
Einmal jährlich beleuchten wir die weltweiten Top-Talente eines bestimmten Jahrgangs im Detail und sehen uns an, wer die Stars von morgen werden könnten. In dieser Serie analysieren wir die größten Talente der Welt aus dem Jahrgang 2006. Diese Jungstars dürft ihr in den kommenden Jahren nicht aus den Augen verlieren!
Der letzte Spieler in unserer langen Serie über die größten Talente der Welt im Jahrgang 2006 ist der 18-jährige Londoner Myles Lewis-Skelly. Bereits jetzt scheint klar, dass dem jungen Arsenal-Linksfuß nicht nur bei den „Gunners“, aber auch in der englischen Nationalmannschaft die Zukunft gehört.
Der neue Teamchef der „Three Lions“, Thomas Tuchel, hat Lewis-Skelly in seinen ersten Kader für die englische Nationalmannschaft einberufen. Und das kommt auch nicht überraschend, denn Lewis-Skelly war in den letzten Monaten bereits ein fixer Bestandteil der erfolgreichen Arsenal-Mannschaft, für die er bisher auf 25 Pflichtspieleinsätze kam und einen Treffer erzielte. Während er im Zuge dieser Einsätze in den Cup-Bewerben das Ausscheiden gegen Manchester United und Newcastle setzte, war der Youngster in Europa und in der englischen Premier League nur bei einer einzigen Niederlage dabei.
Es war ausgerechnet das 0:1 zu Hause gegen West Ham United, bei dem er mit einer roten Karte vom Platz flog. Mittlerweile sah der 178 cm große Linksverteidiger schon zweimal Rot, was auf seine teilweise noch etwas zu ungestüme Spielweise zurückzuführen ist, die aber gleichzeitig auch eine seiner größten Stärken ist.
Jedenfalls zahlte Myles Lewis-Skelly das Vertrauen dem englischen Teamchef zurück: Der Arsenal-Youngster erzielte bei seinem Debüt das erste Tor der Tuchel-Ära und wurde damit der jüngste englische Spieler, der bei seinem ersten Länderspiel traf. Beim 1:0 gegen Albanien in der WM-Qualifikation verwertete er eine Vorlage von Jude Bellingham eiskalt.
Lewis-Skelly ist kein verhaltener Fußballer, sondern legt seine Rolle als Linksverteidiger sehr offensiv an und versucht mit seiner aktiven Spielweise ein echter Game Changer zu sein. Dass der starke Dribbler vor allem auf Nachwuchsebene auch häufig auf der Achterposition oder als Sechser zum Einsatz kam, bringt ihm auf der Linksverteidigerposition einige Vorteile und wichtige Erfahrungen. Natürlich ist das auch für Arsenal ein zusätzlicher Vorteil und in zwei Spielen wurde Lewis-Skelly auch schom für das defensive Mittelfeld eingewechselt.
Beim jungen Engländer wird es vor allem darauf ankommen, dass er seine Fehlerquote minimiert und in seiner Entscheidungsfindung noch klarer wird. Speziell läuferisch, aber auch technisch bringt er alles für eine große Karriere mit und die Nationalmannschafts-Nominierung durch Thomas Tuchel ist bereits als große Auszeichnung zu sehen und zeigt, wo der Weg hingehen soll bzw. wird. Ebenso wie die Tatsache, dass Arsenal Coach Mikel Arteta dem Teenager voll und ganz vertraut und ihn Woche für Woche für die „Gunners“ ins Rennen wirft.
Starpotential: 9,5 von 10
Daniel Mandl Chefredakteur
Gründer von abseits.at und austriansoccerboard.at | Geboren 1984 in Wien | Liebt Fußball seit dem Kindesalter, lernte schon als "Gschropp" sämtliche Kicker und ihre Statistiken auswendig | Steht auf ausgefallene Reisen und lernt in seiner Freizeit neue Sprachen
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