Youssoufa Moukoko
Das letzte Spiel von Youssoufa Moukoko war die Begegnung Brondby - FC Copenhagen (1-3) am 21.5.2026, in der er 46 Minuten lang zum Einsatz kam und ein Rating von 8.2 bekam.
In der laufenden Saison 2025-2026 kam Youssoufa Moukoko auf 40 Einsätze mit insgesamt 2003 Einsatzminuten, wobei er 23-mal von Beginn an spielte. Er erzielte dabei 18 Tore und leistete 3 Assists. Zudem sah er in der laufenden Saison 2 gelbe Karten.
Auf dieser Seite findet ihr sämtliche Youssoufa Moukoko Statistiken, Leistungsdaten, Informationen, sowie seinen bisherigen Karriereverlauf.
Seine Fußballkarriere begann der am 20. November 2006 geborene Moukoko in der Jugendabteilung vom FC St. Pauli, bevor er im Juli 2016 zur Jugendakademie von Borussia Dortmund wechselte. Dort spielte er bereits mit 13 Jahren in der U17-Bundesliga und stieg zur Saison 2019/20 in die U19-Mannschaft auf, wo er in seinem ersten Spiel sechs Tore erzielte. Moukoko brach mehrere Rekorde in der UEFA Youth League und erzielte insgesamt unglaubliche 141 Tore in 88 Spielen für Dortmunds U17- und U19-Teams.
Im Januar 2020 begann er unter Lucien Favre mit dem Training bei der ersten Mannschaft von Dortmund. Sein Ligadebüt gab er im November 2020 gegen Hertha BSC und wurde damit zum jüngsten Spieler in der Geschichte der Bundesliga. Moukoko brach auch den Rekord als jüngster Torschütze in der Bundesliga und als jüngster Spieler in der UEFA Champions League.
Youssoufa Moukoko wurde in Kamerun geboren, trat aber für die deutsche U16-Nationalmannschaft an und debütierte dort am 11. September 2017. Um Moukoko vor zu viel Medienaufmerksamkeit zu schützen, beschlossen BVB und DFB, ihn vorerst nicht weiter in ausgewählten Teams einzusetzen. Im März 2021 erhielt er eine Einberufung in die deutsche U21-Nationalmannschaft, erlitt jedoch im Training eine Verletzung, die ihn bis zum Ende der Saison 2020/21 außer Gefecht setzte. Später gab er sein Debüt für die U21-Mannschaft am 2. September 2021 und wurde zum jüngsten Spieler und (Doppel-)Torschützen in der Geschichte der deutschen U21-Nationalmannschaft. Am 10. November 2022 erhielt er eine Einberufung in die deutsche Nationalmannschaft für die FIFA-Weltmeisterschaft 2022 in Katar. Er gab sein Debüt in einem Vorbereitungsspiel gegen Oman am 16. November und wurde zum jüngsten Debütanten für Deutschland seit Uwe Seeler im Jahr 1954. Am 23. November bestritt er sein WM-Debüt gegen Japan, als er Serge Gnabry in der 90. Minute ersetzte und damit zum jüngsten deutschen Spieler wurde, der jemals an einer Weltmeisterschaft teilgenommen hat, im Alter von 18 Jahren und 3 Tagen.
Taktisches
Youssoufa Moukoko ist ein Spieler für das Sturmzentrum, der eher hoch bleibt und sich nicht allzu oft zurückfallen lässt. Er lebt von Steilpässen in die Schnittstellen der Abwehr und lauert stets auf diese Momente. Er ist zudem ein Spieler, der auch in offensiven Umschaltsituationen seine Stärken hat und der bei Konterangriffen stark ist. Er tätigt viele Dribblings und verbesserte im Laufe seiner Zeit sein Spielverständnis, da er es früher zu oft „mit dem Kopf durch die Wand“ versuchte. Auffallend ist auch, dass er viele Distanzschüsse abfeuert und auch aus größerer Entfernung eine gute Schusstechnik hat.
Stärken
Moukouko fiel insbesondere in seiner Jugendzeit als physisch extrem starker Spieler auf, der für sein Alter körperlich schon sehr weit ist. Seine Körper ist auch im Erwachsenenfußball eine Waffe, auch wenn er mit knapp 1.80 Metern Körpergröße schon früh ausgewachsen war. Er ist aber sehr robust, athletisch und verfügt über einen schnellen Antritt. Er kann gut Bälle festmachen, er weiß wie er sich im gegnerischen Strafraum bewegen muss und startet gute Läufe mit hohem Tempo in die Tiefe. Vor dem Tor zeichnet ihn ein präziser Abschluss aus. Er ist ein sehr ehrgeiziger Spieler, der auch in jedem Training alles gibt und hart an seiner Karriere arbeitet.
Schwächen
Aufgrund seiner Körpergröße ist er in der Luft nicht ganz so stark und hat gegen kopfballstarke Innenverteidiger meist das Nachsehen. Früher wollte er, wie oben beschrieben zudem oft zu viel und „mit dem Kopf durch die Wand“, allerdings hat sich sein Spielverständnis stark gebessert.




