Der SK Rapid beschäftigt sich mit dem österreichischen Rechtsverteidiger Christopher Olivier. Laut Sky Sport Austria haben die Hütteldorfer Interesse am 20-jährigen U21-Nationalspieler des VfB Stuttgart II und bereits ein schriftliches Angebot hinterlegt. Auch mit der Spielerseite soll es bereits Gespräche gegeben haben. Konkret werden dürfte ein Transfer aber vor allem dann, wenn Bendegúz Bolla den Klub verlässt.
Olivier steht beim VfB Stuttgart noch bis Sommer 2028 unter Vertrag. Der gebürtige Vorarlberger spielt derzeit für die zweite Mannschaft der Schwaben in der 3. Liga und gehört zum Kader der österreichischen U21-Nationalmannschaft. Neben Rapid soll auch Hannover 96 Interesse am Defensivspieler zeigen, der in der vergangenen Saison in 34 Spielen fünf Assists beisteuerte.
Der Rechtsfuß wurde in seiner Heimat beim FC Au ausgebildet und wechselte später in die AKA Vorarlberg. Im Sommer 2022 ging er zum VfB Stuttgart, wo er zunächst im Nachwuchs spielte und später den Sprung zur zweiten Mannschaft schaffte. Im April 2024 verlängerte Stuttgart den Vertrag mit dem damaligen U19-Spieler langfristig. In der Profimannschaft kam Olivier bislang noch nicht zum Einsatz, stand aber bereits im Kader der ersten Mannschaft. Mit Josha Vagnoman und Lorenz Assignon ist die Konkurrenz auf seiner Position allerdings sehr stark.
Olivier spielt hauptsächlich als Rechtsverteidiger, kann aber auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden. Bereits im vergangenen Winter war Olivier ein Thema bei mehreren österreichischen Klubs. Damals wurden neben Rapid auch Sturm Graz und der LASK mit dem Rechtsverteidiger in Verbindung gebracht. Ein Wechsel kam letztlich aber nicht zustande, weil Olivier dem Vernehmen nach eher einen Transfer innerhalb Deutschlands bevorzugte.
Beim SK Rapid dürfte es im Sommer noch zu einigen Zu- und Abgängen kommen. Wir berichteten bereits, dass Mittelfeldspieler Romeo Amane ein sehr gefragter Spieler ist und es Angebote aus England für den Legionär gibt. Auch Bendegúz Bolla dürfte Rapid im Sommer verlassen. Der Vertrag des Ungarn läuft nur noch ein Jahr, weshalb die Hütteldorfer wohl kaum auf eine mögliche Ablöse verzichten wollen. Jakob Schöller wäre zwar ebenfalls eine Option auf der rechten Abwehrseite, seine Hauptposition liegt aber in der Innenverteidigung. Bei Schöller wäre es daher naheliegender, mit ihm weiterhin im Abwehrzentrum zu planen.

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