In einer dramatischen Begegnung im Etihad Stadium, die in Halbzeit 2 an Spannung kaum zu überbieten war, schlug Leader Manchester City die Tottenham Hotspurs... Premier League Review, 22. Runde | Manchester 2-0 Nordlondon!

In einer dramatischen Begegnung im Etihad Stadium, die in Halbzeit 2 an Spannung kaum zu überbieten war, schlug Leader Manchester City die Tottenham Hotspurs mit 3-2 und hat die Titelambitionen der Lilywhites, die seit 1961 auf einen Meisterschaftsgewinn warten, vorerst erheblich gedämpft. Im Mittelpunkt stand der Italiener Mario Balotelli, der in Minute 95 einen berechtigten Foulelfmeter verwertete, obwohl er aufgrund eines horrenden Ausrasters gar nicht mehr auf dem Feld hätte stehen dürfen.
Verfolger Manchester United zog Sonntagabend nach und gewann mit 2-1 im Emirates Stadium. Für die Red Devils war der Erfolg gegen die Gunners wettbewerbsübergreifend der achte in den letzten zehn Aufeinandertreffen. Die Verfolger ließen allesamt Punkte: Chelsea tat sich an der Carrow Road schwer und nahm nur einen Punkt mit, Liverpool blamierte sich in Bolton, während Newcastle im Craven Cottage geradezu zerlegt wurde. Das Mittelfeld der Liga schiebt sich zwischenzeitlich enger zusammen: Zwischen Tabellenplatz 8 und 15 liegen lediglich fünf Zähler.

Norwich City FC 0-0 Chelsea FC

Eine Nullnummer der besten Sorte lieferten Sensationsaufsteiger Norwich City und der Chelsea FC an der Carrow Road ab. Die Gastgeber, die sich bereits an der Stamford Bridge zu Saisonbeginn sehr gut verkauften und erst durch späte Gegentore eine Niederlage einstecken mussten, begannen couragiert und wurden immer wieder durch ihr Sturmduo Morison/Holt gefährlich. Der Gast aus London bekam das Spiel Mitte der ersten Hälfte allerdings in Griff und drückte auf das Tempo; je länger die Begegnung dauerte, desto deutlicher wurde die technische Überlegenheit der Blues. Dass es dennoch nicht für drei Punkte reichte, haben die Mannen von Andre Villas-Boas selbst zu verantworten: Es mangelte schlicht am präzisen Abschluss. Bei 13 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Manchester City haben sich zudem die letzten Hoffnungen auf ein Eingreifen in den Titelkampf endgültig erledigt.

Everton FC 1-1 Blackburn Rovers FC
Cahill (24.); Goodwillie (72.)

Die Saison des Everton FC lässt sich mit dem Spiel gegen die Blackburn Rovers sehr gut zusammenfassen: Durchschnittlich gespielt, in Führung gegangen, den Sieg aufgrund von individuellen Fehlern nicht über die Zeit gebracht. Everton ist in dieser Saison nicht in der Lage, auch nur einen Funken Konstanz zu zeigen. Die Toffees schaffen es schlicht nicht, Begegnungen, in denen drei Punkte erwartet werden, auch zu gewinnen. In diesem Fall kostete ein Ausflug bzw. Aussetzer von Tim Howard dem nunmehrigen Tabellen-14. zwei weitere Zähler. Zwar bleiben die Toffees im Mittelfeld und müssen sich bezüglich eines potentiellen Abstiegskampfes vorerst noch keine Sorgen machen. In der Endabrechnung werden genau solche Punkte aber fehlen, wenn es darum geht, einen Rang besser oder schlechter klassiert zu sein. Das mag für die meisten Klubs in der Liga ohne Bedeutung sein, Everton kann es sich ob der angespannten finanziellen Situation aber nicht leisten, auch nur auf einen Cent zu verzichten (und jeder Tabellenplatz höher bringt auch mehr TV-Geld). Und das Spiel? Nicht der Rede wert. Viel Ballgeschiebe, viele Fehlpässe, kaum konstruktiver Aufbau, wenige Torgelegenheiten. Da tröstete es auch kaum, dass Tim Cahill seine Torsperre nach 1392 torlosen Minuten in dieser Saison brechen konnte.

Fulham FC 5-2 Newcastle United FC
Dempsey (59., 65., 89.); Murphy (52., Elfmeter), Zamora (68., Elfmeter); Guthrie (43.), Ben Arfa (85.)

Eine völlige Kapitulation nach einer soliden ersten Halbzeit lieferte das Überraschungsteam aus Newcastle im Craven Cottage beim Fulham FC. Die Magpies bestimmten in Halbzeit 1 das Geschehen, stellten allerdings nach dem Ausgleich durch Danny Murphy die Arbeit ein und wurden dafür hart bestraft. Die bisher sichere Viererkette wurde von Bobby Zamora, Andy Johnson und dem dreifachen Torschützen Clint Dempsey mit einfachen Pässen von einer Verlegenheit in die nächste gestürzt. Torhüter Tim Krul waren noch am wenigsten Vorwürfe zu machen; der Niederländer hatte bei keinem einzigen Gegentor eine Abwehrchance, auch wenn er den Elfmeter zum 1-4 verschuldete. Dem US-Nationalspieler Dempsey gelang bereits der zweite Hattrick in der laufenden Saison – mit neun Ligatoren und bewerbsübergreifend 15 Treffern ist er auf gutem Weg, die beste Saison seiner Karriere zu spielen. Bei Newcastle hat man hingegen Demba Ba schmerzlich vermisst; der Topscorer weilt beim Afrika-Cup. Neuzugang Papiss Demba Cisse stand noch nicht im Kader.

Queens Park Rangers FC 3-1 Wigan Athletic FC
Helguson (33., Elfmeter), Buzsaky (45.), Smith (81.); Rodallega (66.)

Vier Tore, einen gehaltenen Elfmeter und viele Torraumszenen bekamen die rund 16.000 Besucher an der Loftus Road zu sehen. Die Heimmannschaft hatte am Ende dieser als ‚6-Punkte-Spiel‘ titulierten Begegnung das bessere Ende für sich. Wigan begann sehr gut und wehrte sich auch in der zweiten Hälfte nach Kräften, verabsäumte es aber wie so oft in dieser Saison, die eigenen Chancen konsequent zu nützen. Besonders beeindruckend war die Qualität der Tore: Neben dem Elfmeter, den Helguson zur 1-0 Führung verwandelte (beim Stand von 2-1 hielt Al-Habsi den zweiten Versuch des Isländers an diesem Tag), gelangen Buzsaky und Rodallega zwei herrliche Freistoßtreffer, während Joker Smith den Ball aus 25 Metern zur Entscheidung in die Kreuzecke donnerte. Unter dem Strich hat sich die höhere Qualität von QPR durchgesetzt; Wigan hat in dieser Saison einfach nicht das Personal und die (finanziellen) Mittel, um den überwiegenden Teil der Premier League-Konkurrenten zu fordern. Für Mark Hughes war es der erste Erfolg als Manager der QPR – zudem sollen im Jänner definitiv noch Verstärkungen kommen. Der Transfer des Brasilianers Alex vom Chelsea FC ist zwar aufgrund der zu hohen finanziellen Forderungen des Innenverteidigers ad acta gelegt. Hingegen hat man sich die Dienste des nigerianischen Außenverteidigers Taiwo vom AC Milan vorerst für ein halbes Jahr gesichert. Die Abstiegsplätze konnte man immerhin auch ohne prominente Neuzugänge am Wochenende verlassen.

Stoke City FC 1-2 West Bromwich Albion FC
Jerome (86.); Morrison (35.), Dorrans (91.)

Stoke Citys Torhüter Thomas Sörensen wird dieses Spiel schnell aus seinem Gedächtnis streichen wollen. Der dänische Keeper hatte bei beiden Gegentoren seine Hände (nicht) im Spiel und verhalf den Baggies somit indirekt zu einem wichtigen Auswärtssieg. Besonders den ersten Treffer der Gäste muss Sörensen auf seine Kappe nehmen; der Schuss von James Morrison war zwar schwierig zu berechnen, ging aber dennoch mitten auf das Tor des Dänen. Die Mannschaft von Roy Hodgson hat sich nach den eher unglücklichen Auftritten in den letzten Wochen diesen Sieg allerdings redlich verdient: Die Gäste hatten die besseren Torchancen, in Morrison den besten Spieler, trafen zweimal die Stange und hatten diesmal auch das notwendige Glück, als Jonathan Walters einen zu Unrecht verhängten Foulelfmeter nicht im Kasten von Ben Foster unterbringen konnte.

Die Auswärtsform der Baggies bleibt weiterhin beeindruckt – mit nunmehr 17 Punkten sind sie in der Auswärtstabelle auf Platz 5 angekommen. Mit nur acht Punkten aus elf Spielen in heimischen Gefilden ist ein besserer Tabellenplatz zum jetzigen Zeitpunkt allerdings Utopie. Die Arbeit von Hodgson kann dennoch gewürdigt werden: Nach seinem eher mäßig erfolgreichen Engagement in Liverpool hat er es abermals geschafft, einen eher kleineren Klub (vorerst) in der Premier League zu stabilisieren und zudem zeitweise attraktiven Fußball zu bieten. Mit dem Abstieg werden die Baggies in dieser Saison, sollte kein Totaleinbruch kommen, nichts mehr zu tun haben.

Sunderland AFC 2-0 Swansea City AFC
Sessegnon (14.), Gardner (85.)

Einen verdienten 2-0 Erfolg fuhr der AFC Sunderland zu Hause gegen die walisischen Passkönige Swansea City ein. Swans-Trainer Brendan Rodgers wird sich dennoch über das Ergebnis ärgern, da sein Team gut mitspielte und mehrere exzellente Tormöglichkeiten fahrlässig ausließ. Ansonsten konnte Rodgers seiner Mannschaft für die Performance im Stadion of Light keine Vorwürfe machen; die wunderbaren Gegentore waren nicht zu verhindern bzw. verteidigen. Die Gastgeber traten wie in den vergangenen Wochen erneut couragiert und offensiv auf, erarbeiteten sich zahlreiche Möglichkeiten, wobei sich besonders Sessegnon und der Ire James McClean in den Vordergrund spielten. Der Mann aus dem Benin hält mittlerweile bei 13 Scorerpunkten und entpuppt sich immer mehr als zentraler Lenker und Denker im offensiven Mittelfeld der Black Cats. Als einzigen Wehrmutstropfen muss Martin O’Neill den Ausfall von Niklas Bendtner verbuchen – der Däne hatte das Feld bereits nach 12 Minuten verletzungsbedingt verlassen müssen. Sein Ersatz Connor Wickham, der im Sommer für £8m von Ipswich aus der Championship gekommen ist, lieferte allerdings eine ansprechende Leistung ab und wird in den kommenden Wochen wohl vermehrt zum Einsatz kommen. Sunderland klettert mit nun 27 Punkten auf Platz 10 in der Tabelle – mit nur 24 Gegentoren stellt man zudem die viertbeste Abwehr der Liga.

Wolverhampton Wanderers FC 2-3 Aston Villa FC
Kightly (21.), Edwards (31.); Bent (11., Elfmeter), Keane (51., 84.)

Robbie Keane feierte bei seiner Rückkehr in die Premier League einen Einstand nach Maß: Der Ire, der für zwei Monate aus der MLS ausgeliehen ist, traf für Aston Villa beim 3-2 Derbysieg im Molineux gleich doppelt. Die Wolves hatten sich die Niederlage jedoch selbst zuzuschreiben: Ein schrecklicher Konzentrationsfehler von Innenverteidiger Berra führte zum Elfmeterfoul; den fälligen Penalty verwertete Darren Bent souverän zur Führung. Der Gastgeber bestürmte daraufhin das Tor von Shay Given und drehte die Partie verdient, hätte aber in Anbetracht der Fülle an Chancen mehr Tore machen müssen. In den zweiten 45 Minuten stoppten sich die Wolves dann selbst: Zuerst musste Arsenal-Leihgabe Emmanuel Frimpong mit einer schweren Verletzung ausgetauscht werden, danach wurde Karl Henry nach einem bösen Tritt gegen Villas Flügelspieler Mark Albrighton völlig zu Recht vom Platz gestellt. Die folgende Überzahl nützten die Gäste prompt aus, als Keane aus 20 Metern unter die Latte traf. Alex McLeish kann vorerst also durchatmen: Vier Punkte aus zwei Spielen deuten zumindest auf einen leichten Aufwärtstrend hin. Der Schotte hat außerdem angekündigt, Robbie Keane nach seinem tollen Startelfdebüt langfristig nach Birmingham locken zu wollen.

Bolton Wanderers FC 3-1 Liverpool FC
M. Davies (4.), Reo-Coker (29.), Steinsson (50.); Bellamy (37.)

Eine blamable Vorstellung zeigte der Liverpool FC im Reebok Stadium zu Bolton. Die Reds wurden von den Wanderers mit Blick auf den Tabellenplatz regelrecht ‚vorgeführt‘ und zeigten vor dem Carling Cup-Halbfinalrückspiel gegen Manchester City keinen Biss, Siegeswillen oder fußballerische Klasse. Manager Kenny Dalglish war nach dem Schlusspfiff zu Recht wütend, muss sich selbst und seine Transferpolitik allerdings ebenfalls hinterfragen: Wie sinnvoll war es, £75m in das Trio Downing, Carroll und Henderson zu investieren? Gegen Bolton wurde wiederum offensichtlich, dass ein Akteur wie Charlie Adam bei einem Klub wie Liverpool maximal gute Kaderergänzung sein darf. Adam sei an dieser Stelle aber nur exemplarisch herausgepickt; abgesehen von Craig Bellamy, der sich wie immer die Lunge aus dem Leib rannte, und Torhüter Pepe Reina muss sich nach dieser Niederlage jeder Spieler im Kader hinterfragen.
Bei Bolton war schon in den vergangenen Wochen zu sehen, dass die Philosophie von Owen Coyle, die im Vorjahr Einzug im Verein gehalten hatte, wieder zum Tragen kommt: Harte Arbeit wird mit fußballerischem Können kombiniert, teilweise hat das Spiel der Trotters wieder an den Kombinationsfußball der letzten Saison erinnert. Besonders Neuzugang Chris Eagles, der bereits in Burnley unter Coyle gespielt hat, zeigte abermals auf und bescherte Liverpool-Linksverteidiger Enrique einen unangenehmen Nachmittag. Als Lohn für den Sieg springen die Trotters auf Tabellenplatz 17 – was bei der Rekordanzahl von 15 Niederlagen (in 22 Runden) fast schon bemerkenswert ist.

Manchester City 3-2 Tottenham Hotspurs FC
Nasri (56.), Lescott (59.), Balotelli (95., Elfmeter); Defoe (60.), Bale (65.)

Im Zentrum der Begegnung zwischen Tabellenführer Manchester City und den drittplatzierten Spurs stand der 21-jährige Italiener Mario Balotelli: Dem fußballerisch genialen, charakterlich aber schwierigen Profi der Citizens brannten in Halbzeit 2 die Sicherungen durch, als er absichtlich gegen Scott Parkers Kopf trat, diesen aber zum Glück nur leicht traf. Relevant war dies letztendlich aus zweierlei Gründen: Zum einen traf Balotelli, der für diese Aktion definitiv die rote Karte sehen hätte müssen, in Minute 95 nach einem ungeschickten Foul von Ledley King per Elfmeter zum vielumjubelten 3-2. Zum anderen wird den Citizens die Sperre von vier Spielen, die Balotelli nunmehr ausgefasst hat, nicht wirklich weh tun; die Begegnung mit den Spurs war das letzte, am Papier schwierige Spiel für den Leader für mehrere Wochen, die unverdienten Punkte kann man den Spielern von Mancini nicht mehr abnehmen. Tottenham muss sich allerdings an der eigenen Nase fassen: Beim Stand von 2-2 in Minute 93 hätte Jermain Defoe nach einem Konter das 2-3 erzielen müssen, brachte aber das Kunststück zuwege, den Ball aus einem Meter Entfernung am leeren Tor vorbeizuschieben. In Halbzeit 1 hatten die Besucher im Etihad Stadium ein über weite Strecken taktisch geprägtes Spiel gesehen, das erst in den zweiten 45 Minuten hochklassig wurde. Aktionen wie jene von Balotelli oder auch jene von Joleon Lescott, der Tottenham-Innenverteidiger Younes Kaboul mit dem Arm ins Gesicht schlug, haben jedoch am Fußballplatz nichts verloren – und eine Klassemannschaft wie City diese wohl auch kaum nötig.

Arsenal FC 1-2 Manchester United FC
Van Persie (71.); Valencia (45.), Welbeck (81.)

Zum achten Mal in den letzten zehn Aufeinandertreffen setzte sich Manchester United gegen den Arsenal FC durch. Es war letztendlich ein verdienter Sieg der Red Devils, die mehr investierten, die taktischen Vorgaben von Sir Alex Ferguson gut umsetzten und auch nach dem Ausgleich durch Robin Van Persie weiter an die drei Punkte glaubten. Schlüssel zum Erfolg war einmal mehr das Flügelspiel, dem Arsenal besonders defensiv kaum etwas entgegen zu setzen hatte: Johan Djourou wurde von Nani in der ersten Hälfte schwindlig gespielt und blieb in der Kabine; Rückkehrer Thomas Vermaelen hatte mit dem besten Mann am Platz, Antonio Valencia, seine liebe Not und konnte den Südamerikaner kaum einmal unter Kontrolle halten. Arsenal kam nach der Pause etwas besser ins Spiel, weil United sich weiter zurückzog, das Pressing aufgab und sich auf schnelle Konter verlegte. Das funktionierte zwar angesichts des unterdurchschnittlich agierenden Arsenal-Mittelfeldes gut, gab den Gunners aber auch mehr Zeit am Ball; der Ausgleich durch Torjäger Robin Van Persie fiel dennoch nicht in einer Druckphase, sondern durch einen schön vorgetragenen und exzellent abgeschlossenen Konter. Direkt nach dem Treffer nahm Arsene Wenger mit Alex Oxlade-Chamberlain kurioserweise einen seiner agilsten Spieler vom Platz; sein Ersatz Andrej Arshavin, der vom Emirates-Publikum gnadenlos ausgepfiffen wurde, war am 1-2 dann prompt maßgeblich beteiligt.
Mit dem Sieg wird Sir Alex Ferguson zufrieden gewesen sein, mit der Verletzungssituation nicht: Phil Jones knickte in Halbzeit 1 böse um und wird wochenlang fehlen; Nani und Rooney humpelten nach unnötigen Fouls von Koscielny und Alex Song vom Feld und sind fraglich, während Giggs und Carrick die zweite Halbzeit angeschlagen bestreiten mussten. Keine guten Voraussetzungen also für den Trip an die Anfield Road, der am kommenden Samstag ansteht. Und Arsenal? Die dritte Niederlage in Folge lässt den Rückstand auf Platz 4 auf fünf Punkte anwachsen. Die sichtliche (und verständliche) Frustration von Kapitän Robin Van Persie bei der Auswechslung von Oxlade-Chamberlain sprach Bände…

Fazit des Spieltages
Die Dominanz der Manchester-Teams wird immer größer – mit dem City-Sieg gegen Tottenham liegen zwischen den beiden Teams nunmehr acht Zähler. Dieser Unterschied spiegelte sich zwar nicht auf dem Platz wider, ist aber Ausdruck der unglaublichen Konstanz (und des Quäntchen Glücks) des Leaders, dem lediglich Stadtrivale Manchester United folgen kann. Für die Verfolger ergab sich ob der direkten Duelle eine bizarre Runde: Chelsea verbuchte zwar noch einen Punkt, Tottenham, Arsenal, Liverpool, Newcastle und auch Stoke City verloren aber allesamt ihre Spiele. Weiter nach oben arbeitet sich der AFC Sunderland, der unter Martin O’Neill 16 von 24 möglichen Punkten ergattert hat und nunmehr auf Platz 10 zu finden ist. Dies kann durchaus als Indiz für die gute Transferpolitik gelten, die Steve Bruce im Stadium of Light im vergangenen Sommer getätigt hat – dass Bruce danach nicht in der Lage war, den Kader ähnlich wie der neue Manager Martin O’Neill einzusetzen und weiterzuentwickeln, steht wiederum auf einem anderen Blatt Papier.

Tor des Spieltages
Ein Spieltag der wunderbaren Tore: Stephane Sessegnons exzellenter Abschluss in die lange Kreuzecke, Craig Gardners Halbvolley-Weitschuss in die linke Ecke, Akos Buzsakys und Hugo Rodallegas Freistoßtore im Spiel QPR vs. Wigan Athletic oder Tommy Smiths Granate in die Kreuzecke im selben Spiel – so viele schöne Tore hat heuer noch kein Premier League-Spieltag gesehen.

Starostyak, abseits.at

Starostyak

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