Samuel Şahin-Radlinger
Das letzte Spiel von Samuel Şahin-Radlinger war die Begegnung FK Austria Wien - LASK (0-3) am 17.5.2026, in der er 90 Minuten lang zum Einsatz kam und ein Rating von 5.9 bekam.
In der laufenden Saison 2025-2026 kam Samuel Şahin-Radlinger auf 36 Einsätze mit insgesamt 3240 Einsatzminuten, wobei er 36-mal von Beginn an spielte. Er erzielte dabei 0 Tore und leistete 0 Assists. Zudem sah er in der laufenden Saison 2 gelbe Karten.
Auf dieser Seite findet ihr sämtliche Samuel Şahin-Radlinger Statistiken, Leistungsdaten, Informationen, sowie seinen bisherigen Karriereverlauf.
Samuel Şahin-Radlinger, geboren am 7. November 1992, begann seine Laufbahn in der Jugend des SV Ried, bevor er in der Saison 2010/11 auf Leihbasis erste Erfahrungen im Herrenfußball bei Union St. Florian in der Regionalliga sammelte. Im Sommer 2011 wechselte er nach Deutschland zu Hannover 96, wo er vorrangig in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kam. Nach zwei Jahren in der Regionalliga Nord wurde er 2013 für zwei Jahre an den SK Rapid verliehen, wo er im Dezember 2013 sein Debüt in der österreichischen Bundesliga gab. Ein weiteres Leihgeschäft folgte 2014, als er sich dem 1. FC Nürnberg anschloss. Nach seiner Rückkehr zu Hannover 96 kam er in der Saison 2016/17 zu seinen ersten Einsätzen in der 2. Bundesliga. 2018 folgte eine Leihe zum norwegischen Erstligisten SK Brann, wo er sich als Stammkraft etablierte. Nach einem Jahr kehrte er erneut nach Hannover zurück, blieb dort aber nur kurz.Im Sommer 2019 unterzeichnete er einen Vertrag beim englischen Zweitligisten Barnsley. Nach einer Saison in der Championship entschied er sich 2020 für eine Rückkehr zu seinem Ausbildungsverein SV Ried, für den er über mehrere Jahre als Stammtorhüter in der Bundesliga aktiv war. 2023 folgte der Wechsel zu Austria Wien, von wo aus er direkt auf Leihbasis in die niederländische Eredivisie zu Almere City weiterzog. Auf internationaler Ebene war Şahin-Radlinger für verschiedene Nachwuchsauswahlen Österreichs aktiv und gehörte 2011 als Stammtorhüter zum Kader der U20-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft.
Taktik & Spielweise
Samuel Sahin-Radlinger ist ein großgewachsener Torhüter, der vor allem durch seine Körpergröße und seine große Reichweite besticht. Dabei kann Sahin-Radlinger durchaus als Spätstarter bezeichnet werden, musste er sich doch jahrelang mit der Rolle als Ersatztorhüter begnügen. Mit seiner Rückkehr nach Österreich konnte er sich nach und nach weiterentwickeln und reifte zu einem der besten Torhüter der Liga heran. Sahin-Radlinger zählt zwar nicht zu der modernen Gattung der heutigen Torhüter, da er fußballerisch seine Limitierungen hat und sein Spiel nicht proaktiv gestaltet, allerdings zeigt er dafür zumindest ein gutes Timing beim Herauslaufen und kann lange Tiefenbälle passend antizipieren. Auffällig sind vor allem seine starken Reflexe und seine Beweglichkeit in Relation zu seiner Körpergröße von 1,98 Metern, wodurch er in der Lage ist auch „unhaltbare“ Bälle zu parieren und schnell am Boden sein kann. Dafür ist seine Abwehrtechnik unkonventionell und man merkt zeitweise seine fehlende Ausbildung, durchlief Sahin-Radlinger doch keine Akademie und Ausbildung auf höchstem Niveau.
Stärken
Große Spannweite: Sahin-Radlinger verfügt über eine imposante Statur und hat für einen Torhüter wohl die ideale Größe. Das ermöglicht ihm klarerweise im Vergleich zu kleineren Torhütern mehr Fläche des Tores abzudecken und sich vor den gegnerischen Angreifern groß aufzubauen, was diese automatisch zum Nachdenken bringt.
Reflexe: Beeindruckend ist vor allem auch seine Reaktionsschnelligkeit in Relation zu seiner Größe, die es ihm erlaubt selbst Abschlüsse aus kurzer Distanz mit tollen Paraden abzuwehren.
Bewegliche Hüften: Durch seine flexiblen Hüften gelingt es Sahin-Radlinger, selbst bei scharfen Schüssen aus kurzer Distanz schnell am Boden zu sein und sein großes Köpergewicht entsprechend zu bewegen.
Schwächen
Abwehrtechnik: Sahin-Radlinger hat eine unkonventionelle Abwehrtechnik bei Schüssen, wodurch seine Konstanz beeinträchtigt wird und er auch mal Bälle kurz abtropfen lässt, wenn er sich nicht richtig ausrichtet.
Passivität bei Flanken: Trotz seiner Größe, legt der Torhüter seine Spielweise bei Flankenbällen eher konservativ an und bleibt meist lieber auf der Linie, als zu weit vor dem Tor zu stehen.
Spielerische Qualität: Seine Abschläge und langen Bälle kommen zwar für gewöhnlich konstant, jedoch ist bedingt durch seine Körpergröße sein Bewegungsablauf recht steif und sind seine fußballerischen Qualitäten limitiert, weshalb er wenig Risiko in seinem Spiel eingeht.





