In der Europa League stehen bereits die ersten Entscheidungen bevor: Wer zieht in das Achtelfinale ein und wer muss seine internationalen Träume bereits begraben?... Vorschau zum Europa-League-Sechzehntelfinale – Die Rückspiele

Europa LeagueIn der Europa League stehen bereits die ersten Entscheidungen bevor: Wer zieht in das Achtelfinale ein und wer muss seine internationalen Träume bereits begraben?

Liverpool – Zenit St. Petersburg

Hinspiel: 0:2

Für den FC Liverpool will es in dieser Saison einfach nicht nach Wunsch laufen. Nach dem enttäuschenden Abschneiden in der Premier League droht nun auch das frühe Aus in der Europa League, womit man Gefahr läuft, das internationale Geschäft in der kommenden Saison zu verpassen. Zwar dominierten die Reds das Spiel im Petrowski Stadion über weite Strecken und fanden vor allem in Person von Luis Suárez zahlreiche gute Chancen vor, doch am Ende jubelte Zenit.

Ein Doppelschlag von Hulk und Sergei Semak genügte den Russen, um mit einer guten Ausgangsposition an die Anfield Road zu reisen. Da in der nächsten Runde der Sieger aus dem Duell zwischen Basel und Dniprpetrowsk wartet, könnte es den Mannen von Luigi Spalletti doch noch gelingen, die internationale Saison zu retten, nachdem in der Champions League der erwünschte Erfolg nicht eintrat.

Rubin Kazan – Atlético Madrid

Hinspiel 2:0

Höchst dramatische Szenen spielten sich im Estadio Vicente Calderón ab, wo Rubin Kazan Titelverteidiger Atlético Madrid auf spektakuläre Art und Weise in die Knie zwang. Die Russen gingen durch Gökdeniz Karadeniz bereits in der sechsten Minute in Führung und verteidigten diese über die gesamte weitere Dauer des Spiels. Die Ausgangslage wäre für Atlético somit zwar schlecht, aber noch akzeptabel gewesen, doch in der fünften Minute der Nachspielzeit setzte Rubin noch ein weiteres Ausrufezeichen.

Sergio Asenjo, der Torhüter der Spanier, war beim letzten Eckball des Spiels mit nach vorne an den gegnerischen Strafraum gegangen und eröffnete den Russen somit die Konterchance auf das leere Tor, welche sich Pablo Orbaiz nicht nehmen ließ. Somit reist Atlético mit einer gehörigen Hypothek ins Lushniki Stadion zu Moskau, wo aufgrund der tiefwinterlichen Verhältnisse in Tatarstan das  Rückspiel auf Kunstrasen in Szene geht.

Benfica – Leverkusen

Hinspiel 1:0

Benfica vollbrachte in der BayArena zu Leverkusen nahezu Historisches, denn erst einmal zuvor hatten die Portugiesen auf deutschem Boden gewonnen. In einem ausgeglichenen Spiel mit leichten Vorteilen für die Gastgeber sorgte Óscar Cardozo in der 61. Minute für die Führung, der Leverkusen nichts mehr Entscheidendes entgegensetzen konnte.

In der Nachspielzeit kratzte Melgarejo noch einen Ball von der Linie, sodass die Truppe von Sascha Lewandowski und Sami Hyypiä im Estádio da Luz gewinnen muss, um die internationalen Segel nicht bereits früh streichen zu  müssen.

Olympique Lyon – Tottenham Hotspur

Hinspiel 1:2

Einmal mehr holte Gareth Bale für die Spurs die Kohlen aus dem Feuer und schoss die Londoner zu einem knappen Sieg gegen Lyon. Der Waliser brachte Tottenham in der 45. Minute durch einen spektakulären Freistoß aus großer Distanz in Front, doch nur wenige Minuten nach dem Seitenwechsel schlugen die Gäste in Person von Samuel Umtiti nicht weniger gekonnt zurück.

Wenige Sekunden vor dem Abpfiff trat Bale erneut zu einem Freistoß an und zimmerte den Ball – diesmal aus geringer Distanz – in die Maschen und sicherte den Spurs somit den Heimsieg. Dass mit Lyon jedoch noch zu rechnen sein wird, zeigte das Ligaspiel am Sonntag, in dem die Gones bei Girondins Bordeaux mit 4:0 gewannen.

Lazio Rom – Borussia Mönchengladbach

Hinspiel 3:3

Mönchengladbach und Lazio lieferten sich den vielleicht spektakulärsten Schlagabtausch der vergangenen Europacupwoche. Martin Stranzl brachte die Gladbacher per Elfmeter in Front, verschoss jedoch einen weiteren in der zweiten Halbzeit. Zwischenzeitlich drehten die Römer die Partie durch Tore von Sergio Floccari und Libor Kozák, mussten jedoch einen dritten Elfmeter und den Ausschluss von André Dias hinnehmen.

Nach dem Ausgleich drängten die Deutschen vehement auf das Siegestor und erzielten es vermeintlich durch Juan Arango, der in der 88. Minute einen Freistoß ins Tor zimmerte. Doch eine Unachtsamkeit in der Nachspielzeit brachte Stranzl und seine Kollegen um den Lohn der Arbeit, denn erneut war Kozák zur Stelle und glich zum 3:3 aus. Damit müssen die Gladbacher in der ewigen Stadt wohl gewinnen, damit die Reise durch Europa weitergeht.

OoK_PS, abseits.at

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