In diesem Format berichten wir über die Geschehnisse rund um die 32 WM-Teilnehmer. Dieses Mal geht es um die Freizeitgestaltung des mexikanischen Kaders, den... Rund um die WM: „Shantal! Vergib ihm!“

In diesem Format berichten wir über die Geschehnisse rund um die 32 WM-Teilnehmer. Dieses Mal geht es um die Freizeitgestaltung des mexikanischen Kaders, den ehemals mächtigen Mann im kroatischen Fußball und die Weiterbildung saudi-arabischer Torhüter.

Bunga-Bunga auf mexikanisch

Muss vielleicht auch mal sein: Acht Spieler aus dem mexikanischen WM-Kader feierten nach dem Testspiel gegen Schottland noch eine kleine Abschiedsfeier bevor sich die die „El Tri“ auf den Weg ins Trainingslager machte. Nach Berichten der Zeitschrift TV Notas vergnügten sich die WM-Fahrer in einem Privathaus mit 30 Escort-Damen. Trainer Juan Carlos Osorio hat sich bislang nicht zu den Vorgängen geäußert. Wohl aber eine angebliche Teilnehmerin an den Feierlichkeiten, die sich nach eigenen Aussagen prächtig amüsiert haben soll, sich selbst aber nicht als Escort-Dame bezeichnet. Einem Spieler bescherten die Ausschweifungen eine ungeplante Reise. Die Frau von Hector Herrera (FC Porto) hatte von den Aktivitäten ihres Mannes Wind bekommen und soll „not amused“ gewesen sein. Zur Wahrung des ehelichen Friedens machte sich Herrera am Mittwoch auf den Weg nach Portugal, um die Wogen zu glätten. Über den Ausgang ist bisher nichts bekannt. Vorsorglich haben mexikanische Fans aber auf Facebook schon mal für Unterstützung von Herrera geworben. Das Motto: „Shantal! Vergib ihm!“

Haft für Zdravko Mamic

Zdravko Mamic, ehemals Präsident vom kroatischen Spitzenklub Dinamo Zagreb und hochrangiger Funktionär, gehörte jahrelang zu den mächtigsten Männern im kroatischen Fußball. Dabei soll er regelmäßig Geld bei Spielertransfers unterschlagen haben. Dafür wurde er nun von einem Gericht in Osijek zu einer Haftstrafe von sechs Jahren und sechs Monaten verurteilt. Insgesamt geht es um eine Summe von 15 Millionen Euro und 1,6 Millionen Euro an hinterzogenen Steuern. Mamic, dem bei einem Attentat im vergangenen Herbst ins Bein geschossen wurde, hält sich derzeit aber in Bosnien – Herzegowina auf. Nach Berichten des Spiegels kann er von dort aus nicht ausgeliefert werden, da er auch über die bosnische Staatsbürgerschaft verfügt. „Ich werde hier bleiben und von hier kämpfen. Ich vertraue den kroatischen Institutionen nicht.“, so Mamic. Laut dem bosnischen Sicherheitsminister Dragan Mektic, könne Mamic die Strafe auf Verlangen des kroatischen Staates auch in Bosnien verbüßen. Auch Mamics Bruder Zoran und zwei weitere Mittäter wurden zu langen Haftstrafen verurteilt.

Der Titan in Saudi-Arabien

Fußballer im Ruhestand gehen ja den verschiedensten Tätigkeiten nach. Manche sind Trainer, andere TV-Experten… und andere kümmern sich eben um die Ausbildung der Torhüter in Saudi-Arabien. Das Unternehmen „Goalplay“ gehört dem ehemaligen deutschen Nationaltorhüter Oliver Kahn und kümmert sich um die verschiedenen Aspekte des Torhüterspiels. Da sich in diesem Bereich wohl nur wenige zu gut auskennen wie der „Titan“, hat sich Saudi-Arabien nun dessen Expertise eingekauft. „Goalplay“ kümmert sich dabei erst einmal bis nach der WM um die Ausbildung der saudischen Keeper. Kahn wolle zudem eine Akademie im arabischen Land aufbauen (mit dem klangvollen Namen: Oliver Kahn Torwart Academy) und dabei laut der Abendzeitung das Leistungsniveau der Torhüter „generell auf den neuesten Entwicklungsstand bringen.“ Zur politischen Situation in Saudi-Arabien hat sich Kahn in einem Interview mit dem Spiegel geäußert: „Wir haben uns im Vorfeld unseres Engagement intensiv mit der Lage in Saudi-Arabien auseinandergesetzt.“ Kahn würde die politische Situation verfolgen und ist sich nach Gesprächen mit seinen Partnern vor Ort sicher, „dass sie grundsätzlich neue und aus unserer Sicht positive Wege beschreiten wollen.“ Warten wir es ab…

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