Nach dem 2:2 der Kölner auf Schalke wurde der österreichische Erfolgstrainer Peter Stöger von den Kölnern vor die Tür gesetzt. Hier unsere Zusammenfassung zur... Nach 2:2 auf Schalke: Köln entlässt Stöger

Nach dem 2:2 der Kölner auf Schalke wurde der österreichische Erfolgstrainer Peter Stöger von den Kölnern vor die Tür gesetzt. Hier unsere Zusammenfassung zur vergangenen Runde in der deutschen Bundesliga.

Schalke 04 2:2 1. FC Köln

Die Schalker vergaben gegen das Schlusslicht aus Köln die große Chance ihre Champions-League-Ansprüche zu zementieren. Mit seinem 15. Bundesligator des Jahres brachte Guido Burgstaller (36.) Schalke in Führung. Sehrou Guirassy (50. und 77./Handelfmeter) glich zweimal für die Kölner aus. Amine Harit (72.) erzielte zwischenzeitlich das 2:1 für die Hausherren. Kölns Yuya Osako (90.+3) sah in der Nachspielzeit die Gelb-Rote Karte wegen einer Schwalbe im Strafraum.

Burgstaller machte erneut eine gute Partie und hätte sein Team bereits in der siebten Minute in Führung bringen können. Nach starker Vorarbeit von Harit lupfte Burgstaller den Ball über Torhüter Timo Horn, traf aber nur die Latte. Er war generell sehr umtriebig in der Offensive und kam am Ende auf vier Torschüsse und eine Vorlage zu einem solchen. Burgstaller baut mit seinem sechsten Saisontor seine Position als Schalkes bester Torschütze aus. Und erweist sich zudem als echter Glücksbringer: Schalke verlor noch nie, wenn der Österreicher in der Bundesliga traf.

Für Peter Stöger und Köln hingegen bleibt die Situation trotz des ersten Punktgewinns nach zuletzt vier Niederlagen weiterhin höchst problematisch. Mit nur drei Punkten aus 14 Spielen bleibt der Effzeh abgeschlagen Tabellenletzter. Am Sonntag kam dann die Nachricht, die wohl leider irgendwie unvermeidlich und vor der Saison eigentlich undenkbar war: Stöger ist nicht mehr Trainer des 1. FC Köln.

TSG 1899 Hoffenheim 4:0 RB Leipzig

Der Sieg der deutlich aggressiveren Hoffenheimer war zwar absolut verdient, fiel aber um mindestens einen Treffer zu hoch aus. Mann des Tages war dabei Doppeltorschütze Serge Gnabry, der zudem eines der bislang schönsten Tore der Saison erzielte: Ein Heber aus 40 Metern landete im Netz der Gäste.

Während Florian Grillitsch dieses mal auf der Bank 90 Minuten auf der Bank platznehmen musste, zeigte Stefan Posch als zentraler Verteidiger in der Dreierkette eine gute Partie. Posch kam dabei auf sieben klärende Aktionen und fünf Balleroberungen.

Bei Leipzig wurde Stefan Ilsanker nach längerer Verletzungspause zur Halbzeit eingewechselt, konnte aber trotz drei erfolgreicher Tacklings, drei klärender Aktionen und einer Balleroberung nicht verhindern, dass Hoffenheim in Hälfte zwei noch drei Tore gelangen. Konrad Laimer blieb 90 Minuten auf der Bank. Marcel Sabitzer fehlt weiterhin verletzt.

FSV Mainz 05 1:3 FC Augsburg

Das Sturmduo Michael Gregoritsch und Alfred Finnbogason bleibt der Erfolgsgarant der Augsburger, die mit nun 22 Punkten weiterhin in Richtung Europa League schielen. Gregoritsch brachte seine Mannschaft in der 22. Minute in Führung, profitierte dabei vom äußerst passiven Defensivverhalten der Mainzer. Finnbogason wollte seinem Sturmpartner dabei in nichts nachstehen und erzielte die beiden anderen Treffer des FCA. Für Mainz, bei denen Karim Onisiwo erneut nicht im Kader stand, traf Gerrit Holtmann.

Gregoritsch steht damit bereits bei sieben Saisontoren und damit im ersten Halbjahr bei Augsburg schon fast genau so viele Treffer erzielt, wie beim Hamburger SV in zwei kompletten Spielzeiten. Auch defensiv zeigte Gregoritsch eine starke Leistung; er gewann fünf Tacklings, holte sich viermal den Ball und hatte zwei klärende Aktionen.

Martin Hinteregger stand ebenfalls wieder in der Startelf und zeigte gleich eine durchaus ansprechende Leistung. Hinteregger gewann dabei vier Tacklings und hatte fünf klärende Aktionen. Kevin Danso wurde in der 59. Minute eingewechselt und zeigte eine souveräne, aber unspektakuläre Vorstellung. Georg Teigl stand nicht im Kader.

Werder Bremen 1:0 VfB Stuttgart

Werder bestätigte in der Partie gegen Stuttgart seinen Aufwärtstrend unter dem neuen Trainer Florian Kohlfeldt. Bremen gewann zwei der vergangenen drei Spiele; an den ersten elf Spieltagen hatte es keinen einzigen Sieg gegeben. Verlassen konnten sich die Hanseaten dabei mal wieder auf das Duo Fin Bartels und Max Kruse. Beim 1:0 in der 45. Minute legte bediente Bartels seinen Kollegen mustergültig. Der Sieg kam gegen gute Stuttgarter dabei aber letztlich etwas glücklich zu Stande.

Zlatko Junuzovic stand nach seiner verletzungsbedingten Pause vom letzten Wochenende wieder in der Startformation der Bremer. Wie bereits zuvor unter Kohlfeldt kam er dabei in einer offensiveren Rolle als Außenstürmer zum Einsatz, der aber auch gerne einmal eine etwas zentralere Position einnimmt. Junuzovic war offensiv sehr fleißig und legte neben seinen zwei Torschüssen auch gleich drei für seine Mitspieler auf. Eine Passquote von nur 48 Prozent ist aber durchaus verbesserungswürdig. Florian Kainz wurde in der 85. Minute eingewechselt, hatte aber keine nennenswerte Aktion mehr.

Außerdem:

Nicht gespielt an diesem Wochenende: Philipp Lienhart (nach Verletzung beim 0:0 von Freiburg gegen den Hamburger SV erstmals wieder im Kader, aber nicht eingesetzt.)

Eingewechselt: David Alaba (beim 3:1-Erfolg der Bayern gegen Hannover in der 81. Minute eingewechselt.), Martin Harnik (beim 1:3 in München für Hannover in der 68. Minute eingewechselt. Danach per Foul einen Elfmeter verursacht, den Robert Lewandowski in der 86. Minute zum Endstand verwandelte), Julian Baumgartlinger (wurde beim 1:1 gegen Dortmund in der 62. Minute eingewechselt.), Valentino Lazaro (wurde bei der 1:2-Heimniederlage von Hertha BSC gegen Eintracht Frankfurt in der 62. Minute eingewechselt.)

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