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Nachwuchs

Rapid und das heruntergespielte Nachwuchsproblem

Der SK Rapid sieht sich aktuell mit zahlreichen Problemen konfrontiert. Eines davon betrifft die eigene Nachwuchsarbeit und ist ein Resultat dessen, dass man intern die eigene Arbeit zu sehr verklärt und andererseits auch die Narrative schlecht wählt.

Es war der 15. Februar 2026: Nach einer der schlechtesten unter vielen schlechten Saisonleistungen verlor Rapid das Wiener Derby auswärts bei der Austria nahezu chancenlos mit 0:2. In der Startelf standen, wie in der abgelaufenen Saison gewohnt, mit Nikolaus Wurmbrand und Niklas Hedl zwei Akteure, die den direkten Sprung aus dem Nachwuchs in die Kampfmannschaft des SK Rapid schafften.

Als Nunoo und Haidara eingewechselt wurden…

Ein Kuriosum stellten allerdings zwei Spielerwechsel in der Schlussphase dar. Nach 71 Minuten wurde Romeo Amane durch den Ghanaer Daniel Nunoo ersetzt und nach 81 Minuten kam der junge Malier Moulaye Haidara anstelle von Bendegúz Bolla zu seinem Bundesliga-Debüt. Zwei Spieler, die man von kleinen afrikanischen Klubs holte, die nie eine technisch-taktische Ausbildung auf europäischem Niveau genossen, wie etwa sämtliche Akademiekicker Rapids. Und die dennoch mehr Berechtigung auf Einsätze gehabt haben dürften, als die Youngster, die man selbst schon oft von Kindesbeinen an ausbildete.

„Das können ‚Unsere‘ a spüün…“

Speziell wenn womöglich auch noch teure Legionäre nicht ihre Leistung bringen, ist der Tenor von der Tribüne häufig, dass „das unsere Eigenen auch spielen könnten“. Fakt ist aber, dass Rapid eine Durchlaufquote an Eigenbauspielern hat, die bei internationalen Topvereinen, die sich ihre Nachwuchsarbeit groß an die eigene Fahne heften, niemals geduldet werden würde.


Wenig Durchlauf in grün-weiß

Im Kader der abgelaufenen Saison standen mit Amin Gröller, Furkan Demir, Nikolaus Wurmbrand und sämtlichen Torhütern, also Hedl, Gartler, Göschl und Orgler, nur sehr wenige Spieler im Kampfmannschaftskader der Hütteldorfer, die den direkten Sprung aus der zweiten Mannschaft der Wiener in die erste schafften. Mit Abstrichen ist noch Yusuf Demir, der aus Istanbul zurückkehrte, zu nennen. Andere wiederum, wie etwa die genannten Nunoo und Haidara, bekamen da und dort einige Minuten und wiederum andere, wie Lorenz Szladits, durften sich situativ auf die Bank der Kampfmannschaft setzen.

Immer weniger Rapidler in den Auswahlen

Aber ansonsten strebt nicht viel nach oben in Grün-Weiß. Die zweite Mannschaft beendete ihre Zweitligasaison zum zweiten Mal in Folge auf dem 11. Platz, bei einem noch geringeren Punkteschnitt als in der Vorsaison, nachdem man noch ein Jahr vorher sogar für eine Saison in die Regionalliga Ost hinunter musste.

In den Juniorennationalteams sind Rapid-Spieler derzeit auch nicht gerade überrepräsentiert. Mehr als drei pro Auswahl sind mittlerweile ausgesprochen selten. Bei der erfolgreichen U17-Weltmeisterschaft, in der sich Österreich erst im Finale dem Portugiesen beugen musste, war Kenny Nzogang der einzige grün-weiße Beitrag, spielte beim Turnier aber nur eine untergeordnete Rolle. Argumentiert wurde dies damit, dass einige Top-Nachwuchsspieler Rapids verletzungsbedingt ausfielen. Welche die „auf jeden Fall dabei gewesen wären“. Etwa Edin Jakupi und Edvin Rahmani.

Blickt man auf Österreichs aktuellsten U17-Kader, so findet man dort mit Jakupi überhaupt nur einen Grün-Weißen – die starke WM-Truppe vom vergangenen November wurde primär von Spielern von Salzburg und der Austria getragen. Mehr Rapidler als Austrianer gibt es derzeit lediglich im erweiterten Kader der U19 (5 vs. 4).

Häufigeres Aufrüsten von außen

Die zweite Mannschaft wird indes auch immer wieder stark von außen aufgerüstet. In der vergangenen Saison etwa durch Dalibor Velimirovic, der aus Horn kam und ein Führungsspieler sein sollte, durch die beiden Mittelstürmer David Berger und René Kriwak, der unverrichteter Dinge wieder abzog, ohne ein Spiel gemacht zu haben, weil er die gesamte Saison verletzungsbedingt ausfiel, oder das eine oder andere Talent aus Afrika, wie Keneth Yeboah oder Moulaye Haidara.

Riegel und Jozepovic neu in Hütteldorf

Für die neue Saison wurde ebenfalls bereits von außen aufgerüstet. Adrian Riegel kommt aus der U19 von Hoffenheim. Nicolas Jozepovic, der Rapid im Alter von 13 Jahren verließ, kehrt aus der Salzburger Akademie zurück. Grundsätzlich ist das natürlich legitim und natürlich muss sich Rapid im Nachwuchsscouting auch auf Ebene der zweiten Mannschaft immer wieder extern nach Spielern umsehen – das macht Salzburg schließlich genauso. Wie wenige wirklich „gute eigene Junge“ den Durchmarsch aus der Akademie in die Kampfmannschaft schaffen, ist allerdings alarmierend. Und hier liegt das Problem mit dem Tribünensager: Rapid hat nämlich selbst nicht genug „Eigene“, die „es“ eben auch spielen könnten.


Weitgehend Durchschnitt in den ÖFB-Jugendligen

Und auch die Tabellenbilder der ÖFB-Jugendligen zeigen, dass die Tendenz bei Rapid keineswegs nach oben zeigt. Blickt man nur auf die letzten fünf Jahre, so findet man lediglich einen Rapid-Meistertitel. In der Saison 2021/22 bei der U16-Mannschaft. Die U18 wurde immerhin zwischen 2022 und 2025 viermal Vizemeister.

Von den 15 beobachteten Meisterschaften der letzten fünf Jahre, beendete Rapid allerdings gleich sieben auf dem vierten Platz oder schlechter. Die Saison 2025/26 sollte diesbezüglich im Idealfall zu einer Zäsur werden – und alle Nachwuchsmitarbeiter dazu einladen, ihre Arbeit äußerst kritisch zu hinterfragen: Die U18 wurde Siebter, ebenso wie die U15 und die U16 holte den vierten Rang, wobei alle Rapid-Nachwuchsmannschaften zusammen lediglich auf einen Punktschnitt von 1,56 kamen.

Saison U18 U16 U15
2025/26 7. (Ø 1,41) 4. (Ø 1,77) 8. (Ø 1,52)
2024/25 2. (Ø 2,13) 7. (Ø 1,32) 2. (Ø 2,18)
2023/24 2. (Ø 2,29) 9. (Ø 1,25) 6. (Ø 1,79)
2022/23 2. (Ø 1,87) 2. (Ø 2,12) 2. (Ø 2,21)
2021/22 2. (Ø 2,16) 1. (Ø 2,29) 5. (Ø 1,66)

Børkeeiet als Legionärsbeispiel

Nimmt man in diese historisch schwache Platzierungsfolge nun auch die zweite Mannschaft hinzu, muss man leider konstatieren, dass man weder Junge hat, die das spielen könnten, was der eine oder andere schon etwas erfahrenere Legionär zu leisten imstande war, noch welche, die ernsthaft nachkommen und „sofort“ ins Rennen geworfen werden können, sofern es keine größeren, unerwarteten Entwicklungsschritte geben wird.

Ein klassisches Beispiel hierfür wäre Tobias Børkeeiet gewesen, bei dem sich viele fragten, wieso man ihn überhaupt unter Vertrag nahm. Die Antwort ist bitter, aber einfach: Spieler wie Moritz Oswald oder Nicolas Bajlicz (kein Eigenbauspieler, sondern ursprünglich aus der Austria-Akademie und später von Köln zu Rapid gestoßen) waren zum Zeitpunkt von Børkeeiets Wechsel nach Hütteldorf schlichtweg nicht imstande, dessen Gesamtpaket auf den Platz zu bringen. Das sahen offenbar auch gleich vier Cheftrainer so.

6 von 57 Titeln in den ÖFB-Jugendligen

Die ÖFB-Jugendliga wurde im Jahr 2006 gegründet und seitdem wurden 19 Meisterschaften abgeschlossen. In U18, U16 und U15 waren somit seit Gründung dieses Ligaformats 57 Titel auszuspielen. Rapid gewann derer nur sechs. Die U16 war mit drei Titeln am erfolgreichsten, knapp vor der U18 mit zwei Titeln und der U15 mit einem.


Titel Mannschaft
32 Red Bull Salzburg
8 Austria Wien
6 SK Rapid
3 St. Pölten
2 LASK
2 Admira
2 Vorarlberg
1 GAK

Der Lokalrivale Austria Wien holte acht der ausgespielten Meisterschaften, Salzburg gleich 32. Und da und dort setzten sich auch kleinere Akademien durch, die noch dazu gezwungen sind, regelmäßig ihre besten Spieler zumeist ins Ausland ziehen zu lassen und eine deutlich höhere Exportquote als beispielsweise Rapid aufweisen – was ganz speziell auf die Akademien in St. Pölten und Vorarlberg zutrifft.

Die Kleineren entwickeln sich schneller

Die Preisfrage ist nun natürlich: Wie kann es sein, dass die Professionalisierungsquote aus Rapids Nachwuchs heraus so niedrig sein kann, obwohl man stets von durchgängigen Konzepten, tollen neuen Möglichkeiten im Trainingszentrum und jeglichen wichtigen Eckpunkten, die in Hütteldorf „state-of-the-art“ sein sollen, erzählt bekommt?

Eine der einfachsten Antworten darauf ist, dass Rapid zwar für sich in Anspruch nimmt, dass sich die gesamte Nachwuchsabteilung hervorragend entwickelt, aber schlichtweg auch alle anderen Vereine ganz und gar nicht schlafen. Dass die Möglichkeiten in Salzburg außergewöhnlich sind, steht außer Frage und soll auch nicht als Bewertungsgrundlage dienen.

Während man allerdings bei Rapid bis auf wirklich notwendige Adaptierungen alles weiterhin so macht, wie man es eben immer machte und sich das selbst als fortschrittlich genug einredet, entwickelt sich nahezu jede andere Akademie in Österreich schneller weiter als die der Hütteldorfer – möglicherweise auch aufgrund der „kürzeren Wege“, wenn es um systematische Fragen der Entwicklungsziele oder der Philosophie geht.

Qualität wird im Wording oft außen vor gelassen

Nachwuchsspieler, die in die erste Mannschaft streben und schließlich zu ihren ersten Einsätzen in der Bundesliga kommen, werden nach außen nicht mit einem qualitativen, sondern mit einem quantitativen Blick auf die Dinge verkauft. So ließ sich in vergangenen Saisonen immer wieder einfach sagen, dass mal drei, mal vier, mal fünf Eigenbauspieler in die Kampfmannschaft eingebunden wurden oder sogar schon eine etwas tragendere Rolle spielten.

Die Leistungen der Kampfmannschaft, speziell in den letzten fünf Jahren, spricht allerdings nicht dafür, dass die aufrückenden Burschen einen besonderen Unterschied ausgemacht hätten – mit ganz wenigen Ausnahmen. Davon abgesehen muss natürlich die gesamte Transferpolitik Rapids hinterfragen werden, wenn man auf die letzten Jahre zurückblickt und wirtschaftliche Interessen nicht in den Vordergrund stellt.

Block West sprach unter anderem Nachwuchschef an

Und dennoch spricht man deutlich zu selten über die Verfehlungen im Nachwuchs des SK Rapid. Die allermeisten Player sind bereits lange beim Verein und in der zuletzt immer wieder scharf kritisierten „Kultur der Bequemlichkeit“ voll integriert, um nicht zu sagen gefangen. In einer Rundumkritik durch den Block West wurde im letzten Heimspiel der Saison gegen die SV Ried konkret Nachwuchschef Willi Schuldes die Rute ins Fenster gestellt.


Kein Hauptgrund, aber ein Sinnbild

Würde man nun das Gedankenspiel wagen, wieso beispielsweise der Nachwuchschef trotz schwacher Bilanzen intern nicht infrage gestellt wird, kommt man unweigerlich wieder in die Richtung, in die’s bei Rapid bei solchen Fragen eben immer geht: Die der persönlichen Verstrickungen und der fehlerhaften Selbsteinschätzung, die sich durch sämtliche Bereiche des Vereins zieht und die es abzustellen gilt, wenn man in absehbarer Zukunft auch wieder etwas Ernsthaftes erreichen will.

Der Nachwuchs ist bei Rapid selbstverständlich nicht Hauptgrund des Gesamtübels, aber er ist in einem Verein in dem in den letzten Jahren bis Jahrzehnten jedes Narrativ so gedreht wurde, dass es der Öffentlichkeit gut verkauft werden kann, ein Symptom.

Keine ehrliche Kommunikation

Auch das gestrige Mitgliedertreffen in Hütteldorf war hierfür ein gutes Beispiel. Leider verabsäumte man es wieder, den Fans reinen Wein einzuschenken. Stattdessen wurden erneut Allgemeinposten abgeklopft und ein zu schwaches Gesamtbild als „grundsätzlich eh gut“ verkauft. Unter anderem eben die Entwicklung des Nachwuchses. Dass die Fans aber nicht dumm sind und sich sehr wohl ihre eigenen Gedanken machen, merkte man am einen oder anderen Rumoren im Auditorium und auch an den Mitgliederfragen.

Wer konkret ausgebildet wird, muss „wurscht“ sein

Rapid definiert sich immer wieder als Ausbildungsverein. Ein solcher müsse man sein, zumal man nicht über einen finanzkräftigen Sponsor bzw. Eigentümer wie etwa Salzburg verfügen würde.

Welche Spieler man dabei ausbilden möchte, ist auf wienerisch gesagt wurscht. Klar haben die Fans immer eine stärkere emotionale Bindung zu jungen Burschen, die schon in Rapid-Bettwäsche geschlafen haben und vielleicht schon in der U8 das grün-weiße Trikot überstreiften. Wenn allerdings ein junger Spieler aus dem Ausland so entwickelt wird, dass er Rapid viel Geld einbringt oder – zum jetzigen Zeitpunkt noch wichtiger – in seiner Zeit in der Kampfmannschaft dem Publikum Freude bereitet und für zählbare Erfolge mitverantwortlich ist, dann ist das natürlich auch in Ordnung. Eine gute Kombination aus diesen beiden Faktoren war etwa Mamadou Sangaré – größtenteils in Salzburg ausgebildet.

Der Widerspruch des Ausbildungsvereins

Wichtig zu verstehen ist nur, dass der Gedanke des Ausbildungsvereins schon in seiner Bedeutung per se gegen kontinuierlichen Erfolg der eigenen Kampfmannschaft spricht. Er impliziert förmlich, dass Rapid Spieler eher für andere, größere Mannschaften ausbilden möchte. Und auch das mag in einer globalisierten Fußballwelt als verhältnismäßig kleiner Klub wie Rapid in Ordnung sein, aber dann muss man es anders benennen.

Und so wie es momentan in die Praxis umgesetzt wird, ist die Nachwuchsabteilung für Rapid quasi ein Verlustgeschäft. Die Ansprüche, die der Verein schon alleine wegen seiner Budgetsituation im nationalen Vergleich an sich selbst haben sollte, Kostenfaktoren hin oder her, müssen deutlich höher sein. Während auf Fanseite das Wort Anspruch schon eher dem Wort Hoffnung gewichen ist und die meisten Beobachter sehr genau wissen, wie gut oder schlecht es um Rapid bestellt ist, schwindelt man sich bei Rapid eher in die eigene Tasche und relativiert Verfehlungen bzw. kann das auch deswegen tun, weil niemand ernsthaft auf sie aufmerksam macht.

Die schützenden „Pro-Argumente“

Man sucht immer nach Pro-Argumenten, um das eigene Handeln schöner aussehen zu lassen und sich dadurch in einer Sparte, die nicht oft Gegenstand des öffentlichen Diskurses ist, wegducken zu können. Wenn die drei Akademiemannschaften der Hütteldorfer zweimal Siebter und einmal Vierter in derselben Saison werden, dann wäre ein solches Pro-Argument etwa, dass die Tabellensituation im Nachwuchs doch eigentlich sekundär wäre und es viel mehr um die tatsächliche Entwicklung von Spielern geht.

Drei nennenswerte „Eigenbau-Ablösesummen“ in den letzten fünf Jahren

Im krassen Gegensatz dazu steht jedoch die Statistik der letzten fünf Jahre und die nackten Zahlen, was aus den Spielern die Rapid verließen, wurde. Wirklich teuer verkauft wurden seit 2021 nur drei Nachwuchsspieler. Der logischste Abgang war dabei Yusuf Demir, für den man im Gesamtpaket für die Barcelona-Leihe und den Galatasaray-Transfer 6,5 Millionen Euro lukrierte. Hinzu kam Leopold Querfeld, der gegen eine festgeschriebene Ablösesumme von etwa drei Millionen zu Union Berlin wechselte und Nikolas Sattlberger, der um 2,5 Millionen nach Genk ging.

Der eine oder andere gute Spieler wie etwa Dejan Ljubicic oder Leo Greiml konnte ablösefrei wechseln, weil die Situation es schlichtweg erforderte und den Sprung ins Ausland für den Spieler selbst einfacher machte. Das ist ein kalkulierbares Risiko und wird immer wieder passieren.

Wie ist das bei den anderen?

Viel schlechter steht die Austria beispielsweise auch nicht da. Trotz einer wesentlich prekäreren Gesamtsituation exportierten die Veilchen Talente um etwas mehr als acht Millionen Euro, brachten mehr Spieler ins Ausland, haben mit Maybach und Markovic zwei Eigenbauspieler im Kader, die ebenfalls bald vergoldet werden könnten – Rapid mit Wurmbrand nur einen. Auch bei der Austria werden nicht alle vielversprechenden Jungen zu Top-Spielern – aber die Dropout-Quote ist geringer.

Salzburg wiederum hat eine starke Balance aus Zukauf und Eigenentwicklung gefunden und exportierte in unserem Beobachtungszeitraum Eigenbauspieler um etwa 75 Millionen Euro – die teuersten waren Schuster, Seiwald, Dedic und Sucic. Hinzu kommen noch Dropouts wie Affengruber und Prass, die sich später auch zu Millionenkickern entwickelten, obwohl sie es in Salzburg nicht schafften. Nimmt man die Ablösesummen als Benchmark liegt Salzburgs Akademie hier den Faktor 5 vor der Rapids. Bei den zählbaren, sportlichen Ergebnissen sogar noch höher. Natürlich sind die Ausbildungsressourcen in Salzburg besser – aber faktisch eben nicht fünfmal besser als in Hütteldorf.

Philosophieproblem: Ein „nachhaltiger Spieler“ pro Jahr ist zu wenig

Unterm Strich zeigt Rapids Schnitt über die letzten fünf Jahre hinaus, dass man innerhalb einer Saison praktisch nie mehr als einen Eigenbauspieler wirklich nachhaltig in seine Kampfmannschaft bringt, der auch das Zeug dazu hat, bei Rapid oder später im Ausland zu glänzen.

Diese Quote ist schlichtweg zu gering, wenn man sich selbst als Entwicklungsverein bezeichnet. Der Grund, warum große Ausbildungsklubs wie Ajax Amsterdam, Sporting Lissabon oder der FC Brügge eine deutlich bessere Quote aufweisen, liegt klar auf der Hand. Es handelt sich durchwegs um Klubs, deren Spiel und Auftreten einen über Jahre unveränderten und unumstößlichen Wiedererkennungswert haben. Die sogenannte Spielphilosophie, die Rapid auch seit einigen Jahren wieder für sich reklamiert, die aber in Hütteldorf schlichtweg ein Lippenbekenntnis ist und in ihrer Ausarbeitung nicht stark genug ist, um für eine bessere Durchlässigkeit zu sorgen.

Die große Abgangsanalyse

Wenn man in den Unterbau des Klubs, also die zweite Mannschaft und sämtliche Akademiemannschaften blickt und die Abgänge derer analysiert, die es bei Rapid nicht schafften, wird auch offensichtlich, dass diejenigen, die den beschwerlichen Weg durch die Akademie nicht schaffen, nicht etwa bei den „nächstbesten“ Klubs zum Thema werden, sondern sich mit wenigen Ausnahmen mit Amateurfußball begnügen müssen.

Natürlich kann dies verschiedene Gründe haben und die sogenannten „entscheidenden Jahre“, wenn es darum geht, ob man Profi wird oder nicht, dürfen nicht unterschätzt werden, aber das Muster ist dennoch eindeutig.

Die Liste umfasst Eigenbauspieler des SK Rapid und Akteure, die auf Jugendlevel nach Hütteldorf wechselten und somit eine relevante Zeit in der Ausbildung Rapids verbrachten.

2025/26

Spieler Von Wechselte zu… Aktueller Klub
Furkan Dursun KM Thun (CH, 400k) Thun
Moritz Oswald KM Altach (L) Altach
Dominic Vincze KM Hartberg (L) Rapid
Tobias Hedl II Zulte Waregem (380k) Zulte Waregem
Mücahit Ibrahimoglu II Konyaspor (170k) Serik Spor
Philipp Wydra II Francs Borains (A) Francs Borains
A. Tambwe-Kasengele II Admira (A) Admira
Aaron Sky Schwarz II Admira (A) Admira
Kristaps Grabovskis II B93 (DK, A) B93
Samuel Horak II Al-Sahra (UAE, A) Al-Sahra
Antonio Jelicic II FavAC FavAC
Almer Softic II FavAC FavAC
Felix Nachbagauer II Kremser SC Hertha Wels
Wenzel Lindmoser II Vienna II Weiz
Luis Pfluger U18 Unterhaching Unterhaching
Oliver Volf U18 St. Pölten II St. Pölten II
Kaan Tesneli U18 St. Pölten II St. Pölten II
Jakob Helm U18 Admira II Admira II
Julian Krailler U18 FAC II FAC II
Samet Kurt U18 Vienna II Vienna II
Marco Barb-Dudan U16 Sassuolo U17 (IT, 42k) Sassuolo U17
Deniz Türker U16 FAC U18 FAC U18

2024/25

Spieler Von Wechselte zu… Aktueller Klub
Leopold Querfeld KM Union Berlin (DE, 3m) Union Berlin
Nikolas Sattlberger KM Genk (BE, 2.5m) Genk
Bernhard Zimmermann KM Vienna (A) Vienna
Pascal Fallmann KM Erzgebirge Aue (A) Erzgebirge Aue
Martin Moormann KM BW Linz (A) BW Linz
Oliver Strunz KM Altach, FAC (L) Rapid II
Samuel Horak II Kremser SC (L) Al-Sahra
Almir Oda II Ballkani (KS) A. Klagenfurt
Tobias Hedl II Zulte Waregem (BE, L) Zulte Waregem
Aaron Sky Schwarz II A. Klagenfurt (L) Admira
Philipp Wydra II A. Klagenfurt (L) Francs Borains (BE)
Furkan Demir II Hartberg (L) Rapid
Felix Nachbagauer II Kremser SC (L) Horn
Kristaps Grabovskis II Metta (LV, L) B93 (DK)
Emirhan Yenigüc U18 Retz Helfort
Simon Czaak U18 FAC II Union Mauer II
Daniel Baumann U18 Wienerberg Klosterneuburg
Florian Steiger U18 Sportclub Vereinslos
Florian Harnisch U18 Elektra U18 Elektra
Benjamin Kraska U16 Vienna U18 LAC-Inter II
Vinzenz Rammer U16 Vienna U18 Vienna II
Nikola Gvozdenovic U16 Hirm Hirm
Adin Tulic U16 BW Linz II BW Linz II
Mateja Stajic U16 Elektra U18 Vereinslos
Kilian Meierhofer U16 St. Pölten U16 St. Pölten U18
Hameed Nawabi U16 FAC U16 Donau U18
Lukas Grigoras U16 BW Linz II Gunskirchen
Marcel Griebus U16 Sportclub II Sportclub
Jan Karner U15 Salzburg U16 Salzburg U18

2023/24

Spieler Von Wechselte zu… Aktueller Klub
Lion Schuster KM Sandhausen (DE, A) Mühlhausen (DE)
Marko Dijakovic KM GKY Tychy (PL, A) Slask Wroclaw (PL)
Bernhard Zimmermann KM WAC (L) Vienna
Pascal Fallmann KM SC Freiburg II (DE, L) Erzgebirge Aue (DE)
Denis Bosnjak II Hegelmann (LT) TransINVEST (LT)
Paul Gobara II Horn Hertha Wels
Jan Kirchmayer II Traiskirchen Scheiblingkirchen
Felix Holzhacker II GAK Admira
Enes Tepecik II Ankaragücü (TR) Ankaragücü (TR)
Raul Galván II Kremser SC Haitzendorf
Adrian Hajdari II Horn Waidhofen/Thaya
Niklas Lang II Mattersburg Mattersburg
Aaron Sky Schwarz II Hartberg Admira
Almer Softic II FAC FavAC
Marvin Zwickl II Vereinslos Donaufeld
Filip Pinter U18 Haladas (HU) Kisvarda (HU)
Efe Arac U18 Ostbahn XI Ostbahn XI
David Djuric U18 Cro-Vienna Kronberg
Senol Hasanoski U18 FAC II FAC
Ermin Mahmic U18 Lafnitz Slovan Liberec (CZ)
Emirhan Köse U18 Admira II Vereinslos
Vitus Reisenbichler U18 Elektra U18 Admira II
Mario Mandl U18 FAC U18 Donaufeld
Simon Filipovic U18 Vereinslos FAC
Ismar Sabanovic U18 Vereinslos Vereinslos
Dorian-Peter Kasparek U18 Vereinslos St. Pölten
Viktor Minic U16 Vienna U18 FavAC
Moritz Jerabek U16 Vienna U18 Vienna
Shahram Rashidi U16 FAC U18 FavAC
Marko Jovanovic U16 Elektra U18 Elektra II
Julian Krailler U15 FAC U16 FAC II

2022/23

Spieler Von Wechselte zu… Aktueller Klub
Yusuf Demir KM Galatasaray (TR, 6m) Rapid
Benjamin Kanuric KM Ingolstadt (DE, 300k) Leixoes (PT)
Leo Greiml KM Schalke 04 (DE, A) NAC Breda (NL)
Dalibor Velimirovic KM Vienna Rapid II
Kelvin Arase KM Karlsruher SC (DE) Phoenix Rising (US)
Arben Kokollari II Elektra Vereinslos
Mehmet-Talka Ekiz II Stripfing Maria Anzbach
Haris Zahirovic II Vienna II Vienna
Nicolas Binder II A. Klagenfurt Cambuur (NL)
Nicholas Wunsch II Vienna Sportclub
Tunahan Mercan II FAC Donaufeld
Felix Nachbagauer II Kremser SC (L) Hertha Wels
Mark Habetler II Donaufeld Donaufeld
Tobias Kerschl U18 Union Mauer Union Mauer
Lukas Lorinson U18 Vienna II Velden
David Budimir U18 Spratzern Horn
Enes Sen U18 Gerasdorf Marchfeld II
Kelvin Attah U18 LASK U18 Völs
Damian Barisic U16 TWL Jugend Elektra
Alexander Mödlhammer U16 Sportclub II Neusiedl
Louis Birkhahn U16 Vienna Jugend Donaufeld
Moritz Troindl U16 Vienna Jugend Vienna
Erik Stehrer U15 BW Linz Jugend Rapid II

2021/22

Spieler Von Wechselte zu… Aktueller Klub
Yusuf Demir KM Barcelona (ES, L, 500k) Rapid
Dejan Ljubicic KM 1. FC Köln (DE, A) Schalke 04 (DE)
Paul Gobara KM Horn (L) Hertha Wels
Marko Bozic II Radomlje (SN) Wisla Krakau (PL)
Marco Fuchshofer II Lafnitz Deutschlandsberg
Raphael Strasser II Vienna Marchfeld II
Patrick Obermüller II Admira II Gmunden
Lukas Gatti II Neusiedl Donaufeld
Felix Holzhacker II Admira II Admira
Marvin Schuster U18 Stuttgart U19 (DE) Donaufeld
Adam Idigov U18 Sportclub II Karriereende
Akim Chikuza U18 Admira U18 Hellas Kagran
Srdjan Mitrovic U18 TWL Langenlebarn
Rudolf Wendl U16 FAC Jugend Marchfeld II
Tristan Osmani U16 Schalke U17 (DE) FAC
Eren Martinov U16 Frauenkirchen Halbturn
Dominic Dziurdzik U16 FAC Jugend Donaufeld
Nikola Sarcevic U16 Austria U16 Liefering

2020/21

Spieler Von Wechselte zu… Aktueller Klub
Melih Ibrahimoglu KM Heracles Almelo (NL, A) Konyaspor (TR)
Alexander Burgstaller II Hartberg Handenberg
Niklas Polster II LASK Wolfsberger AC
Elias Felber II FAC Traiskirchen
Daniel Markl II Amstetten Lafnitz
Samuel Oppong II Marchfeld Sportclub
Marco Hofer II Leobendorf Leobendorf
Neki Oda U18 Bruck/Leitha Mannersdorf
Matthias Schmid U18 Wienerberg Wienerberg
Maximilian Jaindl U18 Stripfing Mistelbach
Berat Kocak U18 Sportclub II Columbia
Marko Mitrovic U18 Stadlau II Karriereende
Johannes Geppner U18 Vienna Weißenkirchen
Marcello Skokan U18 Gerasdorf Gerasdorf
Veron Siriniqi U18 WAC U18 Vereinslos
Mikhail Kalini U18 St. Pölten U18 Stockerau
Adam Menczik U16 Admira U18 Karriereende
Dennis Meschnik U16 A. Klagenfurt II Grafenstein
Petar Mijatovic U16 Traiskirchen Jugend Vösendorf
Harun Cetin U16 TWL Jugend Nappersdorf
Oluwaseun Adewumi U15 FAC Jugend Cercle Brügge (BE)
Collin Iyobosa U15 Vienna II Othellos Athenou (CY)
Oghenetejiri Adejenughure U15 Salzburg U15 Liefering

In der Gesamtheit bleibt die Frage bestehen: Für wen bildet Rapid eigentlich aus? Und welche Art von Spielern?

Zu viele Fehleinschätzungen

Wie weithin aus dem Verein zu vernehmen ist, war etwa Leopold Querfeld nie der Akteur, von dem man schon in seinen Akademieanfängen annehmen musste, dass er den Sprung in die deutsche Bundesliga schaffen würde. Dieser schaffte es schlichtweg aus Mentalitätsgründen und aus einer intrinsischen Motivation heraus.

Andere wiederum wurden frühzeitig in ihrer Rapid-Juniorenlaufbahn abgeschrieben. So etwa Ermin Mahmic, der nun mit Bosnien zur Weltmeisterschaft reisen wird, oder der Ungar Milos Kerkez, der bis zur U16 bei Rapid spielte, laut eigenen Aussagen dort aber „nicht gut genug war“. Mittlerweile spielt er für Liverpool und für ihn wurden mehr als 70 Millionen Euro an Ablösen bezahlt. Zwei Beispiele für sogenannte „schwierige“ Spieler, für die es in einer wohl zu durchgestylten Akademieausbildung, in der immer mehr „more of the same“ wird, keinen Platz gab. Bei anderen wie etwa Oluwaseun Adewumi, der in der U15 an die FAC Jugend abgegeben wurde und heute als eines der größten österreichischen U21-Talente gilt, war die frühe Einschätzung des Spielers wohl nicht angemessen.

Was wiederum die Frage aufwirft, ob man bei Rapid einerseits wirklich die richtigen Konzepte in der Nachwuchsausbildung verfolgt und ob man gleichzeitig potenziellen Freigeistern genug Entfaltungsmöglichkeiten bietet.

Zu wenig Interesse aus dem Ausland

Große Talente wie etwa Jan Karner, Oghenetejiri Adejenughure (beide Salzburg, Ersterer U17-Teamkapitän) oder Nikola Sarcevic (Austria) verlor man bereits auf Akademie-Level an direkte Konkurrenten, was als Worst Case zu werten ist.

Transfers direkt aus der Akademie in die Nachwuchsabteilungen der Top-5-Ligen, sind mittlerweile sehr selten geworden. Das typische „Pro-Argument“ wäre hier, dass man es mittlerweile schaffe, die größten Talente von ihrem Weg bei Rapid zu überzeugen. Diejenigen, die trotzdem den Sprung ins Ausland wagten, konnten sich dort nicht durchsetzen. Tristan Osmani, der nach Gelsenkirchen wechselte, ist mittlerweile beim FAC. Marvin Schuster sah in Stuttgart kein Land und spielt nun in Donaufeld. Beim jungen Marco Barb-Dudan, der erst vor kurzem in die U17 von Sassuolo wechselte, bleibt die nachhaltige Bewertung noch abzuwarten.

Betrachtet man allerdings die Abgänge in den höheren Mannschaften, also bei Rapid II und der Kampfmannschaft, muss eher konstatiert werden, dass es schlichtweg schon auf Akademie-Ebene zu wenige Talente gab, die für ausländische Klubs ernsthaft interessant waren. Bei einigen wenigen konnte man tatsächlich einen Verbleib bei Rapid ermöglichen, aber dies ist eindeutig die Ausnahme. Fazit dessen ist, dass Rapids Talente auf internationaler Ebene deutlich an Reputation verloren – auch weil sie sich nach Transfers ins Ausland kaum durchsetzen konnten, was wiederum nicht für die Resilienzschulung spricht.

Zwei „eigene“ Stammspieler – einer mit Bonus

Im aktuellen Kader ist mit Nikolaus Wurmbrand der einzige Spieler, der international gefragt ist und bei dem es sicher der Fall war, dass man sich bis jetzt gegen ausländische Interessenten durchsetzen musste. Dies müsste allerdings vielmehr die Regel als die Ausnahme sein.

Der zweite Eigenbauspieler und auch der einzige, der tatsächlich zu einem längerfristigen Stammspieler in Rapids erster Mannschaft wurde, ist Torhüter Niklas Hedl, dessen Statistiken im Laufe der letzten ein bis eineinhalb Jahre allerdings in den unteren Bundesligadurchschnitt absackten. Er wiederum ist ein klassisches Beispiel dafür, dass man in Hütteldorf immer noch den völlig irrationalen Rapid-Bonus genießt. Wäre Hedl ein zugekaufter Legionär gewesen, hätte er mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht die geringste Chance auf 187 Kampfmannschaftseinsätze für Rapids „Erste“ gehabt – und potentielle, attraktive Abnehmer für den Keeper halten sich ebenfalls in Grenzen.

Sehr wenige Eigenbauspieler mit echtem „Impact“

Im obigen Beobachtungszeitraum debütierten 18 Eigenbauspieler für die Kampfmannschaft von Rapid und lediglich Leopold Querfeld und mit Abstrichen Nikolas Sattlberger spielten einigermaßen tragende Rollen. Viele kamen über wenige Kurzeinsätze nicht hinaus. Wie man in den oben stehenden Transfer-Tabellen nachlesen kann, wechselt der Großteil der Talente, die bei Rapid ausgebildet werden, in den Amateurfußball. Alleine acht Spieler des Beobachtungsrahmens spielen mittlerweile für Donaufeld in der Regionalliga. Und erneut stellt sich die zentrale Frage, für wen der Ausbildungsverein Rapid eigentlich ausbildet.

Zeit für eine Komplettüberarbeitung?

All das sind Fragen, die man sich bei Rapid selbst ehrlich beantworten sollte. Klar ist, dass sämtliche Bilanzen, ob sportlich, wirtschaftlich und sogar quantitativ, klar dagegen sprechen, dass in Rapids Nachwuchs tatsächlich so state-of-the-art gearbeitet wird, wie man es sich selbst und den eigenen Mitgliedern gerne einredet. Fakt ist viel mehr, dass kleinere Klubs ihre Nachwuchsabteilungen rasant weiterentwickeln, während Rapid nur sehr langsam mit der Zeit geht, auch in diesem Bereich übergeduldig und ohne ernsthaft progressive Handlungen arbeitet – und nun auch die Rechnung dafür präsentiert bekommt.

Vom Tisch zu wischen sind sämtliche in diesem Artikel dargebrachten Bilanzen nämlich nicht – außer man entfernt sich vom Narrativ des „Ausbildungsvereins“ und verkauft das, was man tut, der Öffentlichkeit anders. Dann wäre allerdings eine Komplettüberarbeitung des Nachwuchsapparats angebracht – andernfalls bewegt man sich weiter sehr langsam und das noch in eine fragwürdige Richtung.

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Bundesliga Qualifikationsplayoff

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27
5
32
10
10
12
24
6
32
8
5
19
21

Torschützenliste Bundesliga

#
Spieler
Spiele
Tore
1
K. Mutandwa
SV Ried
32
16 (4)
2
O. Kiteishvili
SK Sturm Graz
29
15 (7)
3
E. Havel
TSV Hartberg
30
13 (3)
4
M. Usor
LASK
30
13 (2)
5
P. Greil
SCR Altach
29
12 (2)

Assistliste Bundesliga

#
Spieler
Spiele
Assists
1
D. Zukić
Wolfsberger AC
22
8
2
J. Eggestein
FK Austria Wien
22
6
3
B. Matić
Wolfsberger AC
17
5
4
T. Horvat
SK Sturm Graz
17
5
5
A. Schöpf
Wolfsberger AC
18
5

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