Salzburg steht zum dritten Mal in den letzten vier Jahren im Sechzehntelfinale der Europa League. Nach dem Sieg im Hinspiel ließen die roten Bullen... Update zur Fünfjahreswertung: Vier weitere Spiele garantiert

Red Bull Salzburg Wappen Logo Europa LeagueSalzburg steht zum dritten Mal in den letzten vier Jahren im Sechzehntelfinale der Europa League. Nach dem Sieg im Hinspiel ließen die roten Bullen auch bei Dinamo Zagreb nichts anbrennen und feierten einen weiteren wichtigen Erfolg. In der UEFA-Fünfjahreswertung ist Österreichs Situation unverändert. Abseits.at analysiert die letzte Europacuprunde.

14. Tschechien

Sparta Prag gab sich auch im eigenen Stadion keine Blöße und fertigte Slovan Bratislava mit 3:0 ab.

Nächste Runde

EL: Sparta Prag – Napoli

15. Rumänien

Zwei Unentschieden gab es für die rumänischen Vertreter. Steaua Bukarest gelang erst in der Nachspielzeit bei Rio Ave der Ausgleich zum 2:2, während Astra Giurgiu gegen Celtic 1:1 spielte. Steaua hat gute Chancen, das Sechzehntelfinale zu erreichen, Astra ist hingegen ausgeschieden.

Nächste Runde

EL: Aalborg – Steaua Bukarest

EL: Astra Giurgiu – Dinamo Zagreb

16. Österreich

Wie schon im Vorjahr fixierte Salzburg bereits am vierten Spieltag der Europa League das Weiterkommen. Die Mozartstädter ließen Dinamo Zagreb auch auswärts keine Chance und gewannen trotz zahlreicher verletzter Spieler mit 5:1.

Nächste Runde

EL: Celtic – Salzburg

17. Kroatien

Schwarze Woche für den kroatischen Fußball. Dinamo Zagreb präsentierte sich gegen Salzburg erbärmlich und weist nun die inferiore Statistik auf, 21 der letzten 24 Gruppenspiele verloren zu haben. Der Aufstieg ist nur mehr theoretisch möglich. Rijeka musste sich bei Feyenoord Rotterdam geschlagen geben, kann aber noch auf das Weiterkommen hoffen.

Nächste Runde

EL: Astra Giurgiu – Dinamo Zagreb

EL: Rijeka – Standard Lüttich

18. Zypern

Für die zypriotischen Vertreter gab es zum zweiten Mal in Folge nichts zu holen. In der Champions League verlor APOEL Nikosia bei Paris Saint-Germain, während in der Europa League Apollon Limassol zuhause Borussia Mönchengladbach unterlag.

Nächste Runde

CL: APOEL Nikosia – Barcelona

EL: Zürich – Apollon Limassol

19. Polen

Legia Warschaus Bilanz in der Europa League bleibt makellos. Die Polen feierten am vierten Spieltag den vierten Sieg und stehen damit im Sechzehntelfinale. Österreich-Schreck Metalist Kharkiv, das 2:1 geschlagen wurde, hat hingegen noch keinen einzigen Punkt auf dem Konto.

Nächste Runde

EL: Lokeren – Legia Warschau

20. Israel

Alle Vereine bereits ausgeschieden

21. Weißrussland

Nach der 0:7-Pleite zuhause, kam BATE Borisow bei Shakhtar Donezk „nur“ mit 0:5 unter die Räder. In der Europa League verlor Dinamo Minsk in Frankreich gegen Guingamp.

Nächste Runde

CL: BATE Borisow – Porto

EL: Dinamo Minsk – PAOK Saloniki

Aktuelle UEFA-Fünfjahres-Wertung (Punktgewinne seit Saisonbeginn inklusive Bonuspunkten in Klammern):

14. Tschechien: 28,875 (3,625)

15. Rumänien: 25,799 (4,625)

16. Österreich: 24,675 (3,125)

17. Kroatien: 22,500 (5,875)

18. Zypern: 22,300 (3,300)

19. Polen: 21,000 (4,250)

20. Israel: 21,000 (1,375)

21. Weißrussland: 20,000 (5,000)

Fazit der aktuellen Runde

Salzburg darf sich auf noch mindestens vier weitere Spiele auf dem internationalen Parkett freuen, was Österreichs Chancen, in die Top-15 der UEFA-Fünfjahreswertung vorzudringen und den fünften Europacupstartplatz zu verteidigen, am Leben hält. Um Rumänien abzufangen, wird es jedoch nicht nur eines Kraftakts der Salzburger bedürfen, sondern auch Misserfolgen der Konkurrenz. Weiterhin liegt Österreich zwei Siege und ein Remis hinter Rumänien zurück.

Für Salzburg stehen nun noch Partien bei Celtic Glasgow und zuhause gegen Astra Giurgiu auf dem Programm. Vor allem letztgenanntes Spiel ist von immenser Bedeutung und darf keineswegs auf die leichte Schulter genommen werden, obwohl die Mozartstädter bereits als Aufsteiger feststehen und die Gäste aus Rumänien ausgeschieden sind.

Steaua Bukarest liefert sich einen Dreikampf mit Dynamo Kiew und Aalborg um die beiden Tickets für das Sechzehntelfinale. Am nächsten Spieltag reisen die Rumänen nach Dänemark, während sie zum Abschluss der Gruppenphase Aleksandar Dragovic‘ Dynamo empfangen. Eine Prognose ist schwierig – zwar gewann Steaua das Hinspiel gegen Aalborg mit 6:0 und hat das direkte Duell damit bereits so gut wie für sich entschieden, doch die Dänen präsentierten sich zuletzt stark und schickten Dynamo Kiew mit 3:0 nach Hause.

Die von Kroatien ausgehende Gefahr konnte nicht zuletzt dank der beiden Salzburger Siege gegen Dinamo gebannt werden. Mittlerweile beträgt Österreichs Vorsprung wieder vier Siege und ein Remis, da Rijeka es konsequent verabsäumt, in der Fremde zu punkten. Vergrößert werden könnte noch der Vorsprung auf Zypern, die beiden Vertreter von der Ferieninsel werden in ihren Gruppen voraussichtlich nicht mehr viele Punkte ergattern.

Schafft es Salzburg, die beiden ausstehenden Gruppenspiele zu gewinnen, steht zumindest ein Koeffizient von 4,125 zu Buche, was in Anbetracht der schwachen Leistungen in der Qualifikation als in Ordnung zu bezeichnen und weit von einer katastrophalen Saison entfernt wäre. Sorge bereitet hingegen das Auftreten von Rapid und Austria in der Meisterschaft.

Sollte es die Austria erneut versäumen, sich für den Europacup zu qualifizieren, wäre die über Jahre mühsam erarbeitete Setzung im Europa-League-Playoff wohl Geschichte. Ähnliches gilt für Rapid. Damit verbunden wäre vermutlich ein Rückfall Österreichs, da Salzburg alleine nicht imstande ist, Jahr für Jahr ausreichend Punkte zu erzielen und es noch keiner der sogenannten Dorfclubs geschafft hat, sich für eine Gruppenphase zu qualifizieren.

OoK_PS, abseits.at

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