Wie jede Woche blicken wir auf die Leistungen unserer Legionäre in der höchsten deutschen Spielklasse. Wer darf mit dem vergangenen Spieltag zufrieden sein, wer... Legionärs-Check Deutschland: Österreicher treffsicher

Wie jede Woche blicken wir auf die Leistungen unserer Legionäre in der höchsten deutschen Spielklasse. Wer darf mit dem vergangenen Spieltag zufrieden sein, wer wird sich steigern müssen? Diese Woche haben wir erfreuliche Nachrichten für euch!

FC Schalke 04 2:0 FSV Mainz 05

Guido Burgstaller entwickelt sich beim FC Schalke immer mehr zu einem – in Sachen Kosten/Nutzen –Relation – der besten Transfers der jüngeren Vereinsgeschichte. Beim letztlich nie gefährdeten Erfolg über Mainz, steuerte Burgstaller einen Treffer und einen Assist bei. Es sind aber nicht nur die offensichtlichen Dinge, die Burgstaller auszeichnen. Auch in diesem Spiel war er wieder viel unterwegs, arbeitete unermüdlich und riss so Lücken für seine Kollegen in der Offensive. Kurz vor seinem Treffer zum 2:0 vergab er zudem noch eine gute Möglichkeit.

Alessandro Schöpf und Karim Onisiwo kamen nicht zum Einsatz.

 

FC Augsburg 1:2 Hannover 96

Gerechtigkeit ist ein Begriff, der im Fußball vor allem durch Abwesenheit glänzt. Wäre dies anders, hätte der FC Augsburg in der ersten Halbzeit höher geführt als 1:0. Das Tor erzielte Michael Gregoritsch, der damit bereits seinen zweiten Treffer in Folge erzielte. Ein wenig Glück war aber dabei, da sein Schuss von außerhalb des Strafraums noch abgefälscht wurde. Auch sonst machte Gregoritsch eine gute Partie; er war offensiv sehr aktiv und gab am Ende vier Torschüsse ab.

Zu drei Punkten reichte es dennoch nicht, da Hannover in der zweiten Hälfte besser in Spiel kam. Der Ausgleich und die Führung, jeweils erzielt von Niklas Füllkrug, waren daher nicht unverdient. Martin Harnik war an keinem Treffer direkt beteiligt, überzeugte aber mal wieder durch seinen hohen läuferischen Aufwand. Dennoch war es ein Auftritt mit Licht und Schatten: er gewann zwar sieben Kopfballduelle, schenkte aber auch gleich dreimal den Ball her.

Kevin Danso vertrat den verletzten Martin Hinteregger ordentlich. Seine Zweikampfquote war mit 60 Prozent okay und er gewann sechs Kopfballduelle. Die Passquote ist mit 58 Prozent aber noch ausbaufähig.

 

Hamburger SV 0:1 Bayern München

Der FC Bayern ließ diesmal mit dem HSV Gnade walten und siegte nur mit 1:0. Und dass, obwohl Hamburg nach einer Roten Karte für Gideon Jung aber der 39. Minute einen Spieler weniger hatte. Auch wenn Hamburg 21 Schüsse der Bayern zuließ, zeigte sich die Mannschaft defensiv doch sehr diszipliniert und gefiel durch hohen Laufaufwand. Dennoch verlor der HSV sechs der letzten sieben Spiele, und steht daher – mal wieder – auf dem Relegationsplatz.

David Alaba zeigt sich unter Jupp Heynckes weiterhin mit aufsteigender Tendenz; auch wenn er nicht so häufig in das Spiel mit ein gebunden wurde, wie Gegenüber Rafinha. Trotzdem gab er zwei Torschüsse ab, bereitete einen vor und hatte eine Passquote von 88 Prozent.

 

RB Leipzig 1:0 VfB Stuttgart

Eigentlich hätte Marcel Sabitzer gegen Stuttgart gar nicht von Beginn auf dem Platz stehen sollen. Trainer Ralph Hasenhüttl wollte einen seiner Besten der letzten Wochen eigentlich für das Pokalspiel am Mittwoch gegen die Bayern schonen. Doch daraus wurde nichts. Zum Glück aus Leipziger Sicht, denn Sabitzer erzielte gegen den VfB das Tor des Tages. Und das mit einem sehr schönen noch dazu. Damit war Sabitzer in den letzten vier Pflichtspielen immer an mindestens einem Tor der Leipziger beteiligt. Auch sonst machte er mit vier Torschüssen und zwei Vorlagen zu solchen ein sehr gutes Spiel.

Konrad Laimer wurde in der 73. Minute eingewechselt, blieb aber unauffällig.

Borussia Mönchengladbach 1:5 Bayer Leverkusen

Eigentlich hätte die Borussia das Spiel bereits früh entscheiden können. Doch nach der frühen Führung durch Fabian Johnson, vergab Thorgan Hazard eine Riesenchance. Das rächte sich in der zweiten Halbzeit aber mal so richtig. Nachdem Sven Bender Leverkusen kurz nach Wiederanpfiff zurück ins Spiel brachte, brachen alle Dämme. Gladbach hatte der Angriffswucht der Werkself dann nichts mehr entgegenzusetzen.

Julian Baumgartlinger durfte bei Leverkusen mal wieder von Beginn an ran und machte ein gutes Spiel. Er war sehr aktiv und wurde von den Kollegen immer wieder gesucht. Seine Passquote war mit 92 Prozent zudem sehr gut. Nebenbei lief er noch die zweitmeisten Kilometer in seinem Team.

 

1. FC Köln 0:0 SV Werder Bremen

Auch wenn man vor dieser Begegnung auf ein 0:0 als Endergebnis gesetzt hätte, reich wäre man damit nicht geworden. Denn mit Köln und Bremen trafen die beiden mit Abstand harmlosesten Mannschaften in dieser Saison aufeinander. Warum das so ist, dafür lieferten die beiden während den 90 Minuten teils eindrucksvolle Nachweise. Bei den Kölnern manifestierte sich das ganze Elend an einer Person – Serouh Guirassy, der selbst beste Gelegenheiten kläglich vergab. Als Köln-Fan mussten einem die Tränen gekommen sein…

Florian Kainz war in der Werder-Offensive dabei noch einer der aktivsten, brachte aber nicht viel Zählbares zu Stande; ihm gelang kein Torschuss. Zlatko Junuzovic, der diesmal auf der Zehnerposition eingesetzt wurde, gab immerhin einen ab. Aber auch er konnte seiner Mannschaft keine offensiven Impulse geben. Beide Teams bleiben somit weiterhin ohne Sieg in dieser Saison.

SC Freiburg 1:1 Hertha BSC

Trotz klarer Überlegenheit kam Freiburg zuhause gegen Berlin nicht über ein Unentschieden hinaus. Hertha bekam in der Partie gleich zwei – berechtigte – Elfmeter zugesprochen: Salomon Kalou vergab dabei den ersten, blieb aber dann aber cool und netzte zum Ausgleich ein. Freiburg ging ebenfalls durch einen Elfmeter in Führung – Torschütze war hier Janik Haberer. Danach vergaben die Breisgauer aber beste Möglichkeiten.

Philipp Lienhart machte erneut eine ordentliche Partie; er kam dabei auf vier klärende Aktionen, eine Balleroberung und eine Passquote von über 90 Prozent. Valentino Lazaro wurde in der 57. Minute eingewechselt, blieb aber wie der Rest der Mannschaft blass.

 

VfL Wolfsburg 1:1 TSG 1899 Hoffenheim

Wolfsburg-Trainer Martin Schmidt holte nun auch in der fünften Partie seit seinem Amtsantritt nur ein Unentschieden. Florian Grillitsch durfte von Beginn an ran und hatte gleich eine gute Chancen, die er allerdings nicht nutzen konnte. In Folge konnte sich die TSG bei Torhüter Oliver Baumann bedanken, der u.a. einen Elfmeter hielt. Durch einen solchen gingen die Gäste dann in der 73. Minute in Führung – Kerem Demirbay konnte verwandeln. Aber Wolfsburg gab nicht auf und kam in der Nachspielzeit durch Innenverteidiger Felix Uduokhai noch zum verdienten Ausgleich.

Grillitsch blieb bis auf diese eine Gelegenheit unauffällig und wurde kurz vor Schluss ausgewechselt. Das gleiche Schicksal traf auch Stefan Posch, der nach einer schwachen Partie aber bereits zur Halbzeit in der Kabine bleiben musste.

Ral, abseits.at

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