Vítor Machado Ferreira
Das letzte Spiel von Vítor Machado Ferreira war die Begegnung Paris Saint-Germain - Arsenal FC (1-1) am 30.5.2026, in der er 106 Minuten lang zum Einsatz kam und ein Rating von 7 bekam.
In der laufenden Saison 2025-2026 kam Vítor Machado Ferreira auf 53 Einsätze mit insgesamt 4242 Einsatzminuten, wobei er 48-mal von Beginn an spielte. Er erzielte dabei 7 Tore und leistete 8 Assists. Zudem sah er in der laufenden Saison 2 gelbe Karten.
Auf dieser Seite findet ihr sämtliche Vítor Machado Ferreira Statistiken, Leistungsdaten, Informationen, sowie seinen bisherigen Karriereverlauf.
Vitinha, mit vollem Namen Vítor Machado Ferreira, wurde am 13. Februar 2000 in Santo Tirso, Portugal, geboren. Seine Karriere begann in der Jugend von FC Porto, wo er sich schnell als eines der größten Talente des portugiesischen Fußballs etablierte. Nach einer Leihe zu Wolverhampton Wanderers in der Premier League kehrte er zu Porto zurück und spielte eine Schlüsselrolle im Mittelfeld. Später wechselte er gegen eine Ablöse von 41,5 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain. Ende März 2022 debütierte er im portugiesischen Nationalteam.
Taktische Rolle und Spielstil
Vitinha ist ein äußerst vielseitiger Mittelfeldspieler, der sowohl defensiv als auch offensiv Akzente setzen kann. Er agiert häufig in einer Doppel-Sechs oder als Hybrid zwischen den Positionen „6“ und „8“. Seine größte Stärke liegt in der Kontrolle des Spieltempos und dem Einleiten von Angriffen mit präzisen linienbrechenden Pässen. Als pressingresistenter Spieler kann er Drucksituationen entkommen und den Ball sicher in den eigenen Reihen halten. Zudem versteht er es, durch kurze, präzise Pässe oder lange Seitenwechsel Räume zu schaffen und seine Mitspieler in gefährliche Positionen zu bringen. Defensiv zeigt Vitinha ein hohes Maß an Engagement und Antizipation. Er ist in der Lage, gegnerische Passwege zu unterbrechen und den Ball zurückzuerobern. Gleichzeitig unterstützt er den Spielaufbau aus tiefen Positionen, indem er sich zwischen die Innenverteidiger fallen lässt und gerne als erste Anspielstation fungiert.
Stärken
Passgenauigkeit: Vitinha zeichnet sich durch präzise Pässe aus, sowohl über kurze als auch lange Distanzen. Sehr gute Quote bei progressiven Pässen, sowohl von der Anzahl als auch Qualität. Außerdem starke Ballverlagerungen auf die andere Seite. Hohe Spielintelligenz.
Pressingresistenz: Verliert auch unter Druck kaum Bälle und findet Auswege aus engen Situationen. Auch in hektischen Phasen mit großem Ruhepuls.
Defensive Arbeitsrate: Fleißig, viele Interceptions und Tacklings.
Ballführung: Enge Ballführung, gute Technik, viele progressiven Läufe ins letzte Drittel.
Schwächen
Lange Pässe: Die kurzen Pässe und diagonalen Ballverlagerungen sind meist sehr gut. Bei weiten Pässen nach vorne fehlt Gelegentlich die Präzision.
Defensive 1-gegen-1-Duelle: Vitinha antizipiert gut gegnerische Pässe und hat viele Interceptions. Er lässt sich aber manchmal zu einfach ausspielen.
Verschleppen des Spiels: Gelegentlich benötigt er zu viele Ballkontakte, bevor er eine Aktion ausführt, was dazu führt, dass sich die Gegenspieler formieren können.
Wissenswertes und Fun Facts
Vorbild Pepe: Als Kind war Vitinha ein großer Fan des portugiesischen Verteidigers Pepe. Jahre später wurde er dessen Teamkollege bei der portugiesischen Nationalmannschaft, unter anderem bei der Europameisterschaft 2024.
Pech für Benfica: In seiner Jugend wurde Vitinha aufgrund seiner schmalen Statur von Benfica abgelehnt. Er wechselte daraufhin zu FC Porto, wo er später Teil einer „goldenen Generation“ wurde, die 2019 die UEFA Youth League gewann.
Messi & Ronaldo: Vitinha hatte das Privileg, sowohl mit Lionel Messi (bei PSG) als auch Cristiano Ronaldo (Nationalteam) in einer Mannschaft zu spielen. Er bezeichnete beide als „außerirdisch“ und betonte, wie viel er von ihnen lernen konnte.
Spitzname: Der Spitzname „Vitinha“ stammt von seinem vollen Namen, Vítor Machado Ferreira, ab. Er folgt einer weit verbreiteten portugiesischen Praxis, bei der Namen durch Anhängen eines Diminutivs verkürzt werden, um Nähe oder Zuneigung auszudrücken. In diesem Fall wurde die Endung „-inha“ verwendet, die häufig dazu dient, eine freundlichere oder sanftere Variante eines Namens zu schaffen, besonders bei jüngeren Personen oder um eine kleinere Statur anzudeuten. Obwohl bei männlichen Namen oft das Suffix „-inho“ verwendet wird, etablierte sich für ihn die Form „Vitinha“. Es ist denkbar, dass diese Wahl auch getroffen wurde, um eine Verwechslung mit der bekannten Figur „Vitinho“ aus der portugiesischen Kindersendung Boa Noite, Vitinho zu vermeiden.




