Die 34. Runde der höchsten spanischen Liga fand am Donnerstagabend ihren Abschluss. Wir präsentieren euch wie gewohnt die besten Akteure des Spieltags mit zahlreichen... Spanien: Doppelpacker Munir und der Vergleich mit Fábregas und Messi

Die 34. Runde der höchsten spanischen Liga fand am Donnerstagabend ihren Abschluss. Wir präsentieren euch wie gewohnt die besten Akteure des Spieltags mit zahlreichen Stars, Talenten und Oldies in einer Top-11 zusammengefasst.

 TORHÜTER

David Soria (Getafe CF)
Der Torwart vom Sensationsteam aus Spanien war bei der Nullnummer gegen Real Madrid einer der Leistungsträger der Getafenses. Der 1,92 Meter große Spanier war über 90 Minuten fehlerfrei und zeichnete sich mit vier Paraden aus. Der 26-Jährige blieb damit im 33. Einsatz zum elften Mal ohne Gegentreffer.

ABWEHR

Jesús Navas (Sevilla FC)
Der in Los Palacios y Villafranca, nahe Sevilla geborene offensive Rechtsverteidiger lieferte beim 5:0 Heimerfolg gegen Rayo Vallecano eine klasse Leistung ab. Mit einer Zweikampfquote von 100 Prozent, vier erfolgreichen Dribblings sowie vier herausgespielten Chancen war der 33-jährige Spanier einer der auffälligsten Akteure bei den Andalusiern.

Coke (Levante UD)
Mit Coke hat es ein ehemaliger Schalker ins Team der Runde geschafft. Der 31-jährige Spanier war beim wichtigen 4:0 Heimsieg gegen Real Betis einer der besten bei Levante. Defensiv stand der variabel einsetzbare Verteidiger gut und offensiv erzielte er das Tor zum 4:0 Endstand (81.) – sein vierter Saisontreffer.

Kiko (Real Valladolid)
Der in Málaga ausgebildete Spanier war beim wichtigen 1:0 Erfolg im „Kellerduell“ gegen Girona einer der ausfälligsten Spieler beim Aufsteiger. Der 30-Jährige Verteidiger brachte 92 Prozent seiner Zuspiele an den Mann, überzeugte im Spielaufbau und ließ in der Defensive nichts anbrennen.

Quincy Promes (Sevilla FC)
Das Gegenstück zu Jesús Navas bildet mit Quincy Promes ebenfalls ein Akteur des FC Sevilla. Der 27-jährige Niederländer war gegen Rayo Vallecano in der Defensive nahezu fehlerfrei und erzielte in der Offensive den Treffer zum 1:0 (55.). Sein zweites Tor in LaLiga, nachdem er erst im Sommer von Spartak Moskau in den Süden Spaniens gewechselt.

MITTELFELD

Pablo Sarabia (Sevilla FC)
Es geht weiter mit dem dritten Spieler der Sevillistas: Pablo Sarabia. Wie seine bereits genannten Teamkollegen lieferte auch er gegen Rayo eine klasse Leistung ab. Mit zwei Assists hatte er einen maßgeblichen Anteil am 5:0 Heimsieg. Darüber hinaus leitete er fünf weitere Chancen ein. Für den 26-jährigen bei Real Madrid ausgebildeten Spanier waren es die Scorerpunkte 24 und 25 in der laufenden Spielzeit.

Santi Cazorla (Villarreal CF)
34 Jahre und immer noch Top: Santi Cazorla war beim 1:0 Erfolg gegen Real Sociedad einer der Leistungsträger der Submarinos und sorgte damit für Big-Points im Abstiegskampf. Der technisch versierte Mittelfeldspieler brachte 94 Prozent seiner Zuspiele an den Mann, gewann zwölf seiner 18 Zweikämpfe und lieferte die Vorlage zum entscheidenden Treffer nach einer Ecke. Dazu hatte der „kleine Magier“, wie er von den Villarreal-Fans genannt wird, mit fünf erfolgreichen Dribblings einen weiteren Spitzenwert aufzuweisen.

José Campaña (Levante UD)
Neben Cazorla nimmt José Campaña den zweiten Platz im zentralen Mittelfeld ein. Beim 4:0 gegen Real Betis machte der 25-Jährige eine überragende Partie. Der Spanier, der das Fußball spielen einst in Sevilla lernte, zeigte seine Vorzüge: Starkes Defensiv- und Verteidigungsverhalten, Schlüsselpässe sowie Dribblings – und selbst mit dem Torabschluss sollte es an diesem Mittwochabend klappen. Campaña sorgte für die wichtigen Treffer zum 1:0 (9.) sowie 2:0 (32.).

Thomas Lemar (Atlético Madrid)
Auf der linken Außenbahn befindet sich mit Thomas Lemar der 70-MillionenEuro-Transfer der Colchoneros. Beim 3:2 im Spitzenspiel gegen den FC Valencia zeigte der 23-jährige Franzose, dass er sein Geld wert ist: Eine Passquote von 88 Prozent, fünf herausgespielte Chancen sowie der Assist beim Tor von Antoine Griezmann.

ANGRIFF

Munir El Haddadi (Sevilla FC)
Munir. Wenn Fußballfans diesen Namen hören fällt ihnen einiges ein – sowohl gutes als auch nicht so gutes. Arsène Wenger bezeichnete Munir, als er noch in der zweiten Mannschaft des FC Barcelona kickte, als „den nächsten Cesc Fàbregas“. Im August 2014, als er mit 18 Jahren sein Profidebüt für den FC Barcelona gegeben und gleich getroffen hat, wurde er als der „Nachfolger von Messi“ tituliert. Heute steht Munir beim FC Sevilla unter Vertrag und bringt dort starke Leistungen, so auch beim 5:0 gegen Rayo. Mit zwei Toren (57., 62.) innerhalb von nur fünf Minuten leitete er den Kantersieg der Andalusier ein und bereitete zudem den Treffer zum 4:0 mustergültig vor. Es waren seine Treffer vier und fünf im 19. Einsatz für den FC Sevilla. Auch wenn er nicht mehr mit Fábregas oder Messi verglichen wird, in Spanien gehört der 23-Jährige immer noch zu den Top-Spielern in LaLiga.

Antoine Griezmann (Atlético Madrid)
Neben Munir nimmt Griezmann den zweiten Platz im Sturmzentrum ein. Im Spitzenspiel gegen Valencia konnte der Superstar seinen Stempel aufdrücken. Er war der Aktivposten im Offensivspiel der Rojiblancos. Immer wenn es gefährlich wurde hatte der 28-jährige Weltmeister seine Füße im Spiel. So erzielte er auch den Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1 (49.) per Kopf. Sein 15. Ligator in der laufenden Spielzeit.

Alexander Friedl

Schwerpunkt spanische Liga • Redakteur Sport Business Magazin • Projektmanagement FUSSBALL KONGRESS • Twitter: @alexfriedl_2