In der Europa-League-Gruppenphase ist bereits die Hälfte der Spiele absolviert. Abseits.at zieht Bilanz und analysiert, welche Mannschaften bereits mit dem Sechzehntelfinale planen dürfen und... Halbzeitbilanz in der Europa League Gruppenphase 2013/14 – Die Gruppe A bis F

UEFA Europa LeagueIn der Europa-League-Gruppenphase ist bereits die Hälfte der Spiele absolviert. Abseits.at zieht Bilanz und analysiert, welche Mannschaften bereits mit dem Sechzehntelfinale planen dürfen und wo noch gezittert wird.

 

Regelkunde

Weisen zwei Vereine nach dem Abschluss der Gruppenphase dieselbe Punktanzahl auf, erfolgt die Reihung nach folgenden Kriterien:

– Punkte aus direkten Duellen

– Tordifferenz aus direkten Duellen

– Auswärtstore in direkten Duellen

– Tordifferenz aus allen Spielen

– Erzielte Tore aus allen Spielen

– UEFA-Koeffizient des Verbandes

Gruppe A

Swansea: 7 Punkte

Valencia: 6

St. Gallen: 3

Kuban Krasnodar: 1

Swansea begann die Saison mit einem Paukenschlag und feierte bei Valencia einen Kantersieg. Und da sich die Waliser auch in den folgenden Spielen in guter Form zeigten, ist mit ihnen im Sechzehntelfinale zu rechnen. Selbiges gilt für Valencia, das zuletzt St. Gallen fünf Treffer einschenkte und ebenfalls Kurs auf die KO-Phase nimmt. St. Gallen und Kuban Krasnodar wird wohl nur der Kampf um die hinteren Positionen bleiben, allerdings stehen für beide Mannschaften noch zwei Heimspiele auf dem Programm.

Gruppe B

Ludogorets Razgrad: 9 Punkte

PSV Eindhoven: 4

Chernomorets Odessa: 3

Dinamo Zagreb: 1

Die Sensationsmannschaft schlechthin der bisherigen Europa League heißt Ludogorets. Die Bulgaren halten nach drei Spielen beim Punktemaximum und konnten so auch in Eindhoven gewinnen. Für die Niederländer selbst läuft es hingegen eher schleppend, wie sich auch beim torlosen Remis im Geisterspiel von Zagreb zeigte. Chernomorets Odessa mit Markus Berger verlor bereits zwei Heimspiele und dürfte sich daher schwer tun, den Aufstieg zu schaffen. Noch schlechter sieht es für Dinamo Zagreb aus, die Kroaten werden weiterhin auf das erste internationale Überwintern seit 1970 warten müssen.

Gruppe C

Salzburg: 9 Punkte

Esbjerg: 6

Standard Lüttich: 1

Elfsborg: 1

Nicht nur in der Bundesliga ist Salzburg das Maß der Dinge, auch in der Europa League lassen die Mozartstädter der Konkurrenz keine Chance und nehmen wie vor vier Jahren Kurs auf das Punktemaximum von 18 Zählern. Noch fehlt der Truppe von Roger Schmidt ein Punkt, um den Aufstieg auch rechnerisch zu fixieren. Dahinter hat Dänemarks Cupsieger Esbjerg beste Chancen, den Aufstieg zu meistern, da Standard Lüttich massiv schwächelt und den Bewerb angesichts der Mannschaftsaufstellungen auch nicht gänzlich ernst nehmen dürfte, während Elfsborg schlicht am Leistungszenit angekommen scheint.

Gruppe D

Rubin Kasan: 7 Punkte

Wigan: 5

Maribor: 3

Zulte Wargem: 1

Rubin Kasan ist seit einigen Jahren ein Stammgast im Europacup-Frühling und befindet sich auf bestem Wege, die Gruppenphase einmal mehr zu überstehen. Durchaus überraschend liegt dahinter Paul Scharners Ex-Verein Wigan, der aktuell nur mehr in der zweitklassigen Championship tätig ist, sich aber als FA-Cup-Sieger direkt für die Europa League qualifizierte. Chancen darf sich auch noch Maribor ausrechnen, während Belgiens Vizemeister Zulte Waregem bisher enttäuscht und nach der Heimniederlage gegen die Slowenen vermutlich weg vom Fenster ist.

Gruppe E

Fiorentina: 9 Punkte

Dnjepropetrowsk: 6

Pandurii: 1

Pacos de Ferreira: 1

Auch ohne den verletzten Mario Gomez hatte die Fiorentina bisweilen keinerlei Probleme mit der Gegnerschaft und steht unmittelbar vor dem Aufstieg ins Sechzehntelfinale. Dorthin folgen dürfte den Italienern Dnjepropetrowsk, während der rumänische Vizemeister Pandurii Târgu Jiu und Paços de Ferreira auf dem internationalen Parkett einen überforderten Eindruck hinterlassen.

Gruppe F

Eintracht Frankfurt: 9 Punkte

Maccabi Tel-Aviv: 4

Girondins Bordeaux: 3

APOEL Nikosia: 1

Holpert die Eintracht durch die Bundesligasaison, gaben sich die Frankfurter bis dato in der Europa League keine Blöße und halten beim Punktemaximum, was ihnen die überlegene Tabellenführung beschert. Dahinter scheint der Kampf um das zweite Ticket für die KO-Runde völlig offen, nicht zuletzt, da Girondins Bordeaux den Bewerb doch nicht abschreiben dürfte und beim Heimsieg gegen APOEL Nikosia endlich die beste zur Verfügung stehende Mannschaft auf das Feld schickte.

OoK_PS, abseits.at