser Saison kämpft zu Hause um den möglichen Einzug in das internationale Geschäft. Nur mehr einen Punkt liegt man hinter den Mainzern, noch dazu hat man möglicherweise den leichteren Herausforderer, da die Saison für Eintracht Frankfurt bereits gelaufen ist. Schafft der FCA erstmalig den Sprung in einen internationalen Wettbewerb?

Alexander Manninger muss sich seit geraumer Zeit mit der Augsburger Ersatzbank anfreunden, Teamkollege Raphael Holzhauser wird dem Kader voraussichtlich nicht angehören.

2. Deutsche Bundesliga

Fortuna Düsseldorf – 1. FC Kaiserslautern

Ob sich Helmut Schulte bereits in den Allerwertesten gebissen hat? Grund dazu hätte er. Während die Fortuna unter dem eigentlichen Chefcoach Lorenz-Günther Köstner, der seit Jänner 2014 im Amt ist, wenig berauschenden Fußball bot, liefern die Kicker unter Vertretungs-Coach Reck eine passable Leistung nach der anderen ab. Zwar reichte es zuletzt nur zu einem 2:2-Unentschieden gegen den KSC, doch schießt man endlich wieder mal Tore. Das Stichwort „Tore“ bringt uns auch zum Gegner der Fortuna in der letzten Runde der zweiten Bundesliga – der 1. FC Kaiserslautern hat nämlich derer vier in Runde 33 gegen Dynamo Dresden erzielt. Trotz des Sieges muss das Thema Aufstieg ad acta gelegt werden, drei Punkte und eine deutlich schlechtere Tordifferenz fehlen auf Platz drei.

Mit Christian Gartner, Erwin Hoffer und Michael Liendl stehen drei Österreicher von Beginn weg für die Fortuna am Platz. Kevin Stöger bekam in den letzten Runden seine Chance bei Kaiserslautern und nützte diese mit einem Assist und einem Prachttor. Gut möglich, dass es zum Abschluss der Saison für einen Startelfeinsatz reicht.

SpVgg Greuther Fürth – SV Sandhausen

Den dritten Platz hat die SpVgg Greuther Fürth bereits mit 99%iger Sicherheit inne, dieser berechtigt jedoch nur zu den Relegationspartien um den Aufstieg. Diesen Umweg möchte man vermeiden und hofft, dass man in der letzten Runde noch die Paderborner überholen kann. Zwei Punkte trennen die beiden Teams, bei einem Sieg und einer gleichzeitigen Niederlage oder einem gleichzeitigen Unentschieden von Paderborn (duelliert sich mit dem VfR Aalen) wäre der direkte Aufstieg geschafft. Bei Gegner Sandhausen ist nach einer überraschend guten Saison die Luft draußen, zuletzt verloren die Kicker dreimal en suite.

Marco Knaller stand die letzten beiden Spiele nicht im Kader des SV Sandhausen, womöglich zeichnet sich hier ein Wechsel ab. Stefan Kulovits, nach Gelb-Rot-Sperre wieder zurück, dürfte auf der Ersatzbank Platz nehmen.

FSV Frankfurt – 1. FC Köln

Im letzten Heimspiel der Saison schoss der 1. FC Köln in Runde 33 den FC St. Pauli mit 4:0 aus dem Stadion, unaufhaltbar rollte die Kölner Offensivwalze über die Kiezkicker hinweg. Auch das finale Spiel der Saison möchten die Kicker von Peter Stöger noch für sich entscheiden, der Gegner FSV Frankfurt sollte in der aktuellen Form kein Hindernis darstellen.

Kevin Wimmer ist gemäß den Kicker-Noten der beste Verteidiger der zweiten Liga, gleichzeitig der beste Feldspieler des 1. FC Köln und auch noch der sechstbeste Spieler der gesamten zweiten Liga. Zum Abschluss der Spielzeit 2013/2014 wird er nochmal von Beginn weg auf dem Platz stehen.

FC St. Pauli – Erzgebirge Aue

Lange spielte der FC St. Pauli um den Aufstieg mit, doch finalement müssen sich die Kiezkicker mit einem Mittelfeldplatz zufrieden geben. Im letzten Spiel der Saison duelliert man sich zu Hause mit Erzgebirge Aue, schafft man einen Sieg, könnte am Ende vielleicht noch der sechste Platz als Endresultat gelingen.

Michael Gregoritsch fand sich gegen den 1. FC Köln erneut auf der Bank wieder, dieses Schicksal blüht ihm aller Voraussicht nach auch gegen Aue. Mit welchem Klub der Österreicher in die nächste Saison startet wird, ist noch nicht geklärt.

FC Ingolstadt 04 – Energie Cottbus

Der FC Ingolstadt verabschiedet sich von seinen Fans mit einem Heimspiel gegen den Fixabsteiger aus Cottbus. Trainer Ralph Hasenhüttl schaffte mit dem FCI den Turnaround, holte seit dem Beginn seines Engagements mit Ingolstadt im Schnitt 1,42 Punkte (8S/10U/6N). Ein Sieg zum Abschluss und man geht mit einem weiteren positiven Momentum in die Vorbereitung für die Saison 2014/2015. Cottbus möchte sich − wenn möglich − positiv aus der zweiten Liga verabschieden.

Ramazan Özcan darf auch im letzten Ligaspiel für den FCI zwischen den Pfosten stehen, Kollege Christoph Knasmüllner könnte erneut auf der Bank Platz nehmen. Teamtorhüter Robert Almer hingegen fehlt der Energie weiterhin verletzt, sein Abschied aus Cottbus ist bereits beschlossen.

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12termann.at

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