Wenn sich Andreas Weimann und Marko Arnautovic treffen ist meistens Länderspielpause. Dieses Wochenende treffen die beiden österreichischen Flügelstürmer allerdings bei Stoke City – Aston... Österreicher-Clash und Londoner Derby – Das ist die 17. Runde der Premier League!

Premier LeagueWenn sich Andreas Weimann und Marko Arnautovic treffen ist meistens Länderspielpause. Dieses Wochenende treffen die beiden österreichischen Flügelstürmer allerdings bei Stoke City – Aston Villa in der englischen Premier League aufeinander. Neben dem Duell zwischen Inselneuling und Inselexperte geht es zum Abschluss des Spieltages in London heiß her: Tabellenführer Arsenal trifft auf den FC Chelsea, der in der Tabelle nur zwei Punkte hinter den Gunners lauert.

Stoke City – Aston Villa
Britannia Stadium. Samstag, 16 Uhr.

Österreichische Legionäre sind in der Premier League in den letzten Jahren eher rar gesät. Am Samstag treffen die zwei wohl bekanntesten im direkten Duell aufeinander. Marko Arnautovic, den es im Sommer von Werder Bremen auf die Insel zog, hat sich in der Stammformation von Stoke City bereits etabliert: Der Flügelspieler stand von 13 Spielen gleich elf Mal von Beginn an am Platz, erzielte den wichtigen Siegtreffer gegen Manchester United und gab zwei Assists.

Ihm gegenüber Andreas Weimann: Der 22-Jährige wechselte schon vor fünf Jahren in die Jugendmannschaft von Aston Villa, überzeugte vor allem in den vergangenen zwei Spielzeiten mit läuferisch guten und kämpferischen Glanzleistungen, sowie Toren und Assists. In den letzten Wochen musste der Wiener, nach einer kleinen Verletzung, jedoch immer öfter auf der Bank Platz nehmen, darf sich in der laufenden Saison aber – wie sein ÖFB-Teamkollege – dennoch über ein Tor und zwei Vorlagen freuen.

Gemeinsam haben die beiden nicht nur, dass sie für das österreichische Nationalteam spielen. Sie agieren zusätzlich noch beide als flexible Flügelstürmer, die sowohl links als auch rechts einsetzbar sind. Anders als Arnautovic zieht es Weimann jedoch eher ins Zentrum, wo er sich auch selbst des Öfteren als klassischer Stürmer in Szene setzt und den Abschluss sucht. Wie man gegen Stoke trifft weiß Weimann auch: 2012 erzielte der damals 20-Jährige beim 1:1-Unentschieden das einzige Tor für Villa. Arnautovic, der in Österreich eher als Dribbelkünstler bekannt ist, entwickelt sich bei den Potters immer mehr zum gefürchteten Flankengeber, der auch durch seine Defensivarbeit glänzen kann. Nebenbei zählt er zu den besten Freistoßschützen seiner Mannschaft, was er auch bei seinem bis jetzt einzigen Ligator gegen Manchester United mit einem Schuss ins Kreuzeck eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.

Die Zeichen, dass ein Österreicher als Sieger vom Platz geht, stehen – bezieht man sich auf die direkten Begegnungen – eher schlecht. Sechs der letzten zehn Begegnungen endeten Unentschieden, die vier „Dreipunkter“ teilte man sich brüderlich auf. Ein Unentschieden wäre daher auch diese Runde wieder ein logisches Ergebnis – dann könnten sich immerhin beide Legionäre über einen Punkt freuen.

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Arsenal – Chelsea
Emirates Stadium, Montag, 21 Uhr

Es ist eines jener Spiele, die nicht nur in England für Aufregung sorgen. Es ist eines der bekanntesten Derbys der Welt. Es ist das Topspiel der 17. Runde. Wenn der FC Chelsea auf den FC Arsenal trifft, sitzt so gut wie jeder Fußballfan in England vor dem Fernseher. Wenn es auch noch – so wie kommenden Montag – um die Tabellenführung geht, ist das allgemeine Interesse natürlich noch größer.

Die Ausgangslage: Die beiden Londoner Teams kristallisieren sich in dieser Saison immer mehr zu zwei heißen Titelkandidaten heraus. Vor allem Arsenal besticht in letzter Zeit durch unglaubliche Konstanz und Torgarantie, führt die Liga seit zwölf Runden an und hält bei 35 Punkten. Aber auch die Bilanz der „Blues“ kann sich sehen lassen. Mit 33 Punkten aus den bisherigen Spielen liegt man nur knapp hinter dem FC Liverpool auf Rang drei. Dass beide Teams zuletzt Niederlagen einstecken mussten, wird am Montag weniger von Bedeutung sein. Denn nach der 3:6-Blamage gegen Manchester City ist die Truppe von Arsene Wenger hungrig auf den Derbysieg. Aber auch Jose Mourinhos Elf wird das Ligacup-Aus gegen Sunderland mit einer starken Performance im Emirates Stadium kompensieren wollen. Dass der letzte Arsenal-Sieg über zwei Jahre zurückliegt und man gegen die Blues heuer bereits im Ligacup ausgeschieden ist, lässt auch zu einem Chelsea-Erfolg tendieren. Aber Derbys haben ja bekanntlich sowieso andere Gesetze.

Wer/Was könnte das Match entscheiden?

Das Prunkstück der Wenger-Elf ist das Mittelfeld, das auch gegen Chelsea mit spielentscheidenden Akzenten den Weg zum Sieg ebnen könnte. Vor allem der junge Aaron Ramsey ließ zuletzt immer mehr seine Klasse aufblitzen und führt mit acht Treffern sogar die teaminterne Torschützenliste an. Mesut Özil, Mathieu Flamini und Jack Wilshere runden das große Angebot an Top-Mittelfeldspielern im Zentrum ab. Mit Theo Walcott steht Arsenal auch einer der besten Flügelspieler der Liga zur Verfügung, der es am Montag wohl mit dem spanischen Außenverteidiger Azpilicueta zu tun bekommt.

Bei den Gästen von der Stamford Bridge könnte Jose Mourinho von der Seitenlinie aus zum Matchwinner werden. Denn um gegen Arsenal in dieser Saison zu bestehen braucht es eine taktisch kluge Leistung. Vor allem im Emirates werden die Gunners nicht viel zulassen. Eine gute Taktik könnte also genauso von Vorteil sein wie eine gute Chancenverwertung. Dass das Chelsea-Mittelfeld in Person von Hazard, Mata, Oscar oder Schürrle Tore erzielen kann, ist bekannt. Gegen Arsenal wird das Mittelfeld jedoch alle Hände voll zu tun haben, Chancen heraus zu spielen. Eine gute, verlässliche Sturmspitze wäre bei den Blues also von Vorteil. Ob Torres, Eto’o oder doch Ba spielt, liegt im Endeffekt wieder bei Mourinho.

Was passiert, wenn… ?

Aufgrund der Tabellensituation werden beide Teams auf Sieg spielen. Denn bei einem Unentschieden könnten sowohl Arsenal, als auch Chelsea leer ausgehen und müssten dem FC Liverpool – sofern die Reds gegen Cardiff gewinnen – zur Tabellenführung gratulieren. Sollte Chelsea als Sieger vom Platz gehen, würde man Arsenal zwar überholen, müsste sich aber beim einem Liverpool-Sieg – aufgrund der schlechteren Tordifferenz – dennoch mit Zwischenrang Zwei begnügen. Bei einem Arsenal-Erfolg darf Arsene Wenger weiterhin von der Spitze lachen, Chelsea könnte aber hinter Manchester City und sogar den FC Everton auf Platz fünf zurückfallen.

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Wer spielt sonst noch?

Liverpool FC – Cardiff City: Anfield Road. Sa, 13.45 Uhr

AFC Sunderland – Norwich City: Stadium of Light. Sa, 16 Uhr

Crystal Palace – Newcastle: Selhurst Park. Sa, 16 Uhr

Fulham FC – Manchester City: Craven Cottage. Sa, 16 Uhr

Manchester United – West Ham: Old Trafford. Sa, 16 Uhr

West Bromwich Albion – Hull City. The Hawthorns. Sa, 16 Uhr

Swansea FC – Everton FC: Liberty Stadium. So, 17 Uhr.

Stefan Plieschnig, www.abseits.at

Stefan Plieschnig

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