Trotz Niederlagen in den letzten zwei Partien konnte sich Christian Fuchs und Leicester City dank der vorherigen Spiele den neunten Platz in der Tabelle... Kein Abschiedsgeschenk für Wenger: Christian Fuchs mit starker Leistung gegen Arsenal

Trotz Niederlagen in den letzten zwei Partien konnte sich Christian Fuchs und Leicester City dank der vorherigen Spiele den neunten Platz in der Tabelle sichern. Am Mittwoch kam Arsenal in das King Power Stadium. Wir verraten euch wie sich Christian Fuchs beim 3:1-Sieg gegen die Gunners schlug!

Leicester City startete mit einem 4-4-2 System und Christian Fuchs war in seiner gewohnten Position als linker Außenverteidiger zu sehen. Allgemein wurden im Ballbesitz der Gastgeber die Bälle hoch nach vorne zu den zwei Sturmspitzen gespielt. Der Spielaufbau war kaum flach. Das spiegelte sich in den Pässen des Österreichers wieder. Er entschied sich oft für die sichere Variante, damit kein Risiko entsteht. Er spielte entweder zum Innenverteidiger zurück oder schoss das Spielgerät selbst weit nach vorne. Er selber stand auch sehr hoch und rückte manchmal sogar bis auf die letzte Linie der Gegner. Dadurch konnte der linke Mittelfeldspieler, Fousseni Diabaté, in die Mitte ziehen. In diesen Positionen kam der österreichische Legionär auch zum Flanken. Einige wären auch genau auf den Stürmer gekommen, jedoch kamen keine wirklichen Chancen heraus, da ein Verteidiger öfters dazwischenkam. Einmal konnte Fuchs Jamie Vardy per Diagonalpass in der Mitte anspielen und so entstand auch gleiche eine Chance.

Beim Umschaltspiel in die Defensive nahm Christian Fuchs eher seine Position wieder ein als gegenzupressen. Gegen Ende des Spiels wurde aber dennoch situationsbedingt gegengepresst, um den Führungstreffer zu erzwingen. In der Defensive attackierte man anfangs etwa auf der Höhe der Mittellinie,  doch in der zweiten Halbzeit setzte man Arsenal früher unter Druck. Im Spielaufbau der Gegner wusste Christian Fuchs, wann er aus der Viererkette herausrücken musste, um den Gegner im richtigen Moment zu stören und zum Rückpass zu zwingen. Oft kam es dazu, dass jemand den Halbraum vor ihm besetzte und angespielt wurde, doch das Herausrücken zwang den Gegner wieder zurückzuspielen. Bei Ballgewinn wurde versucht so schnell wie möglich nach vorne zu spielen. Die erste Orientierung waren immer die Sturmspitzen.

Spielverlauf

Die erste Chance durch Leicesters Stürmer Vardy in der 13. Minute konnte Cech ins Out parieren. Die darauffolgende Ecke konnte nicht weit genug geklärt werden und der Österreicher konnte aus dem Halbraum auf die zweite Stange flanken. Von dort wurde er wieder in die Mitte abgelegt und Iheanacho traf zum 1:0. Nach einer Viertelstunde kassierte Arsenals Mavropanos nach einer Notbremse die rote Karte. Mit dem 1:0 ging es in die Halbzeit. In der zweiten Halbzeit konnte Arsenal durch Aubameyang ausgleichen. Nach einer Flanke hielt der Tormann seinen ersten Schuss, aber beim zweiten Versuch traf Aubameyang ins Tor. Nach einem Foul im Strafraum konnte in der 76. Minute Jamie Vardy wieder die Führung für Leicester City erzielen. In der 90. Minute erzielte Riyad Mahrez das 3:1. Nach einem Konter und einer Einzelaktion von ihm erzielte er den Endstand.

Fazit

Christian Fuchs beteiligte sich sehr viel in der Offensive, aber stellte dadurch seine defensiven Aufgaben nicht in den Hintergrund. Im Ballbesitz strahlte er Sicherheit und keine Nervosität aus, was der Mannschaft viel Selbstbewusstsein gab. Jedoch hätte er beim Ausgleich enger beim Mitspieler sein können um den Flankengeber zu doppeln, sodass dieser nicht so einfach zur Flanke kommt. Dennoch gab es vom Österreicher und seiner Mannschaft kein Abschiedsgeschenk für Arséne Wenger, der die letzte Saison Arsenal trainiert.

Simon Goigitzer, abseits.at

Simon Goigitzer

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