Der AS Roma gewann am 35. Spieltag der Serie A 2025-2026 im Stadio Olimpico mit 4:0 gegen die AC Fiorentina. Die Entscheidung fiel früh durch drei Tore in der ersten Halbzeit, ehe die Roma nach der Pause noch einmal nachlegte. Fiorentina blieb über die gesamte Partie hinweg mit sehr wenigen Abschlüssen und nur einem Schuss aufs Tor.
Frühe Tore und ein klarer Spielstand zur Pause
Die Partie kippte innerhalb der Anfangsphase in Richtung der AS Roma, weil die Heimelf ihre ersten klaren Aktionen direkt in Tore ummünzte. In der dreizehnten Minute brachte Gianluca Mancini die Roma in Führung, vorbereitet von Niccolò Pisilli. Nur vier Minuten später erhöhte Wesley Vinícius França Lima nach Vorlage von Mario Hermoso auf 2:0. Die Roma hatte damit schon früh nicht nur den Spielstand, sondern auch die Dynamik auf ihrer Seite: Mit deutlich mehr Ballbesitz, mehr Pässen und einem klaren Vorteil bei den Abschlüssen entwickelte sich das Spiel in Richtung des Fiorentina-Strafraums.
Die Fiorentina fand in dieser Phase keine vergleichbare Abschlussfrequenz. Insgesamt standen am Ende nur 3:14 Schüsse und 1:7 Schüsse aufs Tor auswärts zu Buche, was gut erklärt, warum sich die Gäste kaum in längere Druckphasen spielen konnten. Das dritte Tor der Roma kurz vor der Pause in der 34. Minute durch Mario Hermoso nach Assist von Kouadio Koné passte in dieses Bild: Die Roma blieb im letzten Drittel aktiv und erhöhte den Vorsprung, ohne dass die Fiorentina zuvor mit eigener Torgefahr den Spielverlauf hätte bremsen können. Zur Halbzeit stand es 3:0, was angesichts der Chance- und Ballbesitzverteilung eine folgerichtige Zwischenbilanz war.
Ballbesitz und Strafraumpräsenz als Grundlage der Dominanz
Die Spielkontrolle der Roma spiegelte sich in den kontinuierlichen Ballbesitzphasen und in der deutlich höheren Passzahl. Mit 61 Prozent Ballbesitz und 598 Pässen gegenüber 368 Pässen der Fiorentina hielt die Roma das Spiel meist in den Zonen, aus denen sich Angriffe aufbauen ließen. Noch klarer wurde der Unterschied in der Qualität und Nähe der Abschlüsse: Die Roma kam auf elf Schüsse innerhalb des Sechzehners, die Fiorentina nur auf zwei. Aus dieser Strafraumpräsenz entstand eine hohe Grundwahrscheinlichkeit für Tore, was sich auch in den Expected Goals zeigte, die mit 2.14 zu 0.12 deutlich zugunsten der Roma ausfielen.
Dass die Roma aus vierzehn Abschlüssen sieben Schüsse aufs Tor brachte, während die Fiorentina nur einmal den gegnerischen Torwart prüfte, beschreibt nicht nur die Anzahl der Angriffe, sondern auch deren Zielstrebigkeit. Mile Svilar musste lediglich eine Parade liefern, während David de Gea trotz vier Gegentoren auf zwei Paraden kam, was wiederum verdeutlicht, wie viele Roma-Abschlüsse entweder im Tor landeten oder aus sehr guten Positionen kamen. Auch bei Standards und Randbereichen war das Spiel nicht einseitig in der Menge, da die Fiorentina sogar fünf Ecken hatte und die Roma vier. Der Unterschied lag jedoch darin, wie konsequent die Roma aus ihren Ballbesitzphasen in den Strafraum kam und dort Abschlüsse erzeugte.
Das 4:0 in der 58. Minute durch Pisilli, vorbereitet von Donyell Malen, setzte diese Linie fort: Die Roma blieb auch nach dem Seitenwechsel in der Lage, klare Aktionen in Tornähe zu kreieren. In Summe war die Fiorentina zu selten im letzten Drittel mit Ballkontakten und Abschlüssen präsent, um den Spielverlauf zu verändern, während die Roma über weite Strecken die Aktionen diktierte und die gefährlichen Räume häufiger besetzte.
Schlüsselfiguren in den Daten: Pisilli im Zentrum, Koné und Wesley als Verstärker
Ein prägender Faktor war Niccolò Pisilli, der das Spiel nicht nur mit einem Tor und einem Assist direkt auf die Anzeigetafel brachte, sondern auch im Passspiel auffällig eingebunden war. Mit achtzig Pässen bei fünfundsiebzig angekommenen Zuspielen verband er längere Ballbesitzphasen mit Aktionen im letzten Drittel, dazu kamen zwei Key Pässe. Sein Spielerrating von 8.7 war das höchste der Roma und passt zur statistischen Signatur seiner Partie: Scorerbeiträge, viele Ballaktionen und ein Abschluss mit einem Schuss aufs Tor, der im Tor endete.
Unterstützt wurde er von Kouadio Emmanuel Koné, der vor seinem Wechsel in der 64. Minute einen Assist lieferte und mit 45 Pässen bei hoher Genauigkeit und sechs gewonnenen Duellen aus sieben die Zweikampfbalance im Mittelfeld mitprägte. Sein Rating von 8.0 ordnet sich in diese Wirkung ein, ohne dass es dafür zusätzliche Erzählung bräuchte: Koné war in Ballbesitzphasen präsent, brachte den Ball sauber weiter und setzte Akzente, die im Spielverlauf zu einem weiteren Tor führten.
Auf der rechten Seite fiel Wesley Vinícius França Lima als Torschütze auf, zusätzlich mit drei Key Pässen und einem intensiven Beitrag gegen den Ball, erkennbar an Tackles und Interceptions. Sein Rating von 8.2 spiegelt diese Mischung aus direkter Torgefahr und Beteiligung an der Spielgestaltung wider. Auf Fiorentina-Seite ragt in den Daten kein Spieler ähnlich heraus, was den Gesamteindruck stützt: Das Team kam selten in Abschlusspositionen und musste zudem früh reagieren. Marin Pongračić sah nach einem Haltevergehen die Gelbe Karte und wurde zur Pause ausgewechselt, danach folgten weitere Anpassungen. An der grundlegenden Verteilung von Ballbesitz, Strafraumaktionen und Schüssen änderte das jedoch wenig, weil die Roma weiterhin deutlich mehr Angriffe bis in den Sechzehner brachte.
Zusammenfassung
- Die AS Roma gewann in der Serie A 2025-2026 am 35. Spieltag mit 4:0 gegen die AC Fiorentina.
- Drei Tore zwischen der 13. und 34. Minute stellten früh auf 3:0, das vierte Tor fiel in der 58. Minute.
- Die Roma hatte mehr Ballbesitz und deutlich mehr Passaktionen, was zu längeren Angriffen und häufigerem Spiel im letzten Drittel führte.
- Das Schuss- und Chancenbild war klar zugunsten der Roma, besonders durch elf Abschlüsse aus dem Strafraum und 7:1 Schüsse aufs Tor.
- Pisilli mit Tor, Assist und Rating 8.7 prägte die Partie statistisch, unterstützt von Koné und Wesley mit hohen Ratings und direkten Beiträgen.