Sie haben sieben von sieben möglichen Spielen absolviert, erzielten 16 Treffer, verzückten das Publikum mit den wohl schönsten Spielzügen des Turniers – und wurden... Hero des Spieltags (24): Unser „Weltmeister der Herzen“

Sie haben sieben von sieben möglichen Spielen absolviert, erzielten 16 Treffer, verzückten das Publikum mit den wohl schönsten Spielzügen des Turniers – und wurden trotzdem nicht Weltmeister. Die Roten Teufel aus Belgien waren dennoch eine der großen Bereicherungen für das Turnier und holten sich gestern Abend den verdienten dritten Platz.

Sechs Siege nach regulärer Spielzeit – und nur diese eine schmerzliche Niederlage gegen Frankreich im Halbfinale. Im Spiel um Platz Drei zeigte Belgien aber wieder, wieso viele Experten lange mit ihnen rechneten. Die Konterattacken der Belgier konnten sich auch gegen England sehen lassen und die vermeintlich kompletteste Offensivreihe des Turniers wurde durch ihren Spielwitz und die große Dynamik auch zu einem allgemeinen Sympathieträger.

Wenn man über das Turnier hinweg einen Belgier hervorheben muss, dann wäre es wohl Eden Hazard. Seine tolle Leistung im Spiel gegen England krönte er mit dem entscheidenden Treffer zum 2:0. Es war das dritte WM-Tor des Chelsea-Stars. Dabei war über das Turnier hinweg vor allem der Kontrast zum ebenfalls starken Kevin De Bruyne ein erfrischender. Hazard war der Mann für die öffnenden Dribblings – gegen England waren es sieben an der Zahl – während De Bruyne der Mann für die Passgenauigkeit und die Schussintensität war. Komplettiert wurde das Trio durch Lukaku, der zwar gestern keinen guten Tag erwischte, aber immer wieder Löcher in so ziemlich jeden Abwehrverbund riss.

Einer der gestern ebenfalls traf, ist nun wohl auch im Klub der Weltklassespieler angekommen: Thomas Meunier von Paris St.Germain war in seinen zwei Jahren bei den Franzosen nicht immer Stammspieler, ist jedoch der Prototyp eines offensiven Außenverteidigers. Seine starke Leistung krönte er gestern bereits nach knapp vier Minuten mit seinem sechsten Teamtor, seinem ersten bei einer WM. Bis vor zwei Jahren kickte Meunier noch beim FC Brügge…

Da man traditionell nach Weltmeisterschaften auch einen „Weltmeister der Herzen“ sucht, können wir verkünden, den unsrigen in Belgien gefunden zu haben. Auch wenn der ganz große Wurf ausblieb, ist der dritte Platz der größte Erfolg in der Verbandsgeschichte. Wer vor dem Spiel auf einen Sieg der Belgier gesetzt hat, bekam bei win2day eine Quote von @2.10. Das nächste Länderspiel führt Belgien übrigens auf die Insel: Am 7.September kommt es zum freundschaftlichen Kräftemessen mit den Schotten.

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Daniel Mandl Chefredakteur

Gründer von abseits.at und austriansoccerboard.at | Geboren 1984 in Wien | Liebt Fußball seit dem Kindesalter, lernte schon als "Gschropp" sämtliche Kicker und ihre Statistiken auswendig | Steht auf ausgefallene Reisen und lernt in seiner Freizeit neue Sprachen