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FC Baselabseits.at beleuchtet in einer neuen Talentserie die interessantesten jungen Kicker aus aller Welt, die entweder bereits auf dem Sprung in die Topklasse ihrer Länder und Ligen sind, oder aber das Potential haben, demnächst ganz groß rauszukommen. Folgende Spieler solltet ihr euch merken und weiter verfolgen!

André Silva (FC Porto B)

Große Hoffnungen legt der FC Porto in seinen 18-jährigen Angreifer André Silva. Für die erste Mannschaft hat der junge Mann, der kommende Woche seinen 19.Geburtstag feiert, noch nicht gespielt, aber in den Juniorennationalteams zeigte er regelmäßig was in ihm steckt. Alleine für die portugiesische U19-Nationalelf erzielte er 15 Tore in 19 Spielen, womit er eine der tragenden Figuren einer offensichtlich goldenen Generation ist: Portugal verlor keines dieser 19 Spiele. Natürlich ist es schwierig sich beim großen FC Porto durchzusetzen, allerdings ist der durchsetzungsstarke, schnelle Stürmer noch in einer Eingewöhnungsphase und der jüngste Offensivspieler bei Porto B.

Breel-Donald Embolo (FC Basel)

Er wurde in Kamerun geboren, hält die Schweizer Staatsbürgerschaft, ist erst 17 Jahre alt und spielt sich soeben in die erste Elf des Schweizer Vorzeigeklubs. In der Liga ist Breel-Donald Embolo noch etwas zu hastig und kann seine athletischen Grundvoraussetzungen noch nicht ideal ausspielen – aber im Schweizer Cup zeigte der junge Kameruner bereits was in ihm steckt. Da erzielte er heuer in drei Spielen fünf Tore. In der Schweizer Super League hält er nach 13 Einsätzen bei zwei Volltreffern. Embolo war eigentlich immer ein zentraler Mittelfeldspieler, wurde aber in den letzten Jahren zum Stürmer umfunktioniert, was seiner Physis und seinen guten ersten Ballkontakten eher entgegenkommt.

Apropos „zu hastig“: Im folgenden Video kommt dies durchaus gut zur Geltung.

Érick Gutierrez (Pachuca)

Der 19-jährige Mexikaner Érick Gutierrez, genannt „El Guti“, gilt momentan als eines der vielversprechendsten Talente der mexikanischen Liga. Der technisch beschlagene Linksfuß kann als Linksaußen und als einrückender linker Mittelfeldspieler aufgeboten werden – er zählt heuer bereits zum festen Stamm des Pachuca FC. Der Klub gilt als gutes Pflaster für aufstrebende Talente: In den letzten Jahren exportierte Pachuca unter anderem Enner Valencia zu West Ham United und Héctor Herrera zum FC Porto.

Predrag Rajkovic (Roter Stern Belgrad)

Der neue Stammtorhüter von Roter Stern Belgrad ist erst 19 Jahre alt, hält aber schon wie ein alter Hase. In acht seiner zehn Saisoneinsätze hielt Predrag Rajkovic seinen Kasten sauber – insgesamt kassierte er in der laufenden Saison erst drei Gegentore. Beim 2:2 gegen Vozdovac brach seine Torsperre nach 663 Minuten. Natürlich ist der 191cm große Schlussmann auch Stammtorhüter im serbischen U19-Nationalteam, wobei er aber auch schon zu seinem Debüt in der A-Nationalmannschaft kam.

Florin Tanase (Viitorul Constanta)

Der rumänische Fußball verfügt aktuell über eine hochinteressante neue Generation von Flügelspielern. Einer der auffälligsten Akteure dieser Riege ist der 19-jährige Florin Tanase von Viitorul Constanta. Seit nunmehr einem Jahr ist der Linksaußen, der auch als Zehner eingesetzt werden kann, Stammspieler bei seinem Team. Dabei erschien Tanase erst vor kurzem auf dem Radar, weil er bis vor kurzem noch im Nachwuchs des eher unbekannten rumänischen Klubs kickte. Seit Anfang dieses Jahres ist sein Aufstieg aber rasant: Der feine Techniker, dessen Bewegungen an Marko Arnautovic erinnern, ist mittlerweile ein Leistungsträger im U21-Nationalteam und debütierte auch schon in der A-Mannschaft. Es ist anzunehmen, dass Tanase ab der nächsten Saison den nächsten Schritt bei einem der rumänischen Großklubs macht, um danach Europa zu erobern.

Albian Ajeti (FC Basel II)

Sein 21-jähriger Bruder Arlind Ajeti kam in der Kampfmannschaft des FC Basel schon zu einigen Einsätzen und ist Stammspieler im Schweizer U21-Team. Aber der erst 17-jährige Albin Ajeti ist mit noch mehr Talent ausgestattet. In der aktuellen Saison spielt Ajeti in der zweiten Mannschaft des FC Basel, für die der Angreifer in zwölf Ligaspielen zwölf Tore erzielte. Auch in der UEFA Youth League, der Champions League für U19-Teams, traf er heuer in drei Spielen dreimal. In den letzten zehn Ligaspielen traf Ajeti mindestens immer einmal. In der letzten Runde der Vorsaison kam der technisch starke Angreifer, der eine gute Mischung aus Straßenfußball und Durchsetzungsvermögen vereint, zu seinem Debüt für die erste Elf des FC Basel. Gegen Lausanne spielte er 81 Minuten und erzielte sogar ein Premierentor. Sein Zwillingsbruder Adonis Ajeti komplettiert den kickenden Ajeti-Clan: Auch er spielt in der zweiten Mannschaft Basels, allerdings als Innenverteidiger.

Daniel Mandl Chefredakteur

Gründer von abseits.at und austriansoccerboard.at | Geboren 1984 in Wien | Liebt Fußball seit dem Kindesalter, lernte schon als "Gschropp" sämtliche Kicker und ihre Statistiken auswendig | Steht auf ausgefallene Reisen und lernt in seiner Freizeit neue Sprachen

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