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Bundesliga

Statistiken zur Winterpause: Malone und die „Touches in Box“

Während sich die österreichische Bundesliga in der Winterpause befindet, wollen wir einen Blick auf einige Statistiken werfen, um euch die Wartezeit auf die Frühjahrssaison ein wenig zu verkürzen. Wir blicken dabei sowohl auf Spieler- als auch Teamstatistiken und versuchen möglichst viele Aspekte abzudecken. Alle Statistik-Werte stammen von Wyscout S.p.a.

Heute wollen wir uns ansehen, welche Spieler der österreichischen Bundesliga in den gegnerischen Strafräumen auf die meisten Ballkontakte kamen. Spieler mit vielen Ballkontakten im Strafraum halten sich naturgemäß oft in Positionen auf, wo Tore entstehen. Das zeigt zudem, dass der Spieler gut angespielt werden kann und sich aktiv und clever in torgefährliche Räume bewegt. Gerade für Stürmer, die von Strafraumszenen leben, ist dieser Wert essenziell. Viele Ballkontakte im Strafraum deuten auf eine zentrale Rolle als Abschluss- oder Zielspieler hin.

1 Maurice Malone Austria / Sturm 73 Touches in Box
2 Elias Havel TSV Hartberg 56
3 Johannes Eggestein FK Austria Wien 55
3 Samuel Adeniran LASK 55
5 Petar Ratkov Red Bull Salzburg 52
6 Ousmane Diawara SC Rheindorf Altach 50
6 Moses Usor LASK 50
6 Edmund Baidoo Red Bull Salzburg 50
9 Janis Antiste SK Rapid 49
10 Kingstone Mutandwa SV Ried 48
11 Leon Grgic SK Sturm Graz 47
12 Dejan Zukic Wolfsberger AC 45
12 Moritz Wels WSG Tirol 45
14 Claudy Mbuyi SK Rapid 43
15 Yorbe Vertessen Red Bull Salzburg 40

 

Es ist nicht die erste Wertung, in der sein Name schnell ins Auge springt: Der Bundesliga-Spieler mit den eindeutig meisten Ballberührungen im gegnerischen Strafraum ist Maurice Malone. Der Sturm-Angreifer, der in der laufenden Saison erst bei drei Bundesliga-Toren hält, bekam in der gegnerischen Box 73 Bälle.

Zweiter ist der beste Torschütze der bisherigen Saison und dennoch liegt Elias Havel ganze 17 Ballberührungen hinter dem Führenden in dieser Metrik.


Unmittelbar nach dem Hartberg-Goalgetter liegen mit Johannes Eggestein und Samuel Adeniran zwei wichtige Stützen ihrer Mannschaften ex-aequo auf dem dritten Platz, gefolgt von Salzburgs Zielspieler Petar Ratkov.

Rapids Antiste aktiv, aber erfolglos

Nicht nur im Falle von Malone kann beobachtet werden, dass viele Ballberührungen im gegnerischen Strafraum nicht auch automatisch viele Tore bedeuten. So ist etwa auf Platz 9 Rapid-Angreifer Janis Antiste zu finden, der 49 Ballberührungen im gegnerischen Strafraum sammelte, allerdings nur ein Bundesligator erzielte.

Mutandwa mit klar besserer Entscheidungsfindung

Andere wiederum brauchen nur wenige Ballkontakte, um höchst erfolgreich zu scoren: Unmittelbar hinter Antiste liegt Ried-Angreifer Kingstone Mutandwa, der nur 48 Ballkontakte hatte, es aber auf acht Saisontore brachte. Das liegt auch daran, dass Mutandwa nicht lange für seine Entscheidungsfindung benötigt und schnell abschließt. Er kommt auf 3,39 Abschlüsse pro 90 Minuten, was einer der Top-Werte in der Liga ist.

Betrachtet man die Ballberührungen pro 90 Minuten im Strafraum, findet man in den Top-10 einige Spieler, die über einen geringeren Sample-Zeitraum in der unmittelbaren Gefahrenzone durchaus aktiv waren.

1 Noah Botic FK Austria Wien 5,31 pro 90 min.
2 Maurice Malone Austria / Sturm 5,14
3 Edmund Baidoo Red Bull Salzburg 5,04
4 Leon Grgic SK Sturm Graz 4,88
5 Claudy Mbuyi SK Rapid 4,77
6 Samuel Adeniran LASK 4,37
7 Yorbe Vertessen Red Bull Salzburg 4,17
8 Petter Nosa Dahl SK Rapid 4,10
9 Ercan Kara SK Rapid 4,03
10 Tobias Anselm WSG Tirol 3,99

Botic beim „pro 90 Minuten“-Wert an der Spitze

Hier führt Austrias australischer Legionär Noah Botic, der nur 576 Minuten auf dem Platz stand, aber pro 90 Minuten im Schnitt 5,31 Ballberührungen im Sechzehner hatte. Das ist auch deshalb beeindruckend, weil die Austria im Herbst nicht gerade als Team auffiel, das die Gegner dauerhaft dominiert. Dieser Wert ist also ein Indiz dafür, dass der 23-Jährige genau versteht, wohin er sich zu bewegen hat.

Auf Platz 2 liegt mit einem Schnitt von 5,14 der Führende der Absolut-Liste Maurice Malone, gefolgt von Edmund Baidoo und Leon Grgic.


Geht es nach dem Wert nach 90 Minuten, macht auch Rapids Claudy Mbuyi einen klaren Schritt nach vorne, ebenso wie Salzburgs Yorbe Vertessen oder Mbuyis Teamkollegen Petter Nosa Dahl und Ercan Kara, die sich ebenfalls in die Top-10 hievten.

Rapid und die fehlende Leichtigkeit

Mbuyi, Antiste und Kara kamen zusammen in der Bundesliga nur auf acht Saisontore und damit genauso viel wie Rieds Kingstone Mutandwa alleine. Trotzdem haben die drei Rapid-Spieler allesamt mehr Ballberührungen im Strafraum pro 90 Minuten als der sambische Legionär der Rieder.

Das wiederum zeigt eines der Probleme des SK Rapid auf, zumal die Entscheidungsfindung im Strafraum oder auch die Passqualität in diesen hinein nicht ideal sein dürften. Ebenfalls in die Top-10 hat sich Petter Nosa Dahl geschummelt, der jedoch für seine Position verhältnismäßig durchaus effizient agierte.

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Bundesliga Meisterplayoff

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Bundesliga Qualifikationsplayoff

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Torschützenliste Bundesliga

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Spieler
Spiele
Tore
1
K. Mutandwa
SV Ried
32
16 (4)
2
O. Kiteishvili
SK Sturm Graz
29
15 (7)
3
E. Havel
TSV Hartberg
30
13 (3)
4
M. Usor
LASK
30
13 (2)
5
P. Greil
SCR Altach
29
12 (2)

Assistliste Bundesliga

#
Spieler
Spiele
Assists
1
D. Zukić
Wolfsberger AC
22
8
2
J. Eggestein
FK Austria Wien
22
6
3
B. Matić
Wolfsberger AC
17
5
4
T. Horvat
SK Sturm Graz
17
5
5
A. Schöpf
Wolfsberger AC
18
5

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