Diesen Sommer rennt Zlatans Vertrag bei Paris Saint-Germain aus. Noch ist es ungewiss, zu welchem Verein es den schwedischen Ausnahmestürmer in der kommenden Saison... Europa oder China: Wo spielt Zlatan in der kommenden Saison?

_Zlatan Ibrahimovic - Schweden, Paris SGDiesen Sommer rennt Zlatans Vertrag bei Paris Saint-Germain aus. Noch ist es ungewiss, zu welchem Verein es den schwedischen Ausnahmestürmer in der kommenden Saison ziehen wird. Welche Liga wird durch den charismatischen Stürmer aufgewertet werden? Ibrahimovic wird sich die Destination aussuchen können und seine jüngsten Aussagen lassen darauf schließen, dass er einem Transfer auf die Insel nicht abgeneigt wäre.

Kein neuer Vertrag bei PSG

Es ist zumindest einmal sicher, dass der Stürmer den Vertrag mit seinem jetzigen Verein nicht verlängern wird. Im Vorfeld des Länderspiels gegen Tschechien stellte er fest:
Ja, ich kann bestätigen, dass es Interesse von Premier-League-Vereinen gibt. Die Premier League ist die Liga, über die auf der ganzen Welt am meisten gesprochen wird. Ich möchte festhalten, dass es keinerlei Verhandlungen mit Paris Saint-Germain gibt. Ich werde in der kommenden Saison nicht mehr für diesen Klub spielen. Ich hatte vier wunderbare Jahre mit diesem Verein. Ich muss im Sommer bei meiner Entscheidung in mehreren Hinsichten ein gutes Gefühl haben.

Anschließend lobte er noch seinen momentanen Arbeitgeber, der alle Versprechen einhielt und für den er nichts als großen Respekt empfindet, der auf Gegenseitigkeit beruht.

Aufs Sportliche konzentrieren

Der Angreifer will sich allerdings nicht von den Vertragsverhandlungen und den Gesprächen im Vorfeld mit den möglichen neuen Arbeitgeber ablenken lassen. Er überlässt dies seinem Agent Mino Raiola, während er sich voll aufs Sportliche konzentrieren wird. Während der Meistertitel seinem Team nicht mehr zu nehmen ist, warten noch große Aufgaben in der Champions League und bei der Europameisterschaft auf den Mittelstürmer.

Im Moment wird er von den englischen Medien vor allem mit drei Premier-League-Vereinen in Verbindung gebracht: Manchester United, Arsenal und Chelsea. Da er in der kommenden Saison ablösefrei ist, wäre er in dieser Hinsicht ein Schnäppchen, auch wenn seine Gehaltsforderungen und ein eventuelles Handgeld auch für einen Premier-League-Verein nicht nebenbei einfach zu stemmen sein wird. Immerhin soll er auch ganz andere unmoralische Angebote haben.

China lockt mal wieder

Während es in Europa während des Wintertransferfensters recht ruhig blieb, rüstete die chinesische Liga ordentlich auf. Spieler wie Alex Teixera, Jackson Martinez, Ezequiel Lavezzo, Ramirez und Gervinho wurden als Neuverpflichtungen präsentiert und sollen die Meisterschaft nicht nur in sportlicher Hinsicht verstärken, sondern der Liga auch ein neues Image verpassen. Es gibt wenige Spieler die mehr Aufmerksamkeit erregen als Zaltan Ibrahimovic, deshalb kam es für einige Fußballfans nicht besonders überraschend, dass sein Name im Zusammenhang mit China fallen wird. Über die spekulierten Gehaltssummen staunten dann aber doch alle!

Vorerst nur Gerüchte

In Italien berichteten Medien nämlich, dass Staatschef Xi Jinping persönlich dafür sorgen will, dass der Superstar nach China wechselt. Um ihm dieses Abenteuer schmackhaft zu machen, soll ihm ein Vertrag mit einem Jahresgehalt von unglaublichen 75 Millionen Euro in Aussicht gestellt worden sein, womit er alles bisherige in den Schatten stellen würde. Dazu sollte aber festgehalten werden, dass diese Gerüchte nicht bestätigt sind und es noch nicht einmal feststeht, wer der aufnehmende Verein sein würde. Weiters stellt sich die Frage wie wichtig für den schwedischen Nationalspieler noch sein Gehalt ist, denn bei Paris Saint-Germain verdiente er zwar deutlich weniger, zuletzt aber dennoch mehr als eine Million Dollar im Monat – und das ohne die Bonuszahlungen, die es bei Erreichen von Titel geben würde.

Als europäischer Fußballfan kann man nur hoffen, dass sich Zlatan für einen Klub in einer der großen Ligen entscheidet, zumal ein FIFA ohne den Mittelstürmer doch etwas ungewohnt wäre.

Stefan Karger, abseits.at

Stefan Karger