Wie vor jedem Spieltag der Europameisterschaft 2024 haben wir auch heute eine Vorschau auf die bevorstehenden Spiele für euch! Für die österreichische Nationalmannschaft geht... Vorschau: Österreich trifft auf EM-Favorit Frankreich

Wie vor jedem Spieltag der Europameisterschaft 2024 haben wir auch heute eine Vorschau auf die bevorstehenden Spiele für euch! Für die österreichische Nationalmannschaft geht das Turnier heute erst richtig los und es wartet zum Auftakt gleich der schwierigste Gruppengegner auf die Mannschaft von Ralf Rangnick. Wir blicken zuvor allerdings auch auf die beiden weiteren Partien.

Rumänien – Ukraine

Montag, 17. Juni 2024, 15:00 Uhr, Gruppe E, München

Rumänien ist sicherlich einer der größten Außenseiter in diesem Turnier. Sieht man sich aber an, wie die Mannschaft von Trainer Eduard Iordănescu in der EM-Qualifikation auftrat, dann wird klar, dass man sie nicht unterschätzen sollte. Die Rumänen gewannen die Gruppe I mit fünf Punkten Vorsprung auf die Schweiz und mussten sich in den zehn Partien kein einziges Mal geschlagen geben. Rumänien schoss zwar in den zehn Begegnungen nur 16 Tore, doch die kompakte Defensive ließ nur fünf Treffer zu.

Die Ukraine wurde in einer starken Gruppe mit England, Italien, Nordmazedonien und Malta erwartungsgemäß Dritter, kam aber auf ebenso viele Punkte wie die Squadra Azzurra. In den Playoffs setzte man sich aber gegen Bosnien und Island jeweils mit 2:1 durch und sicherte sich so das Ticket für die Europameisterschaft. Vitalii Mykolenko verletzte sich vergangene Woche, könnte aber heute wieder rechtzeitig fit werden. Die bekanntesten Spieler der Ukraine sind Linksverteidiger Oleksandr Zinchenko, Linksaußen Mykhaylo Mudryk und Mittelstürmer Artem Dovbyk, der heuer in der La Liga 24 Tore und acht Assists für Girona beisteuerte und am Höhenflug seines Vereins somit einen sehr großen Anteil hatte. Rumäniens größter Star ist Spurs-Innenverteidiger Radu Drăgușin.

Eine ausführliche Vorschau und Wetttipps zum Spiel zwischen Rumänien und die Ukraine findet ihr bei wettbasis.com

 

Belgien – Slowakei

Montag, 17. Juni 2024, 18:00 Uhr, Gruppe E, Frankfurt

Die belgische Nationalmannschaft verlor bei der Weltmeisterschaft 2022 überraschend gegen Marokko mit 0:2. Seitdem mussten sich Kevin De Bruyne und seine Teamkollegen allerdings nicht mehr geschlagen geben und die Mannschaft wird auch gegen die Slowakei als großer Favorit ins Spiel gehen. Die österreichische Nationalmannschaft machte den Belgiern allerdings das Leben in der Qualifikation recht schwer und landete nur mit einem Punkt Rückstand auf Platz 2. Auswärts erspielte sich die ÖFB-Elf ein 1:1-Unentschieden, zuhause verlor man knapp mit 2:3. Die Slowakei landete recht souverän hinter Portugal auf Platz 2 in der Qualifikationsgruppe J und verwies Luxemburg, Island, Bosnien und Herzegowina und Liechtenstein auf die weiteren Plätze.

Die Favoritenrolle in diesem Spiel ist jedenfalls klar verteilt. Belgien ist zwar vielleicht nicht mehr ganz so stark wie in den vergangenen Jahren, als man von der „Goldenen Generation“ sprach, die einen großen Titel gewinnen muss, aber mit Spielern wie De Bruyne, Lukaku,       Doku, Openda, Trossard und Onana ist schon noch sehr viel individuelle Qualität vorhanden. Bei den Slowaken sind die besten Spieler in der Defensive zu finden. PSG-Legionär Milan Skriniar ist im Abwehrzentrum der erfahrenste Spieler und auch der Kapitän der Mannschaft. David Hancko, der sonst bei Feyenoord auch im Abwehrzentrum zuhause ist, spielte zuletzt links in der Viererkette und Napoli-Legionär Stanislav Lobotka soll im defensiven Mittelfeld für Ordnung sorgen.

Eine ausführliche Vorschau und Wetttipps zum Spiel zwischen Belgien und die Slowakei findet ihr bei wettfreunde.net

 

Österreich – Frankreich

Montag, 17. Juni 2024, 21:00 Uhr, Gruppe D, Düsseldorf

Auf diese Partie fiebern die Fans der österreichischen Nationalmannschaft seit Wochen hin! Zum Auftakt trifft die ÖFB-Elf auf Frankreich, einen der absoluten Titelfavoriten dieser Europameisterschaft. Die Franzosen setzten sich in der Qualifikation gegen die Niederlande, Griechenland, Irland und Gibraltar klar durch und mussten neben sieben Siegen nur ein Unentschieden abgeben. Die Tordifferenz von 29:3 spricht eine deutliche Sprache und man gewann unter anderem das Heimspiel gegen die Niederlande mit 4:0. Nur am letzten Spieltag trennte man sich mit einem 2:2-Unentschieden gegen Griechenland.

Besonders beeindruckend ist die Kadertiefer der Franzosen, die auch mit der Ersatzbank eine Mannschaft aufbieten könnte, die einer der größten Titelfavoriten wäre. Die einzelnen Stars aufzuzählen würde hier fast den Rahmen sprengen. Kylian Mbappé, der in der kommenden Saison für Real Madrid auf Torjagd gehen wird spielt Linksaußen, im Sturmzentrum ist Thuram gesetzt und auf dem rechten Flügel dribbelt sich Dembele hoffentlich an den Österreichern fest. Im offensiven Mittelfeld agiert Griezmann, dahinter gibt es im defensiven zentralen Mittelfeld mit den beiden Real-Legionären Tchouameni, Camavinga, Kanté und Rabiot unglaubliche Qualität für die beiden Plätze. Auch die Viererkette ist mit Theo Hernandez, Upamecano, Saliba und Koundé enorm stark besetzt. Statt Saliba könnte auch Konaté auflaufen, wir schätzen aber, dass der Arsenal-Legionär beginnen wird.

Man darf gespannt sein, wie es die österreichische Nationalmannschaft im ersten Gruppenspiel anlegen wird. Ralf Rangnick gelang es hervorragend die Stärken der ÖFB-Elf aufs Spielfeld zu bringen und den Gegnern mit einen intensiven Angriffspressing das Leben schwer zu machen. Die Franzosen haben natürlich die Klasse das österreichische Pressing zu umspielen und man wird aufpassen müssen, dass sich dahinter nicht zu viele Räume öffnen. Andererseits wäre es aber sicherlich ein Fehler in Ehrfurcht zu erstarren, insbesondere da man im ersten Spiel als krasser Außenseiter nichts zu verlieren hat und nur überraschen kann. Wir hoffen also, dass sich die ÖFB-Elf nicht vor dem Favoriten verstecken wird, sondern mutig nach vorne verteidigt und dafür sorgt, dass sich der Spaß für die Franzosen im ersten Spiel der Euro 2024 in Grenzen halten wird.

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Stefan Karger

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